über den Rand schauen

„Über den Rand schauen“ – das ist ein Ausdruck, der poetisch, philosophisch und alltagsnah zugleich ist.

Es ist die Einladung zum Perspektivwechsel, zur Grenzüberschreitung,

zum Blick ins Unbekannte.

Je nach Kontext kann dies viele Bedeutungen tragen.

Die Transzendenz des Gewohnten.

Den Rand als Grenze des Bekannten zu begreifen und den Mut aufzubringen darüber hinauszublicken, ist oft nicht einfach.

Einfach fragen: Was liegt jenseits des Sichtbaren, des Sagbaren, des Vertrauten?

Über den Rand schauen bedeutet auch, sich nicht mit dem Offensichtlichen zufriedenzugeben.

Es ist ein Akt der Reflexion, des Zweifelns, des Fragens: Was steckt dahinter?

In der Kunst bedeutet es, den Rahmen zu verlassen.,

Randzonen erkunden bedeutet zu experimentieren.

Die Peripherie wird zum Ort der Entdeckung.

Was passiert am Rand des Bildes, der Gesellschaft, der Aufmerksamkeit?

Empathie und Perspektivwechsel helfen über den eigenen Tellerrand hinausblicken,

andere Lebensrealitäten wahrzunehmen, marginalisierte Stimmen hören.

Politisch und sozial kann man nationale, kulturelle oder ideologische Grenzen hinterfragen.

Über den Rand schauen bedeutet dort nicht das Ende zu finden, sondern den Anfang von etwas, das noch keinen Namen hat.

Im Fahrwasser des Mainstreams läuft man der Allgemeinmeinung hinterher, treibt im Fluss des Geschehens und tut sich schwer Ufer zu finden.

Man könnte auch sagen: ” Think outside the box”.

Und diesen Weg muss man selbst suchen, seinem inneren Kompass folgen.

Ein Hauch von Ewigkeit

Manchmal hat man im Leben ein mentales Fenster geöffnet, das einem einen Hauch von Ewigkeit vermittelt.

Ein Fragment , ein zarter Moment der Offenbarung, in dem das Alltägliche plötzlich durchlässig für etwas größeres und zeitloses wird.

Der Hauch von Ewigkeit, man kommt sich vor wie in einem Resonanzraum des Seins

Das Bild vom „Fenster“, das sich im Leben öffnet, evoziert viele Assoziationen:

Fenster sind Schwellen.

Sie trennen nicht nur Innen und Außen, sondern verbinden auch zwischen dem Jetzt und dem Immer,

dem Ich und dem Unendlichen.

Der Hauch von Ewigkeit ist wie etwas flüchtig Duftendes, kaum greifbar, dennoch einem tief berührend.

Vielleicht ein Blick, ein Lied, ein Gedanke, ein Sonnenstrahl auf der Haut,

und plötzlich ist da dieses Gefühl, dass da mehr ist.

So, wie wenn man den Sternenhimmel betrachtet und in die Unendlichkeit blicken kann.

Das Leben ist die Architektur solcher Fenster.

Manche öffnen sich zufällig, andere durch bewusste Praxis, Meditation, Kunst, Liebe, Stille.

Man muss sich die Zeit dafür nehmen.

Nur im Mainstream zu sein bedeutet zu verlernen wie man sehen kann.

Es zeigt uns, wie winzig wir anbetracht des Kosmos sind,

und dem, was diesen schuf und ausmacht.

Eigentlich sind wir nur wie ein Staubkorn am Strand des Lebens.

Wir meinen aber immer die Herren des Seins zu sein,

dabei ist der Anteil Objekt zu sein wesentlich höher als der Subjekt zu sein.

Der Blick in die Ewigkeit lässt uns das schätzen was wir haben, unsere Erde.

Vielleicht sollte man Dankbarkeit und Wertschätzung wieder erlernen.

Wandeln, umwandeln, gewandelt

„Wandeln durch Zeit und Raum“ ,

eine Metapher für das menschliche Leben.

Ein ständiges Voranschreiten durch Erinnerungen, Erfahrungen und Orte.

Jeder Schritt ist ein Echo der Vergangenheit, ein Abdruck in der Gegenwart und ein Vorgriff auf die Zukunft.

Wir wandeln durch das Leben, beeinflusst von Erinnerungen, von Sehnsucht, Neugierde und den vielen Möglichkeiten.

Wir wandeln, manchmal etwas um, verändern.

