entmenschlichen

Vom Subjekt zum Objekt.

Was sind wir?

Das Zwischenmenschliche, Herzliche, das Lächeln, das gegenseitige Verständnis, Entgegenkommen ist auf dem Rückzug.

Alles bewegt sich

Teil des Strom des Lebens, mal im Wasser schwimmend dann wieder im Schlamm stecken.

Die Zeiten verändern sich, die Bezeichnungen , die Etiketten, aber der Sinn dahinter bleibt.

Nannte man es früher totalitär, könnte man es heute als Überwachungskapitalismus bezeichnen.

Der moderne Staat und seine Verbündeten, ob kommunistisch, liberal oder anderweitig, haben ein schier unstillbares Verlangen,

riesige Datenmengen über Bürger und Kunden zu sammeln und diese Daten umfassend zur Kontrolle und Einflussnahme zu nutzen. 

Eine Handvoll Tech-Designer kann eine Kontrolle darüber haben, wie Milliarden von uns denken, handeln und unser Leben leben.

Es geht fast nichts mehr ohne App und QR Code.

Big Data und permanentes CCTV-Live-Material wird verwendet, um das Verhalten der Menschen in öffentlichen Bereichen durch ein System von Belohnungen und Bestrafungen zu steuern. 

Hat man eine Einkaufs App ist alles günstiger, hat man sie nicht , bezahlt man.

Es ist wie eine Kolonisierung des menschlichen Körpers.

Man wird gläserner, noch gläserner und durchsichtig.

Besonders ältere oder kranke Menschen rutschen in die Benachteiligungsfalle, werden bestraft, dass sie etwas nicht haben oder können.

Es ist die Ausgrenzung.

Wo bleibt eine Selbstbestimmen, ein “My body, my choice”.

Sich zu wehren geht nur mit dem” nicht genehmigen, nicht zulassen”

Die bewusste Instrumentalisierung von Angst als auch der ständige Verweis auf „Folge der Wissenschaft“ durch politische Akteure und die Massenmedien sind ein erfolgreiches Propagandainstrument .

Wer Angst hat sucht Antworten und die kann man liefern, und begründet sie mit Wissenschaftlichkeit,

Wissenschaft wird “eingesetzt”

Der Einzelne versteht nicht mehr dass Wissenschaft aus Thesen besteht, einer Erkenntnis, die irgendwann widerlegt werden kann.

Andere Meinungen, die die herrschende in Frage stellen werden nicht toleriert.

Es wird vergessen ,dass eine Gesellschaft nur dann frei, gesund und wohlhabend sein kann,

wenn kein Mensch ausgeschlossen wird und wenn es immer die echte Bereitschaft und Offenheit für einen robusten öffentlichen Diskurs gibt,

um den anderen zu hören und zu verstehen, egal wie unterschiedlich seine Meinung oder sein Lebensgefühl sein mag.

Ein Trost mag sein, dass alle Versuche einem zu entmenschlichen immer auf der Müllhalde der Geschichte landeten.

Wir sind, wenn wir nur wollen, immer “Subjekt” des Geschehens, und mit einem Lächeln des Verstehens und der Toleranz wird die Welt wieder “menschlich”. Auch “Fehler zu machen” ist menschlich.

Das genetische Gedächtnis

Ein Phänomen, dass ein Individuum Erinnerungen oder Fähigkeiten erbt, ohne zuvor einer Erfahrung ausgesetzt gewesen zu sein.

Es ist nicht nur im Tierreich der Fall.

Bestimmte traumatische Erfahrungen werden in den genetischen Code einer Spezies eingeprägt ,

vermutlich um das Überleben der nächsten Generation zu erleichtern.

Es sind die Erfahrungen, aber auch Ängste, besondere Freuden, alles was bei den Vorfahren in die Nachhaltigkeit ging.

Chronische Stresssituationen bei den Eltern hinterlassen einen Abdruck im Erbgut der neuen Generationen. 

Die Epigenetik gibt Hinweise darauf, dass traumatische Ereignisse Spuren im Erbgut hinterlassen können, die sich auf nachfolgende Generationen auswirken.

Man könnte es fast als eine unsichtbare Erzählung der Vorfahren betrachten—eine Art Prolog, der die nächsten Kapitel beeinflusst, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Es ist keine direkte Erinnerung, aber eine Art Prägung, die unsere Instinkte, Reaktionen und vielleicht sogar unsere Ängste formt.

