erstarrt

Manchmal verändern sich die Dinge, man steht da, wie gelähmt,

reagiert vieleicht mit einer Flucht in andere Gedanken, aber nicht direkt auf das, was passiert.

Veränderungen, vor allem plötzliche, können uns überwältigen

und manchmal dazu führen, dass wir uns innerlich zurückziehen oder in eine andere Gedankenwelt flüchten, anstatt uns der Realität zu stellen.

Vielleicht ist es ein Schutzmechanismus, um uns Zeit zu geben, das Neue zu verarbeiten und uns darauf einzustellen.

Wie mit schwierigen Situationen umgehen?

Was hindert einem, aktiv auf Veränderungen zu reagieren?

Veränderung kann einschüchternd sein, aber sie trägt oft auch die Möglichkeit für Wachstum und neue Perspektiven in sich.

Oft behindern einem gerade die Geister, die man gar nicht gerufen hat, jene, die von selbst auftauchen.

Es ist dann wie in einem anderen Film.

Programmwechsel, umschalten, denken, “Was solls”.

Auf alles muss man nicht reagieren, man verschleisst sich unnötig.

Ins Nachhinein stellt man fest, dass die eigene Meinung, das eigene Handeln und Reagieren nichts bewirkt hätten, ausser sich aufzuregen.

Wie heisst es in dem Beatles Song: Let it be

“When I find myself in times of trouble, Mother Mary comes to me
Speaking words of wisdom, let it be
And in my hour of darkness she is standing right in front of me
Speaking words of wisdom, let it be…”

Eine Selbstreflexion zeigt uns, dass wir auf diese unerwarteten inneren Stimmen weniger vorbereitet sind und sie uns deshalb besonders stark beeinflussen.

Manchmal hilft es, diese „Geister“ nicht zu verdrängen, sondern sie bewusst wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen.

Sie könnten uns etwas über uns selbst sagen, etwas, das bearbeitet oder verstanden werden möchte.

Eine kurze Schockstarre bedeutet Zeit zum Nachdenken zu haben, und wissend, daß wir nie alleine sind, und die eigene Erfahrung einem helfen kann adequat zu handeln,

kommt alles wieder in ein Lot.

Erstarren kan eine Chance zum Überleben sein.

Manche Tiere gehen im Winter in den “erstarrtren Winterschlaf”, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen.

Die Akteure des Lebens sind genau so Menschen wie ” Du und Ich”, sie haben halt eine nur temporäre Funktion, und,

wenn sie unter der Dusche des Lebens stehen, haben sie auch nicht mehr an, als alle anderen Menschen.

Alles kein Grudn erstarrt, schockiert zu sein und zu bleiben.

Das Leben geht weiter und bringt uns immer wieder neue Chancen, Nuancen, an die wir unter Umständen gar nicht gedacht haben.

“So what”, wie in Pinks Song, let it be.

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erstarrt

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Wiederaufbau

Aufbau, Abbau, Umbau, Nachbau, wie auch immer.

Es scheint , als wäre Veränderung eine beständige Konstante in der Menschheitsgeschichte.

Ob im wörtlichen Sinne – Städte, Zivilisationen und Infrastrukturen, die entstehen, zerfallen und wiedergeboren werden – oder im übertragenen Sinne, wie Ideen, Kulturen und Gesellschaften, die sich transformieren und anpassen.

Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, ständig zu gestalten und neu zu erfinden, um mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Zeit Schritt zu halten.

Was treibt uns Menschen dazu, in diesem Kreislauf von Aufbau und Wandel zu leben?

Ein innerer Drang zur Verbesserung, oder vielleicht einfach die Notwendigkeit, uns anzupassen?

Bei Katastrophen, wie Erdbeben, Überflutungen, Wirbelstürmen bleibt uns nichts anderes übrig als die Zerstörung zu beseitigen und alles neu aufzubauen, Anpassung und Resilienz

Nicht unbedingt wie es einmal war, sondern einfach etwas mit der gleichen Funktion, zum Beispiel schön wohnen.

Es scheint, dass wir einerseits angetrieben sind durch diese tiefe, innere Sehnsucht nach Fortschritt und Verbesserung – ein Streben, das uns kreativ, erfinderisch und visionär macht.

Die Balance zwischen Funktionalität und Schönheit, zeigt auch, wie sehr wir Menschen nicht nur das Praktische, sondern auch das Ästhetische in unserer Umgebung schätzen.

