von dieser Welt

Eine Kugel, oder eher kugelförmig?

Unser Planet ist nicht eben und gleichmäßig, aber rund und er dreht sich.

Unvorstellbar wenn es keine Gravitation geben würde, wenn man nicht wüsste was oben und unten ist.

Wir leben auf einem Wunderwerk, einem Paradies.

Eine Oase des Lebens inmitten kalter Galaxien. Der blaue Planet.

Noch vor einigen Jahrhunderten haben unsere Vorfahren gemeint die Erde sei eine Scheibe, oder noch früher: Hinter den Säulen des Herkules wäre das Ende der Welt. Sie dachten da könnte man herunter fallen.

Unsere Vorstellungskraft entwickelt sich. Was früher als ketzerisch galt, ist heute selbstverständlich.

Man muss auch das Unmögliche durchdenken können.

Wir meinen wir wären die einzigen im gesamten Weltall, aber die Wahrscheinlichkeit dass es andere Lebensformen gibt, ist eher groß.

Wir verdrängen Gedanken an UFO und Aliens, haben eher Angst davor; es würde unser Weltbild durcheinander bringen.

Dabei vergessen wir, dass wir die schrecklichsten Monster schon unter uns haben.

Wenn wir Lebewesen aus dem Mikrokosmos auf unsere Größe vergrößern würden,

könnte man sich erschaudern.

Aber wir Menschen sind nicht viel besser.

Wir sind Fleisch-Esser und überlegen immer was alles noch essbar sein könnte, egal ob es laufen oder fliegen kann.

Aus der Sicht von Aliens müssten wir wie ein Horrorplanet aussehen. Monster, die sich in einem potentiellen Paradies bewegen.

In unzähligen Science Fiction Filmen oder Romanen versuchen wir uns anderes Leben und Lebensformen vorzustellen.

Von einem ET bis zu Überlebenskämpfen mit Horrormonstern.

Bewusst erlebt, insbesondere kollektiv, haben wir noch nichts davon.

Irgendwann kann eine Begegnung kommen.

Vielleicht hat sie schon stattgefunden und wir haben es nicht bemerkt, oder es war.

Niemand weiß es, weil es keine lebenden Zeugen und Zeugnisse gibt, oder manes geheim halten möchte, und eine Area 51 ist sogar bei Google Earth verpixelt, aber davon gibt es noch einige andere Plätze.

Vielleicht wäre eine Begegnung mit Aliens ein heilsamer Schock, vielleicht auch ein friedliches Treffen, mit einem Wissenstransfer.

Aber wir kommen ja mit unseren eigenen Unterschieden oft nicht klar, wie denn damit.

Das Unbekannte muss nicht etwas sei, vor dem man Angst haben muss.

Diese Angst wäre bei uns selbst besser angebracht, wenn man auf die vielen Kriege und Verbrechen sieht.

Sind wir froh dass die Erde sich dreht und nicht rollt.

Nutzen wir unsere Zeit. “Wir sind alle von dieser Welt”.

Respekt und Achtung müssen wir gegenüber allem was lebt haben.

Die ersten Kinder, die auf Mond, Mars oder Venus geboren werden, sind dann nicht von dieser Erde, aber mit Wurzeln in der Erde.

Vielleicht wird ihr Aussehen wegen der unterschiedlichen Anziehungskraft der Planeten anders sein.

Wer weiß das schon, aber wir werden sehen.

von dieser Welt

Original HPH, signiert Druck in limitierter Auflage

100,00 $

Gegen den Strom

Wer gegen den Strom schwimmt, hat ein Ziel vor Augen, wer im Strom schwimmt folgt blind den Anderen.

Man muss nicht alles mitmachen, nachplappern, keinen Trend auslassen, immer schauen was ” in” ist. Das kann genauso schnell wieder ” out” sein.

Spielfiguren werden gesteuert, gelenkt, dirigiert, die Spielmacher sitzen an anderen Plätzen.

Es sind die Puppenspieler, die Marionettenlenker, die Jongleure, die Strippenzieher.

Aber auch die sind nur Figuren im großen Spiel des Lebens.

