Wer weiss denn was kommt?

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Man kann das mit und ohne Fragezeichen schreiben, die Betonung auf das wer legen, auch ein Komma nach dem ” denn” setzen, und jedesmal wäre die Bedeutung des Geschriebenen eine andere.

Das etwas kommt ist ja eh klar und prinzipiell unvermeidbar.

Aber ” etwas” ist ein sehr dehnbarer Begriff und umfasst eigentlich alles.

Die Frage nach dem “wer” ist schon  präziser, zumindest gibt es Menschen die weniger und welche die mehr wissen.

Damit ist aber nicht beantwortet, was sie daraus machen und was für ein Wissen das ist. Halbwissen, Resultate der Forschung, Kenntnis von Prophezeiungen, oder  nur vom Hören und Sagen.

Wer weiss denn was kommt, kann aber egalistisch auch nur dahin gesagt werden,

denn, na wer weiss das schon.

Mit der Geschichte ist es einfacher, ob aber da die Wahrheit geschrieben wird und nicht Entscheidendes andere Nuancen bekommt, steht auf einem anderen Blatt.

Mit der Gegenwart ist das noch schwieriger. Ob England eine Insel ist, kann nur bestätigen, wer entweder um das Land herumgeflogen oder geschwommen ist,

oder er die Chance hat dies aus dem Weltall zu betrachten. Ansonsten bleibt der Verlass auf Zeugenaussagen. Und, so geht es uns mit fast allem, denn wir können nicht gleichzeitig auf der ganzen Welt sein.

Die Zukunft hat aber ihre Wurzeln in der Vergangenheit und der Gegenwart und,

ist im Augenblick des Geschehens Gegenwart, danach unmittelbar bereits Geschichte.

Soweit faktisch kann man also durchaus strategisch zukunftsorientiert planen, ob dies dann aber wirklich so eintritt, ist nicht in unserer Hand, sondern das Produkt

des Unerwarteten, des in der Planung Vergessenen, des Unberücksichtigten und dessen was man als Schicksal, Kismet, Bestimmung, oder wie auch immer bezeichnet.

In der Konsequenz kann man nicht mehr tun,  als sich auf das, was man weiß, berufen und seine Fähigkeiten einschätzen lernen.

Der Glaube an Werte bleibt, ist als Glauben zeitunabhängig.

Mit der Hoffnung verhält es sich ähnlich,

und die Zuversicht ist eine Kraft, die als Motor der Flexibilität seiner Reaktionen auf das was kommt, reagieren und dienen kann.

Vertrauen ist schon schwieriger, das muss immer erst erarbeitet und bewiesen werden, und wenn man es haben kann,

ist es eines der wertvollsten Geschenke, so, wie die Zeit, die man jemanden schenken kann

 

 

 

 

Entschleunigen

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Das Gegenteil von beschleunigen,

nicht bremsen, nein, slow motion

langsam, langsamer,

eine Eintagsfliege lebt nur kurz und fliegt die ganze Zeit scheinbar ruhelos hin und her,

ein alter Baum steht, wächst und bleibt Jahrhunderte,

In der Ruhe liegt die Kraft,

Geschwindigkeit nur da, wo es um das Überleben geht,

aber wir Menschen, meinen alles müsse schneller, noch schneller, ganz schnell gehen,

aber warum? weil ” Time is money”, aber für wen?

No time is living, is silence, power, Regeneration,

Entschleunigen bedeutet ein paare Gänge runter zu schalten,

relaxen,

es ist egal ob 5 gerade oder ungerade ist, es ist nur eine Zahl und nicht das Leben,

seine Innere Ruhe finden, statt in Unruhe zu explodieren.

Manchmal sitzen einem Menschen gegenüber, die Augen hervortretend, Schweiss auf der Stirn, nervöse Handbewegungen, Zucken im Gesicht,

der Zwang immer etwas bewegen zu müssen , und,

man merkt, dass der Innendruck wächst,

was tun?

einfach die Luft raus lassen,

sich selbst wieder werden,

nicht getrieben sein, Zeit nehmen,

das wertvollste Geschenk zu diesem werden lassen,

seinen Freunden Zeit schenken,

sich selbst Zeit nehmen, statt high speed, slow motion

 

 

Lost in paradise

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Die Paradiese sind in allen Religionen in einer anderen Welt, im Garten Eden, Dschanna im Islam, der Himmel, das Schöne im jenseits, das Eldorado

Das Paradeisos war die antike Gartenanlage, die Paradeiser sind schöne rote reife Tomaten,

das Paradies, ein Stadtviertel in Konstanz, wenn man mit dem Bus vom Friedhof über den Sterneplatz ins Paradies fährt.

Menschen träumen immer von dem Inbegriff des Schönen, was für jeden anders sein mag, weil seine Vorstellungswelt unter schön etwas anderes versteht.

Und, weil in den Religionen das Paradies in einer Welt, nach dem irdischen Leben ist, müssen alle Plätze dieser Erde , die der paradiesischen Vorstellung nahe kommen, irgendwelche Macken haben.

Giftige Tiere, Kriege, Unwetterzonen, Piraterie,tödliche Krankheiten,  zig Möglichkeiten aus dem möglichen Paradies eine potentielle Hölle zu machen.

