wenn die Erde sich verdunkelt

Gemeint ist nicht die Sonnenfinsternis.

Wenn die Wolken zunehmen, wird es dunkler.

Mental wird die Belastung leider immer größer.

Die Ohnmacht zu sehen, wie Menschen sich in fast allen Teilen der Erde selbst ruinieren, Gewalt an tun.

Peter Maffay singt in seinem Song “Riesenglück”, der Texter ist Rolf Zuckowski:

“….daß die Vögel nicht mehr flogen, war vielleicht zu verstehen,…da zitterte die Erde und es zog ein Sturm zig herauf…”

Bei Vulkanausbrüchen verdunkeln kleine Partikel das Sonnenlicht, es wird auch kälter.

Wenn Tausende Bomben, Granaten und die Brände der zerstörten Häuser in die Luft steigen, bleiben diese oben, bis ein Sturm sie weiter weht, und das Gift irgendwo, irgendwie herunter fällt, und Menschen, die nichts dafür können, krank werden, die sauberen Terrassen schwarz werden.

Solar Geoengineering, die Idee, wie man Sonnenlicht mit Riesenschirmen aus dem Weltall umleiten kann und Städte nachts beleuchten kann , ist nur ein Weg aus der Dunkelheit.

Wir manipulieren fast alles und AI/KI hilft uns dabei.

Zu versuchen die Sonne zu verdunkeln ist nicht nötig, das macht die Natur selbst.

Die Seele wird jedoch verdunkelt, und wenn beides zusammen fällt, kann dies fatal sein.

Die vielen Untaten, Kriege, Konflikte, die ein eigentliches Paradies mit einem Schleier des Grauens zu überziehen versuchen, zeigen ihre Wirkung.

Dagegen halten, der Sonne wieder zum Strahlen verhelfen.

Sternenstaub ist wie aus Gold, er glänzt und glitzert, und in der tiefsten Nacht können Sterne aus der eisigen Kälte des Weltalls leuchten.

Wir meinen die Erde retten zu müssen, dabei übersteht die Erde alles, nur wir nicht. Andere Lebewesen können sich Veränderungen anpassen.

Wenn wir Menschen Chancen haben wollen, Licht statt Dunkelheit zu haben, in Freude und Glück zu leben, müssen wir bei uns selbst anfangen.

Unsere Seele reinigen, nachdenken, vordenken, überdenken.

Ein Lächeln kann alles Eis zum Schmelzen bringen, Licht und wohltuende Wärme bringen.

Vergeben und Vergessen, statt immer wieder Hass und Gewalt.

So, als wenn Sonnenstrahlen im morgendlichen Nebel sich den Weg frei strahlen, und Mensch, Tier und Pflanzen wieder atmen können.

Wir müssen nur damit anfangen, an David und Goliath denken, gegen scheinbar unüberbrückbares angehen.

Wie singt Peter Maffay:

“Riesen sind nur halb so groß, sind ja lange Zwerge bloß. Riesen haben Riesenangst, wenn man ihnen auf der Nase tanzt”

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Wenn die Erde sich verdunkelt

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Wetterlaunen

Schönes Wetter, schlechtes Wetter, was macht das schon.

Entscheidend ist doch wie man mental dazu steht.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung und miese Stimmung.

Ein Spaziergang im Regen kann sehr schön sein, dann,

wenn man darauf eingestellt ist.

Die Dusche in life.

Kommt der Regen extrem stark, kann er zur Bedrohung werden,

einem alles, was einem leb ist, weg schwemmen.

Ein Gewitter kann einem Angst und Schrecken einjagen,

betrachtet man es aus der Ferne, kann es wie ein Feuerwerk wirken.

Hat das Wetter die Launen oder wir?

Die Natur handelt nach ihren Gesetzen, wir nach unseren Launen.

Alles hängt von der Einstellung ab, wie wir etwas sehen wollen und das Sehen interpretieren.

Das Ergebnis ist ein ” Oh jeh” oder ein ” Oh wie schön”.

Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir wissen was wir wollen,

den Kompass haben, der einem durch alle Schlecht- und Schönwetterzonen führt, durch Untiefen, Stürme,

und den Weg in sichere Häfen finden lässt.

Die Wetterlaunen haben wir.

Wetterlaunen

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Am Tag danach ist auch am Tag davor

Wer weiß das schon.

Manches geschieht, anderes mit einem und oft lässt man es geschehen.

