daydream
Quelle: daydream
daydream

versunken in Gedanken,
die wie Wolken am Himmel vorbei ziehen
einfach vor sich hin denken,
da sitzen oder stehen,
in den Wolken Räume entdecken,
in die man gehen kann,
dem Paradies durchs Schlüsselloch schauen
seine vor sich hintreibenden Gedanken
als mentalen Pfeil ins Nirwana schicken,
und,
zwischen Absenden des Pfeils und wieder zurückkommen ist Zeit,
und auch keine Zeit vergangen,
wer weiss?
das Universum umkreisen,
Zeit, Raum vergessen
Dimensionen erkunden,
in die keine Rakete, kein Satellit, kein Teleskop vordringen kann
day dream ist wie ein unsichtbares Durchstreifen des eigenen Kosmos,
dabei alles durch das scheinbar Zufällige neu ordnen,
Spuren der Frische hinterlassen,
dann Aufwachen,
entspannt realisieren, daß man die Zeit verlassen durfte
Des morgends
Quelle: Des morgends
…des morgends
aufgewacht,
noch halb verschlafen,
mehr schlafwandelnd als gehend,
im Bad das Gesicht mit kaltem Wasser wieder lebendig machend.
die Träume und Geschichten der Nacht wegwischend,
den Geschmack des Zerfalls mit Pefferminz Tooth paste wegpeppen,
noch immer zwischen da und nicht da wandelnd
beim Frühstückstisch ankommend,
den offensichtlich Geisterhände in der Nacht gedeckt haben müssen
erscheinen die Gesichter meiner Träume und
begrüssen mich
grinsen mich an
mit hi , ein neuer Tag
mach ihn gut,
Du hast jeden Tag die Chance dazu
Party goes on
Dancing, listening nice music, just relaxing,
concentrating on the here and now
forgetting troubles, sweat and tears
not missing people pushing you down,
let them down
sometime they will arise, but thats not your turn
just celebrating, appriciating each second of your life,
because everything could be much more bad as it is
so communicate nonverbal, by dancing,
and be happy
Eine Sekunde
Quelle: Eine Sekunde
Eine Sekunde

Eine Sekunde
im fast food Restaurant.
Weil günstig, immer ein ruhiger Platz zu finden, kostenlose Zeitung zum lesen,
man kennt mich
brauch eh nicht viel, ein Cafe, Milch, Zucker, ein Stäbchen zum Rumrühren,
WLAN.
Wo setz ich mich hin?
Alle Tische sind belegt, hier und da ein Platz frei, wo man sich dazu setzen könnte.
Aber ist es mir egal wo?
Entscheidet Symphatie oder Antipathie.
Man müsste fragen „ Entschuldigung , ist der Platz noch frei“ , oder „kann ich mich dazu setzen“.
Es ist nicht viel Zeit, das Tablett mit dem Cafe und small breakfast in der Hand, die Zeitung unter den Arm geklemmt, Servietten zwischen den Fingern, alle mittleren Extremitäten sind belegt.
Also wo setz ich mich hin?
Ruhe oder Kommunikation, Relaxen oder Aufregen, schlechtes Karma erdulden?
Lassen wir den Zufall Absicht sein,
im Game yes or not
Paradies
Paradies
Quelle: Paradies