Wandeln im Schlaf, wie in Trance, nicht jeden Schritt realisierend

In der Welt der Science-Fiction ist das Wandeln durch Zeit und Raum ein zentrales Motiv – von Zeitreisen mit Maschinen bis zu Wurmlöchern, die einem an ferne Orte bringen können.

Wie bei „Doctor Who“, „Interstellar“ oder „Dark“, ” Star Gate “– Geschichten, in denen Zeit und Raum biegsam werden.

Physikalisch betrachtet ist die Raumzeit ein vierdimensionales Konstrukt, in dem wir uns ständig bewegen – durch den Raum in drei Dimensionen und durch die Zeit in einer.

Die Relativitätstheorie zeigt, dass Raum und Zeit miteinander verwoben sind,

und dass eine Bewegung durch den Raum auch die Zeit beeinflusst.

Wenn man sich selbst beim Wandeln durch Zeit und Raum als nicht handelndes Subjekt, sondern als reines Wahrnehmungsorgan versteht, entsteht eine fast meditative Perspektive auf das Dasein.

Es bleibt nicht viel Platz Subjekt zu sein, nur in seinem direkten Umfeld, eher sind wir Objekt im Fluss der Geschichte.

Nur Weniges können wir umwandeln, und nicht allen Menschen gelingt es sich im Lauf der Zeit zu wandeln, so, wie Saulus zum Paulus.

Oft versuchen wir etwas abzuwandeln.

Der Rahmen unseres Handeln ist gesteckt.

Es ist, als würde man sich selbst auflösen – nicht im Sinne von Verlust, sondern im Sinne von Verschmelzung mit dem, was ist.

Es ist wie eine mystische oder kontemplative Traditionen – etwa im Zen-Buddhismus oder in der Phänomenologie.

Dort wird das „Ich“ nicht als Zentrum des Handelns verstanden, sondern als offenes Feld der Erfahrung.

Man ist nicht der Akteur, sondern der Spiegel, in dem sich Welt zeigt.

So sind wir in irgendeiner Weise Wandelnde im Lauf der Zeit.

Wenn es 5 vor 12 ist gibt es auch 5 nach 12

5 vor 12 besagt gar nichts.

Es gibt auch andere Zeiten. In jeder Zeitzone ist die Zeit anders.

Das sprichwörtliche 5 vor 12 erscheint unsinnig.

Denn die Uhr bleibt nicht um 12 stehen, sie geht unaufhörlich weiter,

mit, oder ohne uns Menschen.

Ein banales Sprichwort.

Es ist kein wirkliches Warnsignal, sondern ein künstliches kulturelles Konstrukt.

Die Symbolik der Uhrzeit: „Fünf vor zwölf“ steht traditionell für eine letzte Warnung – kurz bevor etwas Unumkehrbares geschieht.

Ein rhetorisches Stilmittel, das Dringlichkeit erzeugen soll.

Zeit ist ein lineares Konstrukt.

Zeit ist kein Countdown, sondern ein kontinuierlicher Fluss.

Die Metapher suggeriert jedoch einen Endpunkt, der so nicht existiert.

In einer globalisierten Welt ist „12 Uhr“ ein relativer Begriff.

Während es in Wien Mittag ist, ist es in New York noch früher Morgen. Die Dringlichkeit ist also nicht universell.

Die Zeit läuft auch ohne Menschen.

Es ist ein Anthropozentrismus.

Die Uhr tickt weiter, ob wir da sind oder nicht.

Das stellt unser Bedürfnis nach Kontrolle infrage.

Eine Endzeit-Rhetorik gibt es schon immer.

Viele nutzen „5 vor 12“ in politischen oder ökologischen Debatten.

Eine leicht zu entlarvende Metapher.

Was passiert eigentlich um 12?

Und was danach?

Ganz einfach.

Die Kirchenuhren läuten 12 Mal, und, es ist Mittagszeit.

Es ist immer Zeit zu handeln.

Nicht, weil ein imaginärer Gong droht, sondern weil das Leben – und die Welt – in Bewegung ist.

Vielleicht ist das die ehrlichere, kraftvollere Botschaft.

Wir sollten unseren Planeten, unsere Lebensgrundlage überhaupt, hegen und pflegen, mit der Natur, den Tieren und Pflanzen so umgehen als wenn es keine “Dinge” wären, sondern etwas was lebt, so, wie wir auch.