Keine Zeit bleibt stehen.

Manchmal gibt es Punkte im Leben, an denen alles auf den Kopf gestellt wird, man die Richtung seines Lebens ändert.

Oft bahnt sich etwas an, dann passiert etwas und man erlebt dann die Folgen des eigenen Handelns,

aber nicht wirklich alle, denn bestimmte Nachwirkungen kommen erst später zum tragen.

Man trifft sich, kommuniziert, debattiert, beschließt etwas, die einen befürworten dies, andere warnen vor den Folgen.

Was heraus kommt zeigt erst die Retroperspektive in der Zukunft.

Menschen leben vor sich hin, urplötzlich schlägt das Schicksal zu. manchmal gerecht, manchmal gefühlt ungerecht, aus heiterem Himmel und kann unter Umständen alle verändern.

Die erste Atombombe, ein plötzlicher Krieg, der dann aufkeimende Hass, der aus scheinbar kultivierten Menschen Barbaren machen kann. Menschen, ein Tsunami oder Wirbelsturm.

Niemand ist sicher davor.

Irgendwann gibt es den gesellschaftlichen Kater, wie nach einem gesellschaftlichen Total-Alkoholgenuss. Der Benomenheit folgen die mentalen, seelischen Schmerzen. Die kollektive Katerstimmung.

Es ist nicht das Verhütungsmittel vergessen, den Kocher angelassen zu haben, beim Auto die Handbremse vergessen, es sind vielmehr

die zahlreichen Ereignisse, von denen man nicht erahnen kann, wie sie ausgehen.

In einer Zeit von AI/KI , in der Fakes, Täuschungen, Irritationen aufkommen, in der vieles auf einem einströmt, benötigt man Klarheit, Gewissenhaftigkeit und Verantwortungsbereitschaft, und damit kann man im Leben

Am Tag davor ist auch am Tag danach.

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Halloween

Biete Süßes, sonst gibt es Saures.

Wir haben leere Taschen und wollen was zum Naschen.

Der Horror hat einen Namen.

Für alle Kids ein Musserlebnis, gruselig, gruseliger , am gruseligsten.

Der alte keltische Brauch lebt weiter.

Es gibt viele Wege mit den Grausamkeiten der Welt umzugehen und nicht jeder kann es so leicht.

Die Welt ist voller Geheimnisse, und schrecklich aussehende Gestalten gab es schon immer. Sie sind leider Bestandteil des Leben.

Der Versuch seine Ängste zu kompensieren, das Zeigen, daß man noch schrecklicher aussehen kann als das Schreckliste, kann einem helfen dieses zu überwinden.

Im Karneval gibt es allermögliche Kostüme, und für jeden etwas mit dem er sich identifizieren kann.

An Halloween ist alles auf Horror fixiert.

Dabei wird vergessen , dass der echte Horror täglich über die Bildschirme aller Art flimmert,

dass Menschen grausamer sein können, als der schlimmste vorstellbare Horror.

Mit Drohnen und aus der Distanz kann man dem Opfer nicht in die Augen sehen, es ist anonym,

oder wie bei Massakern, in denen die Täter blind vor Wut sind.

Im Grunde genommen ist das Halloween feiern ein lustiges aufarbeiten der grausamen Wirklichkeit,

die nur Tränen, Kummer, Leid und ein sich gelähmt fühlen mit sich bringt.

Und genau dieses könnten wir vermeiden, wenn wir es nur wollten.

Aber es wird der Tag kommen , da wird uns nichts anderes übrig bleiben.

Konzentrieren wir uns lieber auf die leuchtenden Augen von Kindern, wenn sie von Haus zu Haus ziehen, gruselig geschminkt sind und noch schaurigere Kostüme an haben, Lieder singen und mit Bonbons und Süssigkeiten belohnt werden.

Da beginnen die Kürbisse, Spinnen und Käfer zu lachen.

Nehmen wir vom Wort Halloween einfach den ersten Teil , das ” Hallo” und begrüssen alles Schöne.

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Wenn nicht, dann ….

Manchmal sollte man einfach auf sein Gefühl hören, sich auch mal von vielen mentalen Ballast befreien.

Das geht nicht so leicht.

Die Alltagsprobleme können einem einschnüren, einengen, total zuschütten. Ein Gefühl als wenn zig Fesseln einem nicht los lassen, wie ein mentaler Kleber.

das ” wenn nicht, dann …” ist nicht das ” wenn nicht ich, dann wer dann”.

