Mal so , mal so

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Die Erde dreht sich immer, egal was wir Menschen machen,

nur wenn sie still stände gäbe es ein fundamentales Problem,

oder wenn sie sich immer schneller drehen würde,

zum Glück hat die Erde die Geschwindigkeit, an die sich unsere Spezies gewöhnt hat.

Der wunderschöne blaue Planet, eine Illusion oder tatsächlich.

Nur, wir tun vieles um die Schönheit zu mindern.

Wasser , unser Lebenselixir wird verschmutzt,

Von überall her holen wir Chemikalien und produzieren die ausgefallensten Mischungen und bringen diese wieder in die Natur, ob das gut tut oder nicht.

Gut, dass es keine Weltstatistik gibt, wieviele Intrigen, Morde, Verbrechen sich pro Sekunde ereignen, wieviele Lügen ausgesprochen werden, wieviel Sadismus, Horror und Gewalt geschieht, von wem und in welchem Namen auch immer.

Die vergleichbare Anzahl positiver Taten wäre wahrscheinlich geringer.

Die Ede dreht sich weiter, was unten ist, erscheint ob en, was meint oben zu sein, ist dann wieder unten. Der…

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Wenn alles fliesst

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Vieles, bei dem wir denken, se sei für die Ewigkeit geschaffen, ist nur kurzlebig.

Beton, man hat den Eindruck er sei für Jahrhunderte gebaut, bekommt auf einmal Sprünge, hingegen 2000 Jahre alte Wasserleitungen, die  noch heute stehen, oder Pyramiden halten noch eine weitere lange Zeit.

Alles ist abhängig von den jeweiligen Mischungen bei der Zubereitung.

Pfuscht man, weil man noch mehr Gewinn ausschöpfen möchte, müssen andere später die Folgen tragen. Ist man auf die beste Qualität und Festigkeit hin orientiert, kommt etwas heraus, was vielem Stand halten kann und wenig erodiert.

Was immer gleich bleibt, ist,  das Wasser flüssig ist, und sich immer seinen Weg sucht. Alle anderen Stoffe gehen Verbindungen ein und wir wissen trotz aller Forschung nicht was jeweils bei Mischungen heraus kommen kann.

Um Neues zu entdecken testet man alle möglichen Verbindungen.

Fließen mit ” ß” ist ein sogenanntes starkes Verb.

Fließen ist ein Bewegungszustand mit zig…

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Bodenkontakt (Merksatz für Politiker)

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Bodenkontakt,

für die Einen Sicherheit, für die anderen ein Drama.

Bodenkontakt ist nicht Bodenhaftung.

Diese wäre wesentlich intensiver.

Gemeint ist eher, dass man nicht den Kontakt zur Erde, zu den Tatsachen, der Realität verliert.

In der Politik bedeutet dies, dass man nicht vergisst, was die Menschen bewegt, was ihre Probleme und täglichen Schwierigkeiten sind.

Dass  man weiß, wer einem gewählt hat, ohne den man nicht ein Amt auf Zeit hätte,und dass man seinem Gewissen gegenüber verantwortlich ist.

Wir haben nicht das imperative Mandat, zu sehr wäre man von populistischen Meinungen und Strömungen abhängig.

Aber immer wieder , wir sind alle Menschen, vergisst man in der neuen Rolle, dass Geld und Macht nicht alles ist, dass alles vergänglich ist,

und wir nichts in eine andere Welt mit nehmen können.

In den verschiedensten Kulturen hat man versucht den Toten alles, was sie mochten, mit zu geben, aber die Beweisführung blieb aus, die Gegenstände wurden als archäologische Besonderheiten wieder neu gefunden und schmücken ein Museum, erzählen uns etwas von dem ” Damals”

So sollten wir das ” Jetzt” so ausrichten, dass es in der Zukunft keine neuen Wahrheiten und Realitäten geben wird, die das eigene Lebenswerk zum Lügengebäude werden lässt, das man nicht restaurieren kann.

Bodenkontakt, Bodenständigkeit und Bodenhaftung lassen uns spüren, dass wir Teil unserer Erde sind, und,

dass nichts verloren geht, auch nicht Lügen.

Unfreiheit

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Das ” Un” bei Unfreiheit ist der Ausdruck des negativen Anteils.

So, wie bei Unsitte, Unmoral, Unstetigkeit, Unrast, Unhold, unrein.

Das Leben bietet genügen Optionen ein ” Un” davor zu setzen.

Was wäre, und ist, wenn die totale Überwachung greift ?!

Chip,  bei der Geburt  implantiert.

Wird er entfernt,  erfolgt eine umgehende Festnahme.

Der Chip informiert über alle wichtigen Daten, man kann ihm nicht entkommen.