Nachhaltigkeit darf nicht nicht aus Angst, sondern muss aus Liebe und Verbundenheit entstehen.

Die Welt ist kein stillstehendes Objekt, sondern ein lebendiger Organismus, in dem alles miteinander verwoben ist – Menschen, Tiere, Pflanzen, Wasser, Luft.

Wenn wir das wirklich verinnerlichen, verändert sich unser Handeln ganz natürlich.

Nicht der Alarm, sondern die Achtsamkeit soll uns bewegen, nicht der Druck, sondern die Dankbarkeit.

dahin treiben

Oft hat man das Gefühl, dass man in der Zeit dahin treibt.

Die Zeit läuft, ohne dass man sie unterbrechen kann.

Alles scheint wie ein Hologramm zu sein.

Man sieht es, dann ist alles wieder weg.

Dieses Gefühl, in der Zeit zu treiben, als wäre man ein Beobachter in einem flüchtigen Strom von Momenten, ist etwas, das viele Menschen kennen .

Die Vorstellung, dass Zeit wie ein Strom ist, in dem wir treiben, erinnert an Heraklit, der sagte:

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“ Alles verändert sich ständig, nichts bleibt.

Ein Hologramm ist ein dreidimensionales Bild, das je nach Blickwinkel anders erscheint – und doch ist es nicht greifbar.

Vielleicht spiegelt das die Flüchtigkeit unserer Erinnerungen und Erfahrungen wider.

Man sieht etwas, fühlt etwas – und im nächsten Moment ist es verschwunden.

Es ist eine meditative, auch existenzialistische Beobachtung,

dass wir in einem Moment leben, der sich ständig auflöst, bevor wir ihn ganz erfassen können.

Der Augenblick ist wie ein Wassertropfen auf der Haut kaum spürbar, schon verdunstet.

Doch in unseren Erinnerungen wird er konserviert, verwandelt sich in ein inneres Bild, ein Gefühl, ein Echo.

Zeitenschleife

Im Lauf der Zeit gibt es viele Wiederholungen.

Jede variiert, immer wieder gibt es neue Nuancen.

Die Zeit Läuft weiter, unaufhaltsam.

Eine Zeitschleife ist eine rekursive Verkettung der Zeit.

Normalerweise folgt auf jeden Zeitpunkt der Gegenwart unumkehrbar ein Zeitpunkt in der Zukunft, d. h. alle Ereignisse passieren nacheinander und kausal.

Alles hat eine Wirkung, die immer nach einer Ursache folgt.

Jedem Zeitpunkt der Gegenwart folgt unumkehrbar ein Zeitpunkt in der Zukunft.

In einer Zeitschleife wäre die Richtung des Zeitstrahls jedoch so gebogen, dass er sich mit einem Punkt in der Vergangenheit oder Zukunft kreuzen würde.

Einstein meinte zwar, daß eine Zeitschleife existieren würde, aber dies ist ” meinen” und nicht ” beweisen”.

Was sich wiederholt sind die Sequenzen auf dem linearen Zeitstrahl, Kriege, Machtkämpfe, Geldgier, auch Friedensschlüsse.

Würde man aus allem lernen, würden sich die Wiederholungen reduzieren.

Frieden schließt das andere aus.

Doch die wahre Schleife ist eine menschliche.

Ein Kreislauf der Fehler, gespeist durch Ignoranz und Vergessen.

Zeit ist mehr mehr als ein physikalisches Maß.

Sie ist ein ethischer Raum,

ein Medium, in dem wir wachsen oder stagnieren.

In jeder Wiederholung liegt eine Prüfung:

Werden wir diesmal anders handeln?

Frieden schließt das andere aus.

Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern die aktive Entscheidung gegen ihn.

Es geht um alle Arten von Frieden.

Zwischen Menschen und Völkern und letztlich auch um den Frieden mit uns selbst.

Er verlangt Erinnerung, Empathie und die Bereitschaft, aus der Zeitschleife auszubrechen.

Nicht durch Technologie, sondern durch Bewusstsein.

Bubbles

Eintauchen in die Welt der Bubbles.

Unbeschwert, schwerelos, wie Gedanken ohne Gewicht.

Ein Röhrchen, ein Atemzug – und schon tanzen sie, die schillernden Wesen aus Licht und Luft.

Seifenbläschen.

Sie steigen auf, taumeln, drehen sich, farbenprächtig wie Regenbögen im Wind.

