Narren

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Narren, zumindest haben sie Saison, manche das ganze Jahr.

Als Tor oder Narr werden im Allgemeinen die Personen bezeichnet, die sich

dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und ignorant verhalten,

alles besser wissen, ohne ihre eigene Unwissenheit zu erkennen.

Andererseits, im Mittelalter hieß es, nur Kinder und Narren sagen die Wahrheit,

weil der Hofnarr der einzige war, der närrisch das Wahre sagen durfte,

daher der Begriff Narrenfreiheit.

Viele Varianten wie Narrenhaus , närrisch, vernarrt sein kennzeichnen

Ausnahmezustände. Es wird sogar ein Narrenbaum gesetzt, man ist närrisch.

Im Lateinischen bedeute nario die Nase rümpfen, also Grimassen schneiden oder

sich welche als Maske aufsetzen.

Vielleicht ist es gut, wenn die Menschen in einer bestimmten Zeitphase ihre mit den

Alltagsproblemen behaftete Persönlichkeit beiseite legen und sich verkleiden, zum

Narren zu werden, um das zu tun, was man gerne immer tun würde, ohne aber

aufzufallen und sich rechtfertigen zu müssen.

Leider gibt es unter dem Jahr die nicht verkleideten Narren,

die einem im Gegensatz zu den Faschingsnarren, das Leben schwer machen, und das

noch nicht einmal merken

Ho Narro

 

 

Masken

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Fasching, Karneval oder Faßnacht beginnt bald,

buntes Treiben, viele Masken,

manche unheimlich,

kein Wunder, die Wurzeln liegen ja in sogenannten heidnischen Bräuchen der Vertreibung des Winters

Nachts wirken die Masken noch undurchschaubarer,

aber hinter jeder Maske ist ein Mensch,

er kann alles verschleiern, alles verdecken, verstecken

nur nicht das Tor zu seinem Innersten, zu seiner Seele, die Augen.

Jeder Eindruck geht direkt in Zentrum,

und dieser winzige Augenblick lässt sich nicht  verhüllen,

die Reaktion im Auge ist direkt, spontan, kurz

Wut, Trauer, Freude, Enttäuschung, Hoffnung

immer,

Hinter jeder Maske des Alltags, die Sekunde des

glimpse of truth

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Kunterbunt

IMG_20180109_0001Abwechslungsreich, gemischt, reichhaltig oder einfach nur vielfältig

manchmal ungeordnet, gar unordentlich, nicht fassbar  und unüberschaubar,

wild , wirr, wüst, zusammengewürfelt und vielgestaltig,

alles dreht sich, bewegt sich ,

was passiert? da ein Stück und dort ein bisschen ,

so ist das Leben

nimmt man ein Teil heraus und vergrößert das ,

dann erscheint alles geordnet,

aber das Chaos ist auch eine Ordnung in sich,

eine eben kunterbunte

Augenblicke

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Augenblicke

im Bus

eine Frau,

nicht lachend, aber wachend

der Blick flackernd, die Mundwinkel

ohne Lachen, nicht zeigend was sie belastet

ein Mädchen die Augen in die Ferne

irgendetwas Unbekanntes fixierend

wie eine Application, die auf standby ist

im Kopf arbeitet es, der Blick funktioniert einfach

andere, die Augen starr auf irgendetwas, auch vielleicht

mich gerichtet, ohne Regung, schmerzfrei, wertfrei

gehetzt, vernetzt, auf das Iphone gerichtet,

nach sms suchend, die noch nicht da sind

von Menschen, von denen man sich dieses erhofft

Menschen, funktionierende, von irgendetwas animierte, getriebene Wesen,

alles tuend um eines zu vemeiden, die Blicke parallel zu finden,

erschreckend, eventuell die Seele zu öffnen

das Geheimnis sind die Augen, das Tor ins Innere

der Schlüssel

das Zusammenspiel zwischen Lid, Pupille,Wimpern, Linse

das Zusammenzucken, das einfach ins Leere gehen,

stelle mir vor, alle Blicke wären visualisiert, in Ihrem Verlauf erkennbar

farblich nach Gefühlsregung sichtbar, somit fühlbar

ein geometrisches…

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Afrika

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tausend Assoziationen,

in allen Religionen ist das Paradies im jenseits,

deswegen muss jedes Paradies im diesseits irgendwelche Macken haben,

Wärme, Vertrautheit, Freundlichkeit, aber auch Hass,

wunderschöne Natur, aber auch grausame Tierwelt

Unbarmherzigkeit mit Herrlichkeit

Widersprüche, Anziehung und sich abwenden

Wehmut,

wer einmal da war, verliert sein Herz dort, sagt man

so konzentriert man sich auf das Schöne,

nicht nur Masken, Voodoo,

Bescheidenheit aber auch Eitelkeit,

sich arrangieren

Sonne geniessen

Arbeiten um zu leben und nicht

leben um zu arbeiten

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Masken

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Fasching, Karneval oder Faßnacht beginnt bald,

buntes Treiben, viele Masken,

manche unheimlich,

kein Wunder, die Wurzeln liegen ja in sogenannten heidnischen Bräuchen der Vertreibung des Winters

Nachts wirken die Masken noch undurchschaubarer,

aber hinter jeder Maske ist ein Mensch,

er kann alles verschleiern, alles verdecken, verstecken

nur nicht das Tor zu seinem Innersten, zu seiner Seele, die Augen.

