Die andere Rhythmik

Manche Menschen leben vor sich hin.

Alles in bestimmten Bahnen, ohne Veränderungen.

Andere haben ein Leben in dauerndem Wechsel ,

Manchmal auf der Überholspur.

Die Rhythmik ist kein Takt, den man lernt,

sondern ein Impuls, der sich erinnert.

Er hebt uns an den Rand des Tages und lässt uns in der Nacht fallen, und irgendwo dazwischen ist das, was man eigentlich möchte.

Manchmal stolpert die Rhythmik und die Menschen suchen wieder den Einstieg in ihren Takt.

Das Leben ist oft wie ein ungeordnetes Lied.

Eines, das sich immer wieder selbst erfindet.

Kein Anfang, kein Ende, zumeist ein Main stream der einem trägt.

Manchmal kommt ein Gegenimpuls, ein Schlag, den man erst hört, wenn man aufhört dem Offensichtlichen zuzuhören.

Manchmal fällt etwas aus dem Takt, ergibt plötzlich einen ganz anderen Sinn.

Dann, wenn Umwege zu Wegen werden, das Ungeplante die eigentliche Ordnung zeigt.

Der innere Kompass, der nicht nach Norden zeigt, sondern nach dem was man ruft.

Ein Ziehen, eine Drift in Richtung des Eigentlichen,

Das Andere wird dann zum Motor der Veränderung, zur neuen Orientierung.

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