
Grundfragen menschlichen Lebens.
Muss alles bis ins Detail geplant sein, oder macht man ein situatives ad hoc Management.
Es ist die Frage der Lebensführung.
Die Debatte zwischen detaillierter Planung und situativem Handeln ist fast so alt wie die Philosophie selbst.
Klar strukturierte Schritte schaffen Vertrauen und minimieren Unsicherhei.
Zeit und Ressourcen werden optimal eingesetzt.
Langfristige Visionen sind leichter zu verfolgen.
Aber was ist wenn die Annahmen, die man hatte um zu planen, falsch waren?
Situationen ändern sich, und dauernd seine Pläne zu aktualisieren ist aufwendig.
Ad Hoc ist flexibler.
Man reagiert dynamisch auf neue Informationen oder unerwartete Ereignisse.
Spontane Lösungen fördern oft unkonventionelles Denken.
Es gibt weniger Druck, alles „richtig“ machen zu müssen.
Wir leben irgendwo dazwischen, weil beides geplant und ad hoc nebeneinander her läuft.
Es gibt Menschen, die meinen alles regeln zu müssen.
Dabei begeben sie sich selbst in ein selbst konstruiertes Spinnennetz das sich selbst immer mehr zuzieht.
Schwierig ist nur wenn diese Menschen Macht haben und meinen alles bis ins Detail regeln zu müssen,
fatal, wenn sie diese Macht auch noch ausnützen, und die Freiheit der Mitmenschen drastisch einschränken.
Planung z. B. Ausbildung, finanzielle Vorsorge, schaffen Voraussetzungen, lassen aber Raum für spontane Wendungen .
Es ist wie ein Kompass ohne Karte: Man weiß, wohin man will, aber entscheidet unterwegs, welchen Weg man einschlägt.
Was will man: Agenda oder den Reiz des Neuen?
Die Erde ist eine Riesenbaustelle, oder der Brei des Lebens wird von unzähligen Köchen gekocht, jeder anders, aber letztlich ist die Vielzahl das Mosaik, das ein Ganzes ausmacht.
Und dies ist ein Ausdruck von Freiheit.
Es muss nicht alles geregelt sein, nur bestimmte Grundregeln verhindern ein Chaos, und schaffen dadurch ein Gefühl der Sicherheit. Es ist das Justieren des Kompass.

Geplant planlos und ad hoc
Original HPH, signiert
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