Jeder Eindruck geht direkt in Zentrum,

und dieser winzige Augenblick lässt sich nicht  verhüllen,

die Reaktion im Auge ist direkt, spontan, kurz

Wut, Trauer, Freude, Enttäuschung, Hoffnung

immer,

Hinter jeder Maske des Alltags, die Sekunde des

glimpse of truth

Ruhe finden

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sein Lieblingsbild nehmen,

neben einem nach Gefühlslage ansprechenden Sessel oder Stuhl gedanklich aufhängen, hinstellen oder legen

in einem Hotel, einem Zimmer, am  egal wo, und wenn es am Strand ist,

eintauchen in die eigene Mystik seiner Gedanken,

diese alle einfach sausen, treiben  lassen, träumen,

sich selbst erkunden,

andere, aber abgespeicherte Welten erkunden,

zusammengesetzt aus dem Puzzle der Erinnerungen,

mit der  Magie selbst die fehlenden Teile des Puzzles

produzieren zu können,

und danach wieder in einer Schublade der Erinnerungen abzulegen,

abrufbar, neu geordnet

frische Impulse,

den täglich angesammelten Ballast recycled

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Mystik

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geheimnisvoll, betörend, tanzend, befreiend

vom Griechischen Myéein , einweihen, beginnen, initiieren,

Myo, die Augen schliessen

Nicht das Mysterium, aber spirituelle Erfahrungen,

Das Eins werden von Musik, Tanz, Sehen, Denken und Fühlen,

das Abschütteln dessen, was hemmt, bremst

In allen Religionen spielt die Mystik ein wichtige Rolle,

die letztlich  im Erleben des Nichtrationalen liegt.

Nach einer Überlieferung (Hadith) Mohammeds, sagt Gott den Menschen:

Es gibt 70, oder 700 oder 7000 Schleier zwischen Euch und Mir,

aber keinen zwischen Mir und Euch.

Im Daoismus gibt es einen Hang zum Ritual, zur Magie, zur Meditation,

so hilft uns die Reflektion, daß es zwischen der alltäglichen Realität

auch andere Formen des Lebens gibt,

die einem helfen seinen Platz im Gesamten zu finden

 

wenn alles durcheinander ist

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wenn die Welt nicht auf dem Kopf steht, sondern durcheinander gerüttelt wird,

was oben ist, nicht unten, sondern irgendwo sich wieder findet,

es regnet, wo nie Regen hin kommt, die Sonne scheint, wo es dunkel ist,

und da wo es immer hell ist, auf einmal sich der Himmel verdunkelt,

die Menschen überall aggressiv werden,

beim Autofahren, auf der Strasse, rempeln, drücken , mental und physisch,

wenn Ruhe zu Stress mutiert, Kriege im Kleinen und Großen gereizt und

durchgeführt werden,

der Mensch und das individuelle Leben offensichtlich nicht viel zählt

kündigt sich eine fundamentale Veränderung an,

ein Neubeginn, mit all dem , was vorher durchgeschüttelt wurde.

Wieder Freude, Lachen, gute Laune, Gelassenheit

Hass, Neid, Geld und Machtgier ade

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Hochwasser

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Des einen Freud ist des anderen Leid,

der Natur bekommt es ja gut,

aus den Auwäldern wird altes Gehölz weggeschwemmt, ein Hochwasser reinigt, so wie der Regen davor

Sturzfluten und reißende Bäche, die vorher Rinnsale waren,

haben ihren Ursprung nicht nur in dem Regen, sondern in dem was der Mensch mit der Natur gemacht hat.

Wenn man nicht plant was für die Natur gut ist, sondern nur Kanäle zum schnellen Abfließen baut,

darf man sich nicht wundern, wenn dann bei extremem Regen alles schnell ansteigt und mitreißt.

Mit unserem Seelenleben ist das ähnlich.

Stille Wasser können zu reißenden Flüssen anwachsen,

der Regen entfaltet seine Wucht und kann nicht durch Versickern aufgefangen werden

alles explodiert; die Schutzmaßnahmen muss man davor treffen

Folgerung, man muss die seelische Dämme vorher bauen,

nicht erst wenn die Wolkenmassen kommen,

sondern die Landschaft der Seele pflegen, dass sie den Gefahren trotzen kann