Aus den Fugen geraten

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Wenn etwas auf einmal schief hängt,

nicht mehr in die alte Form passt,

keinen Halt hat.

schwankt,

wenn die Welt aus den Fugen gerät, scheinbar unkontrolliert wird,

zerbrechend, den inneren Zusammenhang verlierend,

durcheinander seiend, in Unordnung gerät, bröckelt, sich zersetzt, verfällt, rissig wird.

Oft hat man den Eindruck , daß dies mit der bisherigen Ordnung der Welt geschieht.

Vielleicht, wenn man die Geschichte ansieht, ist dieses sich Auflösen nur die immer wiederkehrende Unordnung,

eine  Vorrausetzung für eine Neuordnung,

weil es leichter ist, ein Chaos  zu ordnen,  neu sortieren und Neues zu schaffen,

als wie Altes immer wieder neu anzupassen, ein Krisenupdate durchführen.

Nur uns Menschen fällt es schwer das ” alles fliesst” zu akzeptieren,

nämlich dass der Wandel, und manchmal der fundamentale Wandel,  die einzige Konstante ist,

außer bestimmten immer gültigen Werten, der Basis, dem Rahmen des Ganzen,

in dem sich der Wandel abspielt

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gestresst

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gestresst, angespannt, strapaziert, belastet, beansprucht, angestrengt

alles auf einmal,

nur der Aussenstehende merkt das nicht, verneint das, wertet das noch als Schwäche

genervt, entnervt, vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen,

der Tag geht rum, Du hast Deine innere to do Liste nicht abgearbeitet,

keine Häkchen, aber viele neue Punkte,

im unter Strom im Strom des Räderwerkes,

vielleicht ahmen wir die Technik nach, schneller, billiger, mehr, immer mehr immer mehr

was könnten wir alles verpassen. Die e mail, den chat, die Facebook new, das Fest, die Feier, das Schnäppchen

hausgemacht wird rausgemacht,

die Funktion Stress abschalten, bevor das Räderwerk stehen bleibt

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Fokussieren

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Wenn man das Gefühl, dass alles einem wegschwimmt,

nicht weiss wie und was, woher, wohin, warum, wieso,

das klar sehen schwer fällt,

weil die Fragen Handeln und Denken blockieren,

dann ist der Zeitpunkt gekommen,

in dem man nicht kapitulieren sollte.

Induktiv oder deduktiv das oder die Probleme lösen?

Bündelt man alles, konzentriert sich, wie ein Lichtstrahl auf einen Punkt,

ist, wenn man diesen entfernt, das Problem nocht nicht gelöst, besonders, wenn er sich nicht entfernen lässt.

Mental könnte man den Punkt weisseln, deleten, wie beim PC einfach  ” delete” drücken, in der Praxis und Realität ist dies schwieriger,

vielleicht hilft das Zerlegen in lauter Einzelteile, um dann nachhaltig jedes Einzelne zu beseitigen,

um den Zustand ” man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht” in ein nur Baumgruppen sehen umwandelt und dann einzelne Bäume und Büsche zu haben,

die sich dann,

in das befreite Umfeld gestellt,  auf einmal zu einer neuen Pracht entwickeln

Vergrössert man die Fragen , bis nur noch Formen und Flächen zu erkennen sind, erscheint das Problem nicht mehr,

verwischt, verändert , und es verliert die ursprüngliche Gestalt.

Es ist ” scharf” eingestellt, herauskristallisiert,

und zeigt sich dadurch anders,

das ” Wegschwimmen” hat Inseln, Brücken, Stege, Häfen

und,

man kann über das Geschehen auf einmal wieder “Lächeln”, mental auf alles, was einem nicht passt einen ” Smiley” malen

 

Egal was kommt, the Beat goes on

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Egal was kommt, so ganz egal ist nicht egal.

Vieles berührt einem und man cachiert das, möchte das nicht zeigen.

Aber  der Versuch es nicht in sein Inneres eindringen zu lassen ist nicht

oberflächliches ” egal” , sondern Selbstschutz.