Wenn dies unser Schicksal beeinflusst haben wir trotzdem die Freiheit, unsere eigene Geschichte zu schreiben?

Macht man einen DNA Test stellt man auf einmal fest wie viele Eigenschaften genetisch vererbt wurden, Fähigkeiten, Talente.

Unsere Gene mögen einen Rahmen vorgeben—sie beeinflussen unsere körperlichen Merkmale, manche Neigungen und vielleicht sogar gewisse Begabungen.

Doch was wir daraus machen, liegt in unseren Händen.

Vergangenheit und Erbe sind wie Karten eines großen Spiels, aber wir sind die Spieler.

Manche Wege scheinen vorherbestimmt, doch es gibt immer die Möglichkeit, eine andere Richtung einzuschlagen.

Man kann es mit vorbei fahrenden Zügen vergleichen,

manche Gelegenheiten fahren vorbei, andere nehmen uns mit auf eine Reise,

und es liegt an uns, zu entscheiden, wann wir aufspringen oder ob wir warten, bis der nächste kommt.

Vielleicht ist unser Schicksal nicht in Stein gemeißelt,

sondern ein Zusammenspiel aus dem, was wir mitbringen, und dem, was wir daraus formen.

Was ist, wenn in der Zukunft die DNA der Menschen verwendet wird um Talente früher zu erkennen und zu fördern,

oder zum Gestalten einer verwendbaren DNA ?

Es gibt bereits heute Ansätze in der Genetik um bestimmte Veranlagungen zu identifizieren, sei es für sportliche Begabungen, kognitive Fähigkeiten oder gesundheitliche Prädispositionen, und so geht da die Entwicklung beschleunigt weiter-

Doch wenn dies weiterentwickelt wird, könnte es ethische und gesellschaftliche Fragen aufwerfen:

Würde jeder Mensch noch seine individuelle Freiheit behalten?

Könnte dies zu Ungleichheiten führen, wenn genetische “Optimierung” nur für bestimmte Gruppen zugänglich wäre?

Die andere Seite ist die Möglichkeit, Menschen besser zu fördern—zum Beispiel Kinder früh in Bereichen zu unterstützen, für die sie genetisch besondere Begabungen haben.

Doch das bedeutet auch, dass man den Einfluss von Umwelt, Erziehung und persönlichem Willen nicht unterschätzen darf.

Schließlich ist Talent nur ein Ausgangspunkt, aber echte Meisterschaft entsteht durch Leidenschaft, Übung und Lebenserfahrung.

Und so bestimmen wir selbst “unser Leben”.

Hab geträumt heut Nacht…..

Träume können manchmal tiefsinnig, verwirrend oder einfach nur skurril sein.

Oft fragt man sich, was war da genau in diesem Traum?

War es etwas Bedeutendes, etwas Lustiges oder vielleicht sogar etwas Rätselhaftes?

Manchmal steckt eine verborgene Bedeutung dahinter—oder es ist einfach nur das Chaos unseres Geistes, das sich in Bildern ausdrückt.

So einfach erzählen und deuten der Träume geht nicht.

Manchmal sind es nur Bruchstücke, nicht wie bei Tagträumen, in denen die Gedanken einfach so an einem vorbeiziehen,

oder man in irgendetwas gedanklich versunken ist.

Träume sind oft vielschichtig und voller Symbolik.

Manchmal lassen sie sich nicht einfach in Worte fassen oder deuten, weil sie aus unserem Unterbewusstsein

kommen—eine Mischung aus Erinnerungen, Gefühlen und Gedanken, die sich zu etwas Neuem verbinden.

Es gibt Menschen, die ihre Träume aufschreiben und erst mit der Zeit Muster oder Bedeutungen erkennen.

Andere sehen ihre Träume einfach als faszinierende nächtliche Abenteuer ohne tiefere Bedeutung.

Egal, wie man es siehst—ein Traum war in diesem Augenblick ein Teil der eigenen inneren Welt.

Man hat nicht immer Traumfänger, die die Energie der Träume kontrollieren sollen,

sondern die Träume machen was sie wollen,

so, wie es das Unterbewusstsein zulässt.

Träume sind nicht immer Schäume.

Träume sind frei und ungezähmt, sie folgen keiner Logik außer der des eigenen Inneren.

