
Die Spannung zwischen Ordnung und Emotion.
Das Gefühl Ordnung in ein Gefühlschaos zu bringen ist nicht selten.
Es kann Verwirrung, Stress und Frust verursachen.
Wenn Menschen ihre Gefühle nicht verstehen oder kontrollieren können, fühlen sie sich oft verloren.
Gesichter erscheinen manchmal wie eine Landkarte, wie eine Kartografie innerer Zustände.
Sie eröffnen den Dialog zwischen Lebendigkeit und Nachdenklichkeit.
Identität ist ein vielschichtiges Geflecht, ein Netzwerk von Wahrnehmungen,
fast wie ein EKG der inneren Bewegung.
Man kann fast alles daraus lesen.
Wärme, Lebenskraft, Präsenz, Reflexion, Kühle, Grenzen, Rahmen, Orientierung, Emotion, Energie, Unruhe, Herzschlag
Das Gesicht ist ein Schauplatz, auf dem diese Kräfte miteinander ringen — oder miteinander tanzen.
Gesichter haben Schichten, Fragmente von Wesen aus Ordnung und Chaos, aus Erinnerung und Möglichkeit.
Und im Moment, in dem man dies akzeptiert, erkennt man, wie man auch selbst sich darin widerspiegelt.
Und das Gefühlschaos zu bewältigen sollte man etwas tun.
Selbstreflexion. Man sollte über seine Gefühle und Muster nachdenken. So versteht man die innere Unordnung besser.
Sich Zeit auch für sich selbst nehmen, meditieren, mit anderen Menschen an denen einem etwas liegt reden, ein Tasgebuch führen, all dies sind Wege ein Chaos zu ordnen.
Wenn man nur will, ist man nie alleine.