
Es gibt Wege, die niemand betritt, die aber jeder kennt.
Diese Wege sind vielleicht noch nicht abgebildet, aber im Entstehen.
Wege, die Übergänge sind, zwischen dem, was in einem pulsiert, und dem, was die Welt in einem hineinschreibt.
Wege, die Erinnerungen nicht verblassen lassen.
Sie steigen auf wie Morgendunst, der sich an die Haut legt und sagt: Hier beginnt etwas, das du schon kennst.
Es zeigt nicht, wer man ist, sondern wie man sich durch die Welt bewegst: durchlässig, vielschichtig.
Die Wege sind die durch die Landschaften seines Denkens.
Antoine de Saint – Exupery spricht davon nicht nur glatte Strassen zu gehen, sondern solche, die noch niemand ging, damit man Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.
Man muss auch Unbequemes, Unorthodoxes, Ungewöhnliches durchdenken können, vielleicht auch das Absurde, Visionäre.
Man wird nicht am Ziel groß, sondern auf dem Weg dahin.
Und, der Zufall geht manchmal Wege, wo die Absicht nie hinkommt.
Wir scheuen oft neue Wege zu gehen und vergessen dabei, daß dieses erst neue Möglichkeiten eröffnet.
Für neue Wege gibt es keine Pläne, viele wissen dass es da Wege gibt,
aber manche muss man als erster gehen und vielleicht alleine.
An den Kreuzungen des Lebenswegs stehen keine Richtungsschilder.
Diese kennt nur der eigene Kompass.
Es ist der innere Atlas des Unterwegsseins der uns leiten kann.
Und dem sollen wir vertrauen.