Flüchtige Fragmente, die sich auflösen, bevor man sie richtig greifen kann,

und manchmal sind sie ganze Welten voller Spannung, Emotionen und verborgener Botschaften.

Sie können inspirieren, verwirren oder einfach nur unterhalten.

Vielleicht sind Träume die geheimen Geschichten, die unser Unterbewusstsein schreibt—Erzählungen ohne Grenzen, mit uns als Hauptfigur.

Ich hab geträumt heut Nacht…..

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Driven

Driven, getrieben kann viele Bedeutungen haben—von ehrgeizig und entschlossen bis hin zu ruhelos oder motiviert.

Man registriert wie sich die Welt verändert und, dass man selbst an diesen Entwicklungen nichts tun oder beitragen , auch entgegnen kann, außer dem, was man denkt.

Die Welt verändert sich rasant—technologisch, gesellschaftlich, politisch—und oft fühlt es sich an, als sei man nur ein stiller Beobachter dieser Entwicklungen, ohne echten Einfluss.

Doch Gedanken sind machtvoll.

Sie formen Meinungen, inspirieren andere, und können, wenn sie geteilt werden, Teil größerer Bewegungen werden.

Vielleicht ist der erste Schritt, die eigene Stimme zu finden und herauszufinden, wie man sie einsetzen kann—sei es durch Gespräche, kreative Arbeit oder Engagement für eine Sache, die einem am Herzen liegt.

Wenn einem ein Thema bewegt, sollte man darüber sprechen.

Wissen teilen, Fragen stellen, denn die kommen ins Bewusstsein, können auch wach rütteln.

Die Veränderung, die man sich wünscht auch leben. Ob Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit oder einfach ein respektvollerer Umgang—das eigene Verhalten beeinflusst andere mehr, als man denkt.

Kunst, Musik, Texte oder andere kreative Ausdrucksformen können mächtige Werkzeuge für Veränderung sein. Sie berühren Menschen emotional und können Perspektiven verändern.

Bewusst wählen, sich an lokalen Initiativen beteiligen, an Entscheidungsträger schreiben.

Manchmal reicht schon eine freundliche Geste, ein ehrliches Gespräch oder das bewusste Unterstützen nachhaltiger Unternehmen, um die Welt um sich herum positiv zu beeinflussen.

Jammern und sich zurückziehen nützt nicht viel.

Der Mensch ist nicht dazu verurteilt nur im Strom des Lebens zu schwimmen.

Menschen können jederzeit den Strom verlassen, eine Brücke bauen, eine Insel der Ruhe im fließenden Gewässer finden.

Man muss nicht getrieben sein, kann selbst die Richtung ändern und vom Treibholz zum Steuermann werden.

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Driven

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nicht wissen was man sagen soll

Nicht dass man fassungslos ist, auch nicht nur einfach stumm,

Es fehlen einem einfach nur die Worte.

Manchmal ist Schweigen die einzige Antwort, die wirklich passt.

Es gibt Momente, in denen Worte zu wenig und doch zu viel sind—

dann wenn sie das Gefühl nicht einfangen können und gleichzeitig aber seine Tiefe schmälern würden.

Aber selbst wenn die Worte fehlen, kann das Empfinden sprechen.

In einem Blick, einer Geste, einem stillen Moment. Worte sind mächtig, aber Stille kann noch mächtiger sein.

Es gibt auch Situation, in denen man weiß was man nicht sagen möchte.

Man muss überhaupt nichts sagen, und wenn sollte man den Mut haben das zu sagen was man möchte oder auch eben nichts zu sagen.

Stille kann ebenso kraftvoll sein wie Worte.

Es gibt Momente, in denen das Unausgesprochene mehr sagt als alles, was formuliert werden könnte.

Die Kunst liegt darin, sich bewusst zu sein, was man mitteilen möchte—oder auch nicht.

Schweigen kann eine Entscheidung sein, ein Ausdruck von Stärke oder Respekt.

Es kann Raum schaffen, Gedanken klären oder einfach die Präsenz wahren, ohne sie mit Worten zu überladen.

Wie sagt der Volksmund: In der Ruhe liegt die Kraft.

Anders verhält es sich wenn man sich überrumpelt fühlt, perplex oder peinlich berührt.

Es gibt keine Notwendigkeit auf alles zu reagieren.

