
Kritisch hat mehrere Bedeutungen.
Aktiv und passiv, manchmal ein Zustand, wie den in der Chemie oder Kernphysik, den einer Gefahrensituation.
Kritisch sein ist voraussehend handeln, bedächtig, hinterfragend.
Kritsch bedeutet auch abschätzend, kalkulierend zu sein.
Etwas einer kritischen Prüfung zu unterziehen, heißt gewissenhaft, streng prüfend zu sein, letztlich ein Urteil zu fällen, binär 0 oder 1, oder abgeschwächt, abgestuft, gut oder schlecht, verwendbar, nicht oder eingeschränkt.
Manche Menschen können keine Kritik vertragen, sie empfinden diese sofort persönlich und reagieren von empfindlich, be- oder getroffen bis aggressiv.
In bestimmten Zeiten ist Kritik nicht erwünscht, weil Kritik ja etwas zur Disposition stellen könnte.
Altgriechisch ” kritikos”, unterscheiden, entscheiden.
Vielleicht steht einem ja eine Kritik nicht zu , zumindest in dem Denken bestimmter Menschen, die vorwiegend ihre eigenen Ziele realisiert haben wollen, und in einer Kritik ein Hindernis sehen.
In der Politik, im gesamten Leben verhält es sich ähnlich.
Dabei kann Kritik sehr hilfreich, konstruktiv sein.
Das Destruktive, vernichtende ist eher die Ausnahme.
Man lernt nicht in der Schule mit Kritik umzugehen.
Es schwingt oft ein leichter Hauch von Liebens-oder Zuneigungsentzug mit.
So nach dem Motto: ” wer nicht für mich ist, ist gegen mich”.
In den meisten Fällen geht es um Konstruktives, etwas zu verbessern, Anmerkungen zu machen.
Kritisches Denken hilft seine Grenzen zu definieren und zu finden.
Das Symbol dafür ist das Ausrufezeichen. Da ist etwas, da kommt was.
Ist keine Kritik mehr erlaubt, befindet man sich im Land der Lügen und des alles schön Redens.

kritisch
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