Papperlapapp

Abgeleitet von der Bezeichnung eines klebrigen Breis, einem pappigen, unangenehmen Etwas.

Eine Bezeichnung für Unsinniges, ein ” nein”, abweisend, abwertend.

Vieles, was man so alltäglich hört und sieht ist ganz einfach Quatsch, Unsinn, Quark, Müll.

Papperlapapp ist unhöflich, die Worte abschneidend, meint:

“Beschäftige Dich nicht damit, es ist sinnlos, bringt nichts”

Barsch, harsch.

So ab und zu ist die Bedeutung auch positiv gemeint.

Wenn man zu jemanden sagt:

” Mir geht es gar nicht gut , und ich sehe ja so schlecht aus”,

und dann die Antwort kommt:

” Papperlapapp, dass stimmt doch gar nicht, das Gegenteil ist der Fall”.

Oft ist es humorvoll gemeint,

genauso als Widerspruch, Ablehnung um Unsinniges ebenso zu bezeichnen.

In der Politik verwendet, um den Gegenüber zu unterbrechen:

” Papperlapapp, kommen sie nicht damit, das sind alte Kamellen”.

Leicht gesagt um den anderen anzuprangern, zu diffamieren, zu erklären, wie blöd und sinnentleert dessen Aussagen sind.

Es ist eine rechthaberische und respektlose Äußerung, die dem anderen die eigene Überlegenheit suggerieren will.

“Papperlapapp, täuschen Sie sich nicht”.

Hört man auf vieles, was so dahin geredet wird, neigt man dazu “Papperlapapp” zu sagen,

Papperlapapp Sager sind eine besondere Spezies Mensch.

Sie beschäftigen sich nicht mit aus ihrer Sicht Belanglosem oder Unsinn, sondern wischen verbal entsprechende Aussagen beiseite.

Es ist der Ausdruck des Überheblichen, etwas , was man nicht akzeptieren muss.

Die Wahrheit hat oft viele Gesichter und oft kommt es auf den Blickwinkel an.

Es steht nämlich niemanden zu, zu behaupten, die alleingültige Wahrheit zu wissen.

Etwas, was leider in der Politik zu häufig geschieht.

Die Ausnahme ist gegenüber de-respektierlichem Gequatsche, Hetze, intoleranten Aussagen.

An diesen sollte man nicht kleben bleiben,

sondern dann lieber solche Äußerungen negieren und, wenn nötig, eine klare Position beziehen.

Man muss sich bewusst sein was man denkt und will.

Jedenfalls kein ” Papperlapapp”.

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Papperlapapp

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wenn die Träume zu tanzen beginnen

Träume weben sich Geschichten.

Mal leuchten sie wie Sternenlichter, dann wieder schweben sie mit ihren Geheimnissen mit dem Wind der Gedanken.

Träume erzählen davon, dass die Welt mehr ist als das, was wir sehen.

Träume lassen uns zwischen den Welten wandeln,

sie können einem die Spiegel der Vergangenheit und die der Zukunft zeigen.

Sie huschen vorbei, manchmal tanzen sie und laden einem ein mitzumachen.

Dann sind sie auf einmal wieder weg und man erinnert sich nur an einzelne Fragmente.

Vielleicht sollte man sich selbst in seinen Träumen loslassen,

diese einfach schweben und tanzen lassen,

begleitet von der Melodie des Schicksals.

Mal Rock, mal Walzer, dann Blues, alles so, wie es kommt.

Das Spiel zwischen Wirklichkeit und Fantasie öffnet viele Wege und Bühnen des Lebens.

Träume berühren den Himmel, die Sterne flüstern darin einem ihre Gedanken zu,

und man bewegt sich im Rhythmus seiner Geheimnisse, auch solcher,

die längst vergessen sind oder die man selbst nicht einmal weiß.

Die Träume sind die unendlichen Geschichten, bei denen weder Anfang noch das Ende bekannt ist.

Erst wenn man aufwacht sind sie weg.

Es gibt viele Versuche Träume zu deuten, zumeist die Symbolik zu entschlüsseln.

Das alles sind nur Deutungen, Versuche etwas zu analysieren bei dem man nicht dabei war.

Ob Zufall oder konkrete Traumbilder, das weiß man nur selbst, denn den Schlüssel zu seiner Traumkiste hat man nur selbst. oder die Menschen, denen man diesen anvertraut.