Das wäre die Geschichte einer mutigen Tat.

Eher das ” wenn nicht, dann nicht”, das einem ein Ultimatum stellen.

Es sind auch die zig Verbote, mit der cachierten Androhung von Konsequenzen.

Oft schiebt man Dinge vor sich hin, verpasst Chancen, fragt sich nicht das ” wenn nicht jetzt, dann wann dann”.

Die Lebensphilosophie des ” Mir geht es gut, wenn nicht heute, dann morgen” kann helfen vieles leichter aufzunehmen und zu sehen.

Im Fußball sollte man nicht verbissen sein und auch verlieren können. das “wenn nicht dann” so interpretieren.

” Wenn wir schon nicht gewinnen, dann haben wir wenigsten den Rasen mal richtig durchgetreten”.

Im Leben läuft eben nicht alles immer rund, so bietet es sich an öfters einmal zu denken:

wenn alles nicht so besonders läuft, dann leiste ich es mir immer selbst sogar über mich selbst lachen zu können.

Man muss auch lernen manchmal nein zu sagen.

” wenn man nicht darf was man will, aber nie kann wenn man will, dann mag man auch nicht wenn man muss”.

Das “wenn” kann man nicht immer selbst gestalten, aber das ” dann” immer.

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wenn nicht, dann….

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Donut Kreislauf

Der Donat besteht ja aus vielen Bestandteilen und gilt als süßes Gebäck.

Er weist Grenzen nach Innen und Außen auf.

Das Loch im Donat diente dazu, daß dieser besser ausgebacken werden konnte. Das gestanzte Loch hatte sogar 1872 ein Ingenieur patentieren lassen.

Unsere Ressourcen sind begrenzt, aber Energie geht prinzipiell nicht verloren, sie wandelt sich nur um.

Alles bleibt auf der Erde, aber nach Gebrauch am falschen Platz und in der falschen Form.

Kate Raworth, eine Wirtschaftswissenschaftlerin aus Oxford, stellte 2018 ein Wirtschaftsmodell als “Donat-Ökonomie” vor.

Dabei sollen allen Menschen die wesentlichen Lebensgrundlagen zur Verfügung stehen, gleichzeitig sollte sicher gestellt werden, dass die lebenserhaltenden Systeme der Erde nicht überstrapaziert werden.

Der Donat symbolisiert die inneren und äußeren Grenzen.

Es ist keine Wachstumsphilosophie, nicht das BIP zählt, sondern es gehören eine intakte Umwelt, soziale Gerechtigkeit, Kaufkraft und Wohlergehen zusammen.

Wir haben nicht unendlich viele Ressourcen, können nicht alles verbrauchen und nach Gebrauch einfach wegwerfen, vermüllen.

Der innere Kreis ist die soziale Absicherung, das Loch im Donat sind die sozialen Herausforderungen, Hunger, Armut. Ein Loch , in das niemand fallen sollte.

Zwischen den Kreisen ist unser Leben, der Raum , indem wir wirtschaften können.

Das Innere soll, so das Modell, ein sicheres Leben ermöglichen können.

Um eine Balance zwischen Wirtschaft, Umwelt und sozialen Zielen zu erreichen ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig.

Was nützen aber alle Modelle, wenn die Menschen diese weder kennen , noch ein ganzheitliches Verhalten zeigen, bei dem die Natur, die Artenvielfalt, Tiere und Pflanzen geschützt werden.

Die praktische Philosophie des Aristoteles hilft uns dabei.

Die beste Form der Praxis ist die Theorie, nämlich dann, wenn sich die Theorie sofort in die Praxis umsetzen lässt.

Wem nützen alle Ressourcen, wenn sie immer weniger werden und das Leben der anderen Mitbewohner der Erde , der Tiere , Pflanzen nicht zählt,in Gefahr ist , sondern nur eine Genussorientierung , ein ” ich will haben” ist.

Das Umdenken beginnt in den Köpfen, nicht in einem Aktionismus.

Mehr Bescheidenheit, maßvoll, nicht maßlos.

Nicht alles gleich entsorgen wenn es einem nicht mehr gefällt, man kann ja Neues kaufen, sondern vielleicht Löcher stopfen, umnähen, eine andere Funktion dafür finden, etwas zu reparieren lohnt sich, es wird weniger Energie verbraucht..