Nicht jede Situation verlangt eine Antwort, und manchmal liegt die wahre Stärke darin, einfach nichts zu sagen.

Ruhe kann ein bewusst gewähltes Mittel sein, um Klarheit zu gewinnen, statt sich von äußeren Erwartungen oder Druck leiten zu lassen.

Dieses verbal überrolt werden, die Momente der Sprachlosigkeit oder Verlegenheit – sie sind menschlich,

positiv wie negativ, aktiv oder passiv betroffen.

Doch niemand ist verpflichtet, auf jede Provokation oder Unsicherheit sofort zu reagieren.

Man darf sich Raum nehmen, um zu ordnen, zu reflektieren, oder schlichtweg zu entscheiden, dass eine Antwort nicht notwendig ist.

Vielleicht ist eine Pause oder ein bewusstes Schweigen manchmal die weisere Wahl als eine vorschnelle Reaktion.

Reden ist Silber und schweigen ist Gold

nicht wissen was man sagen soll

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Sprich mit der Kuh französisch !

Wir denken oft über die größten Banalitäten nicht nach.

Dass wir Butter, Milch und Joghurt oder Käse haben ist selbstverständlich.

Warum sollte man das auch reflektieren.

Aber dieses ist es wert.

Die Selbstverständlichkeit der Dinge – und wie wenig wir sie eigentlich wertschätzen.

Kühe sind mehr als nur Tiere auf einer Weide; sie sind Teil unserer Sprache, unserer Redewendungen, unserer Kultur. Sie stehen für Bodenständigkeit, für Arbeit, für das Land und seinen Zyklus.

Es ist aber nur ein exemplarisches Nachdenken.

Es gibt viele Sprüche mit Kühen.

“Die Kuh vom Eis holen”, ein schwieriges Unterfangen; in einer verzwickten, fast ausweglosen Situation zu einer Lösung zu kommen.

Manchmal gleicht dies dann einem Kuhhandel.

Manchmal denkt man dass die Kinder in einer Stadt gar nicht wissen was auf dem Lande passiert

.”Wir Landkinder wissen zumindest dass Kühe nicht lila sind”.

Die Vorstellung, dass Kinder in der Stadt die lila Kuh eher kennen als die echte, zeigt auch, wie weit wir uns von Ursprünglichkeit und Natur entfernen.

Fatalisten sagen: ” stirbt d`Kua , bleibts Hei.

Eine Kuh ist ein Wunderwerk, eine chemische Bio-Farbrik

Mit viel Mühe macht sie aus Gras Milch.

Der Volksmund sagt auch:

” Mit den Händen in den Hosentaschen kann man keine Kuh melken” , will man etwas erreichen muss man anpacken können.

Kühe liefern uns viele Sprüche:

” Eine Kuh manch Muhhh, viele Kühe Mühe”.

Man weiss aber auch, dass die Kuh, die am lautesten Muh schreit, nicht immer die beste Milch gibt.

oder “Das geht auf keine Kuhhaut”, ein ” das ist zu viel, es reicht”.

Kühe repräsentieren die einfachen Freuden des Lebens und ihre Anwesenheit erinnert uns daran, langsamer zu machen, die kleinen Dinge zu genießen und uns selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Sie inspirieren sowohl Humor als auch Weisheit, weil sie Geduld, Ruhe und Beständigkeit verkörpern – und gleichzeitig herrlich alberne Tiere sind.

Kühe haben ihre eigene Verständigung , mit 10 verschiedenen Lauten und Tonlagen um Stimmungen auszudrücken, und die Sprache mit der wir sie ansprechen wird nur danach registriert.

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sprich mit der Kuh französisch

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…etwas nehmen wie es ist

Es hat etwas Befreiendes, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind – eine Akzeptanz, die mit Gelassenheit und innerer Ruhe einhergehen kann.

Oft heißt das nicht, auf Veränderung zu verzichten, sondern die Realität in diesem Moment zu akzeptieren, bevor man den nächsten Schritt geht.

Manchmal muss man den Widerstand gegen unvermeidbare Herausforderungen reduzieren und gleichzeitig Raum für Klarheit zu schaffen.

Es ist ein Akt der Stärke und Weisheit, zu erkennen, was man ändern kann und was nicht – ganz wie in der bekannten Aussage des Gelassenheitsgebets.