Verdienen tun die Unsichtbaren, die hinter den Kulissen, den diese auch schon gehören. Sie wollen nicht in Erscheinung treten, dafür haben sie Handlanger.

So, wie der Schäfer seinen Hund hat, der die Herde ziusammenhält.

Schaut man die Schafe einzeln an, blöken sie, sobald ein Druck von außen kommt werden sie blind und laufen der Masse hinter her,

ohne zu erahnen, dass man ihnen irgendwann die Haare als Wolle nehmen,

oder aus ihnen das Fleisch zum Lammbraten machen wird.

Würden sie es wissen, könnten sie ausbrechen;

ein Hund hätte gegen die Herde keine Chance, sein Bellen wäre nutzlos, sie könnten ihn überrennen.
Gegen den Strom schwimmen heißt mutig sein,

Nachteile in Kauf nehmen, Schwierigkeiten zu überwinden,

aber letztlich neue Wege zu finden um an Land zu kommen, frei zu sein, nicht das Treibholz des Stroms zu sein.

Ovid schrieb zwar, dass der törichte Schwimmer dem Wasser entgegen streben würde, aber er dachte nur an die gefährlichen Strömungen, auch dass dieses Kräfte und Anstrengungen kosten würde.

Es dient jedoch letztlich dazu da die Herrschenden zu stützen.

Ein altes chinesisches Sprichwort trifft den Kern:

“Nur wer dem Strom entgegen schwimmt kommt irgendwann zur Quelle”.

Man sollte sein Leben so leben, wie man es selbst mag, nicht wie die anderen.

Fische können leicht gegen den Strom schwimmen; sie nutzen die Energie der Wasserwirbel und die Bewegung ihrer Flossen.

Beim gegen den Strom schwimmen muss man kalkulieren, dass man dieses mit Verstand tun muss, lernen aus der Dynamik des Stroms, sich synchronisieren.

Wenn man gegen die Strömung rudert darf man nicht aufgeben, sobald man dies tut, treibt man zurück.

Einfach sich mit treiben zu lassen ist leichter, aber man gibt seine Individualität auf, verzichtet aus Bequemlichkeit, wird aber zum Treibholz des Schicksals und des Willens anderer ohne zu wissen wo der Strom hin fließen wird.

Weil andere es vorreden, plappern wir vieles nach. Es wird geurteilt, etikettiert, ganze Länder verunglimpft und verbal pauschaliert. Wer sich dem Geplänkel des Stroms entgegen stellt wird benachteiligt, beschumpfen.

Diktatoren leben davon.

Aber sie vergessen, das es in jedem Land Gute und Schlechte gibt, deswegen darf man sich da nicht mit reißen lassen.

Die Quelle und Ursprung des Stroms , wie in der chinesischen Weisheit, ist, dass wir alle Menschen und Lebewesen dieses Planeten sind, und jeder muss den Weg seines Ichs im Gesamten suchen und finden, den Weg glücklich werden zu können, zu helfen, Achtung und Respekt vor der Schöpfung zu haben und letztlich ein Karma zu bekommen, mit dem man auch in anderen Formen der Existenz fortleben kann.

gegen den Strom

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Überraschung

Plötzlich sieht man etwas, mit dem man nicht gerechnet hat.

Überraschungen sind im Leben eigentlich das Normale.

Trotzdem ist man immer wieder verblüfft, überrollt, überrumpelt,

aber vielleicht ist es einfach nur unerwartet.

Freudige Überraschungen, dann wieder solche die schockieren oder frustrieren.

Es kann kommen wie ein Paukenschlag, donnernd.

Das Gefühl wie vor den Kopf geschlagen zu sein kann unangenehm sein.

Es geschehen jedoch auch Wunder.

Das setzt voraus, daß man daran glöaubt.

Ein Lottogewinn, ein plötzliches Geschenk.

Manchmal verschätzt man sich.

Geht in seinen erwartungen an Jemanden von anderen Prämissen aus, als die sich ins Nachhinein ergeben, es überrascht. Damit hatte man nicht gerechnet.

Man muss nicht verdattert oder verblüfft sein, seine Nerven sollte man schonen.

