Unbeschwert in die Zukunft

Mental durchstreift unser Blick die Schichten des Lebens,

als wären sie Felder aus leiser Erinnerung.

Alles huscht vorbei,

wie Impulse, sammeln das Zerstreute, öffnet neuen Atemzügen Raum.

Nichts drängt, nichts fordert.

Die Gedanken gehen wie barfuß,

verlieren sich kurz, finden sich wieder im Zwischenlicht des Seins.

Unbeschwertheit entsteht dort, wo das Innere nicht gehalten wird, sondern sich bewegt — wie ein leiser Schritt durch eine Landschaft, die nur aus Möglichkeit besteht.

Und uns, wenn wir nmur wollen, eröffnen sich unendlich viele Möglichkeiten.

Ein Gedanke löst sich, wandert seitwärts, streift das Sein, das sich wie warmer Staub über einem legt.

Manches flimmert nicht mehr, es ruht — als hätte der Impuls begriffen, dass auch Stille eine Richtung hat.

Menschen im Zwischenraum blicken nicht zurück, sondern durch einem hindurch, als wäre man selbst nur eine Farbe, die sich eben erst gefunden hat.

Unbeschwertheit entsteht im Gegenlicht: wenn das Innere nicht fragt,

sondern sich zeigt — ein leiser Schimmer auf der Oberfläche des Augenblicks.

Ein Rest von Bewegung bleibt immer, kaum sichtbar, wie ein Gedanke, der sich nicht entscheiden will.

Diann wieder sprechen alle Gedanken leiser,

atmen nur, als wollten sie zeigen, dass auch das Unklare ein Ort sein kann.

Zwischen allem liegt ein feines Zittern, ein Echo dessen, was nicht gesagt wurde — und doch bleibt.

Unbeschwertheit erscheint hier als dünner Film über dem Moment,

ein kaum hörbarer Ton, der sich selbst genügt und weiterklingt, auch wenn niemand lauscht.

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