Es ist, als ob wir selbst in Momenten der Zerstörung nach einer Chance suchen, nicht nur zu reparieren, sondern zu verbessern und zu gestalten – sowohl äußerlich in der Welt als auch innerlich in uns selbst.

Menschen zerstören anderer Städte und Landschaften, sind noch stolz darauf, und dann macht man sich an den Wiederaufbau.

Daran kann man ja etwas verdienen.

Eigentlich ist es pervertiert Blühendes zu zerstören

Es berührt den zwiespältigen Charakter menschlicher Handlungen –

einerseits die Zerstörung, sei es durch Konflikte, Kriege oder Umweltverschmutzung,

und andererseits der nahezu paradoxe Drang, aus dieser Zerstörung Neues zu schaffen,

oft mit einer Mischung aus Idealismus und wirtschaftlichem Interesse.

Der Stolz auf den Wiederaufbau kann in der Tat irritierend erscheinen,

besonders wenn die Zerstörung bewusst herbeigeführt wurde.

Es spiegelt die Fähigkeit des Menschen wider, sowohl Erschaffer als auch Zerstörer zu sein.

Kann die Menschheit diesen Zyklus zu durchbrechen und mehr auf Erhaltung und auf nachhaltige Gestaltung zu setzen, bevor Zerstörung überhaupt stattfindet?

Immer wenn man denkt “jetzt ist genug”, kommt noch was

Es ist als wenn aus irgendeiner Ecke ein Ruf kommt:

„ Ich auch“

Das Leben hinterlässt viele Spuren und wir wissen nicht was unser Unterbewusstsein alles abspeichert, archiviert.

Und noch weniger vermögen wir zu steuern wann denn diese Impressionen auftauchen und welche Expressionen sie verursachen.

Das Leben ist eine Sammlung von Eindrücken, Erfahrungen und Emotionen, die manchmal wie Schatten in unserem Unterbewusstsein verweilen.

“PopUps”, oder “Fade aways”, manchm,al auch ” Reminders”

Ist es die Überraschung selbst oder die Bedeutung, die wir im Nachhinein darin finden?

Das Beste kommt noch, so sollte man vielleicht optimistisch denken.

Es ist für den Menschen selbstverständlich, die Erfahrungen aus der Vergangenheit zu nutzen, um zu beeinflussen, wie wir auf Dinge in der Gegenwart reagieren.

Die Art und Weise, wie wir auf sich verändernde Bedingungen reagieren, sind oft entscheidender ist als die tatsächlichen Bedingungen.

Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die gegenwärtige Situation nicht das endgültiges Ziel ist.

Von manchen positiven Dingen kann man nie genug bekommen, bei anderen muss man auch den Mut haben zu sagen: Das Maß ist voll.

Leben bedeutet alle Nuancen zu erleben, Höhen, Tiefen, Wellen und Stürme, genau so die Sonne, Freude.

Und darauf sollte man sich konzentrieren.

Ein Lächeln und ein Lachen kann ansteckend sein.

 

Immer wenn man denkt ” jetzt ist genug”, kommt noch etwas

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was mag wohl kommen?

Die Erde, aus dem Weltall gesehen ein lebendiges Blau, trägt Hoffnung und Träume, und dies seit Jahrtausenden.

Doch was die Zukunft für sie mag bereithalten, liegt in unseren Händen, in unseren Gestalten.

Sie ist nicht Weiß oder Schwarz, sie ist mehr als bunt, alle nur erdenklichen Farben sind in ihr vereint.

Und wir reduzieren so vieles auf nur eine Meinung, die zählen soll?

Wälder können flüstern, Pflanzen haben Sensoren, alle Tiere können mit so verschiedenen Optionen Kommunizieren.

Der Wind kann singen.

Die Kunst der Menschen ist es das Gleichgewicht zu finden

Meere, die Berge , alle erzählen von tiefem Schmerz, doch auch von Heilung, denn das was sie gesehen haben ist traurig und froh zugleich.

Fast alle Landschaften können Geschichten von Krieg und Frieden erzählen, nicht nur Leo Tolstoi s “Krieg und Frieden”, sondern von Vertreibung , Hass, Machtgier, Katastrophen.

