„Die Stadt, die nachts ihre Gesichter träumt“

Eine Stadt beginnt zu flimmern, lange bevor die Menschen bemerken, dass etwas mit ihren Gesichtern geschieht.

Farben sickeren aus den Reklametafeln, tropfen von den Fassaden wie flüssiges Neon und legen sich über die Haut der Passanten.

Niemand weiss , ob die Stadt sie bemalt – oder ob man selbst begonnen hat, die Stadt zu träumen.

Wenn man morgens aus dem Fenster schaut, scheint das eigene Spiegelbild nicht mehr ganz zu einem zu gehören.

Ein Teil dessen was man sieht,klar, ein anderer schimmert in fremden Tönen, als hätte die Nacht etwas von ihr mitgenommen.

Manche sehen Muster, wo andere Chaos sahen. wie Fenster in ein Bewusstsein, das größer war als sie.

Die Stadt scheint nicht nur ein Ort zu sein.

Eher ein Wesen, das sich selbst malt, und die Menschen sind die Farben, die man dafür braucht.

Die Stadt ist nicht nur Kulisse. Sie ist ein Gedicht, das sich selbst schreibt.

Die Nacht über der Stadt ist wie ein Vorhang aus atmendem Licht. Nichts ist wirklich dunkel; selbst die Schatten nehmen Farbe an, als würden sie sich nicht mehr mit Schwarz zufriedengeben.

Die Straßen folten nicht mehr den Karten.

Sie wachsen wie Wurzeln, die sich ihren eigenen Weg suchen.

Ampeln sind plötzlich an Orten, an denen zuvor noch Bäume waren. Häuser drehen sich leicht, als wollten sie eine bessere Aussicht haben.

Alles fühlt sich wie ein lebendiges Organ an. .

Ein Netzwerk aus Licht und Schatten.

U-Bahn-Schächte, hohe Häuser, Strassenfluchten, Laternen ,

und manchmal sieht in der Nacht alles aus als wäre nur da und dort Licht,

und die Gedanken fragen sich wer dort wohnt, welche Schicksale die Menschen dort haben. und hatten.

Es sind Fragen über Fragen.

Was spielte sich in der Geschichte in der Stadt ab

Aber jeder sieht seine eigene Sicht.

Manche sehen Muster, wo andere Chaos sahen. wie Fenster in ein Bewusstsein, das größer war als sie.

Die Stadt scheint nicht nur ein Ort zu sein.

Eher ein Wesen, das sich selbst malt, und die Menschen sind die Farben, die man dafür braucht.

Die Stadt ist nicht nur Kulisse. Sie ist ein Gedicht, das sich selbst schreibt.

Und dann, wenn die Morgensonne die Nacht vertreibt erstrahlt alles in den buntesten Farben,

die erwachende Stadt zeigt all ihre Farben und wennes regnet auch die andere Seite.

Die Geschichte schreibt neue Zeilen.

Die Stadt hat mehrere Wahrheiten, und jede Wetterlage ist ein Kapitel.

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