Turbulenzen

Turbolenzen—das Wort  assoziiert Bilder von unruhigen Flügen und Stürmen,

von Unwetter,  Orkanen, aber auch von denen in uns. 

Doch auch im übertragenen Sinne beschreibt es  chaotische, unvorhersehbare Momente im Leben. 

Sie können uns aus der Bahn werfen, herausfordern.

Man kann sie nicht berechnen, oder präzise vorhersagen.

Manchmal geht es drunter, dann wieder drüber.

Verwirbelt, ungeordnet.

Unruhe, Trubel, Verwirrtheit.

Turbulenzen haben viele Gesichter.

Das Leben ist nicht wetterlos, nur Sonne, blauer Himmel.

Es wechselt sich ab.

Ein stürmische See kann ihre Folgen haben.

Starker Wellengang, meterhohe Wellen, Gischt, und in Schiffen kommt man sich wie in einer winzigen Nussschale im großen Meer vor.

Die Naturgewalten sind manchmal kräftig und stark und können uns überrollen.

Aber genau wie ein Schiff, das trotz stürmischer See weiterfährt, 

haben wir die Fähigkeit, inmitten dieser Turbulenzen Kurs zu halten. 

Es ist der Wechsel von Sonnenschein und Sturm, der das Leben in seiner ganzen Fülle zeigt. 

Turbolenzen können optisch wunderbar, faszinierend sein, in ihren Folgen genau das Gegenteil.

Es ist die Kunst, sich anzupassen, mit den Wellen zu gehen und trotzdem seinen eigenen Kurs zu finden.

Einem gut gebauten Schiff macht dies nichts aus, nur uns Menschen scheint manchmal der Boden unter den Füssen wegzubrechen, schwanken.

Turbulent geht es auf den Märkten zu, an der Börse, da, wo Menschenmengen unterschiedliche Interessen haben.

Die Börse ist wie ein endloser Ozean der Interessen und Emotionen. 

Bei starken Schwankungen spürt man die Unsicherheit und den Adrenalinschub, 

als würde man auf offener See gegen hohe Wellen kämpfen.

Es gibt ja Menschen, die dadurch ihr ganzes Vermögen verloren haben, weil sie sich verspekulierten,

zu hohe Risiken eingegangen sind.

Und doch geht jeder Sturm vorbei.

Die Märkte beruhigen sich, die Unsicherheit weicht wieder der Stabilität.

So ist es auch im Leben: 

Jede Herausforderung, jede turbulente Phase bringt uns neue Einsichten 

und stärkt uns für die kommenden Fahrten. Jedes Ende ist ein Neubeginn, mit neuen Chancen und Wegen.

Die Turbulenzen kann man nicht immer verhindern, ihnen aber ausweichen, und, sich auf eventuelle Situationen vorbereiten.

Sie sind eben da und Teil unserer Reise durch das Leben.

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Turbulenzen

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Zweifel

Zweifel, verzweifeln, zweifelhaft, zweifellos, bezweifeln.

Zweifel sind wie Wegweiser. 

Sie können uns unsicher machen, aber sie führen uns auch zu tieferem Nachdenken und zu besseren Entscheidungen. 

Zweifel zeigen uns, dass wir hinterfragen und uns verbessern wollen.

 Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir wachsen und uns weiterentwickeln.

 Manchmal ist es gerade der Zweifel, der uns die Klarheit bringt, nach der wir suchen.

Reflektiert man all das, was man so den ganzen Tag hört, sieht, liest können einem viel Zweifel aufkommen.

Hoffnung, Erfahrung, Verstand und Gefühl,

Alle diese Elemente ringen miteinander, um unsere Entscheidungen und unser Leben zu gestalten. 

Hoffnung gibt uns den Mut weiterzumachen, Erfahrung bringt uns Weisheit, Verstand führt uns zu rationalen Lösungen, und das Gefühl erinnert uns daran, dass wir lebendig sind.

Ein ständiges, dynamisches Spiel dieser Kräfte macht das Leben so komplex und doch so faszinierend. 

Die Zweifel sind wie Pop Up Schatten.

Zweifel können an einem nagen, die Hoffnung zersetzen, den Glauben ins Wanken bringen.

Sie tauchen auf und wieder ab.

Man muss sie los werden.

An sich selbst sollte man nicht zweifeln, besonders auch nicht verzweifeln.

Denn nach jeder Nacht kommt ein Tag.

Und beides gehört zusammen.