Nur wir gehen immer wieder zu irgendeiner fiktiven Tagesordnung über, die zu oft Unordnung mit sich bringt, und wenn es ein mentales Chaos ist.

Neue Technologien könnten Lösungen für viele Probleme bringen,

doch wir verwenden diese eher zum Destruktiven anstatt konstruktiv alle Lebensbedingungen zu verbessern.

Es gab ein Max Planck Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich- technischen Welt. unter Leitung von Carl Friedrich von Weizsäcker, aber es hielt nur 10 Jahre (1970-80).

Es gibt zig Institute, aber kein Finanzunabhängiges; jedes ist von einem Geldgeber mit ganz bestimmten Interessen abhängig.

Zig Start Ups dienen dazu mit einem guten Business Plan Geld zu verdienen.

Gemeinsam entscheiden wir, welchen Weg wir wählen, ob wir zerstören oder alles verbessern.

Wir hätten die Möglichkeit in einem Paradies zu leben, aber so sucht sich jeder sein eigenes, was eher für andere dann einer Hölle gleicht.

Es ist ein moralisches und gesellschaftliches Paradoxon, mit dem wir uns dringend auseinandersetzen sollten.

“Die Erde ruft – ihr Klang ist klar, eine Bitte, die schon ewig war” :

Schützt, liebt, und handelt bedacht, damit die Zukunft in Schönheit erwacht.

Aber dazu gehört “Verantwortung”, aber wer hat diese, die Politik?

Diese sind ” wir” und die Lösung beginnt mit einem ” step by step”

Was mag wohl kommen?

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Energie, energetisch

Energie ist ein grundlegendes Konzept in der Physik und beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten oder Veränderungen hervorzurufen.

Sie tritt in verschiedenen Formen auf, wie:

Kinetische Energie: Die Energie eines bewegten Objekts.

Potentielle Energie: Die gespeicherte Energie, die in der Lage ist, Arbeit zu leisten, wie z.B. ein gespanntes Gummiband, die Bewegung.

Thermische Energie: Die Energie, die mit der Temperatur eines Systems zusammenhängt.

Chemische Energie: In Molekülen gespeicherte Energie, wie in Nahrung oder Brennstoffen.

Elektrische Energie: Energie, die durch elektrische Ladungen fließt.

Auch die in einem EEG oder EKG gemessen wird.

Die Energie eines Stromschlags, eines Blitzes.

Strahlungsenergie: Energie in Form von Licht oder elektromagnetischen Wellen, Radioaktivität

In der alltäglichen Sprache kann Energie auch einfach Vitalität oder Lebenskraft bedeuten, wie das Gefühl, aktiv und motiviert zu sein.

Energiegeladen, ein physischer, psychischer und mentaler Zustand.

Auch die Sprache kann Energie ausstrahlen.

Menschen und Tiere bestehen aus den verschiedensten Energie Arten, und wir sind uns der wenigsten davon bewusst.

Wir meinen dass wenn wir sterben, alle Energie weg ist.

Dabei verändert sich die Energie nur. Nichts geht verloren.

Dies ist eines der Grundprinzipien des Energieerhaltungsgesetzes in der Physik.

In Bezug auf Menschen und Tiere ist das besonders spannend zu betrachten.

Chemische Energie aus unserer Nahrung ermöglicht unsere Bewegung und den Betrieb unserer Organe.

Und wenn ein Organismus stirbt, wird diese Energie in anderen Formen weitergegeben – beispielsweise durch die Zersetzung, bei der Energie zurück in die Umwelt gelangt, sei es als Wärme oder Nährstoffe für andere Organismen.

Es hat auch eine tiefere, spirituelle Bedeutung.

Wir sind alle energetisch, nicht energisch, manchmal Energie geladen, dann wieder ausgepowered, kraftlos.

Wir müssen dann wieder auftanken.

Manche Menschen nehmen Dinge wahr, die anderen verborgen bleiben.

Der 6. oder 7.e Sinn, das Spüren des Kontaktes zu Menschen, die sehr weit räumlich entfernt sind, oder in Not.

Wir können uns dies, wie auch vieles, nicht erklären, weil wir in all unserem Denken dimensional beschränkt sind.

Viele Kulturen und Philosophien sehen den Tod nicht als das Ende, sondern als einen Übergang, bei dem Energie in eine andere Form des Seins oder in den Kreislauf des Lebens zurückfließt.