Wenn die Träume zu tanzen beginne soll man sie lassen,

nur wenn die Tagträume meinen in die Realität zu entweichen und sich dort ihren Platz suchen wollen, sollte man in ihnen wieder ihren Platz zuweisen.

Das Verwischen der Realitäten kann fatal sein.

Der Maßstab Träume zu bewerten sollte an der Realität des Seins orientiert sein

Deshalb die Träume und ihre Tänze in die unbekannte Welt als Ideengeschenk sehen,

als eine Bereicherung,

und die Chance etwas mit den Augen des Unterbewusstseins zu sehen.

Träume sind die Bühne aller Gefühle und Gedanken.

Diese haben darin die Möglichkeit schwerelos abzuheben und das zu tanzen, wonach ihnen zu Mute ist.

Ist der Traum vorbei, bleibt die Erinnerung an eine miterlebte Reise oder das Erleben einer interaktiven Vorführung seiner selbst.

In den Träumen sind wir frei.

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wenn die Träume zu tanzen beginnen

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wer klopft da an

Wer klopft da an, was steckt dahinter?

Wenn man sich nicht gerade von allen Einflüssen abkoppelt, isoliert, die Informationsstränge abkappt, wird man mit vielen Daten, Fakten, Fakes überflutet.

Alles bunt gemischt.

In unserer digitalen Zeit, einer globalen Welt, einer, in der es fast unmöglich ist autark zu sein, fällt es schwer hinter die Kulissen des Seins zu blicken.

Zu vieles klopft da als Information an.

Letztlich muss man sich auf Augenzeugen konzentrieren, auf den Ursprung, die Quelle einer Information.

Es ist wie die Philosophie über ein Gewässer.

Irgendwo ist eine Quelle, bei der der Fluss des Wassers beginnt.

Auf dem Weg zum tiefsten Punkt , an dem sich alles Wasser sammelt, den Ozeanen, fließt von allen Seiten wieder etwas Wasser dazu.

Zu erfahren, wo alles her kommt, wo alle die Quellen sind und von was diese gespeist werden, ist schier unmöglich, zu komplex, zu vielschichtig.

Dazu kommt dass das Wasser von allem, über das es fließt,

etwas aufnimmt, so, wie die Mineralien, dazu Regenwasser, Abwässer.

Aber auch das Wasser der Quellen kommt irgendwo her, nämlich aus dem Kreislauf der Natur.

Wenn wir etwas genau wissen wollen, wo es herkommt, welche Information bei uns anklopft, wer sie verbreitet hat, müssten wir versuchend die Komplexität wie ein Riesenknäuel von Wollfäden zu entwirren.

Dabei würden wir feststellen, dass alles schon beim Entwirren wieder neu gemischt wird, eine Sisyphusarbeit.

Man könnte alles auch anders sehen.

Warum soll man alles wissen? Das funktioniert eh nicht, weil wir das auf uns Einströmende gar nicht verarbeiten können.

Mit einer eigenen klaren Werteordnung und Zielvorstellung muss man sich nicht in das Dickicht und Netz der Neuigkeiten begeben und verstricken.

Das bindet nur wertvolle Zeit, in der man glücklich sein könnte.

Es sind Zeitfresser.

Das Leben ist zu schön um sich immer ablenken zu lassen.

Das was einem wichtig ist herauszufiltern, sich auf Wesentliches und Existentielles zu konzentrieren, anstatt sich zu verzetteln und sich andauernd selbst zu verunsichern.

Das Leben ist zu kostbar um es mit Nebensächlichkeiten zu vergeuden, insbesondere nicht zu meinen alles wissen zu müssen und irgendwelche Theorien zu entwickeln, die bei näherem Hinschauen amorphe Kombinationen von Informationen sind.

Carpe Diem, so lange man diesen leben kann.

Die vielen mit irgendetwas anklopfenden Geister in die Mottenkiste des Vergessens verbannen,

Sich bewusst werden, dass angesichts dessen was man wissen könnte, und dem was man aufnehmen kann und letztlich sicher weiß, man eh nichts weiß, hilft frei zu sein.

Es ist wie es eben ist, und man kann auch nicht die ganze Welt verändern.

Würde dies jeder tun, hätten wir ein Chaos.

Folglich anklopfen lassen. Man muss nicht immer da sein.

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wer klopft da an?

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Akzeptieren

So, wie es ist, so ist es halt.

Ohne wenn und aber.