In einer mit allem überfrachteten Zeit, wo wir viele Entscheidungen treffen müssen, bleibt wenig Ruhe, zumeist nur ein Reagieren.

Dauerte ein Brief früher ein paar Tage, so hatte man Geduld und wartete auf die Antwort.

Heute erwartet jeder dass eine E mail oder SMS unmittelbar, möglichst umgehend beantwortet wird.

Unser Leben läuft binär ab. Noch in der Geschichte mussten so viele Menschen auf Schritt und tritt ” ja oder nein” sagen, 0 oder 1..

Fehler dürfen nicht gemacht werden, sie werden als Resultat in Beurteilungen und Bewertungen einem wieder vorgesetzt.

Man kann sie sich nicht leisten, dabei sind gerade die Fehler das, aus dem wir lernen können.

Man muss es sich leisten können, auch einmal etwas falsch machen zu können.

Nur fehlt dazu die Gelassenheit.

Für die ist keine Zeit.

Aber das ist aufdiktiert und müsste nicht sein.

Das Tempo und die Anforderungen unserer modernen Welt, die den Raum für Gelassenheit und menschliche Fehler immer enger machen.

Es ist, als ob die digitale Effizienz und die Erwartung ständiger Verfügbarkeit uns zu Maschinen machen will, die perfekt und fehlerfrei funktionieren sollen.

Dass Gelassenheit und Geduld heute oft fehlen, ist ein kulturelles Phänomen.

Jetzt, wo alles sofort erreichbar ist, scheint es weniger um Qualität als um Geschwindigkeit zu gehen.

Doch das Resultat ist ein Gefühl des Reagierens statt des bewussten Handelns.

Vielleicht liegt die Lösung darin, bewusst gegen den Strom dieser überfrachteten Zeit zu schwimmen:

sich Pausen zu nehmen,

Verbindungen zu pflegen, die nicht von Geschwindigkeit, sondern von Tiefe geprägt sind,

und Mut zu finden, zu seiner Unvollkommenheit zu stehen.

Wir müssen uns entschleunigen.

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…etwas nehmen wie es ist

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Der Mensch, Subjekt oder Objekt des Lebens

„Der Mensch als Objekt des Lebens“ , ist er das, oder doch ein Subjekt, oder beides.

Es gibt verschiedene Perspektiven, wie der Mensch als Objekt oder Subjekt betrachtet werden kann.

Einige Ansätze diskutieren, wie unser Menschenbild soziale Interaktionen beeinflusst.

Wie kommt es zu einem oder vielen Menschenbildern und Ansichten?

Andere beleuchten die Rolle des Menschen in Bezug auf Menschenrechte, Demokratie und Staat.

Wie gestaltet er sein Umfeld, die Natur, wie geht er miot anderen Lebenswesen um.

Eigentlich kann der Mensch sowohl Objekt als auch Subjekt des Lebens sein, je nach Perspektive und Kontext:

Als Subjekt gestaltet der Mensch aktiv sein Leben.

Er trifft Entscheidungen, schafft Bedeutungen und beeinflusst seine Umwelt.

Diese Sichtweise betont die Autonomie und Verantwortung des Einzelnen, der bewusst sein Dasein formt.

Gleichzeitig kann der Mensch auch als Objekt wahrgenommen werden, etwa wenn er von äußeren Umständen wie Natur, Gesellschaft oder Schicksal beeinflusst wird.

Oder, die Politik, die gewählten Verantwortlichen machen eine Politik, mit der man keinesfalls einverstanden ist, oder die Krisen, Konflikte, Kriege verursacht, oder Teuerungen, die einen Teil der Lebensqualität wegnimmt.

In solchen Momenten scheint das Leben mit ihm zu “geschehen”, und er erlebt sich vielleicht als passiv gegenüber den Kräften, die ihn umgeben.

Philosophen wie Sartre oder Camus haben oft darüber nachgedacht, wie Menschen Sinn und Kontrolle in einer Welt finden, die manchmal chaotisch und unberechenbar erscheint.

Letztendlich ist es eine Balance zwischen beiden Rollen – Objekt und Subjekt –, die das Leben prägt.

Wieviel Chancen hat man als Subjekt in seinem “Sein”.?

Unsere digitale Welt bietet uns so viele Informationen, aber auch Kontrollen, Überwachungen.