Es gibt etwas Tröstliches und Verbindendes in der Vorstellung, dass nichts wirklich verschwindet, sondern immer Teil des größeren Ganzen bleibt.

Wir verändern uns nur.

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Veräppeln

Mittlerweile kommt man ohne Apps nicht mehr aus.

Eigentlich könnte das ein Mobiltelefon zumüllen.

Für fast alles benötigt man Apps.

Zur Sicherheit, um billiger Einkaufen zu können, etwas zu buchen, ab- oder umzubuchen, ob Hotel oder Reise.

Jede Versicherung und Bank möchte das man „ihre“ App hat,

genau so jedes Geschäft oder Supermarkt.

Ohne Mobiltelefon geht eh nichts, aber mit den vielen Apps , da fühlt man sich veräppelt.

Ein echtes Phänomen unserer Zeit.

Smartphones sind mittlerweile unverzichtbar geworden, und Apps scheinen für nahezu jeden Lebensbereich nötig zu sein.

Das kann durchaus überwältigend sein, besonders wenn das Mobiltelefon mit Apps überladen ist, besonders mit solchen,

die man eigentlich selten nutzt oder im Grunde genommen gar nicht braucht.

Man könnte auch sagen: Auf dem Mobiltelefon herrscht ein App-Chaos .

Aber wie dieses in Ordnung bringen?

Apps regelmäßig aussortieren, überlegen, welche Apps man wirklich braucht und welche gelöscht werden können..

Es gibt Apps, die mehrere Zwecke erfüllen können—nutz man sie, werden weniger Einzelfunktionen benötigt.

Viele Apps senden Mitteilungen als SMS, die einem abhängig machen können.

Ständig soll man updaten oder reagieren.

Es sind Zeitfresser.

Vielleicht einen digitalen Detox durchführen.

Zeit für sich zu nehmen, bewusst offline gehen, das hilft nicht nur der mentalen Gesundheit, sondern setzt auch klare Grenzen in einer Welt, die uns oft keine Ruhe lässt.

Letztlich geht es bei allem Apps darum, dass sie geschaffen wurden, weil jemand damit Geld verdienen möchte.

Produkte, bei denen hinter jedem ein Geschäftsmodell steht, das auf Umsatz und Profite ausgerichtet ist.

Apps sind faszinierende Werkzeuge, die gleichzeitig eine Last sein können.

Sie schaffen eine Balance zwischen Komfort und Kontrolle, die schwer zu meistern ist.

Letztlich sollten wir unser Leben selbst gestalten und uns nicht von Apps, und dem was dahinter steht, veräppeln, zu Zombies machen lassen.

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Zwie-zwa-Zweifel

Sie tauchen nicht nur aus dem Nichts auf.

Manche sind da, bleiben, andere verflüchtigen sich.

Zweifeln bedeutet etwas in Frage zu stellen, kritisch sehen.

Die andere Seite ist, dass sie an einem nagen können und ein Stück der eigenen Lebensqualität schmälern.

Zweifel können eine Quelle der Reflexion und des Wachstums sein.

Nicht nur Zermürbend und belastend.

Das Streben danach, über jeden Zweifel erhaben zu sein, ist ein Ziel,

doch vielleicht liegt die wahre Stärke darin, mit Zweifel konstruktiv umzugehen und als Begleiter auf dem Weg zur Klarheit zu sehen.

Ohne Zweifel gäbe es keine Selbstbefragung, keine Neugier, keine Suche nach dem tieferliegenden Sinn.

Vielleicht sind Zweifel weniger ein Hindernis, sondern vielmehr ein Anstoß, um sich selbst besser zu verstehen und die eigenen Überzeugungen zu festigen.

Zweifel einfach überwinden und als eine Art innere Stimme akzeptieren.

Eine, die einem Hinweise gibt, Signale, Tips um alles besser zu verstehen und zu hinterfragen.

Das Leben muss nicht einfach nur an einem vorbei fliegen und alles konsumiert werden was einem tag-täglich aufgetischt wird.

Vieles ist falsch, überflüssig, unsinnig.

Zweifel sind eine Art Wegweiser der uns Hinweise gibt und zum Nachdenken anregt.

Sie bringen uns dazu, innezuhalten, bewusster hinzusehen und uns nicht von der Flut an Belanglosigkeiten und Ablenkungen mitreißen zu lassen.