Die Gesundheitsdaten werden automatisch an die Krankenkasse weitergeleitet,

der Mensch wird immer  mehr wie Glas durchsichtig, dann gläsriger, noch gläserner.

Geht man Einkaufen, wird das Einkaufsverhalten gescannt und schon beim Fernsehschauen mit der Werbung gezielt angewandt.

Im Internet wird alles , was man sich anschaut registriert, und verwertet.

In Umfragen werden zig Daten erfragt, die freiwillig gegeben werden , und später von den Abfragern verkauft zu werden.

Die Cam seines Mobilephones kann einem selbst ungewollt aufnehmen und an Interessenten weiter leiten.

Man wundert sich auf…

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unfrei

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Frei, klingt schön, aber was ist Freiheit.

Sind wir wirklich frei, oder nur die Gedanken, solange man sie nicht lesen kann.

Die letzte Bastion der Freiheit, das eigene Denken.

Fühlen ist schon nicht frei, denn man erkennt die Gefühlsregungen.  Biometrische Erfasser analysieren den Wimpernaufschlag, ein Zucken im Gesicht , ein Bewegen jedweder Muskulatur, die Veränderungen in den Pupillen, Bewegungsabläufe,

wo man hinschaut, vielleicht der Blick Bedürfnisse verrät.

Vögel sind zumindest in der Luft im Fliegen frei, wenn der Mensch ihnen nicht Hindernisse in den Weg legt.

Aber wo sind wir frei.

Die eigene endet da, wo die des anderen beginnt. Klingt idealisiert gut, aber in der Realität versuchen viele, viel zu viele  die Ihrige auszudehnen,

manche bis zum Maximum, und das auf Kosten der anderen.

In einer gewissen Weiser sind wir im Netz von Regeln gefangen und müssen uns darauf beschränken, diesen Zustand  als Freiheit auszulegen und so zu interpretieren.

Regeln sind offensichtlich notwendig, aber nicht unnötige, nur anderen ihre Macht sichernden.

Der Gesellschaftsvertrag des 21. Jahrhunderts ist noch nicht gemacht,

statt Grenzen abzubauen, bauen wir ständig welche aus, weil sich die einen schützen wollen, die anderen ihren Vorteil suchen, die noch anderen dadurch ihre Freiheit einbüssen, weil sie mit den Vorteilssuchenden gleichgesetzt werden.

Freiheit ist vielleicht auf das bezogen, wo jeder lebt, auf seine Umgebung,

und  es ist zwar so, daß wir die Freiheit der Vögel in der Luft, was das überwinden von Grenzen betrifft erst in ein paar Jahrhunderten erleben,

aber deren Freiheit endet spätestens wenn sie am jeweiligen Flugziel ankommen und die Revierkämpfe beginnen, und die Position in der Nahrungskette das Überleben mit bestimmt.

Zum Glück haben wir durch Regeln und Sanktionen bei Nichteinhalten dieses organisiert,

aber in der Politik zwischen und in Staaten hat man den Eindruck, dass wir da noch auf der Ebene der Tierwelt sind.

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Kuriositätenkabinett

Digital Camera

Kurios, seltsam, anders,witzig, manchmal traurig, ausgefallen, extravagant

Wunderkammern, die sich zu Museen entwickelten.

So , wie die Wachsfiguren der Politiker, Fehlentwicklungen, Abnormitäten, Extreme,

jedenfalls nicht das ganz normale.

Aus dem lateinischen Wort ” curiositas” . der Neugier, abgeleitet.

Kuriosität, hat nichts mit der Kurie zu tun, eher mit merkwürdig, selten,#wie wenn jemand in seiner Briefmarkensammlung eine Kuriosität hat.

Im Kabinett stehen sie alle nur beieinander.

Die nicht reckteckige Flagge, der kleinste Käfer, die grösste Tomate, die verbogenste Banane,

was fehlt ist der verlogendste Mensch, der grösste Faker, der widersprüchlichste Machtmensch, der Unterdrücker, der Übertreiber, der grösste Betrug,

Manchmal sieht man solche Kabinette auf Jahrmärkten. Die Show der Absurdidaten, des Ausgefallenen, der Abnormitäten, der Freaks im Zirkus Extravagantia,

der leider immer öfters und immer häufiger sich unter die Realität der vermischten Realitäten mischt und hilft, daß sich jeder seine Realität aussuchen kann,die ihm gerade passt, diese auslebt, verbalisiert, visualisiert,  und sich nicht mehr an der Tatsächlichkeit orientiert.

Es lebe die Tatsächlichkeit

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Zerstreut

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Unkonzentriert, abgelenkt, irgendetwas beschäftigt einem,

ein Gedanke, der einem nicht los lässt,

vielleicht auch viele, an das, was man vor hat,

was nicht aufgearbeitet wurde,

man nicht durchführen konnte.

