Schwuppdiwupp

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Man wacht morgends auf, stellt fest, was man alles machen möchte,

trödelt ein bißchen, denkt an dies und das,

die Zeit bleibt nicht stehen, geht weiter und dann ,

oh, es ist schon Zeit, spät.

Schwuppdiwupp , eh man sich versieht, im Nu,

nicht zackzack, das wäre Hetzen,

auch nicht holterdipolter, das wäre überstürzt, auch nicht huschhusch, jemanden antreiben.

Es ist das Gefühl, daß man da steht und die Uhren laufen auf einmal schneller,

man ist am zeitlichen Ziel und alles, was man sich vorgenommen hat,

ist ” nicht” erledigt,

Die gute Variante ist jedoch, wenn man Probleme wie im Flug schafft,

schnell, und auf einmal ist alles erledigt, flugs gemacht, geschafft, erledigt,

wie im Französischen ” voila”  oder nicht fast and furious , sondern fast and unexpected.

Nicht nur eine lautmalende Redublikation eines Reimes,

schwuppdiwupp kann eine Einstellungssache sein,

Löst man Probleme oder schiebt diese vor sich her.

” Schwuppdiwupp ist das “Lösungen aus dem Ärmel schütteln”.

So haben alle Dinge mehrere Seiten,

und die Interpretation hängt von der eigenen Einstellung ab

 

Fiasko

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Bei “Fiasko”denkt man immer an eine große Katastrophe, an Reinfall, Disaster, Fehlschlag oder Mißerfolg.

Im Italienischen ist es eine Weinflasche mit großem Bauch,

den Wein trinkt man und die Flasche schmeißt man weg,

im übertragenen Sinn bezeichnet man so auch Menschen, die man überhaupt nicht schätzt.

Heute ist das Glas wieder ein wertvoller Rohstoff.

Jemanden als Flasche zu bezeichnen müsste dann eher ein Kompliment sein.

Im Theaterfachjargon des 18.Jahrhunderts ist das Fiasko ein Theaterstück, was niemanden gefiel.

Kläglich, schändlich, eben ein Debakel. Bankrott, Pleite, Bauchlandung, Insolvenz.

Nimmt man das Wort auseinander, steckt das fiatal ( ungarisch jugendlich) drin , oder man assoziiert Fiaker, Pferdekutscher, auch Fiat als Automarke.

Nicht alles was schlecht klingt muss schlecht sein.

Die Erde dreht sich, und, was einmal unten ist, ist dann wieder oben,

ausserdem wer sagt denn objektiv was unten und oben ist.

Wann sind wir auf der Erde oben und unten, wenn diese sich dauernd dreht.

Nur dank der Erdanziehungskraft bezeichnen wir physisch etwas als oben oder unten.

In der Politik kann alles schnell vorbei sein. In der Musikszene kometenhafter Aufstieg, danach der Fall wie ein Meteorit, der irgendwo in und auf der Erde landet,

den man findet oder auch nicht.

Ein Drama ist nicht das Ende, es ist ein Stück, wie eine Komödie, ein Stück des Lebens.

es ist auch die Chance für ein Neubeginn.

Wenn alles sich vordrängt, um Erster  zu sein, kann sich das schnell ändern, wenn alles zurück muss, dann sind die Letzten die Ersten,

das scheinbare Fiasko dann der Glücksfall

 

PLANEN

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man denkt an etwas, plant, macht, hat durchdacht , und dann kommt alles anders,

die Ergebnisse stimmen nicht, man ist nicht zufrieden,,

feilt herum,

beabsichtigt etwas ganz bestimmtes,

disponiert, entwickelt, konzipiert, hat etwas vor

und dann muss man den ganzen Plan über den Haufen schmeißen,

weil man irgend eine Kleinigkeit, die auf einmal eine Wichtigkeit ist, vergessen hat.

Man plant eine Expedition, eine Flucht, einen Urlaub, Vorhaben, Touren,

nicht immer gibt es den Masterplan, derjenige, der alles beinhält, nichts vergessen hat, der ideal ist

Die ganz normale Alltäglichkeit ist halt,

daß es einen Plan A, B und C gibt und dann ist die Realität der Plan X,

den man eben nicht genau terminiert, detailliert analysiert und festgelegt hat,

sondern das Situationsmanagement,

bei dem die eigene Lebenserfahrung und Flexibilität zählt,

zu dem aber durch die anderen Pläne schon eine gute Basis des “Ausschliessens”, das

ist es nicht, gelegt ist.