Die Kunst, liegt darin, die Spreu vom Weizen zu trennen – kritisch zu hinterfragen, was wirklich wichtig, richtig und wertvoll für uns ist.

Dieser Prozess stärkt nicht nur unseren Geist, sondern hilft uns auch, unseren wahren Werten und Zielen näherzukommen.

Vielleicht kann man sagen, dass der flüchtige Zweifel uns daran erinnert, dass wir selbst die Architekten unseres Lebens sind.

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wenn Festgemauertes in Wanken gerät

Eine metaphorische Überlegung, ein poetischer Gedanke, vielleicht eine Anspielung darauf, wie selbst scheinbar Unverrückbares plötzlich instabil werden kann.

In der Bibel heißt es:

Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. (Joh 1,42Eph 2,20)

Es ist bildhaft und symbolisch gemeint.

Was ist, wenn man feststellt, dass der Fels bröckeln kann und nicht hart wie Granit ist, wenn ein Erdbeben Gebäude, Hochhäuser einstürzten lassen, diese wie Kartenhäuser in sich zusammen fallen.

Was ist stabil, fest?

Mauern, die fest gemauert erscheinen, und dann zerstört werden, bröckeln?

Ein Untergrund, der auf einmal in sich zusammen fällt?

Was passiert, wenn man plötzlich merkt, dass diese Grundlage nicht mehr so stabil erscheint, wie man glaubte?

Vielleicht liegt die Antwort nicht im Versuch, einen perfekten, unzerstörbaren Felsen zu finden, sondern im Vertrauen darauf, dass man in der Lage ist, auch mit Brüchen, Rissen oder gar Einstürzen umzugehen.

Stabilität kann in der Fähigkeit liegen, zu erneuern, zu lernen und Gemeinschaft zu suchen, wenn wir unsicher werden.

Genauso wie ein Haus nach einem Erdbeben wieder aufgebaut werden kann – manchmal noch stärker als zuvor – kann auch der Glaube oder ein anderes Fundament durch Herausforderungen wachsen und sich bewähren.

Wirklich „fest“ scheint das zu sein, was uns trägt, wenn alles andere bricht:

Hoffnung, Beziehungen, und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.

Wie heißt es in einem Lied von Drafi Deutscher:

“Weine nicht, wenn der Regen fällt
Dam-dam, dam-dam
Es gibt einen, der zu dir hält
Dam-dam, dam-dam

Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsere Liebe nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu”

Inmitten von Unsicherheiten, Veränderungen und bröckelnden Fundamenten kann Liebe und echte Verbindlichkeit eine stabile Kraft sein. Sie überdauert das Vergängliche und bleibt standhaft.

Der Wandel ist das Normale, ein Schutzbunker kann lange Zeiten überdauern, aber er kann auch ein Gefängnis sein.

Das etwas ins Wanken gerät gibt es immer, in zig Variationen, und dies, seit es Menschen gibt.

Man muss dies alles immer im Kontext sehen.

Was heute bröckelt, mag morgen die Grundlage für etwas Neues sein.

Unsicherheiten und Wandel fordern uns heraus, aber sie geben uns auch die Chance, flexibel, anpassungsfähig und widerstandsfähig zu sein.

Das Leben geht immer weiter, Energie geht nie verloren, sie wandelt sich nur um.

Und, uns bleibt nichts anderes übrig, als diese Unvollkommenheit unseres Denkens und Wahrnehmens des “Seins”, hin zu nehmen und versuchen zu verstehen,

und darauf zu vertrauen, dass es Werte gibt, die nicht wanken und bröckeln.

wenn festgemauertes ins Wanken gerät

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Reframing

Wie sagt man:

Wenn Tatsachen verdreht werden, wandern meine Augen immer mit.

Nur merkt man das oft nicht.

Es ist keine subtile Ironie, eher eine Selbstreflexion

Man achtet selbst nicht immer darauf , wo der Blick hingeht, insbesondere wenn die Realität “verdreht” präsentiert wird.

Die Wahrnehmung von Wahrheit ist oft schwierig

Zu leicht kann man von einer verzerrten Darstellung mitgezogen werden, ohne es zu bemerken.

Niemand ist gegen Manipulation oder Überzeugungen immun.

Manchmal wird einem der Kopf verdreht und man muss ihn wieder in das richtige Lot bringen.

