Argwohn

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Im Wort steckt ja arg, also schlimm, schlecht, unangenehm drin, ebenso

wohn, für wohnen, sich festgesetzt habend.

Skeptisch, misstrauisch, zweifelnd, wachsam, ungläubig, auf der Hut seiend.

Die Gefahr besteht darin, dass sich negative Gedanken festsetzen und

das eigene handeln dominieren.

Mit gesundem Menschenverstand an die Sachen gehen, aber nicht verbohrt seien d,

missgünstig, insbesondere, wenn man etwas eh nicht ändern kann.

Kein Grund ängstlich zu sein, gehemmt sein, insbesondere sich nicht selbst lähmen.

Zweifelnd ja, aber nicht mutlos, kritisch aber nicht bange und verdächtigend.

Die Freiheit seiner Gedanken muss man nicht unnötig und überflüssig lähmen,

in dem sich der Argwohn einnistet und letztlich Denken und Handeln einfriert.

Gelassen das hinnehmen, was man nicht ändern kann und das änderbare so

gestalten, wie es machbar ist.

beschwingt

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Nicht traurig, ein wenig lustig, gut drauf seiend

Egal was man hat, wie man gesundheitlich beieinander ist,

wie reich , wie arm, all das spielt keine Rolle wenn es um das Glück geht,

lieber mit Elan, beschwingt, lustig alles angehen,

Spaß schon an den kleinsten Dingen haben,

vergnügt sein , der Seele Gutes tun, mit einem Lächeln den Tag angehen,

Glück kommt, man kann ihm nicht hinter her laufen,

aber es ist da, wo man auch bereit dafür ist

 

 

Lichtblick

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Auch wenn das Wasser, wenn man taucht, noch so tief sein mag,

der Blick nach oben ist immer hell.

Lichtblick, nicht die Band, nicht das Firmenlabel,

eher der Hoffnungsschimmer am eigenen Horizont,

ein Determinativkompositum aus Licht und Blick, warum maskulin? wer weiss.

den es heisst das Licht und der Blick

ein erfreuliches Ereignis in einer trostlosen Situation,

wenn einem das Wasser bis zum Hals steht und es beginnt zu sinken,

Trost, Zusprache, Freundlichkeit in einer sozial rauen Welt,

eine Perspektive haben, wo es eigentlich keine gibt.

Lichtblicke sind die positiven Teile des Seins,

Lichtblicke gibt es besonders,  wenn alles um einem herum dunkel erscheint.

Schauen wir zum Licht,

denken, es wird schon,  statt Zweifel zu haben

konzentrieren wir uns auf die Lichtpunkte im Tunnel,

anstatt im Dunkeln ohne Licht zu fahren,

Sterne am Himmel, ein kleines Glühwürmchen, ein Sonnenstrahl, viele Dinge bringen uns Licht,

wir müssen nur den Blick dafür entdecken und pflegen

 

Da sitzen und abwarten

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Da sitzen und Tee trinken oder einfach nur abwarten,

kann ja romantisch und schön sein,

da, steht für hier, lokal, demonstrativ, temporär, modal.

Sitzen bedeutet eine Ruheposition einnehmen,

abwarten, einfach die Zeit verstreichen zu lassen bis etwas passiert.

Ein Problem, das ich nicht lösen will, lass ich einfach  aushungern,

so denkt mancher Politiker.

Viele Probleme lösen sich selbst,

nicht bei Gefahr in Verzug, wenn Eile geboten ist, etwas eskalieren könnte,

dann nämlich ist schnelles Handeln gefordert,

koordinieren, reagieren, agieren, regieren,

was,  wenn das nicht statt findet, alles ausgesessen wird?

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Abwehren

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Wenn man sich auf einmal in der Defensive fühlt.

Angegriffen, beleidigt, gemoppt, gefoppt,

einfach ungerecht, aggressiv behandelt.

Das Gefühl hat all dies zu

verhindern, vereiteln, Widerstand leisten, widerstreiten, loslassen

einfach sich abwenden, sich wehren,

stoppen, verschonen, einfach Probleme abwürgen,

zig Möglichkeiten nicht passiv zu sein,

statt dessen aktiv sein, ausholen, neutralisieren,

taktisch ausbooten, sich unempfänglich gegen Aggressionen machen,

lächeln,

das Angreifende ins Leere laufen lassen,

und darüber lachen,

sich freuen,

daß nach Regen Sonne kommt

auf dem Highway der Träume

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Die Augen sind geschlossen, man schläft, auch nicht, döst, wandert zwischen der Welt der Dunkelheit und dem Licht

Fragmente der eigenen Geschichte, zerlegt, auseinander dividiert, abgelegt, wieder aktiviert

da etwas , dort eine Situation, manchmal alles zusammen oder durcheinander gewürfelt.