Akzeptieren ist nicht das hinter etwas stehen, das Unterstützen und mitmachen.

Es ist eher das Hinnehmen von Dingen die man nicht selbst ändern kann und

dies auch nicht will.

Die Bestätigung. das Billigen.

Die Folgen können vielfältig und komplex sein.

Unterdrückt man seine Gefühle und seine Meinung, oder ist gezwungen diese nicht zu äußern ohne Konsequenzen befürchten zu müssen,

kann Stress und Unzufriedenheit die Folge sein.

Ein ungesunder Zustand, der an einem nagen kann,

sogar die Gefahr des Verzweifeln birgt,

insbesondere wenn man dadurch seine persönlichen Ziele aufgeben muss.

Wenn die eigenen Vorstellungen zum Stagnieren kommen, ein Status Quo entsteht,

vermag man sein eigenes Potential nicht auszuschöpfen, man ist unterdrückt.

Manche Situationen sind es nicht wert deswegen Meinungsverschiedenheiten und Konflikte zu riskieren.

Es ist ein ” Let it be”, wie in dem Song der Beatles.

“Let it be, let it be, let it be, let it be
Whisper words of wisdom, let it be”

Oft ist Frieden und Harmonie wichtiger als etwas anzusprechen, zu kritisieren.

Es erfordert Geduld, Verständnis, Zurückhaltung.

Nehmen, wie es ist.

Man kann Toleranz und Einfühlungsvermögen entwickeln,

so lange die selbst gesetzten ” Roten Linien” nicht überschritten werden.

Eine Option ist das strategische Anpassen an Gegebenheiten. Ziele , die im Moment nicht durchsetzbar sind, können später erreicht werden.

Wie in der Leninschen Schrift ” Ein Schritt vorwärts, zwei zurück”.

Eine Salamitaktik, scheibchenweise zum Erfolg gelangen.

Dies ermöglicht, dass etwas reifen kann und, man ist flexibel.

Entscheidungen, ob man etwas akzeptieren muss oder nicht, kann einem niemand abnehmen.

Es hängt von den eigenen Prioritäten ab, von den potentiellen Folgen, seinen eigenen Werten.

Man ist im Leben nie wirklich alleine. Es gibt immer die Möglichkeit sich auszutauschen, um letztlich seine Gefühle, sein Denken und Handeln abzugleichen und unter ” einen Hut” zu bekommen.

Niemand hat das Recht einem da zu etwas zu verpflichten,

das Handeln kann eingeschränkt werden, das Denken nie.

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Brennpunkte

Brennpunkte.

Viele Bedeutungen, auch solche mit Folgen.

Manche mit fatalen.
Punkte, in denen eine optische Linse oder Hohlspiegel alle parallelen Lichtstrahlen sammelt, etwas im Fokus steht.

Im Tagesgeschehen in der Politik sind es die Informationen, die tagtäglich auf einem einströmen und sich an manchen Punkten dieser Welt verdichten.

Es sind keine Lichtstrahlen, eher dunkle Strahlen, die nichts Gutes verheißen.

Eher an die Chemie erinnernd. Gase, Flüssigkeiten und Materialien entzünden sich bei bestimmten Temperaturen und beginnen zu brennen.

Gemüter erhitzen sich und entladen sich.

Und wenn es die der Macht Habenden sind, mit Konsequenzen und Folgen.

Konflikte und Kriege.

Das Neutralisierungsmittel wäre die Diplomatie.

Edward Teller hatte mit Ronald Reagan zusammen die Idee ein Instrument zu schaffen mit dem man einen Krieg neutralisieren könnte.

Quasi als Beitrag der Wissenschaft als praktizierte Verantwortung.

Mit dem Kreieren der Atombombe und der Wasserstoffbombe schuf man etwas, über das man seine Verantwortung and das Militär und die Politik abgab.

Mit SDI wollte man dieses ausgleichen, neutralisieren, und letztlich wurde das Wettrüsten auch dadurch gestoppt.

Nur heutzutage gibt es keinerlei Bestrebungen dazu.

An Kriegen kann man verdienen.

Wenn die Ausgangslage zu prekär und brandgefährlich ist, fällt ein Löschen oder Neutralisieren schwer.

Als Informationskonsument nimmt man diese Brennpunkte wahr, ist bestürzt, oder echauffiert sich darüber.

Letztlich ist man, nicht Macht habend, ein ohnmächtiges Objekt der Geschichte.

