Unfrieden

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Alle Worte mit Un haben irgendetwas Negatives an sich,

Unhold , ungehorsam, unstet, unwillig, unwirsch, unwirtlich, unselig, Unrat, Unruhe, Unglück

in manchen Dialekten heisst un einfach na und m und  dies bedeutet egal sein,

Eines der wenigen positiven Worte mit un ist unnötig,

denn dies ist verzicht auf Überflüssiges,

auch die Völkergemeinschft UN ist positiv , aber was sonst?

Unfrieden sollte aber nicht egal sein, eher die Aufforderung zum Wort Frieden.

Leider  haben die Menschen mehr für den Unfrieden als für den Frieden übrig.

Wenn alles Geld , das für Rüstung wegen unnötiger Konflikte, für unnötige

Gerichtsverfahren wegen Unfrieden,

im zwischenmenschlichen Bereich für kreative und positive Dinge ausgegeben werden würde,

zum Wohl der Menschheit,

gäbe es vermutlich keine Armut,

also streichen wir einfach überall das un und

machen Frieden, gönnen uns und anderen Ruhe, bleiben stets menschlich, sind nicht

wirsch, bleiben anderen hold, sind glücklich, geben Rat statt Unrat, sind

gastfreundlich…

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Streit

 

streit

Warum streiten sich Menschen.

Wegen Banalitäten, ihrem Ego, wegen Peanuts, aus einer Laune

Es gibt so viele Worte dafür,

Auseinandersetzung, Clinch, Geplänkel, Gerangel, Hakelei, Rangelei, Scharmützel, Streitigkeit, Streiterei, Zerwürfnis, Zwist, Differenz, Hader, Querelen, Hickhack,,Knatsch, Stunk, Zoff, Wickel, Zoff, Fehde, Ärger, Huddel, Haussegen schief und zig andere

Beim Frieden gibt es nur wenige Worte, so wie Einklang, Harmonie, Versöhnung.

Und so scheint es bei den meisten Dingen zu sein. Der Mensch ist unheimlich erfindungsreich, wenn es um das sich durchsetzen das eigene Ego geht, wenn es um die Lösung von Problemen geht versagt das alles oft.

Würde die Energie für Positives eingesetzt werden, würde es den Menschen wahrscheinlich gut gehen

Der Mensch tut aber alles um das nicht zu erreichen.

Obwohl jeder Frieden einsieht, wird alles getan um diesen zu verhindern, neue Waffen, immer mehr Waffen, immer schneller, immer grösser, statt sich zu besinnen, und ein einfaches , nichts kostendes Lächeln zu geben und mit sich und der Umwelt statt im Streit, im Frieden zu sein

 


Spiel

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verspielt, spielend, spielerisch, der Spieler

spiel kommt vom althochdeutschen SPIL, dem Wort für Tanzbewegung, eine Tätigkeit einfach aus Freude, zum Vergnügen, zur Entspannung

Spielen ist mehr, ideal wenn Beruf und Spass zusammenkommen können,

durch Spielen findet ein Großteil der kognitiven Entwicklung und motorischen

Fähigkeiten, sowie soziale Kompetenz statt

Spielen erzeugt die Wirklichkeit der Möglichkeiten,

spielend in etwas eintauchen,

die Unbefangenheit kindlichen Spiels,

aber auch die leidenschaftliche Abhängigkeit eines Spielers, dessen

Realität von ihm Besitz ergriffen hat,

Spielen, das Leben ist zu ernst nur ein Spiel zu sein,

zu schnell wird das Spielen zum Selbstzweck oder zum Zweck überhaupt,

der Spieler selbst zum Spielball und der Aspekt des spielerischen, leichten,

unbeschwingten Handelns verliert sich,

aber das gerade wünscht man sich,

alles spielerisch zu meistern

und sich die Zeit zu nehmen einfach zur Entspannung zu  spielen,

ein bißchen Kind zu sein

Frei oder unfrei

Aquarelle17

was treibt uns, wir selbst, oder lassen wir uns treiben?

Sind wir Subjekt oder Objekt,

wir werden in ein System gesteckt und vereinnahmt

und haben ein Leben Zeit , haben wie ein Geldbudget, das Zeitbudget.

Wenn diese Zeit vorbei ist, ist nichts änderbar

Zeit die läuft,  und jede Sekunde, Minute, Stunde ist unwiderruflich weg,

genutzt, benutzt, negiert oder regiert,

positiv oder negativ, erfüllt, gefüllt oder einfach leer,

sinnlos verprasst oder jede Sekunde genutzt, genossen,

zufrieden oder in sinnlosem Groll blockiert,

Boni gibt es nur durch Lächeln, Verständnis, Liebe,

wenn man sich seine Zeit gemeinsam teilt,

hat man auf einmal doppelt so viel Zeit,

 

daydream

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File1120

versunken in Gedanken,

die wie Wolken am Himmel vorbei ziehen

einfach vor sich hin denken,

da sitzen oder stehen,

in den Wolken Räume entdecken,

in die  man gehen kann,

dem Paradies durchs Schlüsselloch schauen

seine vor sich hintreibenden Gedanken

als mentalen Pfeil ins Nirwana schicken,

und,

zwischen Absenden des Pfeils und wieder zurückkommen ist Zeit,

und auch keine Zeit vergangen,

wer weiss?

das Universum umkreisen,

Zeit, Raum vergessen

Dimensionen erkunden,

in die keine Rakete, kein Satellit, kein Teleskop vordringen kann

day dream ist wie ein unsichtbares Durchstreifen des eigenen Kosmos,

dabei alles durch das scheinbar Zufällige neu ordnen,

Spuren der Frische hinterlassen,

dann Aufwachen,

entspannt realisieren, daß man die Zeit verlassen durfte

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