Dubios

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Nicht virtuos, dubios,

anrüchig und zweifelhaft, nicht fass-und messbar.

Bedenklich, manchmal auch verrufen, verdächtig, ans Obskure grenzend, ominös, obwohl niemand weiß, was das genau ist

Unheimlich, auch verdächtig, man wittert etwas dahinter, obwohl da gar nichts sein muss,

eben weil man es für dubios einschätzt, fragwürdig und verschrien, suspekt.

Kommt aus dem Lateinischen, von dubius, zweifelhaft.

Man assoziiert Finanzgeschäfte, den zweifelhaften Ruf eines Geschäftsmannes, das Anrüchige einer Beziehung, ein Mann der nicht definierbar ist, eine Frau, über die man munkelt,

die Praktiken mancher Leute, die Umstände einer Situation.

Was ist da , wo ist es,  warum und überhaupt, eben nach dubios fragend.

Uns menschen ist es offensichtlich eigen, daß wir gerne alles,  was wir nicht verstehen, das aber real existent ist, dubiosiieren

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Lost in paradise

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Die Paradiese sind in allen Religionen in einer anderen Welt, im Garten Eden, Dschanna im Islam, der Himmel, das Schöne im jenseits, das Eldorado

Das Paradeisos war die antike Gartenanlage, die Paradeiser sind schöne rote reife Tomaten,

das Paradies, ein Stadtviertel in Konstanz, wenn man mit dem Bus vom Friedhof über den Sterneplatz ins Paradies fährt.

Menschen träumen immer von dem Inbegriff des Schönen, was für jeden anders sein mag, weil seine Vorstellungswelt unter schön etwas anderes versteht.

Und, weil in den Religionen das Paradies in einer Welt, nach dem irdischen Leben ist, müssen alle Plätze dieser Erde , die der paradiesischen Vorstellung nahe kommen, irgendwelche Macken haben.

Giftige Tiere, Kriege, Unwetterzonen, Piraterie,tödliche Krankheiten,  zig Möglichkeiten aus dem möglichen Paradies eine potentielle Hölle zu machen.

So bleibt uns, das Paradies im Kleinen zu finden, in der Natur, in einem Lächeln, in einem schönen Erlebnis und nicht in einem irgendwann, irgendwie…

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Anpflaumen

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Man läuft in einem Einkaufszentrum, einer Strasse herum, geht in Geschäfte, will schauen und schoppen, sieht alles mögliche , nur eines nicht: Lächeln und Freundlichkeit. Die Menschen würden einem, ginge man ihnen nicht aus dem Weg und nicht auf die Seite, umrennen.

Man fährt mit dem Auto, an einer Kreuzung kommen von links Fahrradfahrer und ein Auto, man fährt langsam los,hat Vorfahrt, und….man wird angepflaumt.

Die Selbstbezogenheit , das “Ich” und nochmals “ich “wird dominanter.

Man pflaumt sich an, statt zu lächeln und darüber zu stehen,

faucht andere an, anschnauzen, anwettern, schimpfen, heruntermachen, angiften,anpfeifen, blöd ansprechen, anstänkern; viele Worte für das Negative.

Anpflaumen kommt vermutlich von der mittelalterlichen Sitte des mit faulen Äpfeln Bewerfens, so mit überreifen Pflaumen, oder mit faulen Eiern, gegenüber unliebsamen Politikern, schlechten Sängern und Schauspielern.

Allesamt unangenehme Verhaltensweisen.

Schöner wäre es, das Gesamte zu sehen, mit Freundlichkeit den Tag zu verschönern,

sein Aggressionspotential zu minimieren und Glückshormone zu maximieren.

Den erhobenen Zeigefinger und die symbolische Faust mit Smileys deleten

 

 

Open Air

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Sommerfeeling, draußen in der Luft sein, heiße tropische Nächte, Musik,

sich frei fühlen,

mit oder ohne Festival,

Freiluftkonzert

seit dem 19.Jahrhundert gibt es in England Embankments, Promenadenkonzerte,

nicht im Theater stocksteif gezwungen sitzen,

wie  in der Hippiezeit Open Air , wie Woodstock,

unter dem Sternenhimmel einfach fallen lassen,

in der Rhytmik der Musik aufgehen,

mit den Melodien und Texten mitsingen,

nicht karaokig, nein,  gemeinsam,

oder wie ”  watch the sunset from a beach bar”,

Nachts im swimming pool,

im Open Air Kino einen Film anschauen,

einfach ungezwungen von allem abspannen,

en plein air, al aire libre, al aperto

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Melodie

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Melodie,

Griechisch “Melos” Lied und “Ode” Gesang.
Manche Melodie haben einen individuellen hohen Wiedererkennungswert,

sausen einem durch den Kopf,

binden alle anderen Gedanken an sich, lassen keine Ausnahmen zu.

