Lirumlarum Löffelstil

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alte Weiber essen viel, junge müssen fasten,

so heisst es in dem Kinderlied,

Berlinerisch für lange Rede, kurzer Sinn,

wenn man mit dem Löffel eine heiße Suppe rührt,

im Alphabet davor Lire, danach Lissabon,

im übertragenen Sinn, wer in der Politik an den heißen Themen rüttelt,

erspart sich keinen Ärger

im Spiel heißt es:

Lirum larum Löffelstil, wer das nicht kann, der weiß nicht viel,

jeder Spieler gibt den Löffel auf eine andere Weise weiter,

mit dem Mund, den Füßen, zwei Fingern, dem Kopf und sonst noch was,

alle müssen herausfinden was die Besonderheit ist

so wie das in der Politik mit den heißen Themen und Problemen abläuft,

und genau das ist die Schwierigkeit

Inspiration

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Tanzen ist die Umsetzung von Inspiration in Bewegung.

Ritual, Brauch, Kunst, Beruf, Therapie,

oder einfach soziale Interaktion,

ein schlichter Gefühlsausdruck

lateinisch inspiratio, einhauchen, beseelen

Einfall, Ausgang künstlerischer Aktivität

Inspiration macht erst alles lebendiger

man lernt das Ansozialisierte zu vergessen,

seinen Gefühlen zu folgen

ist kreativ mit einem kleinen göttlichen Funken

 

 

 

in der Kneipe

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Kneipe kommt von zusammendrücken, vom mittelniederdeutschen kniepen. In

einer Kneipe, Schänke, Taverne, Pub  rückt man zusammen.

Nicht das Essen, wie in einem Gasthaus ist im Vordergrund,

sondern Diskussion, Debatte, Ratsch, Dratsch, Biertischgespräche, Smalltalk,

Longdrinks und shortdrinks und eben wie in einer Bierkneipe, Bier trinken.

Kneipe komm nicht etwa von Kneipen,

sich  im kalten oder warmen Wasser gesund stehen,

aber wenns eng  und voll ist, kommt Stimmung auf

die Krönung ist oft eine Kneipentour,

aber leider nimmt die Zahl der Kneipen ab,

so wie beim Kneipen das Gewicht

Ein ganz normaler Tag

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Pfingsten am Bodensee

Langweilig? Eigentlich nicht

Etwas Besonderes? Auch nicht

So einfach ganz normal, nicht stinknormal, schön, wohltuend normal

so wie das Wasser jeden Fluss und Bach dieser Welt herunter läuft,

der Schwerkraft folgend,

um dann  wieder in den Kreislauf der Zeiten einzugehen.

Wir vergessen oft, dass das Beständige, Kontinuierliche, eben Wahnsinnsnormale

nicht selbstverständlich wird

Oft kommt alles anders als man denkt,

die Erde bebt, Herzen beben, alles steht auf dem Kopf,

das Wasser fließt aber nicht bergauf aber sehr stark, oder

die Berge bewegen sich

sind wir einfach dankbar, daß die Erde sich so bewegt und alles im großen

Gleichgewicht ist

Hätte Gott die Erde so geschaffen, wie wir Menschen uns diese gestalten,

würden wir von einer Endlichkeit in die andere rastlos rasen

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Freudentag

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Freudentage,

eigentlich müsste man jeden Tag zu einem solchen machen,

der Tag an und für sich hätte es verdient, aber manche Tage ganz besonders,

zum Beispiel, wenn an einem solchen Tag jemand  geboren wurde,

der einem am Herzen liegt,

also nicht irgendein Tag, sondern ein besonders schöner Tag,

an dem man dann an diesen Menschen besonders denkt,

und heute ist ein solcher

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handicap

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Menschen mit Behinderungen haben manchmal Selbstzweifel,

warum muss mir das passieren, das Selbstwertgefühl gerät ins wanken,

manchmal ist man abhängig, ist leicht empfindlich

und trotzdem gibt es Menschen, die physische Defizite genial überspielen,

damit fertig werden, von anderen abhängig zu sein

Leider können in unserer Gesellschaft viele Menschen damit nicht umgehen,

weil sie das Thema verdrängen und nicht als selbstverständlich und normal zuordnen

oder weil sie meinen sie seien etwas besseres

Das leben ist wie eine Riesenprüfung

Der eine wird in das Schicksal geboren, der andere in das andere.

