
In einer bewegten Zeit, voller Spannung, Action, Bewegung, Dynamik, wo immer alle Funktionen des eigenen Seins auf Hochtouren laufen einen mentalen Boxenstop machen.
Wie ein Fernglas, nur die Vergrößerung auf Verkleinerung stellen,
oder, so vergrößern, dass man nur einen Ausschnitt sieht.
Im Motorsport ist der Boxenstop auch ein taktisches Mittel.
Man fährt in die Boxengasse, berechnet ja seine zurückzulegende Strecke, wählt genau den Zeitpunkt aus,
um nachher genau zum richtigen Zeitpunkt aufgetankt und mit Reifenwechsel, eventuell Erfrischungsgetränk wieder an den Start zu gehen.
Mental, wenn man mit dem Auto zum Beispiel unterwegs ist, auf einen Parkplatz fahren,
anstatt Team, das einer CD, gute Musik, die einem etwas sagt, einen schöner Radiosender verwenden
sich auf sich besinnen, slow motion, alles runter drehen,
gedanklich ein mal den ganzen Körper durchkreisen, ob alle Funktionen noch einwandfrei sind,
wenn nicht, Reparatur einplanen,
vielleicht das kleine Einmaleins kurz als Konzentrationsübung durchrechnen,
eine geometrische Form, die nie endet, wie ein Quadrat, ein Rechteck, eine Ellipse mit den Augen erfassen, umkreisen
seine Gedanken ins Nirwana schicken, einfach wegschweifen lassen,
sie zurückholen,
die Hände zum Himmel strecken, tanken,
die Augen schließen, kurz an etwas schönes denken,
dann wieder in das Rennen des Lebens weiter starten.
wissend, daß man immer irgendwo , irgendwie und irgendwann ankommen wird







