
die Sonne scheint,
einfach rausgehen, die Strahlende Wärme auf sich wirken lassen,
die Leute anschauen, das Gruen geniessen,
die herbstlichen Farben, autumn in the city,
relaxen, entspannen
Daily philosophy

die Sonne scheint,
einfach rausgehen, die Strahlende Wärme auf sich wirken lassen,
die Leute anschauen, das Gruen geniessen,
die herbstlichen Farben, autumn in the city,
relaxen, entspannen

Eigentlich ist das Wechselbad ja eine physikalische Therapieform,
bei der durch Wechsel von warmen und kalten Bädern Spannungszustände des
vegetativen Nervensystems aufgehoben werden, Herz und Kreislauf angeregt
werden.
Das Gefühlsleben ist kapriolenhaft, launisch, auf und ab und hin und her.
Emotional eine Achterbahn fahren, dann wieder sich beinahe binär auf kalt-warm,
schnell-langsam, hoch-tief, leise-laut konzentrieren, sich wieder ordnen,
sich wieder in ein System bringen, erkennen , daß Geist und Körper keine
getrennten Wege gehen können.

Warum heisst Frühling eigentlich Frühling,
die zeit zwischen Winter und Sommer, wenn alles in der Natur aus der Winterstarre erwacht,
Eine frühe Zeit, so wie die Kindheit der Frühling des Lebens ist.
Politisch, wenn etwas keimt und sich auf einmal entwickelt,
da ist leider aus dem arabischen Frühling schnell ein Winter geworden und
bei uns sind alle Jahreszeiten durcheinander geraten,
eigentlich April, der ja macht, was er will, wie man sagt,
und manche haben nie ein Frühlingserwachen
Man kann ja auch einen zweiten Frühling erleben, nicht nur im Alter,
einfach Aufbruch zu etwas anderem, Leben, Freude, Geniessen, Neubeginng
ein kreativer Frühling

Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen heraus,
krabbelt es in vielen Ecken und Enden
Spinnen sind perfekte Kletter-und Krabbelmeister, Künstler und Fressapparate und
für manche Schreckgespenste in einem,
aber es geht auch um flunkern, verrückt sein, Unmögliches tun,
phantasieren, wunderliche Gedanken haben, nicht bei Sinnen sein.
sich ungewöhnlich verhalten, und dann aber die Tiere,
warum eigentlich die Negativbelegung
Künstler, Handwerker,
ein Leben auf 8 Beinen, wahre Genies der Mechanik,
Wunderwerke der Architektur, der Webkunst.
Fallen, Netze, die man nicht nachmachen kann,
einfach bewundernswert

Das Gefühl, man freut sich und man freut sich nicht,
vielleicht weil man ahnt, daß das, was kommt,
auch eine andere Seite hat oder haben kann
Man öffnet sich, die Freude kommt nicht raus, nicht wirklich
unterdrückt, kaum merklich, zurückhaltend
bescheiden, feinfühlig, taktvoll aber verschlossen, weil etwas im Herzen anders denkt
gedämpft, gedeckt, matt in der Farbe abgetönt,
Ist es nicht oft so? Offen für Neues, aber die Erinnerung an Enttäuschungen,
man hatte sich zu früh gefreut und ist vorsichtiger geworden
verhalten, die Freude kommt nicht auf.
Vielleicht einfach nur an etwas anderes , Schönes denken und in sich hineinlächeln,
Farbe in das Abgetönte bringen

keine Kreislaufstörung, auch nicht der Opernsänger Rudolf Schock,
einfach nur unangenehme Informationen erhalten, die man nicht mag und die auch
überraschend sind, auf die man nicht vorbereitet ist,
die nicht vorberechnet werden können.
Oft geht es so, überrascht , überrannt, überstimmt, feindlich von Gedanken
übernommen, die man nicht wollte,
gelähmt, gebannt,
vielleicht einfach nur das Profil umdrehen.
Der, der einem schockieren möchte, rechnet nicht mit einem Gegenschock
und, die wenigen Sekunden des Überraschungsmomentes reichen aus das Problem
zu lösen,
vielleicht mit Lachen zu paralysieren

einfach nehmen wie es ist, das ist aber nicht leicht,
gefangen im eigenen Körper, sich nicht bewegen können, wie man wll
von anderen Menschen, weil man den Anblick lieber verdrängt,
komisch angeschaut zu werden.
Nie die Hoffnung aufgeben, daß man auf einmal aufstehen kann, und sich ganz
normal zu bewegen versteht
Man ist nie allein, Hauptsache man ist mobil, kann fahren, halten.
Gesunde menschen wissen zumeist gar nicht wie schön dieser Zustand ist, und,
das dieser ein Geschenk ist
Gesund sein ist keine Errungenschaft, krank sein kann jedem passieren, und das vergessen wir oft.
Die Spanne zwischen gesund sein und auf einmal paralysiert ist nicht fassbar und zumeist plötzlich,
auf einmal geht das nicht mehr , wie früher.
Vielleicht muss man das Leben anders sehen.
jeder muss durch sein Leben und seine auferlegte Last gehen. Am Ende zeigt sich ,
ob der Gesunde und Reiche jemals Mitleid , Barmherzigkeit, soziales Verständnis
Freundlichkeit hatte , und nicht nur Gier nach noch mehr und Macht.
dass der Kranke und Arme sich mit seinem Sein arrangierte,
und keinen Neid, Hass und Eifersucht hatte
beide dabei den Charakter und den Glauben an das Gute nie verloren haben
Jeder muss hat seine spezifische Last zu tragen, die ihm keiner abnehmen kann

wie oft geht es einem so: durchgemacht , durchgeschafft oder durchgearbeitet,
der Kopf brummt, die Augenlider hängen nach unten, der Magen drückt nach oben,
man sehnt sich nach irgendetwas , was man nicht beschreiben kann,
jedenfalls besser als der Istzustand, man schaut in den Spiegel ,
und die ganze Bande der einem piesackenden Geister lachen einem an,
und gröhlt: Na dann ist ja alles wieder klar , auf der Andrea Doria,
Party auf dem sinkenden Schiff, ist aber alles halb so schlimm,
denn schlimmer kanns nicht werden

Manchmal geht es einem z.B. nicht gut ,
man ist nicht gut drauf oder man möchte einfach mal etwas nicht von der positiven Seite
betrachten, hängt seinen Gedanken nach , sinniert
kommt aus dem mentalen Loch nicht so wirklich raus,
vielleicht einfach Musik hören, das, was man gerne hört,
sich von guter Laune anstecken lassen,
besser gut als schräg drauf sein
sich ablenken lassen

Na , was ist denn los, was wird gemacht, was ist geschehen.
es gibt was zu sehen, miterleben, egal was es ist,
kommt ja von sensus, dem Gefühl,
zur Sensation wird es erst durch die Aufmerksamkeit,
ein Ereignis, aufsehenerregend, mitreissend oder langweilig,
noch nie da gewesen, eben einmalig
schon mal erlebt? So kleine Sensatiönchen oder umwälzende grandiose Ereignisse
viele Wortbildungen, Sensationsgier, Sensationslust, Sensationsbedürfnis
Lebt nicht unsere zeit davon? Zeitungen, Nachrichten, alles wäre langweilig,
wenn die Gier nicht befriedigt werden kann, egal ob es um Schicksale geht oder nicht,
Hauptsache es ist jemand anders und man ist selbst nicht Gegenstand der
Life Show