Wie ein Ohrwurm, der einem nicht loslässt.

Manche Filme und Serien beginnen mit einer bestimmten Melodie,

die einem fasziniert,

bereits nach einer kurzen Tonfolge assoziieren lässt, was kommen könnte.

Eine Melodie ist ein immaterielles Eigentum des Komponisten,

animierend, bewegend

“Me”  , english mich,”lo” , die Abkürzung für low, niedrig

und “die”  als femininer Hinweis, mitreissend und intoniert

und sich als Singsang, als Gesang oder Gesäusel zeigt.

Melodie d amour, gehaucht und zart ,

dann wieder eine musikalische Tonfolge, vokal, rauschend, berauschend,

knisternd bis zum akkustischen Tumult eines Gassenhauers.

Ohne Melodie könnte man nicht beschwingt sein,

die Welt wäre um Entscheidendes ärmer

Irgendwie

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Irgendwie, irgendwann, irgendwo, irgendwas, irgendwer, irgendjemand

Irgend, die Verstärkung des Unbekannten, Undefinierten, Unbestimmten.

mit einem “n” davor die Verneinung.

Indefinitpronomen,

“ir”, im ungarischen bedeutet  irni schreiben, könnte auch die Kurzform für irisch sein,

“gend ” die Kurzform für Geschlecht, für gender.

Tatsächlich scheint das “irgend” die Sammlung alles Unbekannten zu beinhalten.

Wer weiss denn schon was kommt, was wer wo auch immer machen wird.

Nicht alles kann man berechnen, zu vieles müsste als Parameter berücksichtigt werden.

Wenn jedoch alles unsicher, unbekannt , unberechenbar ist, was bleibt einem übrig zu tun?

Nicht wissen, nur vielleicht erahnen?

Die Welt dreht sich weiter, ob wir das wissen oder nicht.

Glauben kann bleiben, an Werte, an von uns nicht Fassbares, an Gott.

Auch der Wandel allen Irdischen, auch da steckt ” ir ” drin,

die konstanten dauernden Veränderungen dessen,

was Menschen erschaffen,

ändern nichts daran,

daß das was wir machen, nicht unbedingt für die Ewigkeit geschaffen ist,

somit bekommen alle die Worte , die mir “ir” anfangen, auf einmal die Farbe der Zuversicht und Hoffnung

Alles geht weiter,

über den Bildrand unserer Momentaufnahmen hinaus

getrieben

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Wer kennt das nicht?

Es schwirren Gedanken durch den Kopf,

dies muss noch getan werden, das und jenes und überhaupt.

Die innere “to do ” Liste ist angewachsen und es fällt schwer da Prioritäten zu setzen.

Was zuerst, was danach, dann das auch noch, und überhaupt und wie.

Termine jagen einem, lassen keine Ruhe,

der Wald dessen,  was man nicht gemacht hat,  verdeckt das was man gemacht hat,

die einzelnen Bäume des zu Erledigenden.

Der Nebel dessen, was sich angesammelt hat, entweicht nur mühsam,

aber nicht von selbst, sondern durch die eigenen Aktionen.

Getrieben, gerieben,

aber es gibt immer auch eine andere Seite.

Wie mit allen Dingen.

Getrieben wird auch eine Turbine,

die des eigenen Lebens, oder sie haben es getrieben,

nicht nur den Handel,

ein Zweig, der Blüten treibt,

Ohne Getriebe fährt kein Auto,

wenn man gejagt, getrieben wird, muss man mental einen Schritt zurück treten,

dann  geht alles…

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Nebel

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Nebel, Dunst, Rauch, Brodem, dicke Suppe, Smog, Fog,

in allen germanischen Sprachen vertreten.

Nebula im Althochdeutschen, im Altgriechischen Nephele, Wolke.

Einzahl und Mehrzahl ist gleich. Nebel ist einfach ” Nebel”

Trennt man Nebel , bedeutet dies Ne und bel. Bel ist schön, zumindest im Französischen, und Nebel kann auch wunderschön sein.