Der Versuch sich einfach fallen lassen, abtanzen, Musik hören, sich ablenken,

bedeutet eben, ” the beat goes on”.

Die Erde dreht sich mit oder ohne unseren Problemen,

so bleibt uns nur, diese entweder zu lösen, in den Griff zu bekommen, also zu kontrollieren und bändigen, oder

auf einen Selbstschutz ” mode” zu gehen.

Oft lösen sich die Probleme dann von selbst,

weil sie mit ihren Folgen nicht mehr in die weiter gelaufene Zeit passen,

anderes hat reagiert,

“Feeling the beat goes on”  gibt Chancen sich zu regenerieren,

dann erholt alles wieder anzugehen, mit Lächeln und ” Happy sunshine”,

“the beat goes on”

 

besinnlich

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nicht besonnen,

es kommt,

man kann sich nicht wehren,

Gedanken rieseln an einem vorbei,

wie ein Schleier legen sich die singulären Korpuskel über die Landschaft

der Seele,

ein Nebel , diffus, Tautropfen der Erinnerungen,

man versucht den Sinn zu ergründen, besinnt sich,

stellt fest, daß vor dem Smog der mentalen Partikel die Sonne schien,

es Tag und nicht Nacht war,

und, man nur die Strahlen der Sonne zulassen muss,

den Nebel aufzulösen,

die Wärme und Geborgenheit genießen,

wieder unbelastet einfach l e b e n

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Staunen

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Alle stehen da, schauen, gucken, glotzen, gaffen

Was ist passiert?

Staunen, es steckt Stau darin, also etwas was nicht weitergeht, oder nur zäh,

die Gedanken stauen sich, führen zum oha und aha Erlebnis,

aber auch ne, eben weil es nicht weiter geht , oder man das nicht wahr haben will.

Wie oft sagt man : Nein, das kann doch nicht wahr sein,

das ist unmöglich, damit hat man nicht gerechnet.

Überraschung! Plötzlich, unvorhergesehen

Bewundern, schätzen,

kaum glauben wollen.

Perplex, sich wundern, sprachlos, große Augen machen, stutzen, verblüfft.

Jedenfalls ist Staunen ein Gefühlsausdruck.

Ohne Staunen als Abwechslung wäre alles monoton.

Was wäre, wenn man das gar nicht mehr könnte?

Vermutlich würde man emotionslos, kalt, oder extrem selbstbezogen, verblendet sein.

Staunen gehört zu den mentalen Farbklecksen, die das Leben bunt und nicht einfarbig machen

Kraft Schöpfen- mentaler Boxenstop

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In einer bewegten Zeit, voller Spannung, Action, Bewegung, Dynamik, wo immer alle Funktionen des eigenen Seins auf Hochtouren laufen einen mentalen Boxenstop machen.

Wie ein Fernglas, nur die Vergrößerung auf Verkleinerung stellen,

oder, so vergrößern, dass man nur einen Ausschnitt sieht.

Im Motorsport ist der Boxenstop auch ein taktisches Mittel.

Man fährt in die Boxengasse, berechnet ja seine zurückzulegende  Strecke, wählt genau den Zeitpunkt aus,

um nachher genau zum richtigen Zeitpunkt aufgetankt und mit Reifenwechsel, eventuell Erfrischungsgetränk wieder an den Start zu gehen.

Mental, wenn man mit dem Auto zum Beispiel unterwegs ist, auf einen Parkplatz fahren,

anstatt Team, das einer CD, gute Musik, die einem etwas sagt, einen schöner Radiosender verwenden

sich auf sich besinnen, slow motion, alles runter drehen,

gedanklich ein mal den ganzen Körper durchkreisen, ob alle Funktionen noch einwandfrei sind,

wenn nicht, Reparatur einplanen,

vielleicht das kleine Einmaleins kurz als Konzentrationsübung durchrechnen,

eine geometrische Form, die nie endet, wie ein Quadrat, ein Rechteck, eine Ellipse mit den Augen erfassen, umkreisen

seine Gedanken ins  Nirwana schicken, einfach wegschweifen lassen,

sie zurückholen,

die Hände zum Himmel strecken, tanken,

die Augen schließen, kurz an  etwas schönes denken,

dann wieder in das Rennen des Lebens weiter starten.