Aktuelle Ereignisse stehen immer im Fokus der Meinungen, der Blickwinkel und Augenschein variiert und ist abhängig von den Standpunkten der Menschen.

Dabei gibt es nur einen objektiven:

Unsere Lebensbedingungen verbessern und die Natur, unseren Planeten schützen. Und dies kann nicht mit Bomben, Raketen, Zerstörung und Hass geschehen,.

Gewalt provoziert Gegengewalt. Einfach alles Hinnehmen bedeutet jedoch sich hilflos jemanden auszusetzen.

Es erinnert an das geflügelte Wort der antiken Hellenen:

” Was tun sprach Zeus, die Götter sind betrunken”

Die heutigen gewählten und selbsternannten Möchtegern -Götter vergessen leider immer wieder, dass ihre Macht zeitlich begrenzt ist, die angerichteten Schäden sie alle überdauern.

Es ist mehr als unsinnig vieles zu zerstören und es nachher wieder aufzubauen.

Rein materialistisch gesehen sind politische Brennpunkte die maximalste Verschwendung von Ressourcen, menschlich die optimierte humane Katastrophe.

Dreht man eine fiktive Weltkugel und hält einen Finger auf diese, sieht man fast überall, wo der Drehglobus hält, Konflikte.

Gesellschaftliche, Not von Menschen, Streit, Kriminalität, Kriege.

Die Zahl der Oasen des Friedens nimmt ab, nicht zu.

Die Erfahrung von vielen großen Waldbränden zeigt, dass das Verbrannte danach zum Dünger des Neuen wird.

Leider lässt sich dieses nicht auf die politische Lage übertragen.

Die Schäden und das zu ertragene Leid sind zu groß.

Der Trost ist die Hoffnung, das Samen des Positiven als Saatgut die Katastrophen überleben.

Dabei zeigt die Geschichte dass man aus ihr nicht gelernt hat Brennpunkte erst gar nicht entstehen zu lassen.

Es wird über Klimaveränderung und CO2 Ausstoß heiß diskutiert, über die rein chemischen Folgen von Bomben, Raketen, Geschossen wird kein Wort verloren.

Die Antwort weiß nicht nur der Wind, an den Song ” The answer is blowing in the wind” von Bob Dylan erinnernd.

Der Wind trägt die vergiftete Luft in die Welt.

Wir Menschen schaffen uns den Fokus des Seins den wir sehen wollen und nicht den, der für alle und unser Leben wichtig ist.

In Anlehnung an C.F. von Weizsäcker müsste es wohl ein heilsamer Schock sein, der uns zum Umdenken bringen könnte,

nämlich Brennpunkte zu fruchtbaren Landschaften werden zu lassen,

und uns dem Ziel näher bringen aus der Erde einen Garten Eden statt einer Wüste zu machen.

Frieden ist kompromisslos.

trotzdem

Es läuft nicht immer alles gerade

Aber egal wie, es geht immer weiter, auch wenn man dies in der Situation so nicht denkt.

Wird man sich dessen bewusst, hat man ein lebendiges Versprechen gegenüber sich selbst.

Das Leben hört trotz aller Widerstände nicht auf, wird höchstens steiniger.

Und Steine kann man wegräumen oder darüber steigen.

Das Leben ist immer eine Herausforderung, eine, von der man sich nicht entmutigen lassen soll.

Entschlossen, mutig kann man alles leisten.

Es muss nicht perfekt sein, aber ein Ausweg oder überhaupt ein Weg und keine mentale Sackgasse.

Der Schlüssel zum Weitermachen liegt in uns; den haben wir immer.

Etwas trotzen ist ein handlungsaktives Verb.

Man wehrt sich.

Wir haben die Fähigkeit uns allen Widrigkeiten entgegen zu stellen.

So schnell gibt man nicht auf.

Man muss nicht immer Sieger sein.

Gewinnen bedeutet auch kleine Siege zu haben, einfach zu verhindern, dass sich etwas nicht verschlechtert.

Es ist der Hürdenlauf des Lebens.

Hürden physischer und mentaler Art. Sich selbst überwinden, und,.

daraus Kraft zu schöpfen.

” Man hat es geschafft”

Seine inneren Überzeugungen und Werteordnung sollte man nie aufgeben.

Andere haben auch nur eine Meinung, und ,

das gleiche Recht das man selbst auch hat, ” seine eigene Meinung” zu haben.