Die mentale Wanderung lässt sich ablenken, beeinflussen, interaktiv der Realität davon laufend,

erst später wieder in dieser landend, ohne richtig abgehoben zu sein.

Ein fiktives weisses Schloss beherbergt das Archiv der Träume, verschlossen,

nur dem zugänglich der den Code oder Schlüssel dazu hat.

Der Datenhighway führt zu ihm hin  und von ihm weg,

no body knows

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Träume und Schäume

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Nachts aufgewacht, schweißgebadet,

Gedankenwolken zogen vorbei,

von Palmen, Stränden, von Wasser und Himmel,

vom Kampf der Gewalten, der Kräfte der Natur,

die Verarbeitung des Unterbewußtseins,

die Schubladen der seele öffnend, kurz einen Einblick gewährend,

weiter huschend zum nächsten Eindruck,

ein Stakkato , dies, das, dort, dorthin, weg, dazu, davon, um, herum,

dann wieder Ruhe, Entspannung,

dann ein Störfaktor, Schrecksekunden, ein Aufwachen, zurück in der Realität,

der innere Film ist abgelaufen, zerflossen wie Schaum im Meereswasser

ohne Eintrittsgeld, mit Logenplatz, aber ohne Chips und Eiscreme,

ein Film ohne Anfang, ohne Ende,

nur mit der Option da wieder zu versuchen weiter zu träumen, wo man aufgehört hat

 

Geheimnisse

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verborgen, im Dunkeln, nur erahnt, nicht preissgegeben,

auf der Suche, aber noch nicht entdeckt,

sensible Informationen, die nur Eingeweihte wissen sollen,

oder etwas was alle , außer einem, wissen.

Rätselhaft, Mysterium und Phänomen,

behütet und gehütet,

manchmal dubios, anrüchig, verrucht, von niemand vermutet,

mit einem Schleier der Magie versehen,

so zeigt sich leider im Leben dasselbe

Seilschaften der Karriere,

politische Intrigenspiele. Was für den einen erlaubt ist, macht den anderen zum Verbrecher,

manchmal bestgehütet, daß das gemeine Volk das nicht erfährt,

die täglichen Rätsel,

die mentalen Betriebsgeheimnisse des Lebens,

nur Licht kann da den Nebel entfernen,

durch den Focus des Beleuchtens durch die Öffentlichkeit,

die das Mysterium des Dunkels in seinen letzten Winkeln erhellen kann

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Vorahnung

eifersucht

Unbestimmte Gefühle, vermuten, erahnen,

nicht wissen wann und was und wo,

aber irgendwie nicht losgelassen von Assoziationen des Unbekannten,

etwas wittern,

ahnen hat nichts mit den Ahnen zu tun, oder doch.

Der Zugang zu einer anderen Welt, derer die einem etwas mitgegeben haben, und in einer anderen Welt leben?

Man weiß es nicht, vermutet es, Gespür, Verdacht

Manchmal das Bauchgefühl, Eingebung, Spürsinn, oder einfach die Antenne für etwas haben.

Unwirklich, die Vorhersage, Wahrsagung, Mutmaßungen über was eh nicht eintreffen wird?

Ein Meilenstein auf der Reise durch das Leben,

des nicht Wissens wo die Fahrt hingeht.

Nicht buchbar, schon gebucht, all inklusive, aber alle Modalitäten uns verschlossen.

Ab und zu ist uns ein kleiner Blick in die Reise erlaubt,

in eine, die wir nicht verstehen

Wir haben Angst, und wissen nicht warum,

Denken nach, was wir alles verpasst haben,

womit wir unsere Zeit vertan haben statt etwas Besseres daraus zu machen.

Oder ist die Vorahnung einfach das Hochrechnen des Präsenten,

in ein best und ein worst case Szenario,

um dann hoch zu rechnen was zum Guten führt und,

was wir verhindern müssen, um nicht negativ zu werden,

um dann den Mittelweg zu finden,

und diesen als Vorahnung zu manifestieren

verpasst, vergessen, verloren

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Verpasst, vergessen, verloren
man nimmt sich etwas vor, dann überholt einem die Aktualität, die Lustlosigkeit des sich leicht Machens seine Schwerpunkte zu verlagern.

Was bleibt: vorgenommen, abgesagt, gewünscht, verschoben,  daran gedacht, vergessen,  aufgehoben, aufgeschoben. Gleich machen?  Verzetteln, spontan, tun wollen, nicht können

Ein Schatten, der auf allem liegt, wie bei Dornröschen. Aber wie sich befreien:  Jemanden lieben, ihm das sagen, etwas für gut finden, loben, missfallen, mitteilen nichts verpassen, nichts im Schatten des Vergessens liegen lassen. Schon das jetzt ist Geschichte, nur die Träume reichen in die Zukunft, aber das Getane ermöglicht Geschichte, das nicht Getane bleibt fern dem Licht , vielleicht auch nur ein Gedankenimpuls des eigenen Seins.

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