Geht man vom Schlimmsten aus, ist man zumeist positiv überrascht, weil es milder ausfällt, oder einfach positiv.

Das Leben ist voll von Überraschungen.

Offen sein, Dinge auf sich zukommen lassen, relaxt sein.

Wie in der Reklame der Zigarettenmarke HB der 60er Jahre:

” Greife lieber zur HB und alles geht wie von selbst, frohen Herzen geniessen”, und das genau sollte man mit seinem Leben machen.

Das Ahhhh und ohhhh für die schönen Dinge des Staunens aufheben und nicht für Unsinniges verschleissen.

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Überraschung

Original Druck von HPH, signiert und limitiert Gegen Gebot, mit 150 beginnend. Erlös für Menschen in Not

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Verstört, verwirrt

Verstört, betört.

Verwirrt, erschüttert, Nicht wissend was geschieht, was Wahrheit oder Lüge ist.

Assoziationen, solche, die man nicht will und mag.

Manchmal beklemmend, einschüchternd.

Das Leben bietet manchmal Überraschungen, den Zustand des “das kann doch nicht wahr sein”.

Seltsam. Manche Menschen kommen wie von Geisterhand in kurzer Zeit von Null auf Hundert, werden ohne etwas zu tun steinreich, andere arbeiten und schuften ein ganzes Leben wie Sklaven, fallen um, und das Spiel ist aus.

Schwer zu verstehen, wenn man die Spielregeln des Schicksals nicht weiss.

Wir wissen nicht, wie unser Leben als Mensch in der uns bekannten Form in ein Gesamtes eingebettet ist, in das davor und danach.

Unser Alter bezieht sich immer nur auf das in der aktuellen Form. Tatsächlich geht es bis in die Vergangenheit zurück und ist so weitreichend , solange es Lebewesen auf der Erde gibt. Man lebt als Kinder seiner Vorfahren weiter und in seinen ebenso.

Es ist nie eine Unterbrechung da. Manche Zweige hören auf, dafür gehen andere weiter.

Würden wir uns dessen mehr bewusst sein, würden wir unsere Mitmenschen, die Tiere, die Pflanzen, alles was lebt schätzen und nichts zerstören.

Wir sind nur ein Zwischenspiel. Das Leben wurde immer wieder weiter gegeben, hat nie aufgehört.

Unsere Vorstellungskraft ist zu beschränkt um das Universelle zu erkennen.

Wir erkennen nicht einmal das `”Jetzt”, geschweige das Vergangene und Kommende.

Kleinkriege und Grabenkämpfe, Zwistigkeiten wegen Belanglosigkeiten erscheinen wichtiger als die Fragen nach dem Sein.

Manchen Menschen sind Worte wichtiger als Taten.

Verstört, gestört, zerstört, das passiert wenn wir nicht aufwachen.

Das Schicksal geht seinen Weg.

Das Jetzt jedoch ist unsere Aufgabe und da sollten wir das Beste daraus machen.

Alle irdische Macht ist nur temporär, und es ist eigentlich egal ob wir das Leben arm oder reich, krank oder gesund durchlaufen.

Das Entscheidende ist das “wie” wir das Lösen, in das wir hinein gestellt werden.

Metaphysisch, ontologisch, existentiell.

Das Leben ist zu schön und zu wichtig um es mit Zeit Fressern, Belanglosigkeit, mit Hass und Gewalt zu vergeuden.

Wir haben keine Ahnung wie das Leben in ein paar tausend Jahren aussehen wird.

Der grosse zeitliche Bogen des Lebens wird einem bewusst wenn man auf einmal an seiner DNA im Vergleich eine Abstammung zum Beispiel zum Cheddar Man feststellt, der vor ca. 10 000 Jahre lebte, man trägt Teile von ihm in sich.

Vieles was wir tun, was wir gerne essen und trinken oder nicht vertragen haben wir geerbt, manches kann belastend sein, nämlich tief und nachhaltig Erlebtes, was Generationen nachwirkt.

Dies alles wissend, sollten wir ein Leben führen, dass in der Zukunft nur Positives nach sich bringt, nicht das, was mit der biblischen Erbsünde, der Last und Bürde der Vergangenheit gemeint ist.