Jede Blase ist ein eigener Kosmos, ein Minikontinent voller Möglichkeiten.

Manche fliegen weit – hinaus über die Grenzen unserer Vorstellung, verschwinden in einem Nirwana, wo Träume weiterträumen dürfen.

Andere zerplatzen leise, wie Hoffnungen, die zu zart waren für die Welt.

Doch selbst ihr Verschwinden hinterlässt ein Glitzern, eine Erinnerung an das Schöne, an das, das war.

Und wir?

Wir stehen da, staunend, mit dem Röhrchen in der Hand und dem Kind in uns, das nie ganz verschwunden ist.

Einfach die Gedanken mit den Seifenbläschen reisen lassen und die Welt der Unwegbarkeiten klein werden lassen.

Eine Gedankenreise, tief und voller Sehnsucht nach Leichtigkeit, das Gefühl des Schwebens und der inneren Freiheit.

Die andere Seite des Seins

Ein Atemzug – und schon tanzen sie, die Seifenblasen der Gedanken. Sie steigen auf, tragen Träume wie kostbare Fracht in eine Welt jenseits der Schwere.

Die Unwegbarkeiten schrumpfen, werden klein wie Kiesel am Wegesrand. Denn dort, wo das Schweben beginnt, verliert die Realität ihre Schwerkraft.

Träume sind nicht nur Schäume – sie sind das Echo einer anderen Wahrheit. Ein Paralleluniversum aus Farben, Leichtigkeit und stiller Freude.

Hier zählt kein Müssen, kein Sollen. Nur das Sein – das sanfte Gleiten durch Möglichkeiten, das Lächeln im Wind, das Flüstern der Hoffnung.

Und während die Welt sich weiterdreht, reisen wir mit unseren Gedanken in Blasen aus Licht, auf der anderen Seite des Seins.”

feeling heat

Nicht wegen gesundheitlichen Dingen, sondern weil man sich über die Politik aufregt, über wie sich Menschen verhalten, was über das Klima diskutiert wird, so,

eine Klimakonferenz mit ca 50 000 Teilnehmern, die alle nach Brasilien anreisen und fliegen müssen,

somit Unmengen CO2 verbrauchen, genau dass das sie reduzieren wollen.

Ein Gipfel der Unwahrheiten und Widersprüchlichkeiten.

Ein Paradoxon.

Eine Konferenz, die dem Klimaschutz dienen soll, verursacht selbst einen enormen CO₂-Fußabdruck.

Das kann sich wie ein Hohn anfühlen, besonders wenn man selbst versucht, im Alltag nachhaltiger zu leben.

Wenn Delegierte, Lobbyisten, Medienvertreter und Aktivist:innen zu Zehntausenden anreisen – oft mit dem Flugzeug , entsteht der Eindruck, dass es mehr um Show als um Substanz geht.

Greenwashing.

Manche Kritiker sprechen von einem „Gipfel der Heuchelei“, wenn große Konzerne oder Staaten dort Klimaschutz predigen, aber gleichzeitig neue Öl- oder Gasprojekte fördern.

Verlorenes Vertrauen.

Wenn Versprechen gemacht, aber nicht eingehalten werden – wie bei früheren Konferenzen, sinkt das Vertrauen in die Wirksamkeit solcher Treffen.

Internationale Verhandlungen brauchen scheinbar Präsenz.

Viele Experten argumentieren, dass persönliche Treffen effektiver sind, um komplexe, multilaterale Abkommen auszuhandeln.

Die mediale Präsenz solcher Konferenzen kann den Druck auf Regierungen erhöhen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.

Es ist ein Rahmen für Aktivismus für alle, auch NGOs und zivilgesellschaftliche Gruppen, es ist die Bühne, um Forderungen zu stellen und Öffentlichkeit zu schaffen.

Es wäre als Hybrid Format machbar.

Digitale Beteiligung könnte Emissionen senken, ohne den Dialog zu gefährden, und jeder Politiker lobt doch die Digitalisierung in den Himmel hoch.

Warum macht man dann das nicht?

Klare Berichte darüber, was beschlossen wurde – und was nicht – könnten helfen Vertrauen zurück zu gewinnen.

Wenn Veranstalter und Teilnehmer selbst klimafreundlich agieren, könnte die Glaubwürdigkeit steigen.