Alles im Kreislauf des Lebens halten.

Das ” Erhalten”, Reparieren, Wiederverwenden oder einer anderen Verwendung sollte in den Vordergrund treten.

Es gibt Unmengen an Schrott, aus dem man so vieles Neue gestalten könnte.

Dazu müssten wir aus unserer ökologischen Lethargie aufwachen.

Aber was machen wir:

Wenn jemand Sperrmüll anmeldet darf, wenn er seine nicht mehr verwendeten Teile an die Straße stellt, nichts mehr weggenommen werden, nur von der Müllabfuhr; es wird das Wegnehmen als Diebstahl gewertet.

Völliger Unsinn, denn was man selbst nicht mehr benötigt, gibt man frei, und jemand anderes kann es gebrauchen, und,

wir schonen damit unsere Ressourcen.

Solange es kein Schulfach gibt, dass einen sinnvollen Umgang mit uns, der Natur und den Ressourcen beinhält werden wir vermutlich wenig Erfolg haben.

Man sollte lernen aus “alt” neu oder etwas anderes zu machen, reparieren und kreativ darin zu werden.

Es ist sinnlos immer nur den Konsum in den Vordergrund zu stellen. Ein ” immer wieder neu” der Wegwerfgesellschaft dient nur dem Portemonnaie weniger, und der Staat deckt dieses, weil er damit Steuereinnahmen hat.

Dabei wird übersehen, das für jeden Staat die Verbesserung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten das Ziel sein sollte.

Es ist es aber nicht so, leider.

Es werden Gesetze gemacht die verursachen dass Unmengen an Kunststoff an Häusern verdämmt wird, obwohl, dies ohne genau so geht.

Wird es etwas kühler könnte man sich ja auch etwas wärmer anziehen , anstatt die Heizung gleich aufzudrehen.

Kernenergie wird verdammt, anstatt nachzudenken, dass es dazu Technologien gibt , die alte Brennstäbe verbraucht, und diese Energie die Umwelt nicht beeinträchtigt, wenn man die Technik dazu sicher konstruiert.

Essen, das bei einer Mahlzeit nicht verbraucht wird, kann man in anderer Form am nächsten Tag mit verarbeiten. Es muss fast nichts weggeworfen werden.

Der Gebrauch muss in Maßen, nicht Massen sein.

Kleine Worte mit großer Bedeutung sollten in den Vordergrund treten:

Bescheidenheit, maßvoll sein, barmherzig, respektvoller Umgang miteinander, Verantwortung für unseren Planeten.

Donat Kreislauf

Original HPH, signiert Gesamterlös für Umweltprojekte im Sinne der Donat-Wirtschaftsphilosophie.

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Halbherzig

Halbherzigkeit scheint „in“ zu sein.

Viele Menschen denken ausschließlich an sich selbst, an den eigenen Vorteil.

Was interessieren einem die anderen.

„ Hallo, wie geht es Dir“ , eine höfliche Frage.

Ist die Antwort schlecht, bin krank , dann könnte die Reaktion sein: oh , prima, und man geht weiter.

Die Oberflächlichkeit, das Täuschen, tarnen und Fake kommen einem als Volkssport vor.

Der/die Gegenüber werden so entsprechend , wie im Vorbeigehen, wahrgenommen.

Was echt ist kann man wissen wenn man es mit eigenen Augen sieht, mit seinen Ohren hört, oder von Partner seines Vertrauens hört, die selbst Augen- oder Ohrenzeugen sind.

Würde jeder das , was er tut, mit vollem Bewusstsein, Überzeugung und seinem Herzen ehrlich tun, gäbe es in der Welt nur Freude.

Respekt und Achtung wären „in“, und nicht Geld und geltwerte Vorteile.

Aber all das klingt utopisch,

Man kann das nur in seinem Mikrokosmos machen und leben, und sich damit trösten, dass alles einmal vorbei sein wird.

Einen Optimismus sollte man immer haben und nicht aufgeben.

Die Raffer und Gaffer, die Macher und Lacher können nichts mitnehmen, alles ist nur temporär.

Aber ein gutes Herz schafft ein entsprechendes Karma und das können wir in eine andere Welt mitnehmen

Egal wo

Es gibt sogar ein “Egal wohin Ticket” der Bahn, mit dem man egal wohin reiden kann, aber nur in einem Land, aber das ist nicht gemeint.

Egal wohin man sieht bröckelt es.