Folglich muss man sich einigen und sich nichts aufdrücken lassen,

wissend, dass andere dazu kein Recht haben.

Das Leben ist zu kostbar und zu schön um es mit Zeitfressern und Querelen zu vergeuden.

Waste of time.

Jede Sekunde, in der man glücklich sein kann und darf ist kostbar.

Darauf sollte man sich konzentrieren.

Aber das Glück kommt und geht, man kann es nicht festhalten.

Trotzdem.

Trotzdem kann auch ein verzeihen sein.

Man sieht über etwas weg, mag jemanden trotzdem, oder hat trotzdem Vertrauen.

Manchmal muss man auch denken: ” ich bin nicht perfekt, aber trotzdem ist das mir gelungen”, ein Grund stolz zu sein.

Humor ist wenn man trotzdem lacht, einfach alle Fünfe gerade sein lassen.

Manchmal hilft es über sich selbst zu lachen.

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trotzdem

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kritisch sein

Kritisch, es nicht der schwebende Zustand gemeint, der sich sehr schnell von ungefährlich in gefährlich verändern kann, die kritische Masse.

Im Denken ist es die Fähigkeit Situationen, Sachverhalte und Informationen gründlich und genau zu analysieren um richtige Rückschlüsse ziehen zu können.

Nicht nur einfach etwas unkritisch interpretieren oder oberflächlich bewerten, sondern fundiert die Grundlage für Entscheidungen zu treffen.

Die alltägliche Oberflächlichkeit und der Mangel an Zeit verhindern gründliches Recherchieren um etwas richtig einzuordnen.

Entsprechend sind die Folgerungen.

Schnell ist eine Fehlentscheidung gemacht.

Kritik ist oft unerwünscht, weil sich der eigenen Meinung bestimmter Menschen entgegen steht.

Kritische Menschen werden als unbequem empfunden, greifen sie mit ihrem Drang nach Objektivität doch das eigene Ego an, dabei geht es doch nur um den richtigen Weg zur Wahrheit zu finden.

Kritische Menschen können es mitunter schwer haben, und das aus verschiedenen Gründen.

Kritik kann für manche Menschen schmerzhaft sein, sie verwunden, weil es schwierig ist in Frage gestellt zu werden.

Kritische Menschen hinterfragen auch sich selbst, nicht nur die anderen, sind auch bereit andere Ansichten zu respektieren.

Wenn die Argumente überzeugen erst recht; nicht wie so oft, dass versucht wird die eigene Meinung bestätigt zu bekommen, anstatt mögliche Widersprüche zu korrigieren.

Wenn man alles auf den Prüfstand des Hinterfragens stellt, leidet die Empathie.

Eine Ausgewogenheit bedeutet andere zu verstehen und gleichzeitig etwas aus verschiedenen Blickwinkeln heraus zu betrachten.

In vielen sozialen Interaktionen werden kritische Menschen wegen ihres Hinterfragens etikettiert, weil sich andere Menschen in ihrer Position gefährdet sehen,

Es kann ein Konfliktpotential entstehen.

Als kritischer Mensch entwickelt man hohe Standarts und in der Konsequenz ist man mit Fehlern und Mängeln oft wenig nachsichtig.

Wahrheiten sind oft unbequem.

Es muss jedoch Menschen geben, die sich getrauen diese auch gegen Widerstand zu sagen.

Entwicklungen, die auf uns zukommen, die Veränderungen unserer Lebensbedingungen sollte man ebenso wie die optionalen Lösungsansätze von Problemen kritisch beäugen und auch von seiner Meinung Gebrauch machen.

Sich kritisch zu äußern ist konstruktiv, nur mit der Meute mit zu jaulen kann destruktiv sein.

Kritik um den richtigen Weg zu finden ist wertvoll, nicht die Kritik um der Kritik willen.

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ein lächelndes Chaos

Die Farben des Lebens, der Anstrich, den einem das Schicksal gibt, wer weiß das schon.


Die Welt dreht sich immer, wirbelnd und tanzend.

Sie ist wie ein Kaleidoskop aus Lachen Freude und Verwirrung, Trauer, Nachdenken, alles bunt gemischt.

Wenn Sonne lacht, fällt es dem Herzen leichter auch zu lachen.

So, wie die Wolken tanzen, die Wipfel der Bäume im Wind , die Blumen ihre Farben verschmelzen lassen,

fließen alle ineinander.

Ein wildes Durcheinander von Emotionen und Eindrücken.