Der Herbstnebel, wenn die Sonnenstrahlen ihn zu durchdringen versuchen,

die Tautröpfchen, die der Nebel um die Pflanzen gelegt hat, zu leuchten und glänzen beginnen.

Das “ne” kann die Gefahr bedeuten, sich im Nebel zu verirren, als Autofahrer in eine Blindfahrt über zu gehen, nicht wissend , was vor einem ist.

Physikalisch ist ” Nebel” einfach fassbar.

Als ein Teil der Atmosphäre schweben Wassertröpfchen in der Luft und stehen mit dem Boden in Verbindung.

Einfach die Kondesation der übersättigten und feuchten Luft.

Aerosole und Hydrometeore.

Bodennebel, Hochnebel, Sprühnebel, Spiralnebel – Nebel kann viele Formen haben.

Nebel mindert die Sicht, kann…

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Spagat

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Allen alles richtig machen wollen?

Das bedeutet seine eigene Vorstellung aufgeben,

keine eigene Meinung zu haben,

spaccata, italienisch grätschen oder spaccata  , das Spalten,

ist nicht wirklich unvereinbare und unüberbrückbare Positionen  zusammen zu bringen.

Einen Plus und einen Minuspol zu verschmelzen ähnelt einem alles aufsaugendem schwarzen Loch, wo alles zusammen kommt,

einem Schlund der alles verschlingt um dann verdaut zu werden.

Nur der geübte Akrobat kommt aus dem Spagat leicht heraus. Der Ungeübte hat Schmerzen oder bleibt bewegungsunfähig.

Die Lösung könnte einfach darin liegen unterschiedliche Positionen nehmen  wie sie sind,

und eine gemeinsame Plattform zu finden.

Tolerant sein kann ein Spagat sein, denn es gibt Dinge, die Toleranz ausschließen.

Kriminelles, gegen die eigenen Werte Verstoßendes.

Wer sich als tolerant bezeichnet, muss dieses einschränken und definieren,

nicht einfach akzeptieren.

Man kann nicht alles haben und alles machen wollen.

 

Zwischen irgend etwas

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Im Fast Food Restaurant, setze mich an einen Tisch, überbrücke das Warten, studiere die verschiedenen Essensangebote, mit oder ohne, was drauf und nichts drauf.

Der Monat der Überraschungen; so steht es jedenfalls da, und auf einem Monatsplan sind einige Felder mit einem Fragezeichen versehen, so der heutige Tag.

Gehe an die Kasse, was ist denn das Angebot, die Überraschung?

“Heute nur 1,50 für den Big M”, hör es, bestell es, setz mich an diesen übergroßen Tisch, an dem wohl 20 Personen Platz haben.

Mir schräg gegenüber eine voluminöse gepflegte Frau, vor sich 3 Big M, einen Riesenberg Pommes, diagonal den Catchup darüber verstrichen, dazu Eis, Gebäck, Chicken.

Frage mich, wie man das schaffen kann. Sie schaut auch gequält aus. Das sieht aus, wie eine Schlacht gegen die Pommes.

Aber offensichtlich hat alles Platz, man sieht ihr an, das Fasten ein Fremdwort ist.

Mein Gegenüber schneidet Grimassen, wühlt in der auch sehr übergrossen Tasche, dann wieder zu den Pommes, dazwischen ein bischen Eis.

Für Kommunikation ist keine Zeit, weder verbal noch nonverbal.

Dafür schaut sie in den Spiegel, schminkt sich, schaut sich verklärt an, dann….weiter essen,

Das Handy bietet ja die Selfieoption, auch um sich anzuschauen geeignet, was sie nützt, vergessend, dass dieser Anblick nur ein Ausschnitt ist

Gehetzt, gejagt, getrieben? Die innere Unruhe wird durch Essen kompensiert. Einfach losessen, egal was es ist, kommt im Magen eh zusammen.

Das Völlegefühl , Unwohlsein treibt weiter, stimuliert.

Dann rennt das gegenüber weg, später sitzt sie auf der Treppe vor dem Restaurant,

und tippt sms an irgend jemand in irgendwo ein.

Essen weg, Geld ausgegeben, Buchstaben und sms versendet und kein einziges mal gelächelt, dafür frustriert.

Wie kommt man aus dieser mentalen Tretmühle heraus?

Vielleicht einfach nur dem Herzen folgend statt den Organen , die nur kurze und intensive Schreie loslassen um eine schnelle und sehr kurze Befriedigung zu erlangen.

Und, das Herz sagt immer : Lächle, freue Dich, genieße das Leben und den Augenblick