Hatte man früher gedacht daß etwas was auf Stein und Fels gebaut ist, von Ewigkeit sein könnte, stellt man fest, daß der Stein erodiert, die feste Erde vielleicht nur ein paar Meter tief ist, und alles irgendwann abrutschen kann.

Nichts scheint fest zu sein.

Egal wo Menschen sind, die nur ihr eigenes Leben sehen und ihre Konflikte und Kriege meinen austragen zu können.

Würden sie über ihren kognitiven Zaun sehen, auch einen Blick in die Geschichte werfen, könnte man aus allem lernen.

Es muss nicht lauter selbstgemachte Brennpunkte geben, im Grunde genommen sind diese alle Produkte menschlicher Engstirnigkeit.

Katastrophen lassen sich nicht immer vermeiden, sie kommen, ohne daß wir direkt eine Schuld daran haben.

Und um diese zu mindern sollten wir unsere Energie lenken, Energie nicht sinnlos vergeuden.

Die Welt wäre im Grund genommen, egal wo man hinsehen würde ein Paradies, wären da nicht die Unruhestifter und Unruhegeister.

Statt herunter gezogener Mundwinkel, das Gegenteil, ein Lächeln. Verständnis für die Schwächen anderer, seinen Blick auf das Schöne in der Welt gerichtet, alles zum Positiven hin orientiert.

Leider ist es nur sehr partiell so.

Man zerlegt sich lieber selbst. Egal wohin man sieht, egal in welchen Kontinenten, Ländern, Plätzen wo Menschen sich aufhalten.

Destruktion statt Konstruktion ist leider angesagt.

Wie heisst es im Songtext von Juli:

” Es ist egal wohin ich will, ich möchte schreien und bleibe still, und das kann ich nicht ändern, es ist egal wohin in will, ich möchte schreien und bleibe still, und das kann ich nicht ändern”

Es erinnert an Carl Friedrich von Weizsäckers Worte im Dritten Kapitel des Buches ” Wege in der Gefahr”, wo er die Menschen anschreien möchte, damit sie aufwachen. Kann dieses nicht, weil sie ihn dann für verrückt halten würden”.

Da klingt doch schon viel besser:

” Egal wo du bist, egal wie alt du bist, egal wo Du bist, an guten wie an schlechten Tagen, Du bist der Stern in meinem Herzen.

Egal wo und wohin, Liebe kann sich immer durchsetzen. Herzen werden immer das hinwollen, wo sie glücklich waren.

Egal wo man lebt kann man sich wohlfühlen, dann, wen man sich auf das Wesentliche besinnt.

Seinen Glauben, Achtung und Respekt vor der Natur, Mensch und Tier.

Man kann sich immer arrangieren, aber auch immer neidisch auf den anderen schielen und in das Tretrad von Neid, Gier und Hass steigen.

Egal wo, wohin, was, womit und worin, wie, und wie weit , man kann es sich schön machen statt alles zu verwüsten.

Manchmal muss man denken: Einfach weg, Auszeit nehmen, ans Meer, in die Berge, Hauptsache sein mentales ” Egal wohin Ticket” lösen, seinen Weg zu finden, das Paradies erkennen.

Manchmal ist es ganz nah, man sieht es nur nicht, weil man sich blenden lässt.

Dem Sinn des Lebens ist es egal wo er einem findet.

Steig ein, steig aus, das Glück ist überall, man darf es nur nicht zudecken.

Egal wo müsste das mentale Ortsschild sein,

“da wo Du bist lebst Du ” ist die Antwort des Spiegels, wenn ma in ihn direkt schaut.

Er reflektiert immer das Gleiche, das Bild dessen der in ihn hinein blickt, und was er sieht und zeigt, liegt ausschliesslich an uns.

Egal wo Frieden, Freude und Glück müsste das Ziel sein, das Richtungsschild.

Egal wo man hingeht, da ist man dann, und muss das Beste daraus machen und nicht das Allerschlechteste.

Dem Leben ist die Zeit egal, es zählt der Sinn.

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Egal wo

Original HPH, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

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Ratzfatz

Ganz einfach, schnell.

Eine Reduplikation.

Kann auch ein Imperativ sein.

Ratz (schnell) und fatzen kommt von zerfetzen.

Mit links, das wäre aber nur aus der Sicht der Rechtshänder.

Manches geht so schnell, daß man gar nicht mit kommt.