Im Schatten erkennen wir, dass es auch andere Seiten des Lebens gibt.

Es gibt unzählige Varianten, nicht nur binär, gut oder schlecht, das ist eher die Ausnahme oder nur eine ungefähre Differenzierung, die auch von der eigenen Werteordnung abhängig ist.

Und mitten in diesem Chaos, ein Lächeln – ein kleiner Moment der Klarheit, der uns daran erinnert, dass das Leben schön ist, auch wenn es manchmal chaotisch ist.

Lachen kann negativ sein, so wie auslachen, höhnisch Lachen, vor Schadenfreude.

Man kann auch über sich selbst lachen, über eine Situation, es kann lautstrak wie Gröhlen sein.

Das Lächeln, schmunzeln, sendet positive Signale aus, es ist leise.

Das Lächeln hat immer einen Sinn und auch viele Seiten.

Aufmuntern, das Lächeln der Weisheit, des Akzeptierens, das Verständnis signalisieren,

das einfach vor sich hin lächeln, weil man sich wohl und glücklich fühlt.

Lächeln entwaffnet.

Lächeln kann auch über Symbole ausgesendet werden, wie die Smileys.

Chaos ist Unordnung, Verwirrung, das Gegenteil von Kosmos, der geordneten Welt, so in der altgriechischen Philosophie.

Der Raum der Leere und des Nichts, aber der, aus dem alles hervorgeht.

Aus dem Chaos heraus entsteht eine neue Ordnung.

Chaos bedeutet die Chance dazu.

Und wenn die Chance mit einem Lächeln beginnt, kann sie nur noch positiver werden.

ein Lächeln im Chaos

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Großbaustelle Erde

Bauen ist eine der Konstanten auf der Erde.

Ausbau, Umbau, Einbau, Erweiterungsbau, Abbau, Anbau, Hoch-und Tiefbau.

Nicht nur die Menschen sind die Baumeister auf unserem Planeten Erde.

Die Natur selbst gestaltet alles um, mit Erosion und Sedimentation.

Wind, Wasser und Eis formen die Landschaften um.

Während der Eiszeit haben Gletscher die Landschaften geformt.

Sie waren die Bulldozer der Natur, die alles weggeschoben haben.

Flüsse verlegen ihren Lauf und Kulturen vergingen.

Die Menschen mussten ihre Zuhause verlegen, wegwandern,

und sich dem neuen Verlauf des Wassers anpassen.

Felsen erodieren, die Flüsse tragen Sedimente ab und hinterlassen an anderer Stelle Ablagerungen.

Die Erde wird ständig modelliert.

Vulkane bilden permanent neues Land, altes geht unter, verschwindet, wie in Island oder Hawaii.

wie das von Sagen umwobene Atlantis oder die Stadt Vineta in der Ostsee.

Tektonische Platten verschieben sich,

und lassen so beispielsweise die afrikanische Platte sich auf die Europäische schieben.

So ragt die äußerste Spitze des kontinentalen Afrika als Matterhorn in die Alpen hinein.

Nichts ist für auf Dauer geschaffen.

Pflanzen und Tiere tun ihren Teil dazu.

Wachsen, vergehen, formen die Landschaften neu.

Wurzeln reichen bis tief in die Erde.

Aus Bäumen entstehen Wälder.

Tiere graben , schaffen sich Behausungen, wie die Termiten, Ameisen oder die Mäuse und Maulwürfe.

Kaninchen sind wahre Baumeister, von denen wir Menschen lernen können.

Heute schaffen die Menschen die größten Baustellen.

Die Erde wird an allen Enden und Ecken abgegraben, abgeschabt, angefressen.

Wir gehen in bisher nie erreichte Höhen,

graben in die Tiefe und in das Innerste der Erde um Bodenschätze, Gold und Diamanten, seltene Erden auszubeuten.

Die Erde ist ein ständig verändernder Ort, und die Natur ist der größte Baumeister von allen.

In der Zukunft wird es auch der Mond, der Mars sein.

Baustellen sind der Ausdruck der Weiterentwicklung, des Verbesserns, Veränderns, des sich an Neues mit frischen Ideen anzupassen.

Etwas Neues zu schaffen bedeutet immer etwas Altes zu zerstören.

Das Ziel sollte jedoch immer eine Verbesserung der Lebensbedingungen und nicht deren Zerstörung sein.

Großbaustelle Erde

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