Unter dem blauen Nachthimmel

Die Nacht tief und klar.

Das Blau spannt sich wie ein Gedächtnis über die Welt.

Schatten verschmelzen in der Dunkelheit und man hat das Gefühl dass die Sterne einem zuschauen.

In der Hand, symbolisch für das, was wir mit unserem Tun machen,

eine leuchtende Kugel , mit einem Traum von einem kleine Haus vielleicht in der Toscana, mit Bäumen und einem Stückchen Erde.

Die Kugel mit dem Namen Erde, eine, die man verlieren kann.

Ein Ort, an dem das Licht noch weich ist und Stimmen vertraut klingen.

Vielleicht ist das unsere Erinnerung oder ein Gedanke über unsere Zukunft.

Die Sterne flackern im blauen Firmament wie Gedanken, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie bleiben oder vergehen sollten.

Und während die Menschen die Kugel ” Erde” betrachten , beginnt das Blau um sie zu atmen – als würde die Nacht selbst zuhören.

Es liegt an uns, daß die Kugel nicht zum Spielball von Macht und Gier wird.

Der blaue Planet muss erhalten werden und wir haben die Verantwortung dafür

Die Geschichte dazu:

Das Licht im Kreis

Sie standen im Dunkeln, fünf Gestalten, jede mit einer eigenen Geschichte, doch verbunden durch etwas, das größer war als sie selbst.

Über ihnen hing ein Himmel aus tiefem Blau, durchsetzt mit kleinen, schweigenden Quadraten – wie Erinnerungen, die sich nicht mehr ganz an ihre Form erinnern konnten.

In ihrer Mitte ruhte das Licht.

Kein Feuer, keine Lampe, sondern eine schimmernde Kugel, in der eine kleine Welt lag:

Das Haus der Träume, drei Bäume, ein Stück Erde, das wie ein Herz schlug.

Die Kugel war warm, aber zerbrechlich.

Wer sie berührte, spürte die Verantwortung.

Die erste Gestalt sagte: „Das Licht ist das, was wir waren.“ Die zweite: „Es ist das, was wir sein könnten.“ Die dritte: „Es ist das, was wir nicht verlieren dürfen.“

Die vierte schwieg, doch ihre Hände lagen fest um die Kugel, als wüsste sie, dass Worte manchmal zu grob sind für das, was zählt.

Die fünfte stand etwas abseits, als Wächterin des Raumes zwischen ihnen – des Zwischenlichts, das entsteht, wenn Menschen sich um etwas Gemeinsames versammeln.

Der Himmel über ihnen begann zu pulsieren.

Die Quadrate wurden zu Sternen, die Sterne zu Gedanken, die Gedanken zu Wegen.

Und die fünf wussten: Das Licht war nicht nur Erinnerung und nicht nur Hoffnung. Es war ein Auftrag.

Solange sie es hielten, würde die kleine Welt darin nicht verlöschen. Solange sie es teilten, würde es wachsen. Solange sie es bewahrten, würde es ihnen den Weg durch die Nacht zeigen.

Und so standen sie da – nicht als Helden, sondern als Hüter.

Hüter eines inneren Feuers, das nicht brennt, sondern leuchtet. Hüter einer Welt im Kleinen, die größer ist als jede Dunkelheit. Hüter eines Lichts, das nur gemeinsam existiert.

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