
Die Stadt atmet in Farben, und die Linien flüstern Geschichten, die sich nicht festhalten lassen.
Ein Gesicht taucht im Traum auf — rot, wie Erinnerung an Mut, grün, wie Hoffnung auf Flug.
Zwischen Häusern und Zeichen öffnet sich ein Riss, durch den das Denken entweicht in eine Welt ohne Buchung, keine Platzreservierung, ohne Preis, nur mit dem Ticket des Wunsches.
Dort fliegt man ohne Flügel, und die Grenzen, die andere gesetzt haben, lösen sich auf wie Nebel.
Vielleicht ist das kein Traum, sondern der Moment, in dem die Wirklichkeit endlich zu träumen beginnt.
Es muss nicht Robert Schumanns “TRäumerei” sein, wie in Kinderszenen Nr.7
Einfach durch seine eigene Traumlandschaft flanieren.
Wir träumen jede Nacht.
Meist können wir uns nach dem Aufwachen nicht mehr an unseren Traum erinnern.
Aber Fragmente der Träumereien bleiben haften.
Meistens strengen wir uns an und versuchen, die Träume der Nacht zu rekonstruieren, aber es ist einfach fast alles weg.
Oft ist es uns auch ganz und gar nicht bewusst, dass wir tatsächlich geträumt haben. Doch das haben wir.
Unser Bewusstsein ist so fest mit der hiesigen Realität verbunden, dass wir “bewusst” keinen Zugang zu diesen anderen Welten haben.
Wir erreichen sie nur, wenn unser Bewusstsein komplett ausgeschaltet ist.
Und dies ist meist nur im Schlaf-Zustand möglich
Träumereien ist mehr als ein Traum.
Es sind Wunschvorstellungen die man sich erträumt.
Fantasievorstellungen denen man sich hingeben kann.
Hat man sie als Tagträumereien werden sie als Phantasie abgetan.
” Das sind doch nur unrealistische Träumereien”.
Dabei vergisst man, das manche Träumerei schon ihre Realisation erfahren hat.
Nur leider kann man nur schwerlich wieder in seine Träumerei einsteigen und weiter träumen.
Vielleicht wie in Ozzy Osbournes
” I’m just a dreamer
I dream my life away, oh yeah
I′m just a dreamer
Who dreams of better days”
Ein Bekenntnis, kein Rückzug.
Denn wer träumt öffnet Räume in denen bessere Tage schon existieren.