Freudenbaum

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wenn man mit einem Fingerschnalzen alle Blätter eines Baumes in Herzen und Blumen

verwandeln,

aus Früchten bunte Luftballons , aus  Ästen farbige Luftschlangen machen könnte,

dann sähe die Welt freudiger aus

Leider neigen wir Menschen dazu eher Dinge zu bejammern, klagen, heulen, zu weinen,

als wie das,  was ist,

zu bewundern und sich einfach auch über Kleinigkeiten zu freuen.

Einfach mental aus jedem Baum ein Freudenbaum zu machen

Raus aus dem Schatten

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oft fühlt man sich schlapp, müde, kaputt, phlegmatisch,

einfach aus dem Zustand heraustreten, sein Schattenbild hinter sich lassen,

offen nach vorne, auch wenn es düster aussieht,

Dunkelheit kann man erhellen, Dämmrigkeit erleuchten,

aber,

man muss sich dazu aufraffen,

nach vorne schreiten, Mut, Lust und Freude geniessen,

aber dafür muss man etwas tun

Ausholen

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Dynamik der Bewegung,

nach dem Ausholen muss etwas kommen,

mit einem rückwärtigen Schwung,

zum Gewinnen,

mit ausholenden Schritten, raumgreifend

auch mit Worten ausholen, aber das kann langweilig sein,

im österreichischen die Bedeutung des Aushorchens,

im Grunde genommen eine sportliche Variante,

sich frei, nicht unterdrückt fühlend

 

My personal disco

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einfach nur Musik hören, laut, leise, ganz wie es mir gefällt,

mal dies , mal jenes

total durcheinander,

Hauptsache ich fühle mich wohl dabei,

verrückt, entrückt, verzückt

dem Alltag entwicken

nicht verblichen, verschlissen von den

daily problems, daily news, and daily hate, intrigues

einfach vergessen,

auf eine Wolke aufsteigen, eventuell nach Wolkenkukuksheim entschwinden

irgendwann wieder landen

und,

glücklich sein

In the City

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Städte pulsieren, leben,

würde man die Menschen Farben zuordnen, die Stadt wäre bunt,

wäre jedes Telefonat innerhalb der Stadt ein Farbbogen, würden wir ein riesiges Netz sehen

Hätten alle Autos Farben , dann wäre der Verkehr ein wildes Chaos bunter Linien,

Hinter jedem Fenster, in jedem Haus ein Schicksal, keine Strasse, kein Viertel, kein Haus wie das andere,

so, wie die Menschen und Tiere einer Stadt verschieden sind,

ist einfach alles unterschiedlich bunt, kunterbunt

Wechselbad

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Eigentlich ist das Wechselbad ja eine physikalische Therapieform,

bei der durch Wechsel von warmen und kalten Bädern Spannungszustände des

vegetativen Nervensystems aufgehoben werden, Herz und Kreislauf angeregt

werden.

Das Gefühlsleben ist kapriolenhaft, launisch, auf und ab und hin und her.

Emotional eine Achterbahn fahren, dann wieder sich beinahe binär auf kalt-warm,

schnell-langsam, hoch-tief, leise-laut konzentrieren, sich wieder ordnen,

sich wieder in ein System bringen, erkennen , daß Geist und Körper keine

getrennten Wege gehen können.

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Wenns Frühling wird

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Warum heisst Frühling eigentlich Frühling,

die zeit zwischen Winter und Sommer, wenn alles in der Natur aus der Winterstarre erwacht,

Eine frühe Zeit, so wie die Kindheit der Frühling des Lebens ist.

Politisch, wenn etwas keimt und sich auf einmal entwickelt,

da ist leider aus dem arabischen Frühling schnell ein Winter geworden und

bei uns sind alle Jahreszeiten durcheinander geraten,

eigentlich April, der ja macht, was er will, wie man sagt,

und manche haben nie ein Frühlingserwachen

Man kann ja auch einen zweiten Frühling erleben, nicht nur im Alter,

einfach Aufbruch zu etwas anderem, Leben, Freude, Geniessen, Neubeginng

ein kreativer Frühling

Spinnen

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Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen heraus,

krabbelt es in vielen Ecken und Enden

Spinnen sind perfekte Kletter-und Krabbelmeister, Künstler und Fressapparate und

für manche Schreckgespenste in einem,

aber es geht auch um flunkern, verrückt sein, Unmögliches tun,

phantasieren, wunderliche Gedanken haben, nicht bei Sinnen sein.

sich ungewöhnlich verhalten, und dann aber die Tiere,

warum eigentlich die Negativbelegung

Künstler, Handwerker,

ein Leben auf 8 Beinen, wahre Genies der Mechanik,

Wunderwerke der Architektur, der Webkunst.

Fallen, Netze, die man nicht nachmachen kann,

einfach bewundernswert

 

Verhaltene Freude

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Das Gefühl, man freut sich und man freut sich nicht,

vielleicht weil man ahnt, daß das,  was kommt,

auch eine andere Seite hat oder haben kann

Man öffnet sich, die Freude kommt nicht raus, nicht wirklich

unterdrückt, kaum merklich, zurückhaltend

bescheiden, feinfühlig, taktvoll aber verschlossen, weil etwas im Herzen anders denkt

gedämpft, gedeckt,  matt in der Farbe abgetönt,

Ist es nicht oft so? Offen für Neues, aber die Erinnerung an Enttäuschungen,

man hatte sich zu früh gefreut und ist vorsichtiger geworden

verhalten, die Freude kommt nicht auf.

Vielleicht einfach nur an etwas anderes , Schönes denken und in sich hineinlächeln,

Farbe in das Abgetönte bringen

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