Mindmapping

Eine Geschichte von innerer Vielstimmigkeit und Wahrnehmung,

vom Strukturieren von Gedankenlandschaften.

Gedankenströme, Emotionen, Versuche, sich selbst zu erkennen.

Oft ist man zugleich Beobachter und Beobachtetes.

Die Augen wach, aber von einem Schleier gedanklicher Linien umfangen, als würden sie durch Erinnerungen oder Stimmen hindurchsehen.

Innere Spiegelungen, alternative Identitäten – Fragmente des Selbst, die sich gegenseitig betrachten.

Man steht im Zentrum seiner eigenen Gedankenlandschaft.

Es ist die Suche nach Klarheit, nach dem Sinn, das was ausserhalb des normalen Automodus steht,

ein Moment, in dem man merkt, dass man nicht nur lebt, sondern sich selbst beim Leben zusieht.

Mindmapping strukturiert all das, svisualisiert Verknüfungen.

Mindmapping ist nicht nur eine Methode, sondern ein Symbol,

das ordnet, ohne zu reduzieren, verknüpft, ohne zu fixieren, Wege aufzeigt , ohne sie vorzuschreiben.

Es ist wie eine Landkarte des eigenen Innenraums, auf der man plötzlich erkennt:

Diese oder jene Linie führt zu einer Emotion.

Jeder Gedanke hängt mit einem Impuls zusammen, und irgendwo ist da der Ursprung.

Es ist das sich bewusst werden, dass man immer auf seiner eigenen Reise durch das Leben ist,

und diese achtsam durchführen sollte,

und da hilft es, seinen Plan überhaupt zu erkennen.

Auch wenn man keinen Plan hat, hat man doch einen, nämlich den, keinen zu haben.

Aber mancher Plan entzieht sich dem eigenen Bewußtsein.

Es ist der Plan der hinter allem steht und das Gefüge dieser Welt geformt hat,

der Plan, der letztlich alles zusammenhält.

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