Die Zukunft kann schön sein.

Fügen wir unseren Teil dazu.

verstört, verwirrt

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Ruhe suchen

Es ist gar nicht so leicht in einer immer verrückter erscheinenden Welt Ruhe zu finden.

Das Räderwerk des Lebens dreht sich weiter, manchmal immer schneller und noch schneller, lässt wenig Spielraum.

Die Regelungsmechanismen werden immer dichter, schnüren einem ein,

so, dass man vergisst was Freiheit eigentlich ist.

Wir sind physisch nie frei, auch mental, juristisch, weil wir selbst die Grenzen immer enger ziehen.

Frei sind wir nur im Denken, wenn wir es schaffen uns von allen an sozialisierten,

selbst gemachten Grenzen zu lösen, den Gedanken freien Lauf lassen können.

Erst dann merkt man wieder, das man lebt, seine Wurzeln in der Erde, in unserem Planeten hat, und unsere Gedanken in die Tiefe des Alls reisen können.

Wenn jede Handlung die man tut, jegliche Aktion juristisch geregelt sein muss, verliert der gesunde Menschenverstand seine Chance im Sinne des Kantschen Imperativs zu agieren.

Statt zu leben, wird man ” gelebt”, alles wird bestimmt und bei Nichteinhalten sanktioniert.

Einfach zu meditieren, Kraft tanken, los lassen, ist die Nische der Freiheit, da wo man noch sich selbst sein kann, zumindest mental.

Leider wird alles immer mehr eingeschränkt, weil es bestimmten Menschen immer wieder gelingt ihr Denken den anderen aufzudrücken. Ist man an der Macht, wird dies dazu gnadenlos ausgenutzt.

Die Sprache versucht man zu verändern, in dem man Begriffe, die ohne Hintergedanken entstanden sind , missinterpretiert, und wer nicht der gleichen Meinung ist, wird als Gegner verunglimpft und etikettiert.

Um in dieser Welt sich nicht sich zu echauffieren, zu verschleißen, sollte man seine Oasen der Ruhe suchen, finden,

und sich darin erholen, Abstand von allem Unangenehmen finden.

Alles von Menschen Gemachte ist vergänglich.

Neue Zeiten können alles verändern, einen Neustart bedeuten, ein Reset.

Bis dahin „Ruhe finden“.

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Ruhe suchen

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Netzwerke

Wir denken wir wären frei, aber sind wir das wirklich.

Schon mit der Geburt werden wir in ein Netzwerk eingestellt, das wir uns nicht aussuchen konnten.

Der Ort wo man geboren wird, die Familie, das soziale Umfeld.

Dann Schule, Ausbildung, Beruf und Arbeiten bis man in dem scheinbaren Ruhestand ist.

Manch einer muss dazu verdienen um zu überleben.

Man ist und wird umgarnt.

Wir sind in viele Netze eingebunden.

Die Werbung versucht einem etwas einzureden, was man vielleicht gar nicht gebraucht.

Das Netzwerk der Freunde, Bekannten, Schulkameraden. Arbeitskollegen, die des zufälligen.

All die sozialen Netzwerke, sind solche die aber nur in der Oberflächlichkeit bestehen. Die Metafreunde, die man persönlich visuell, nicht nur virtuell kennt gehören zum persönlichen Netzwerk.

Die Welt besteht aus unzähligen Netzwerken, Seilschaften, Beziehungsgeflechte, wie immer man dies bezeichnen mag.

Und, die digitalen Netzwerke nutzen die Daten , wie Adresse, Geburt, Wohnort, E-Mail, Interesse, Verhalten, um damit Geld zu verdienen, Umsätze zu machen.

Man wird vermarktet und die eigenen Daten verkauft.

In der heutigen Zeit kann und will man sich nicht isolieren, auf alle Netzwerke verzichten.

Es gibt keinen wirklichen Rückzugsplatz, und eine Vereinsamung kann niemand wirklich wollen.

In der digitalen Welt ist die Vernetzung wichtig. Kontakte, Meinungsaustausch.

Hinsichtlich PC ist es der Zusammenschluss oder das Verbinden via Internet mit Austausch von Daten, Informationen. Peer to Peer wäre mit Kabel. LAN, PAN, MAN,VPN, WAN und wie sie alle heißen mögen.