Gedankensplitter, Fasern gleich, die noch kein Gewebe ergeben, dieses noch nicht einmal erahnen lassen.

Zerstreut, wie der Sand, mit dem man ein Bild streuen möchte, aber das noch in keine Form passt, zwar alle Farben hat.

Zerstreut, noch nicht verstreut

Pop up minded, da ein Impuls, dort einer und man vergisst, was man eigentlich wollte.

Nicht ohne Gedanken, eher konfus, schusselig tüddelig, nicht hilflos, aber eben mit den Gedanken irgendwo anders,

jedenfalls einer Welt, in der etwas Schöneres gewesen sein muss als die Realität.

Nicht delirös, senil, verkalkt, dement, einfach nur abwesend.

Wenn man zerstreut ist, so, wie der sprichwörtliche Professor, ist jedenfalls etwas zum zerstreuen dar.

Menschen , die nur dahinleben, können nur schwer  zerstreut sein.

Zerstreutheit,  eine kurze mentale…

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irgendwo

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Nicht genau bekannt, oder völlig unwichtig, eben irgend ein Ort, Platz, eine Situation.

Vielleicht am Ende der Welt? Oder am Anfang? Wer weiß das schon.

Schatten der Vergangenheit oder Vorboten der Zukunft.

Es gibt fast keinen Ort auf dieser Welt, der nicht erfasst wurde, kartographiert, vermessen, mit Namen versehen.

Für Niemand gibt es ein nirgendwo , nur das irgendwo.

Alles was man macht kann einem dort einholen, man hat fast keine Chance zu entweichen,

und,

wir werden immer durchsichtiger,

messbarer, berechenbarer, kalkulierbar.

Die digitalisierte Welt vereinnahmt alles.

Datensammeln hat Hochkonjunktur.

Wann hat wer was wie und wo gesagt, getan, gesprochen, gezeigt.

Was als Hilfe gedacht war, kann zu einem Albtraum werden.

Vielleicht sind die Helden des 22.Jahrhunderts ein Paar, dass nicht wie Bonny and Clyde Unrecht tut,

aber als Paar den Ausstieg wagt, ohne PC, Roboter, Biometrische Erfassung, Strom, abtaucht, nicht zu finden, nicht zu sehen.

Vielleicht in einer Underwaterworld…

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Ein Blatt am Stammbaum des irdischen Lebens

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Uns nicht selbst sterben lassen um vermeindlich den Planeten zu retten.

Wir können über uns selbst und unsere Existenz nachdenken,

Lösungen zu finden,

die Welt zumindest vor unseren Schäden zu bewahren.

Die Wurzeln von uns allen gehen weit zurück,

und seit es Menschen gibt,  gibt es welche, die Natur und andere Lebewesen achten,

und solche, denen das alles egal ist, die sich als Mittelpunkt von allem sehen.

Es gibt so viele Menschen, die,

sich als Krone der Schöpfung sehen,

sich über alles hinwegsetzen, immer Recht haben,

und,

genau wissen, was anderen denken, fühlen, wollen,

zumindest meinen sie das.

Politiker die nur Macht und Geld im Sinn haben, andere die meinen, die oder jene Thematik sei zu komplex für die Bürger,

meinen diese elegant zu entmündigen zu müssen, wissend , daß sie nur denen ihre Macht auf Zeit zu verdanken haben.

Ein menschliches Leben, und sei es das eines noch so…

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Schmetterlinge

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Schmetterlinge,

Hochkonjunktur der Verwandlungskuenstler, Zyklen als Eier, Raupe, Puppe , Schmetterling.

warum im Namen von  so friedlichen Tieren ” schmettern” vorkommt ?

Es kommt vom slawischen-ostdeutschen ” schmetten” , Schmand, von dem die Schmetterlinge oft angezogen werden.

Tagvögel, Falter sind andere Begriffe, abgesehen von dem Lateinischen und Griechischen, wie Lepidoptera ( Schuppenflügler)

In der Antike galt er als Sinnbild der Wiedergeburt, im frühchristlichen als das der Auferstehung.

Im antiken Griechenland sah man in ihnen die Seelen der Toten, schwarzen Schmetterlinge gelten bei indogenen Völkern heute noch als Todesboten.

In dem europäischem Kulturkreis heute ist der Schmetterling eher positiv besetzt.

Schmetterlinge im Bauch bedeutet erotisches Glücksgefühl, verliebt sein.

Schmetterlinge schweben dahin,

so daß man manchmal ein Schmetterling sein möchte,

aber die verschiedenen Phasen und die kurze Lebenszeit möchte man auch nicht.

So ist es wie mit vielem, wa schön ist:

Es hatte seine Schattenseite.

Weil in allen Religionen die Paradiese im…

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