Problematisch ist nur…

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Aus den Fugen geraten

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Wenn etwas auf einmal schief hängt,

nicht mehr in die alte Form passt,

keinen Halt hat.

schwankt,

wenn die Welt aus den Fugen gerät, scheinbar unkontrolliert wird,

zerbrechend, den inneren Zusammenhang verlierend,

durcheinander seiend, in Unordnung gerät, bröckelt, sich zersetzt, verfällt, rissig wird.

Oft hat man den Eindruck , daß dies mit der bisherigen Ordnung der Welt geschieht.

Vielleicht, wenn man die Geschichte ansieht, ist dieses sich Auflösen nur die immer wiederkehrende Unordnung,

eine  Vorrausetzung für eine Neuordnung,

weil es leichter ist, ein Chaos  zu ordnen,  neu sortieren und Neues zu schaffen,

als wie Altes immer wieder neu anzupassen, ein Krisenupdate durchführen.

Nur uns Menschen fällt es schwer das ” alles fliesst” zu akzeptieren,

nämlich dass der Wandel, und manchmal der fundamentale Wandel,  die einzige Konstante ist,

außer bestimmten immer gültigen Werten, der Basis, dem Rahmen des Ganzen,

in dem sich der Wandel abspielt

 

weg

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Weg hat viele Bedeutungen,

wenn es groß geschrieben ist, liegt die Bedeutung auf dem wohin, dem Weg, dem Pfad

ist es klein geschrieben, drückt es das Verlassen des Ist Zustandes aus,

oder die imperativistische Aussage: geh mir aus dem Weg.

Bei allem wissen wir nicht wo es hingeht, nur weg

weg von dem hier und jetzt, weg in Illusionen, Visionen, in das Land der Suggestionen, Träume und anderen Realitäten.

weg bedeutet auch einfach nicht mehr da, weg. Vergessen, verloren, nicht mehr existent, abwesend

Manchmal bleibt die Sprache weg,

Zerpflücken wir einfach das Wort. ” w ” für Wohnung, “EG “für Erdgeschoss

oder assoziieren Wohnungseigentümergemeinschaft, eine befestigte Strecke, eine Verkehrslinie,

Im Germanischen bedeutete wega bewegen, im Indogermanischen weg als tragen, fahren, bringen.

So ist es besser zu denken, daß man auf dem rechten Weg ist, sich nicht vom Weg abbringen lässt, sich nichts in den Weg legen lässt, und,

sich den…

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Einfach

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Ein schwieriges Wort, eben nicht nur einfach

einfach, zweifach, dreifach,  einfach numerisch gemeint.

Einfach als simpel, nicht schwierig,

oder

einfach klein, oder einfach groß, unkompliziert

auseinandergezogen ein Fach, eine Ortsbezeichnung,

aber einfach ist eigentlich nur wenig, einfach so.

direkt, durchaus, gerade, schlichtweg, reinweg, geradewegs,einfach mehr, einfach weniger,

sozusagen und gewissermaßen,problemlos, kinderleicht, banal

und leicht verständlich.

Aber was dem einen einfach ist, weil er es kennt, muss für den anderen nicht so sein.

So ist ein einfacher Mensch nicht unbedingt primitiv, sondern kann auch spartanisch sein, anspruchslos.

Der einfache Weg kann bedeuten nicht hin und zurück,

one way ticket,

kann aber auch ohne große Schwierigkeiten bedeuten.

So ist das eines der Wörter, die Romane über Zweideutigkeiten und Mehrdeutigkeiten füllen können,

weil das Wort einfach nicht einfach ist.

Im Leben sind viele Situationen, die so klar,  ja glasklar scheinen,

in der einen Realität  verworren, verschoben, verdreht,

in der anderen jedoch  eindeutig,

und verworrene Situation sind manchmal ganz leicht zu entfädeln,

wenn derjenige der entwirren kann, dieses tut.

So zeigt sich alles aus dem Blickwinkel, aus dem man heraus es betrachtet.

Ein kleine Maus sieht das anders als ein Mensch, ein Vogel oder ein anderes Lebewesen,

es sei man ertastet das Problem mental, physisch und objektiviert es “einfach”

 

 

heidewitzka

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Stammt von einem Karnevalslied: Heidewitzka Herr Kapitän.

