Perfektion

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Die Brücke sollte perfekt sein. Kaufleute hatten den Bau organisiert, eine Brücke als Muster in England gefunden, den Architekten beauftragt diese zu bauen,

und, dieser war von der Perfektion seiner Brücke überzeugt und sprach bei der Einweihung der Brücke,

daß wenn immer jemand einen Fehler an ihr finden würde,

er dann in die Donau springen würde.

Ein kleiner Junge meldete sich und sagte, da ist ein Fehler, die Löwen an der Brücke haben keine Zunge, und, er musste springen.

Viele Dinge , die perfekt anmuten, sind dies nicht, weil es irgend einen versteckten, oder übersehenen Fehler oder Makel gibt.

Nichts ist unfehlbar, 100 %ig, vollkommen.

Und genau das macht uns Menschen aus, diese Fehlerhaftigkeit zu erkennen und aktzeptieren.

Fehler machen alles interessanter.

Nicht, daß wir Fehler zu dem Normalzustand machen sollten, sonder nur eben Perfektion anstreben,

aber erkennen, dass es irgendwann und irgendwie immer eine bessere Lösung geben wird,

und,

daß manchmal eine zweit-oder  drittrangige Lösung die langfristig ökonomischer und praktikablere ist,

aber, eben nicht vollkommen

Wenn einem vieles durch den Kopf geht

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Einmal dies, einmal das, Gedanken, die sich überschlagen,

manchmal mit mentalen Purzelbäumen.

Was einem durch den Kopf geht, kann durch gehen, aber auch hängen bleiben.

Betroffen sein, nachdenklich oder nur oberflächlich.

Schönes, nicht so Angenehmes machen sich die Konkurrenz

des divergenten Denkens

Die Gedanken sausen lassen, nicht deckeln, frei lassen

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Betroffen

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Betroffen ist getroffen,

in die Seele, in das Innere,

durch etwas Trauriges berührt,

verwirrt,

innerlich bewegt,

zum Heulen zu Mute,

verlegen, bedröppelt, dumm da stehen,

wenn etwas nicht an einem vorbei geht,

unangenehm, Leid bringend, aufwühlend,

betroffen sein, bedeutet aber auch Gefühle zu haben,

nicht eiskalt zu sein, skrupellos oder rücksichtslos,

sonder mitfühlend, für den anderen da sein wollend,

es ist einem nicht egal

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Konklomerat

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Der Tag ist vorbei, vieles geht en passant an einem vorbei.

Das war erledigt, dies hat nicht geklappt, da war Freude , dort Ärger.

Jeder Tag ist anders, jeder immer wieder neu,

ein unendliches Puzzle der Gedanken,

6 aus 36, von vielem etwas

Während des Träumens verschmelzen Realitäten, das Wahre, originäre mit den gestückelten, gepuzzelten  Gedanken.

Conglomerare, das Zusammenballen des hier und da.

Ein Gemisch aus unterschiedlichen gespeicherten Dingen.

Als Gestein sieht es aus wie Beton,

“con”  ist zusammen, ” glomere” zu einem Knäuel zusammenballen.

Unser Unterbewusstsein setzt das individuell immer wieder neu zusammen,

so konglomerieren wir täglich neu, wissen aber oft nicht,

was haften bleibt.

 

 

 

Bereden, bequatschen

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Quatschen, nicht quetschen,

mehr ratschen als bereden.

Von der Neugierde getrieben,

irgend etwas ist passiert, der mit der und die mit dem, dies und das

und überhaupt weshalb

Schnattern, lästern, quasseln,

was bringts?

Ausführlich über etwas reden,

sich unterhalten, auch überreden, zumindest versuchen.

Mit sprichwörtlichen Engelszungen einreden, beschwören,

mental zuschütten, belatschern

sich Fransen an den Mund reden, denselben fuselig reden.

Zig Varianten für über einen Mitmenschen her zu ziehen.

Ob es immer gut ist,

nur Taten sind es keine, und die Frage ist immer ob Handeln besser ist als Reden,

oder das etwas verbal durch kauen effektiver ist.

In der Politik hat man den manchmal den Eindruck,

dass Palawer, Rhetorik, Debattieren  vom Lösen des eigentlichen Problems ablenkt,

und die wesentlich einfachere Option darstellt,

als sich tatsächlich um das Notwendige zu kümmern,.

 

Alt wie ein Baum

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imageman sagt, an Löchern in Bäumen und Steinen könne man Krankheiten abstreifen .

Bäume können kultisch sein.

wenn man die Hand an einen alten Baum legt, kann man seinen Puls fühlen.

jean de La fontaine beschreibt in La chene et le roseau, die Schwäche des Baumes gegenüber Schilf, dann, wenn es einen Sturm gibt.

Der Baum trotzt, das Schilf beugt sich.

Manche Bäume sind mystisch, magisch, anziehend, lassen einem nicht los.