wissend, daß man immer irgendwo , irgendwie und irgendwann ankommen wird

 

 

 

 

Die App meines Seins

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die Apps meines Seins anzuklicken, mich dreidimensional zu sehen,

den inneren Arzt zu Rate ziehen, das kollektiv ererbte Wissen abzurufen, das die die Vorfahren nutzten

das Stimmungsbarometer einstellen, das innere Wetter abrufen

funktioniere ich? no App, no Add

mir ist schlecht, ich will nicht mehr, Schalte im Cockpit meines Körpers,

auf dem keyboard meiner Individualität, denke an einen Sicherungskasten meiner Seele,

für jeden Raum einen virtuellen Schalter, für jedes Gerät eine Kontrolllampe,

ein Fenster, ein Schalter auf dem Touchpad des Inneren, der Seele

Lymphe, Nerven, Blut, Zähne, Glieder, Kopf und Rücken

Gefühle,wähle die Optionen Hoffnung – keine Hoffnung, Chance- keine Chance

das Facebook der Seele, die Memory, meine Kybernetik,die App nervt mich,

möchte sie wegdrücken, einfach aus, denke, ich hab doch Chancen,

schalte die Körperfunktionen nicht herunter, überschaue die Funktionen

Essen- mag ich nicht mehr, Trinken-nein, Schlafen-ja, Sehen- ja, Gedanken- ja

meine binäre Checkliste geht weiter, dann die Warnung, ihr…

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Footprints of my mind

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Versuche einzuschlafen. Die Gedanken durchstreifen meine Datenbank nach Footprints, nach zufälligen Erinnerungen, Eindrücken, die verborgen schlummerten, die mir gar nicht bewusst waren und auf einmal zur Realität erweckt werden. Die Divergenz des Denkens, die Arthur Koestler als die Geburtsstätte potentieller genialer Gedanken bezeichnet, verwirklicht sich als solche Zufallsverknüpfungsobjekte, aus denen schon Erfindungen wurden, so zu sagen  als Ergebnis des Umherstreifens der Gedanken. Wären die Gedanken farblich,  die Emotionen als die Dicke oder Volumen des gedachten Verlaufsstrichs zu sehen, käme ein buntes Bild vieler Formen heraus.

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Gedankensprünge

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Gedankensprünge,

Stakkatohaft, sprunghaft, scheinbar zusammenhanglos,

schwer zu folgen, nicht einfach nachvollziehbar.

Man stelle sich einen langen Gang mit Gewölbe vor, links und rechts vom Boden bis zur Decke Schubladen, gefüllt mit seinem Wissen, seinen Erinnerungen,

den vererbten Eindrücken, alles mental Gesammelte,

und man spaziert gedanklich da durch,

mit dem Ziel: Ende des Ganges,

einen Gedanken im Kopf,

und die Erinnerungen melden sich,

angeregt,  als Assoziationen.

Ich, ich auch, rufen sie, und mein Gedanke noch dazu.

Für einen außen Stehenden ist es schwer das Gleiche nach zu  vollziehen,

ohne Erklärung zu verstehen,

die völlig unvermittelten neuen Gedanken ohne scheinbaren Bezug zum Vorherigen.

Es sind keine Leerstellen, das Gegenteil.

Nur, die Gedanken sind frei und springen.

Wer seine Gedanken in Fesseln legt, weiß nicht, wer er ist.

Aber jemand anders muss den Zugang zu dem divergenten Denken finden können,

den Einstieg des Verständnisses.

Diese Welt ist nicht verschlossen, wie bei Autismus oder bipolaren Störungen,

es ist die Welt, der Ort ,

wo man die Zeit, die Definition und Wechselbeziehungen des eigenen Seins verstehen lernen kann,

eine andere Logik, als die, bei der man seine Gedanken einfach linear ableitet,

eine ganzheitliche Logik