Flugs, sofort, rapide, sogleich, umgehend im Nu, zacki zacki.

Es ist auch ein Mitmachspiel. Aufgepasst und zugefasst.

Auch life, das ganze Leben.

Man geht auf eine Internetseite, schaut sich etwas an, und eh man sich versieht hat mit Hilfe AI schon jemand analysiert auf welche Seite man ging und was man gerne sieht.

Erfasst, bemerkt, gemerkt.

Das kleine Wörtchen ” accept cookies” ist der Freibrief dazu, aber manche nutzen das schon vorweg aus, sie unterstellen die stillschweigende Zustimmung.

Schnell, wie der Blitz, geschieht dies, in Sekundenschnelle.. Husch, schon geschehen , mit einem einfachen Hoppla Hopp.

Zig Überwachungskameras haben das wie im Flug gemacht, schneller als der Wind sein kann.

Ruckizucki, und holterdipolter.

Wie im Songtext “Helter skelter” von den Beatles

“Sobald ich unten ankomme, gehe ich gleich wieder an den Anfang der Rutschbahn, dort mach ich Halt, dreh mich um und mache wieder eine Fahrt, bis ich dann unten ankomme und Dich wiedersehe”.

Das Leben erinnert oft an eine Rutschbahn.

Man ist oben und schon geht es mit Fahrt wieder runter, hin und her.

In einer Ebene kann man nicht rutschen, man bleibt stehen, wenn man nicht läuft.

Das Leben hat so viele schnell aufeinander folgende Ereignisse, die eine Reaktion erfordern.

Damit fällt es schwer alles einfach vorbei rauschen zu lassen.

Man kann aus dem fahrenden Zug des Lebens nicht einfach aussteigen. Das geht nur bei Haltestellen, nur da hat man die Option des Umsteigens.

Die Fahrpläne sind flexibel, auch hat man immer die Wahl.

Ratzfatz

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Razfaz

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vernagelt

Wenn es schwer ist klare Gedanken zu fassen, weil das, was man erlebt eigentlich nicht fassbar ist, kann ein Gefühl aufkommen mental und emotional vernagelt zu sein.

Bei drohenden Katastrophen muss man ja das, was man hat, auch manchmal zum Schutz vernageln, danach aber gleich wieder von diesem befreien.

Vernagelt sein hat viele andere Bedeutungen und Interpretationen.

Es bedeutet nicht unbedingt begriffsstutzig zu sein, festgefahren in seinem Denken und Handeln.

Zu leicht begibt man sich auf einen gedanklichen Holzweg, weil man überzeugt ist das Richtige zu tun und auf “dem” Weg zu sein, der sich jedoch unter Umständen als der falsche heraus stellt.

Mit Nägeln befestigt man etwas; sind die Nägel krumm und schief reingehauen, wird alles locker sein.

Umgangssprachlich sagt man auch: “Der ist mit dem Klammerbeutel gepudert”, meint damit, dass das Handeln unsinnig erscheint, nicht reflektiert.

Manchmal kommt man auch nicht auf eine Idee, einen Sachverhalt, weil man sich selbst kognitiv einengt, hat ein Brett vor dem Kopf.

Vor bestimmten Demonstrationen, bei denen mit Gewalt gerechnet werden muss, werden von Geschäften die Türen und Fenster vernagelt.

In der Klimapolitik und allem was damit zusammenhängt verbohren sich Menschen in bestimmte Denkweisen , anstatt das Gesamte zu sehen und nach jeweils optimalen Lösungen zu suchen.

Sie wirken starr, unnachgiebig, nicht offen etwas zu überdenken, sondern einfach intolerant.

Andere werden beschuldigt nichts zu tun, dabei ist man selbst nicht in der Sache konstruktiv und aktiv, richtet nur zusätzlichen Schaden an,.

Vernagelt und verschlossen sein bedeutet Wege versperrt zu haben, keinen Zugang zu sehen, vor Türen zu stehen, die zu sind.

Und wenn man dieses auch noch selbst verursacht, könnte es als “kopflos” bezeichnet werden.

Folgenreich, wenn dieses bei gesellschaftlich Verantwortlichen zutrifft.

Lieber sich seinen Kopf frei halten, seine Vorstellungen und Ideen, Gedanken immer wieder auf sein inneres Prüfband stellen, nachdenken, notfalls revidieren, nicht vernagelt sein.

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vernagelt

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