Wäre es immer Nacht, würde im Leben vieles fehlen, so die Farben, und vieles mehr.

Würden wir nur immer alles hell haben, wüssten wir gar nicht wie Sterne in der Nacht leuchten.

Man ist, eben so wie man ist, und weil man ist.

Wenn Zweifel bleiben sind sie der Motor alles zu überdenken und andere Wege zu finden.

Zweifel kann man ausräumen, in dem man genauer hinsieht.

Zweifel wirken wie Sensoren, sich besser zu informieren, sich mit anderen Menschen darüber auszutauschen.

Nur so kann man über jeden Zweifel erhaben sein.

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Durchwursteln

„Durchwursteln“ kommt ursprünglich aus dem deutschen Wort „Wurst“.

Die Idee hinter dem Wort ist, sich durch eine schwierige Situation durchzumanövrieren oder sich

 „durchzuwinden“ so, wie man eine Wurst durch einen engen Raum bewegen würde.

Eine Wurst hat eine Haut, zwei Enden, und da muss alles rein, ohne das es platzen kann.

Eine Wurst ist flexibel, dehnbar und pass überall hin, ist leicht zu transportieren, flexibel, nicht wie ein stabiles Gefäß oder eine Metalldose.

Wursteln beschreibt den Gedanken des Improvisierens und des ständigen Weitermachens, 

selbst wenn es nicht immer schön oder geordnet ist. 

Eine Art, sich durch die Widrigkeiten des Lebens zu „wursteln“.

Der Geist des Improvisierens und des Durchhaltens. 

Sich „durchwursteln“ bedeutet, irgendwie durchzukommen, 

oft ohne klaren Plan, aber mit viel Entschlossenheit. 

Es beschreibt die Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen Lösungen zu finden und nie aufzugeben, 

einfach sich durchkämpfen, selbst wenn es nur Schritt für Schritt ist.

Wie sagt man: ” Rom wurde nicht an einem Tag erbaut”, man nennt es auch die “Ewige Stadt”,

Wobei ” ewig” nur das Subjektive Empfinden ist, dass den Wimpernschlag der Geschichte extrem vergrößert und in eine falsche Relation setzt.

Irgendwie geht immer irgend etwas.

Die Magie liegt im ständigen Voranschreiten, im Finden von Lösungen und im Durchhalten. 

Der Wirrwarr der Alltäglichkeit, die Unstimmigkeiten und das chaotisch wirkende,

sind eben Challenges.

Jede Herausforderung, jedes Hindernis formt uns und macht uns stärker.

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Grübeln

Erkenntnis ist wie ein plötzliches Aufblitzen von Licht in der Dunkelheit. 

Sie bringt Klarheit und Verständnis, oft dann, wenn man es am wenigsten erwartet. 

Es sind diese Momente, die unser Denken und Handeln nachhaltig verändern können.

Eine Erkenntnis muss nicht immer positiv sein, sie kann es, und das wäre die schönere Variante.

Erkenntnisse können unsere Perspektive verändern.  Sie können angenehm sein oder auch schmerzhaft, aber beide Arten bringen Wachstum. 

Der Weg zur Erkenntnis führt durch das Nachdenken, das Grübeln und die Reflexion. 

Am Ende hilft sie uns, uns und die Welt besser zu verstehen, besonders wer wir sind und was wir wirklich wollen. 

Das Schöne daran: jede Erkenntnis, ob positiv oder negativ, ist ein Schritt in Richtung Selbstentfaltung. 

Das Leben wirft uns oft Steine in den Weg, aber es liegt in unserer Hand, wie wir damit umgehen. 

Wir können entscheiden, ob wir sie als Hindernisse sehen oder als Chancen, um zu wachsen,

und stärker zu werden. 

Jedes Fragment, jedes Stück, das wir wegräumen oder um das wir uns bemühen, formt unseren Weg und unsere Reise.

Beim Grübeln gehen wir mit unseren Gedanken in die Tiefe,

manchmal in die tiefsten Gruben des Unterbewusstseins.

Es ist dieser Prozess, der uns oft zu den tiefsten Erkenntnissen und Wahrheiten führt.

 Obwohl das Grübeln manchmal belastend sein kann, hat es auch das Potenzial, Klarheit zu schaffen und uns auf den richtigen Weg zu bringen.

Grübeln bedeutet sich und seinem individuellen Sein eine Kontur zu geben.

Nur so können wir Entscheidungen bewusster treffen.

Grübeln

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