Netzwerke im ursprünglichen Sinn ist eine Konfiguration aus Knoten und Kanten.

In übertragenem Sinn muss man sich, um nicht alleine zu sein, sein eigenes Netzwerk von Bekanntschaften, Freunden aufbauen. Tut man dies nicht, geht man in die Isolierung.

Viele Netzwerke sind uns gar nicht bekannt.

Sie arbeiten im Hintergrund, mit dem Ziel aus einem Kapital zu machen oder Macht zu haben.

Eine der schwierigen Probleme in der digitalen Zeit ist es diese Netzwerke und seine eigene Person als Betroffener darin zu erkennen,

damit man nicht im Netz einer fiktiven Spinne sitzt, die letztlich in Gestalt einer oder mehrerer Personen mit Macht real existiert.

Das Erkennen von Verflechtungen ist eine journalistische Recherche Aufgabe.

Wer sind die Subjekte , die Akteure im Spiel des Lebens.

Netzwerke

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ab in die Wüste

Wüsten,

ohne Vegetation, ohne Pflanzen-und Tiervielfalt. Trostlos. Karg. Unfreundlich.

Viele Wüsten schaffen wir selbst. Steinwüsten in den Städten, weil wir alles nicht Funktionale aus der Architektur der Innenstädte verbannen.

Wenn Wüsten Wasser bekommen, beginnen sie zu leben, werden grün, auf einmal erscheinen Pflanzen in ungeahnter Pracht, die in Samenkörnern im Sand verborgen waren.

Die Wüste birgt viele Geheimnisse, und manche Wüste war früher ein Paradies, und offenbart einen Einblick da, wo es Oasen gibt.

Manchmal findet man im Sand die Spuren früherer Kulturen.

Die Wüste offenbart ihre Geheimnisse, aber viele deckt sie zu.

Ist das Wasser wieder versickert, ist die Kurzzeitpracht des „ die Wüste blüht und duftet“ wieder weg.

Manchmal wünscht man sich jemand in die Wüste, mit dem Hintergedanken dort ihn leiden zu lassen..

Es gibt viele Wüsten. Eiswüsten, Steinwüsten, Sandwüsten, verwüstete Landschaften., Wüsten die wie ein Strand zum Baden und Surfen aussehen, aber nicht genutzt werden können, weil keine Vegetation vorhanden ist.-

Die meisten sind unwirtlich, unfreundlich, karg, manche tödlich.

Manche Wüsten haben schier unendliche Weiten. Trocken, dürr.

Sich in eine Wüste begeben bedeutet Abenteuer, für manche ist es ein Akt der Selbstfindung, wie der biblische Gang Jesu in die Wüste.

Auf dem Rücken von Kamelen oder im Racing Car wie bei der Rally Paris Dakar.

Astronauten, wie Thomas Pesquet von der ESA, bereiten sich in Wüsten, wie in der Arktis, der Sahara oder in Steinwüsten auf Missionen zu Mond und Mars vor.

Es gehört zum Standartprogramm der Weltraumfahrer das Unwirtlichste zu meisten und sich daran zu gewöhnen, denn das ist die Realität mit der sie auf den anderen Planeten konfrontiert werden. Sie müssen sogar Wasser aus Steinen extrahieren.

Nur unsere Erde ist ein Paradies, das wir nicht zur Wüste werden lassen sollten.

Sengend heisse Hitze, flimmernde Lust, Fata Morganas, Durst, all die Tücken der Wüste.

Luftspiegelungen, Fata Morganas, aus dem italienischen Fee Morgana abgeleitet, die mittelalterliche Figur, die auf einer unerreichbaren Insel wohnte. Fata , spätlateinisch die Schicksalsgöttin.

Es sind im Leben oft die dürren Trockenphasen, bei denen durch Luftspiegelungen Hoffnung gemacht wird, aber es sind noch nicht einmal Träume die platzen können, es sind nur Luftschlösser, Anreize die nur in Märchen Platz haben.

Die Politik kommt einem manchmal so vor.

