der ganz normale Wahnsinn

Wenn alles wieder einmal ” auf Kopf “steht,

das Drehrad der Tretmühle des täglichen Lebens nicht zu einer Pause kommt,

hat man zumeist keine Zeit tiefer zu reflektieren warum dies alles so ist, und ob all das überhaupt sein muss.

Schöner ist einfach den Hit von Wolfgang Petry sich anzuhören, besonders den Refrain und versuchen über sich selbst zu lachen.

Udo Jürgens Hit ” Der ganz normale Wahnsinn”, war noch nie so aktuell wie heute.

“Morgens aufsteh’n – Zeitung lesen
Klimawandel, Wirtschaft krankt.
Die Parteien sind bestechlich und auf Schalke wird gezankt.
Kurse fallen, Meere steigen,
Pleitegeier greift um sich,
Alle haben volle Hosen – Aber ohne mich!”

Wer hofft, daß die Welt zur Ruhe kommen könnte, irrt. Höchstens in einer Tiefschlafphase.

Man schaut den Sternenhimmel an, und kann Rätselraten machen.

Stern oder Satellit.

Die Nächte sind nicht mehr dunkel, irgendwo ist immer ein Licht an.

News, Fakes, Selbstdarstellungen, Werbung, Sendungswiederholungen, was “schwarz auf weiss” gedruckt steht, ist eher farbig, aber ganz normal.

Wenn die Preise drastisch steigen, und gleichzeitig das Geld immer weniger wert wird, aber Einzelne unvorstellbare Gewinne machen.

Wenn die einen nicht wissen, wie sie überleben können, aber immer gearbeitet haben und andere , die nie gearbeitet haben, in Saus und Braus leben können.

Viele Situationen des täglichen Lebens und Erlebens für das Gleiche: Den ganz normalen Wahnsinn.

Viele Bezeichnungen, die den ganze normalen Wahnsinn beschreiben, wie:

Affentheater, Heckmeck, Zirkus.

Ein Wahnsinn ist eigentlich ein Denkmuster, was nicht der allgemeinen gesellschaftlichen Norm entspricht.

Der Wahnsinn kann aber durchaus positiv sein. Wenn jemanden einem den “Kopf verdreht”, etwas Außergewöhnliches, das Überrschende, fast unwahrscheinlich wirkende, ein beeindruckendes Erlebnis.

Das Wort ist auch abgeleitet von wahnwitzig und basiert in dem althoch deutschen Wort wanwizzi.

“Wan” bedeutete ” leer”.

Wahnsinn, ohne Sinn und Verstand.

Die fundamentale Frage , die sich stellt, ist die:

Kann man selbst an dem täglich erlebten Wahnsinn selbst etwas ändern?

Die Antwort ist einfach.

An dem Grundproblem nichts, aber an dem Verhältnis dazu ja.

Man zieht sich einfach nicht den sprichwörtlichen Schuh an, der nicht für einem bestimmt ist, und lässt es auf sich beruhen und ,

ärgert sich nicht.

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