Das Rennen beginnt mit der Geburt

Ob reich oder arm geboren, ob handicapped oder kerngesund,

jeder muss mit den Problemen in seinem Umfeld fertig werden, diese meistern oder auch nicht

kann seinen Charakter verlieren oder menschlich Unvorstellbares leisten.

Die Werte sind für alle die gleichen, die Bedingungen anders ,

jeder hat die Chance auf seine Weise charakterlich Grösse zu zeigen oder

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Versöhnung

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versöhnen kommt nicht von den Söhnen, sondern von dem mittelhochdeutschen versühnen,

trotz des Gedankens an die Rückkehr des verlorenen biblischen Sohnes?

die Vermittlung, die am Ende der Dialektik die Widersprüche in einer Synthese aufhebt,

Vergangenheitsbewältigung, Konfliktregelung

In Hawai ist das Äquivalent das Ho oponopono, die psychosprituelle Reinigung,

5 e gerade sein lassen,

dem anderen nach einem Disput die Hand reichen,

schön, wenn mancher Politiker wüsste was dies bedeutet

 

handicap

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Menschen mit Behinderungen haben manchmal Selbstzweifel,

warum muss mir das passieren, das Selbstwertgefühl gerät ins wanken,

manchmal ist man abhängig, ist leicht empfindlich

und trotzdem gibt es Menschen, die physische Defizite genial überspielen,

damit fertig werden, von anderen abhängig zu sein

Leider können in unserer Gesellschaft viele Menschen damit nicht umgehen,

weil sie das Thema verdrängen und nicht als selbstverständlich und normal zuordnen

oder weil sie meinen sie seien etwas besseres

Das leben ist wie eine Riesenprüfung

Der eine wird in das Schicksal geboren, der andere in das andere.

Das Rennen beginnt mit der Geburt

Ob reich oder arm geboren, ob handicapped oder kerngesund,

jeder muss mit den Problemen in seinem Umfeld fertig werden, diese meistern oder auch nicht

kann seinen Charakter verlieren oder menschlich Unvorstellbares leisten.

Die Werte sind für alle die gleichen, die Bedingungen anders ,

jeder hat die Chance auf seine Weise charakterlich Grösse zu zeigen oder

diesen zu verbiegen, zu verkaufen oder aufzugeben

Jeder hat sein Päckchen, seine Last zu tragen,

wie es am Ende ausgeht, weiss nur der Himmel

was herauskommt zeigt das “danach”

Eine Sekunde

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Aquarelle1

Eine Sekunde

im fast food Restaurant.

Weil günstig, immer ein ruhiger Platz zu finden, kostenlose Zeitung zum lesen,

man kennt mich

brauch eh nicht viel, ein Cafe, Milch, Zucker, ein Stäbchen zum Rumrühren,

WLAN.

Wo setz ich mich hin?

Alle Tische sind belegt, hier und da ein Platz frei, wo man sich dazu setzen könnte.

Aber ist es mir egal wo?

Entscheidet Symphatie oder Antipathie.

Man müsste fragen „ Entschuldigung , ist der Platz noch frei“ , oder „kann ich mich dazu setzen“.

Es ist nicht viel Zeit, das Tablett mit dem Cafe und small breakfast in der Hand, die Zeitung unter den Arm geklemmt, Servietten zwischen den Fingern, alle mittleren Extremitäten sind belegt.

Also wo setz ich mich hin?

Ruhe oder Kommunikation, Relaxen oder Aufregen, schlechtes Karma erdulden?

Lassen wir den Zufall Absicht sein,

im Game yes or not

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Frei oder unfrei

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Aquarelle17

was treibt uns, wir selbst, oder lassen wir uns treiben?

Sind wir Subjekt oder Objekt,

wir werden in ein System gesteckt und vereinnahmt

und haben ein Leben Zeit , haben wie ein Geldbudget, das Zeitbudget.

Wenn diese Zeit vorbei ist, ist nichts änderbar

Zeit die läuft,  und jede Sekunde, Minute, Stunde ist unwiderruflich weg,

genutzt, benutzt, negiert oder regiert,

positiv oder negativ, erfüllt, gefüllt oder einfach leer,

sinnlos verprasst oder jede Sekunde genutzt, genossen,

zufrieden oder in sinnlosem Groll blockiert,

Boni gibt es nur durch Lächeln, Verständnis, Liebe,

wenn man sich seine Zeit gemeinsam teilt,

hat man auf einmal doppelt so viel Zeit,

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