Das Gefühl von „Hitzewallung“ ist in diesem Kontext ist also nicht nur emotional, sondern auch ein Ausdruck von kognitiver Dissonanz.

Wenn Worte und Taten nicht zusammenpassen, reagiert unser Innerstes mit Frust, Ärger – oder eben einem inneren Aufkochen.

Unwegbarkeiten

Oft meint man Unwegbarkeiten gegenüber zu stehen.

Nicht berechenbar, schwer einzusehen, scheinbar wie ein riesiger Wall wirkend.

Tatsächlich ist fast jede Hürde überbrückbar.

Das Gegenteil ist Machbarkeit.

Unwegbarkeit oder Unwägbarkeit.

Das eine bezieht sich auf die Situation keinen Weg in das Kommende zu erkennen, nicht klar zu sehen , Ängste haben, keine Zuversicht, die Wege wie im Nebel.

Das Andere, Unwägbarkeit hängt mit dem Ausmaß zusammen, mit dem was man wiegen oder aufwiegen kann.

Es gibt immer Wege, und wenn sie noch so verworren sein mögen

Selbst in Momenten der Verzweiflung oder Orientierungslosigkeit existiert ein Pfad,

wenn man nur bereit ist, ihn zu suchen.

Der erste Schritt ist immer das Vertrauen in sich und seinen inneren Kompass.

Etwas , was wie eine Mauer wirkt, hat einen Anfang und ein Ende, und das sind Eingänge, manchmal wie Türen,

vielleicht schwer zu öffnen, mit oder ohne Schlüssel.

Man muss nur den ersten Schritt tun.

Manche Türen sind nur angelehnt.

Stillstand ist das Ende des Weges bevor er begonnen hat.

Man ist immer selbst Gestalter seines Lebens und kann das nie auf andere schieben.

Einblicke

Einblicke.

Ausblicke, Weitblicke, Durchblick, es sind alles Optionen etwas zu sehen.

Einblicke können aktiv und passiv sein

Man gewährt einen Einblick in den eigenen Bereich oder bekommt einen.

Die Perspektiven des Sehens sind vielfältig.

Einblicke sind wie Fenster in das Innere von etwas – ein System, ein Mensch, ein Gefühl, ein Prozess.

Wenn man bewusst nachfragt, recherchiert, beobachtet, oder

wenn man zufällig etwas mitbekommt, etwas offenbart wird, ohne dass man es gesucht hat.

Ausblicke richten sich nach außen – sie zeigen, was vor einem liegt.

Sie sind oft mit Hoffnung, Planung oder Sehnsucht verbunden.

Weitblicke gehen noch weiter: Sie sind nicht nur ein Blick in die Ferne, sondern auch ein Zeichen von Voraussicht, von strategischem Denken, von Weisheit.

Sehen und Betrachtungsoptionen sind vielfältig

Sehen mit den Augen – physisch.

Sehen mit dem Verstand – verstehen.

Sehen mit dem Herzen – mitfühlen.

Sehen mit der Seele – intuitiv erfassen.

Einblicke sind oft der Beginn von Veränderungen.

Ein Einblick in die eigene Psyche kann zur Heilung führen.

Ein Einblick in ein fremdes Leben kann Empathie erzeugen.

Ein Einblick in ein Problem kann Lösungen ermöglichen.

Es gibt Blicke, die flüchtig sind – ein Moment, ein Bild, ein Eindruck. Und, es gibt Blicke, die bleiben – weil sie tiefer gehen.

Einblicke können intim sein

Sie zeigen uns das Innenleben von Dingen, von Menschen, von uns selbst.

Manchmal suchen wir sie.

Manchmal überraschen sie uns.

Sie fordern uns heraus, ehrlich zu sein – mit dem, was ist.

Es sind aber auch Einblicke in die Natur, in das, was die Welt zusammen hält.

Ausblicke sind Hoffnung. Sie zeigen uns, was möglich ist, was kommen könnte.

Sie laden uns ein, zu träumen, zu planen, zu gehen. Sie sind das Versprechen, dass es mehr gibt als das Jetzt.

Der Blick in die Backstage des Lebens.

Weitblick zu haben bedeutet Weisheit.

Einen Durchblick zu haben.

Die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Sehen ist mehr als das mit den Augen.

Es ist ein Akt der Aufmerksamkeit, der Offenheit, der Verbindung.

Wer wirklich sieht, erkennt. Und wer erkennt, kann verstehen, alles lassen wie es ist, oder verändern.