So bleibt uns, das Paradies im Kleinen zu finden, in der Natur, in einem Lächeln, in einem schönen Erlebnis und nicht in einem irgendwann, irgendwie und überhaupt vielleicht möglichem Zustand zu finden,

den ansonsten ist es vielleicht nur die Fata Morgana, der Hauch des Glückzustandes,

wie es die Haschemiten ihren Kriegern im Rauschzustand vorgaukelten,

um Ihnen eben einen ” touch of paradise” zu beweisen, der sich eben nur als im Rausch erlebt zeigt, eine Illusion,

die wir Menschen leider immer wieder mit unendlicher Kreativität zerstören

Dubios

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Nicht virtuos, dubios,

anrüchig und zweifelhaft, nicht fass-und messbar.

Bedenklich, manchmal auch verrufen, verdächtig, ans Obskure grenzend, ominös, obwohl niemand weiß, was das genau ist

Unheimlich, auch verdächtig, man wittert etwas dahinter, obwohl da gar nichts sein muss,

eben weil man es für dubios einschätzt, fragwürdig und verschrien, suspekt.

Kommt aus dem Lateinischen, von dubius, zweifelhaft.

Man assoziiert Finanzgeschäfte, den zweifelhaften Ruf eines Geschäftsmannes, das Anrüchige einer Beziehung, ein Mann der nicht definierbar ist, eine Frau, über die man munkelt,

die Praktiken mancher Leute, die Umstände einer Situation.

Was ist da , wo ist es,  warum und überhaupt, eben nach dubios fragend.

Uns menschen ist es offensichtlich eigen, daß wir gerne alles,  was wir nicht verstehen, das aber real existent ist, dubiosiieren

 

Meditieren, sinnieren

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Lateinisch ” meditari” nachdenken,

reflektieren, zu sich selbst finden, aus der Kraft des Universums schöpfen.

Seine Gedanken ins Nirwana senden und feststellen,

daß zwischen Wegsenden und Rückkehr viel Zeit,

und auch keine Zeit vergangen ist,

kontemplativ oder kommunikativ ,

Ruhe genießen um sich zu konzentrieren,

die Kraft spüren, die aus der Sonne kommt,

die Entfremdung mit der Natur auflösen,

Fühlen, daß man ein Teil von ihr ist

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stürmische Stadt

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wenn sich die Wolken zusammen ziehen,

die Stadt in Farben eingetaucht ist,

man nicht weiss was man anziehen soll, ob warm oder kalt,

true oder nebelig, Sonne oder Schatten.

Das Wetter spiegelt sich in den Stimmungslagen der Menschen,

aber ,

man kann allem etwas entgegen setzen, man muss sed nur wollen

Ist die eigene Stimmungslage mehr regnerisch, spannt man den Regenschirm seiner Seele auf,

ist es zu sonnig, kühlt man ab

Zu allem gibt es ein Äquivalent ,

ein inneres delete und create a new account,

der Smiley, einfach lächeln und es scheint die Sonne

Rätsel

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Solange die ganze Welt kein Rätsel ist, geht es ja noch.

auch macht ja das Enträtseln auch Spaß.

Manche sprechen in Rätseln oder lieben das Image des Rätselhaften.

Im Wort steckt ja auch raten und erraten.

hinter jedem Rätsel  steckt ein Geheimnis.

Codes, Chiffres, Hyroglyphen, Geheimes, Verstecktes, Verborgenes

Jedenfalls nicht immer genau, definierbar.

Zu jedem Rätsel muss es eine Lösung geben,

und oft erkennen wir genau diese nicht.

Kreuzworträtsel  sind die angenehmsten, wie Sudoko und andere Spielarten sich auch nennen

die Rätsel des Lebens sind schwieriger zu entschlüsseln und da hilft kein Lexikon und keine digitale Suchmaschine.

Und doch wird langsam alles entschlüsselt, die DNA, Genetik, Wissenschaft und Forschung, und,

wenn wir meinen dass wir alles entblättert hätten, stellen wir fest,

daß wir , wenn wir das, was wir wissen mengenmäßig dem was wir nicht wissen gegenüberstellen, eigentlich gar nichts wissen

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Betroffen

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Betroffen ist getroffen,

in die Seele, in das Innere,

durch etwas Trauriges berührt,

verwirrt,

innerlich bewegt,

zum Heulen zu Mute,

verlegen, bedröppelt, dumm da stehen,

wenn etwas nicht an einem vorbei geht,

unangenehm, Leid bringend, aufwühlend,

betroffen sein, bedeutet aber auch Gefühle zu haben,

nicht eiskalt zu sein, skrupellos oder rücksichtslos,

sonder mitfühlend, für den anderen da sein wollend,

es ist einem nicht egal

Argwohn

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Im Wort steckt ja arg, also schlimm, schlecht, unangenehm drin, ebenso

wohn, für wohnen, sich festgesetzt habend.

Skeptisch, misstrauisch, zweifelnd, wachsam, ungläubig, auf der Hut seiend.

Die Gefahr besteht darin, dass sich negative Gedanken festsetzen und

das eigene handeln dominieren.

Mit gesundem Menschenverstand an die Sachen gehen, aber nicht verbohrt seien d,

missgünstig, insbesondere, wenn man etwas eh nicht ändern kann.

Kein Grund ängstlich zu sein, gehemmt sein, insbesondere sich nicht selbst lähmen.

Zweifelnd ja, aber nicht mutlos, kritisch aber nicht bange und verdächtigend.

Die Freiheit seiner Gedanken muss man nicht unnötig und überflüssig lähmen,

in dem sich der Argwohn einnistet und letztlich Denken und Handeln einfriert.

Gelassen das hinnehmen, was man nicht ändern kann und das änderbare so

gestalten, wie es machbar ist.

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