Unzählige Regeln und Regelungen grenzen uns so ein, dass fast alles bestimmt ist.

Wir können uns in einen Raum zurückziehen aber es gibt keinen Platz auf dieser Welt, an dem wir völlig unbeobachtet, unregistriert und unreglementiert sein können.

Regeln und Reglementierungen sind oft dazu da, Sicherheit und Ordnung zu schaffen, können jedoch auch das Gefühl erzeugen, in einem vorgezeichneten Rahmen zu leben, in dem Individualität und Privatsphäre verloren gehen.

Es ist die Spannung zwischen dem Wunsch nach Autonomie und den Anforderungen einer vernetzten Gesellschaft.

Diese Realität wirft entscheidende Fragen auf:

Können wir einen Weg finden, digitale Innovation mit den Grundwerten der Privatsphäre und Freiheit in Einklang zu bringen?

Oder sind wir dazu bestimmt, unsere Definition von Freiheit in dieser neuen Welt anzupassen?

An den meisten Menschen geht dies eh vorbei, sie treiben im Fluss des Lebens ohne dabei zu rudern oder zu steuern,

und manchmal hilft es sich einfach nur auf sein direktes Umfeld, seinen Mikrokosmos zu konzentrieren.

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Der Mensch, Subjekt oder Objekt des Lebens

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Geerdet sein

Wenn jemand als “geerdet” bezeichnet wird, bedeutet das, dass die Person bodenständig, authentisch und in gewisser Weise emotional stabil ist.

Mit beiden Beinen fest im Leben stehend.

Der eigenen Werte bewusst sein und lässt sich nicht leicht von äußeren Einflüssen oder flüchtigen Trends aus der Fassung bringen zu lassen, etwas , was in der heutigen Welt der Unbeständigkeit selten ist.

Es impliziert oft auch Bescheidenheit und eine starke Verbindung zu den eigenen Wurzeln oder zur Realität.

Ruhig, pragmatisch und vertrauenswürdig , aber das sind die wenigsten Menschen.

In einer Zeit der Hektik sind Ruhephasen und überhaupt Ruhe Inseln des Lebens.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind heutzutage oft gefragter.

Menschen, die wie Chamäleons agieren, können sich schnell an unterschiedliche Situationen, Menschen und Erwartungen anpassen, was in unserer sich ständig verändernden Welt oft als Vorteil angesehen wird.

Das bedeutet aber nicht, dass Geerdetsein völlig aus der Mode ist.

Vielleicht braucht die Welt einfach eine Mischung:

Die Chamäleons, die sich anpassen können, und die Geerdeten, die Stabilität bieten und in der Mitte des Sturms den Anker setzen.

Die Wahrnehmung von Eigenschaften wie Geerdetsein und Anpassungsfähigkeit variiert stark zwischen Kulturen.

In westlichen Gesellschaften wird Anpassungsfähigkeit oft als Schlüsselkompetenz angesehen, da sie in einer sich schnell verändernden Welt als notwendig gilt.

Geerdetsein hingegen wird häufig mit Authentizität und Stabilität verbunden, was in sozialen und beruflichen Kontexten geschätzt wird.

In kollektivistisch geprägten Kulturen, wie vielen asiatischen Ländern, wird Anpassungsfähigkeit oft als Fähigkeit zur Harmonie und Zusammenarbeit interpretiert.

Geerdetsein kann hier mit Respekt vor Traditionen und Gemeinschaftswerten gleichgesetzt werden.

Interessant ist, dass in einigen indigenen Kulturen Geerdetsein eine spirituelle Dimension hat und mit einer tiefen

Verbindung zur Natur und den eigenen Wurzeln verbunden ist.

Anpassungsfähigkeit wird dort als Fähigkeit gesehen, sich den Herausforderungen der Umwelt anzupassen und im Einklang mit der Natur zu leben.

Und dies ist etwas was in der digitalen Zeit verloren geht.

Geerdet sein bezieht sich nur auf die Stromkreisabsicherung nicht auf den Menschen.

Seinen Platz zwischen Himmel und Erde kann man immer und überall finden, man muss es nur wollen.

In unserer oft hektischen Welt sind Ruhe und Entspannung essenziell, um uns zu erden, Kraft zu tanken und den Moment zu genießen. Es sind diese Pausen, die uns erlauben, mit Klarheit und Energie weiterzugehen.

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geerdet sein

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