Man sieht die vielen Sandkörner, dann verfliessen sie, hinterlassen Durst und Not, aufgelockert durch Visionen, die nur aus Luft bestehen.

Es gibt aber auch die grausame Seite, wie die Band Ton, Steine Scherben es besingt:

“Ich komm aus der Wüste aus Stahl und Glas.
Ich komm aus der Wüste aus Angst und Haß,
wo die Menschen verdursten auf der Suche nach Liebe,
krank vor Verzweiflung und vom Warten müde.

Ich komm aus dem Land der vergifteten Straßen,
wo man den Tag verkaufen muß, um sorglos zu schlafen.
Wo das Leben schneller ist als ein Herz schlagen kann”

Man sollte sich nicht mit den negativen Seiten abgeben, sondern versuchen die Wüste zu begrünen, so, wie es der Bauer aus Burkina Faso machte, der Ziegenmist sammelte, diesen in der Wüste plazierte, Saatkörner hineinsteckte, alles mühsam mit Wasser begoss, bis er eine ganze Plantage in der Wüste hatte.

Eine alte orientalische Weisheit besagt:

Sammle die Kerne aller Früchte, tue diese in einen Beutel, und auf all Deinen Wegen durch Wüsten und Landschaften verteile sie überall und hinterlasse grüne Spuren.

Wir müssen viel tun, daß unsere Erdenicht verwüstet wird.

ab in die Wüste

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entschlüsseln

Wer weiß denn schon was die Welt zusammenhält.

Die Rätselhaftigkeit des Lebens scheint grenzenlos zu sein.

Dechiffrieren, decodieren, entziffern, aufdecken was noch niemand weiß,

all das soll die Dunkelheit der Unwissenheit erhellen.

Vielleicht ist AI eine Hilfe.

Noch nie in der Erdgeschichte gab es so viel angehäuftes Wissen und noch nie musste man erkennen, wie wenig wir wissen.

Trotzdem gibt es Menschen, die meinen alles zu wissen und dies auch noch den anderen zu diktieren.

Tatsächlich wissen sie fast nichts.

Es gibt genau so viele Geheimnisse wie Sandkörner am Strand des Wissens.

Vieles wird in die Annalen der Geschichte und des Vergessens gehen.

Wir befinden uns in einer Informationsexplosion.

Keine Ahnung zu haben ist keine Schade, es ist der Zustand , in dem sich die meisten Menschen befinden.

Man weiß nur etwas und zumeist segmentiert.

Wir haben aber die Möglichkeit all das gespeicherte Wissen von PCs, Smartphones über Suchmaschinen binnen Sekunden abzurufen, etwas was unsere Vorfahren sich nicht in den kühnsten Träumen von der Zukunft hätten vorstellen können.

Szientometriker versuchen das menschliche Wissen zu messen.

Das Wissen lagert nicht in Bibliotheken, sondern ist überall abrufbar.

Aber die, so Forbes, 60 Zetabytes (21 Nullen) digitalen Wissens und Daten sind nicht alle erfassten.

Das Internet hilft uns Licht in das Dunkel des Seins zu bringen,

aber die entscheidende Frage ist die :

“Was machen wir daraus”

Nicht viel, denn dann würden wir weder Kriege noch Konflikte austragen.

Menschen würden auf Hass, Machtgier verzichten, denn die Erfahrungen zeigen, daß dies nie etwas gebracht hatte.

Unser Leben beginnt irgendwann und irgendwo und endet zumindest in der physischen Form.

Alles davor und danach kann nicht dechiffriert werden.

Auch die DNA ist nur ein Ausschnitt.

Wir lernen lebenslang, aber das tun die Computer auch.

Was wäre wenn ein digitales Superhirn sich verselbstständigen würde, Roboter sich duplizieren?

Die Geheimnisse nehmen um so mehr wir wissen, zu.

Neue Erkenntnisse werfen neue Fragen auf.

Ein Trost mag sein, dass der Mensch im Gegensatz zu AI auch ohne Strom denken kann,

und das dürfen wir nicht verlernen.

So ist das Leben ein immer fortwährender Prozess des Lernens.

Aber wir wissen, dass wir nicht alles entschlüsseln können.

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