Bäume kommunizieren, nur wir verstehen die Sprache nicht, weil sie mit anderen als den unsrigen Sinnen arbeitet

Die Äste ragen in den Himmel, die Wurzeln in das Reich der Toten, in das Dunkel.

Bäume machechen alles langsamer,

gehen mit Ressourcen behutsamer, sparsamer um,

machen wir es wie die Bäume ,

gönnen wir uns das Kostbarste neben Leben, die Zeit

Zeit für uns,

Zeit zum Zuhören, einfach Zeit für alles,

sie geht auch ohne uns, aber wir brauchen sie,

wie…

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wenn es Herbst wird

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Herbstlich Farben, Früchte, Freude.

Im Französischen ist das ” herbe” Gras, im Herbst fällt das Laub

Die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter, zwischen Wärme und Kälte.

Es gibt den kalten, nassen, regnerischen, stürmischen  Herbst, den goldenen Herbst, den Altweibersommer.

Herbst, das ist die Spätzeit, manchmal auch die einer Epoche.

Der Herbst des Lebens ist die Zeit der Ernte, des Pflückens, aber auch des Niedergangs, des nahenden Ende allen Vergänglichen.

Isst und genießt man die Früchte nicht, verfaulen sie, werden zu Humus und Dünger.

Im Herbst sinken die Temperaturen, flackern dazwischen wieder auf; das Wechselspiel der Extreme, nicht nur meteorologisch, auch kulinarisch.

Die Blätter bekommen ihre Farbe, weil die Pflanzen und Bäume ihre Säfte in die Wurzeln zurückziehen,

Chlorophyll abgebaut wird und die Zeit der Carotinoide und Anthocyane uns

die Farbenpracht schenkt, Farben, die den Pflanzen und Bäumen Schutz geben.

Herbst assoziiert, Freude, Tanz, Herbstreigen, Erntedankfest, Reformationsfest aber auch Halloween,

das Schauern und Grauen auf eine lustige Art zu verarbeiten.

Momijigari, Herbstlaub und Jagen im japanischen, Indian Summer,

Ruska Aika , in Lappland der Höhepunkt des Jahres.

Herbstzeit, Erntezeit.

Was man gesät hat kann man ernten, wer nichts gesät hat, kann sich nicht auf die Saat der anderen besinnen, kann auch nichts oder wenig ernten

Es gibt aber auch die Saat des Bösen, der giftigen Pflanzen,

und es liegt an uns,

ob wir uns das Gift als Heilmittel zu Nutze machen oder zu unserer Vernichtung beitragen lassen.

Alles hat mehrere Seiten und so ist der wahrscheinlich bessere Weg,

sich von den positiven Seiten des Herbstes erfreuen zu lassen,

wissend,

dass nach jedem Herbst ein Winter, und nach jedem Winter wieder ein Frühling, ein Sommer und wieder ein Herbst kommen wird

 

 

 

Pipapo

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PiPaPo,

viel um Nichts,

Rummel, Aufwand, Brimborium

Dies und das und noch etwas für da nichts und dort nichts

Pi, eine mathematische Konstante, eine Kreiszahl, ein griechischer Buchstabe,

Pa, vielleicht die Abkürzung für Papa, Public Adress, per Annum

Po, ein Fluss in Italien, ein Körperteil, ein Schild aus China.

Es gibt ja auch ein Kinderpiratenlied:

Die PiPaPo-Piraten,
die schießen mit Tomaten.
Tomaten sind zu rot,
dann schießen sie mit Brot.
Brot ist zu teuer,
dann schießen sie mit Feuer.
Feuer ist zu heiß,
dann schießen sie mit Eis.

Pipapo ist eine Triplikation ohne Mehrzahl,

Entstanden wahrscheinlich  in der komische Oper Turlututu, dem Kaiser der grünen Insel von  Beoffrey de Reigny ( Paris 1797 Paris) als Namen einer Nebenperson.

Im Leben gibt es viel Pipapo, Ping Pong um nichts, ,

andererseits ist es ein bißchen positive Würze im Alltag,

eine ohne Nachhaltigkeit

 

 

 

Fisimatenten

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Nicht unbedingt  Unsinn, Faxen oder Blödsinn,

zumeist irgendwelche Handlungen, die Umstände oder Probleme verursachen.

Es gibt keine Fisimatente , das Wort ist ein Pluraletantum. In Einzahl  wäre das dann ja eine Fisima Ente.

Im Italienischen ist Fisima eine Grille, ein Trick oder eine Macke,

Fisimatenten wäre dann ein Zelt der Macken?

Etwas was anderes drückt aus, das es behindert, Umstände macht

auch Sperenzchen.

In der Wappenkunst Fisimat, unnötiger und bedeutungsloser Zierat.

“Visitez ma tente” , im französischen kann auch nicht herhalten, denn das wäre ja die Einladung in das eigene Zelt beim Campen,

auch nicht:  daß man seine Tante besucht hat, als Ausrede: J ai visite ma tante

Ein kleines Wörtchen, viele Optionen, eben Fisimatenten