Danach

Danach ist auch immer ein davor.

Endlich, hinterher, anschließend.

Was wäre, wenn wir in dem gleichen Tempo, wie wir jetzt bauen uns explorieren. 9,10, 11…20 Milliarden Menschen , und alle wollen etwas zum Essen haben, irgendwo wohnen.

Wie werden die Städte der Zukunft aussehen?

Das was kommen wird , folglich in der Konsequenz das danach, können wir jetzt steuern.

Würden wir die Häuser begrünen, die Dächer zu Gärten machen, jede freie Fläche bepflanzen, würden unsere Enkel keine Stein-und Wohnwüsten haben, sondern eher Oasen.

Die Architektur muss neue Wege gehen. Nicht das nur hoch hinaus, auch das in die Tiefe gehen.

Skyscraper sind ein Symbol des unersättlichen Verbrauchs geworden, der Sand, Beton und Materialien verschlingt. Jede Wohnung muss mit allem Mobiliar ausgestattet werden. Moloche des Konsums.

Neue Werkstoffe müssen geschaffen werden, und wir sollten das Recyclen aller unserer Abfälle zur Selbstverständlichkeit werden lassen.

Das momentan geplante Model “Ocean Spiral” wird Lebensraum für mehrere tausend Menschen sein und die Temperaturunterschiede des Meerwassers werden für die Energiegewinnung genutzt werden.

Tiny Houses, die überall positioniert werden können und aus nachhaltige Baustoffen bestehen. Container- und Modulhäuser sind ein anderer Weg.

Die Gesellschaftsstrukturen ändern sich und haben ihre Auswirkungen.

Sternförmig angeordnete Wohneinheiten mit in der Mitte eine Kommunikations- und Begegnungsfläche, wie offene Küche, Sitzgelegenheiten, alles mit einander verbunden, so daß jeder auch seinen Individualbereich hat.

Das Modell des Aussiedlerhofes war ein bäuerliches des letzten Jahrhunderts, wo die Alten ins Altenteil gingen oder in Ihrem Haus blieben, und die Jungen sich einen neuen Hof bauten.

Das Model 50 plus ghettoisiert, das Mehrgenerationen Haus versucht mehrere Generationen zusammen zu bringen, funktioniert aber nur in den seltensten Fällen.

Auch, weil man Arbeit da nur haben kann, wo es diese gibt, und diese nicht zu einem kommt.

Home Office, auch das hat die Corona Krise gezeigt, ist möglich, aber nicht in allen Bereichen.

Rolling Homes würde die Wahl des Wohnortes ermöglichen. ” da, wo man Freunde hat, sich wohlfühlt, es einem gefällt, ist man zu Hause” Auf diese neue Bevölkerungsfluktuation wären Behörden organisatorisch nicht vorbereitet. Lebenslange soziale Konvois.

IOb ein modernes Vagabundenleben ohne Chance der Ruhe und Konstanz glücklich machen würde, sei dahin gestellt.

Eine sich immer schneller verändernde wird vielleicht Ruhepole benötigen.

Dazu mag neben der Vater-Mutter-Kind-Familie, der Patchwork auch die Wahlfamilien zählen. Nue Wohnmodelle statt Seniorenheime, wo Alte sich abgeschoben fühlen.

Andere Alternativen: Moderne Formen der Wohngemeinschaften mit wechselnden Teilnehmern. Das Ende des einfachen ” Singledaseins”.

Selbstversorgung wird in einer Welt knapper werdender Ressourcen eine Rolle spielen, einer, in der man wieder lernt einen eigenen mobilen Kräutergarten zu haben, wo Städte die Strassen und Wege mit Nutzbäumen und Sträuchern bepflanzen, deren Früchte allen zur Verfügung stehen , so wie das Modell ” common fruits”,

nicht wie heute, wo die Menschen jammern, daß alles teuer ist, und unter den Obstbäumen auf den Wiesen verfault das Obst als Fallobst, weil man es nicht aufheben darf oder der Eigentümer damit nichts anfangen kann, obwohl dies ja wichtige Nahrungsmittel wären.

Wenn wir künftig neben der neuen Mobilität, wie Verlagerung des Verkehrs in die Luft, Lufttaxis, Luftstrassen, neu Modelle innerhalb unserer Lebensräume auf dieser Erde ausprobieren, öffnen wir uns Wege, wo wir zwar noch nicht wissen, wo sie hinführen, aber wir können Erfahrungen sammeln um ein immer neu kommendes ” Danach” so zu gestalten, dass sich jede neue Generation darin wohl fühlen und gut leben kann.

Wir sollten uns aber jetzt schon darüber Gedanken machen.

Danach

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