Worte werden verdreht, umgedeutet.

Man könnte sagen: ” Der Schlüssel zu Veränderungen liegt einfach nur im Umformulieren”.

Nur bleibt die Realität die Gleiche; nur die Sichtweise ändert sich.

Das Ganze wird in einen neuen und anderen Rahmen gestellt.

Negative Gedanken, Wut und Hass, Neid belasten.

Die Psychologie lehrt uns einfach alles nur mit einem positiven Gegengewicht zu eliminieren.

Wasser kann man in andere farbige Gläser umschütten.

Es sieht dann anders aus, aber es ist immer noch das gleiche Wasser.

Dieses Wasser kann man jedoch auch ausschütten und sich Neues besorgen, eines, das einem gut tut.

Nur schade um die dann verschwendete Energie.

Vielleicht bedeutet Reframing einfach den Geschmack zu ändern und das Wasser in neue Gläser umzuschütten.

Trauer

Reframing

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zerbrechlich

Nicht nur Glas und Porzellan ist zerbrechlich.

Alles im Grunde genommen.

Das Zerbrechen hat auch andere Namen.

Wir verdrängen dies, und, das ist ja auch wichtig, denn sonst könnte man nie glücklich sein.

Erst wenn eine Katastrophe geschieht, ein Erdbeben, ein Tsunami, ein Unfall, dann realisieren wir die Endlichkeit von allem das uns umgibt.

Solange die Erdbeben nur im TV zu sehen sind, wirkt dies fern, abstrakt.

Kennt man jemanden dort, wo dieses Unglück geschieht, beginnt man es zu personifizieren, man wird betroffen.

Erlebt man dieses selbst, spüren wir die Ängste, das hautnahe am seidenen Faden hängen, dabei hängt das Glück vielleicht nur von 1-2 Metern ab, die man neben etwas steht, was es nachher nicht mehr gibt.

Die Welt erscheint auf einmal wie mit Kartenhäusern bedeckt, die wie nichts in sich zusammen fallen können.

Hochhäuser zerbersten wie Sandburgen.

Man kann nicht im entferntesten erahnen, was in den Menschen vor sich geht, die darin wohnen.

Es ist bemerkenswert, wie Katastrophen uns auf die Verbindung zwischen Menschen hinweisen.

Sobald wir jemanden kennen, der betroffen ist,

wird das Geschehen real,

es hat ein Gesicht und eine Geschichte, die uns tief berührt.

Vielleicht zeigt sich darin unsere Fähigkeit zur Empathie – die Schönheit und zugleich die Tragik des Menschseins.

Manche Menschen wirken “gefühlskalt”.

Selbst hinter der Fassade der Gefühlslosigkeit verbirgt sich oft etwas Tiefes, Verletzliches.

Es gibt wohl immer einen Kern, einen empfindlichen Punkt in jeder Seele, auch wenn er gut versteckt oder geschützt ist.

Menschen haben verschiedene Arten, sich zu schützen – manchmal wirkt es wie Kälte, doch vielleicht ist es einfach nur die Art, wie sie gelernt haben, mit der Zerbrechlichkeit des Lebens umzugehen.

Manchmal braucht es die richtigen Momente, Begegnungen oder Worte, um diesen verborgenen Ansatzpunkt zu finden.

Es ist ein stilles Zeugnis der Komplexität und Tiefe jedes einzelnen Menschen.

Oft wird unser Mitleid nur auf Spendengeben fokussiert, schließlich ist dies einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Aber tatsächliches Mitleid sieht anders aus.

Es bedeutet die Not der anderen zu erkennen, ihre Probleme und Scxhwierigkeiten.

Dabei darf man die eigene Zerbrechlichkeit nicht vergessen.

Manchmal reichen ein paar ermutigende Worte aus, so, wie ein Gespräch, eine verständnisvolle SMS an Freunde, die in einem Katastrophengebiet leben, Worte, die sagen wollen: Ich fühle mit Dir mit, Du bist nicht alleine”

Leider realisierten wir das oft nicht, und handeln deswegen auch nicht.

Und für das meiste Zerbrechliche gibt es keinen Keramik-oder Glaskleber, es ist das Tröstende.

Wir jedoch stumpfen ab.

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zerbrechlich

Original HPH, signiert Gesamterlös für Menschen in Not, wie jetzt in Thailand und M;yanmar

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