Umgangssprache für Erstaunen und Vergnügen

“Eimol em Johr dann weed en Scheffstour gemaht,
denn su en Faht, hät keinen Baat.
Eimol em Johr well mer der Drachenfels sin
wo köme mer söns hin?…..”

Einfach mal alle Leinen los, ein mal alle Zwänge weg,

das tun, was man wirklich möchte, sich selbst sein, frei sein,

vielleicht sollte man, wenn  man sich ärgert, benachteiligt , übergangen fühlt,

einfach in sich singen” heidewitzka Herr Kapitän…..und die Welt sieht schon viel anders aus,

Warum nicht einmal ein Drachen sein, wenn man das will.

und nicht das, was andere wollen, oder

was man denkt, was andere von einem erwarten.

Jeder hat seine Wünsche, jeder seine Vorstellungen, Gedanken, die das Leben leider deckelt,

jeder lebt nur einmal, somit hat jeder auch das gleiche Recht,

und wenn er das nicht kriegt, dann einfach

” heidewitzka , Herr Kapitän” und man pfeift auf alles , nur nicht auf das , was einem etwas bedeutet

wie heisst das in dem Lied:

“Jung, ob dem Scheff ham’mer ald Windstärke 11,
bal Halver Zwölf un gar kein Hölf,
selvs de Frau Dotz, die met dem Wallfeschformat,
wood dovun seekrank grad.
Heimlich un stell bütz doch dat Bell
en der Kajütt ne knochige Böll,
nä et wed Zick met uns, mer müsse ahn Land,
mer sin jo wie us Rand und Band.

Heidewitzka, Herr Kapitän! …”

Wer weiss denn was kommt?

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Man kann das mit und ohne Fragezeichen schreiben, die Betonung auf das wer legen, auch ein Komma nach dem ” denn” setzen, und jedesmal wäre die Bedeutung des Geschriebenen eine andere.

Das etwas kommt ist ja eh klar und prinzipiell unvermeidbar.

Aber ” etwas” ist ein sehr dehnbarer Begriff und umfasst eigentlich alles.

Die Frage nach dem “wer” ist schon  präziser, zumindest gibt es Menschen die weniger und welche die mehr wissen.

Damit ist aber nicht beantwortet, was sie daraus machen und was für ein Wissen das ist. Halbwissen, Resultate der Forschung, Kenntnis von Prophezeiungen, oder  nur vom Hören und Sagen.

Wer weiss denn was kommt, kann aber egalistisch auch nur dahin gesagt werden,

denn, na wer weiss das schon.

Mit der Geschichte ist es einfacher, ob aber da die Wahrheit geschrieben wird und nicht Entscheidendes andere Nuancen bekommt, steht auf einem anderen Blatt.

Mit der Gegenwart ist das noch schwieriger. Ob England eine Insel ist, kann nur bestätigen, wer entweder um das Land herumgeflogen oder geschwommen ist,

oder er die Chance hat dies aus dem Weltall zu betrachten. Ansonsten bleibt der Verlass auf Zeugenaussagen. Und, so geht es uns mit fast allem, denn wir können nicht gleichzeitig auf der ganzen Welt sein.

Die Zukunft hat aber ihre Wurzeln in der Vergangenheit und der Gegenwart und,

ist im Augenblick des Geschehens Gegenwart, danach unmittelbar bereits Geschichte.

Soweit faktisch kann man also durchaus strategisch zukunftsorientiert planen, ob dies dann aber wirklich so eintritt, ist nicht in unserer Hand, sondern das Produkt

des Unerwarteten, des in der Planung Vergessenen, des Unberücksichtigten und dessen was man als Schicksal, Kismet, Bestimmung, oder wie auch immer bezeichnet.

In der Konsequenz kann man nicht mehr tun,  als sich auf das, was man weiß, berufen und seine Fähigkeiten einschätzen lernen.

Der Glaube an Werte bleibt, ist als Glauben zeitunabhängig.

Mit der Hoffnung verhält es sich ähnlich,

und die Zuversicht ist eine Kraft, die als Motor der Flexibilität seiner Reaktionen auf das was kommt, reagieren und dienen kann.

Vertrauen ist schon schwieriger, das muss immer erst erarbeitet und bewiesen werden, und wenn man es haben kann,

ist es eines der wertvollsten Geschenke, so, wie die Zeit, die man jemanden schenken kann