Eine Sekunde

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Aquarelle1

Eine Sekunde

im fast food Restaurant.

Weil günstig, immer ein ruhiger Platz zu finden, kostenlose Zeitung zum lesen,

man kennt mich

brauch eh nicht viel, ein Cafe, Milch, Zucker, ein Stäbchen zum Rumrühren,

WLAN.

Wo setz ich mich hin?

Alle Tische sind belegt, hier und da ein Platz frei, wo man sich dazu setzen könnte.

Aber ist es mir egal wo?

Entscheidet Symphatie oder Antipathie.

Man müsste fragen „ Entschuldigung , ist der Platz noch frei“ , oder „kann ich mich dazu setzen“.

Es ist nicht viel Zeit, das Tablett mit dem Cafe und small breakfast in der Hand, die Zeitung unter den Arm geklemmt, Servietten zwischen den Fingern, alle mittleren Extremitäten sind belegt.

Also wo setz ich mich hin?

Ruhe oder Kommunikation, Relaxen oder Aufregen, schlechtes Karma erdulden?

Lassen wir den Zufall Absicht sein,

im Game yes or not

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Frei oder unfrei

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Aquarelle17

was treibt uns, wir selbst, oder lassen wir uns treiben?

Sind wir Subjekt oder Objekt,

wir werden in ein System gesteckt und vereinnahmt

und haben ein Leben Zeit , haben wie ein Geldbudget, das Zeitbudget.

Wenn diese Zeit vorbei ist, ist nichts änderbar

Zeit die läuft,  und jede Sekunde, Minute, Stunde ist unwiderruflich weg,

genutzt, benutzt, negiert oder regiert,

positiv oder negativ, erfüllt, gefüllt oder einfach leer,

sinnlos verprasst oder jede Sekunde genutzt, genossen,

zufrieden oder in sinnlosem Groll blockiert,

Boni gibt es nur durch Lächeln, Verständnis, Liebe,

wenn man sich seine Zeit gemeinsam teilt,

hat man auf einmal doppelt so viel Zeit,

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Sich treiben lassen

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Musik hören, Freunde treffen, chillen

einfach Spass haben, reden

sich floaten

sich von schönen Gefühlen, nicht den belastenden treiben lassen

nicht Treibjagd auf das Glück,

das kommt zu einem, dem kann man nicht hinter her laufen,

es passiert dann einfach

Loslassen von realen oder vermeindlichen Zwängen,

sich treiben lassen, heißt nicht unbedingt mit dem Strom schwimmen,

denn nicht jeder Strom ist schwimmenswert,

eher sich davon befreien

einfach den Tag einmal auf sich zu kommen lassen

 

 

Meditation

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Es ist egal, wo Du bist,

unwichtig was du tust

entspanne , wenn Du es brauchst,

und wenn es mitten in einer extrem befahrenen Verkehrsinsel ist,

wenn man da abschalten kann , weiß man wie es geht

Bei den alten Griechen, medomei, denken, sinnen,

bei den Römern meditare, nachdenken, überlegen

Konzentration, Innenschau,

Das Einsteigen in die Wolke des Nichwissens,

Gebete, Formeln, Fokussierung auf wenig, aber Wesentliches,

transzendental, hochkonzentriert, die Augen geschlossen,

im totalen Lärm völlige Stille bei gleichzeitiger Wachsamkeit erfahren,

mit sich und der Welt eins werden

verflixt verhext

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Beschwören, verhexen

anrufen, anklingeln, anflehen, bedrängen,

tausend Facetten des Verzauberns

Quengeln, beeiden, reizen, löchern

Vieles kann  das Leben verbittern,

aber auch  verflixt schön sein,

es kommt immer auf den Willen an,

der hinter dem Handeln steht,

verflixt und zugenäht kann das überraschend

Unfassbare sein, mit dem man nicht gerechnet hat,

das Schöne und das Unangenehme,

so denken wir lieber an die verhexte, bezaubernde verzaubernde Variante

unseres Seins

 

 

 

Fas(t)nachtslaune

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Fastnacht, alemannisch oder die schweizer Sonderform ohne t,

bei der Fasnet ist das t ja auch nicht

T kann für Tanzen, tollen, trollen, träumen, stehen

Zuerst feiern, sich lustig fühlen, einfach alles einmal vergessen,

danach fasten und die Sünden bereuen

nur so einfach pharisäerhaft geht das nicht

Manche meinen sie können alles anstellen, tun was sie wollen,

danach einfach bereuen, fasten, sich etwas selbst bestrafen,

und alles ist vergeben.

Am Aschermittwoch , da ist alles vorbei.

In einer Zeit voller Probleme, Hass, Neid, Uneinigkeit, Kriege tut eine Auszeit gut.

im Süden übernehmen die Narren während der Fastnacht das Zepter,

bei der aktuellen Politik assoziert vieles mit dem Begriff der Narren,

wenn die Ergebnisse nur nicht traurig wären

Historisch heißt es: Kinder und Narren sagen die Wahrheit,

aber auf das kann man sich nicht verlassen.

Denn wer ist der Narr, wer lässt sich zum Narren machen und

wer macht jemand zum Narren?

Also lieber zwei Wochen alles Alles sein lassen und und

am Aschermittwoch kein Halloween sonder ein Neustart machen

Schemenhaft

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skizzenhaft, schemenhaft, nur Konturen, Schatten,

keine Details,

oberflächlich, flüchtig, dumpf,  unklar

vage, trotz des Nebulösen und Schwammigen

mitteilend,

das, was hinter den Kulissen passiert

So werden wir jeden Tag mit Informationen überflutet;

ein Puzzle verschiedener Realitäten,

das entchiffriert werden muss,

Schemen

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Tanz der Schatten

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Schatten,

die meiner selbst oder seiner selbst, andere,

nur eine unbeleuchtete Fläche,

schemenhaft, nur Konturen sehbar,

dunkle Flächen, Umrisse, Zwielicht, Halbdunkel

beim Tanz der Schatten, nur die zweite Wahl?

Schattenrisse, Schattenspiele, Schattenkabinette,

einfach nur das Gegenteil von beleuchtet zu sein,

im Hintergrund, leicht dubios,

oder aus dem Schattendasein herauskommend,

Licht gegen Schatten, Helligkeit gegen Dunkelheit

Im Internet

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suchen, googeln, yahoo en,

alle Suchmaschinen aktivieren,

barcodes entchiffrieren,

konzentriert auf die Suchergebnisse,

scannen, doch nicht finden

nachdenken,

andere Methoden mit einbinden,

Stichworte ändern,

dann die Auswahl 170 Seiten, auf jeder 25 Angebote

zum Großteil daneben,

dann ganz am Ende,

auf einmal das Ergebnis, hurrah

jedenfalls besser als Frust

und ein paar Sucherfahrungen reicher

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Frust

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Kurzform für Frustration

vom Lateinischen frustra , vergeblich

entweder unzuträgliche  Konstellationen des Lebens,

oder durch das Unterbewußtsein verursachte Entsagung von Triebwünschen

durch das Über Ich

Enttäuschungen, nicht eintreffende Erwartungen,

vermeindliche Benachteiligungen,

unsystematisches verhalten der eigenen Umwelt

Der mensch ist erfinderisch im Finden aller möglichen Gründe

für seinen Frust, wird sauer, aggressiv, depressiv,

anstatt sich einfach mal freuen, lernen zufrieden zu sein,

die Erwartungen herunter zu schrauben,

das Kleine entdecken und schätzen lernen,

zur inneren Zufriedenheit zu finden statt aus Frust zu grummeln