
Manches in dieser Welt ist wie ein kleiner Mythos, der sich selbst erzählt.
Wesen zwischen Welten.
Wie Fische , die nicht im Wasser schwimmen, sondern durch Felder aus Zeichen, Linien, Fragmenten.
Grenzgänger, ein Tier aus der Natur, das sich durch eine menschengemachte, abstrakte Ordnung bewegt.
Etwas Lebendiges behauptet sich inmitten von Systemen, Regeln, Konstruktionen.
Energie, Bewegung, Orientierung, Strömungen oder Impulse.
Wie ein ” Ich bewege mich durch ein komplexes Umfeld, aber ich bleibe bei mir”
Karten, Diagramme, alte Symbole wirken wie Spuren von Orientierungssystemen, die aber nicht vollständig lesbar sind.
Das kann heißen: Die Welt ist voller Hinweise, aber keine davon ist endgültig. Man muss seinen eigenen Weg finden.
Manchmal roh, unfertig, prozesshaft.
Es ist ist ein Moment im Werden, nichts ist abgeschlossen.
Ein lebendiges Wesen bewegt sich durch eine Welt aus Zeichen, Strukturen und Energien – und findet darin seinen eigenen Kurs.
So sind wir alle Suchende in einer sich ständig verändernden Welt.
Vielleicht sind wir alle wie Fische, die nicht mehr im Element schwimmen, das ihnen einst bestimmt war.
Wir bewegen uns durch Landschaften aus Symbolen, Erwartungen, Systemen,
wir lesen Spuren, die uns Orientierung versprechen, und merken doch:
Keine Karte ist unvollständig, kein Zeichen endgültig.
Das Leben bleibt ein Werden, ein tastendes Vorwärts, ein Behaupten des Lebendigen gegen das Starre.
Und vielleicht liegt genau darin unsere Form — im Suchen, nicht im Finden.
Nur den Kompass tragen wir in uns.