Dem Raum auf der Spur

Es klingt wie in einem Science Fiction

Ein gläsernes Observatorium am Rand eines riesigen Sternentors,

tief im Kosmos.

Die Dunkelheit durchzogen von Datenströmen und leuchtenden Galaxien.

Die Suche nach dunkler Materie – oder einem Signal, das nicht von Menschen stammt.

Es gibt viele Räume, Lebensräume, Wohnräume, Abstellräume, physikalische, philosophische, dunkle und helle, enge, weite.

Der physikalische Raum ist ein messbares, dreidimensionales Kontinuum, in dem sich Materie befindet und Ereignisse stattfinden, Objekte sich bewegen

Der philosophische Raum, konzeptuell, metaphorisch, ist einer, der die Bedingungen von Existenz, Denken und Erfahrung reflektiert.

Dieser Raum kann unabhängig von physischer Realität existieren – etwa als Raum des Bewusstseins oder als „möglicher Raum“ in metaphysischen Überlegungen.

Raum ist oft Teil von Debatten über Ontologie, Erkenntnistheorie oder Phänomenologie.

Immanuel Kant spricht vom Raum als “Anschauungsform”, also als etwas, das wir zur Wahrnehmung brauchen, nicht als objektive Realität.

Der physikalische Raum fragt wo und wie Dinge sind, der philosophische Raum fragt was Raum überhaupt ist und wie wir ihn verstehen können.

Manchmal benötigt man ” Raum” um atmen zu können.

Raum ist als existenzielles Erleben zu verstehen – nicht als abstrakte Struktur, sondern als Teil unseres „In-der-Welt-Seins“.

Raum wird als gesellschaftlich konstruiert betrachtet – etwa in der Stadtplanung, Architektur oder Medienanalyse.

Wenn es keinen Raum geben würde, könnten wir nicht definieren wo wir stehen.

Es gibt Menschen, die können sich physisch und verbal ausbreiten, anderen deren Raum einengen.

Sie können anderen ihren Raum verqualmen, vergiften,

ihn aber auch zu einer Oase des Glücks machen.

Raum um sich zu entfalten können, überhaupt um ein Leben zu ermöglichen, ist essentiell.

Wir sind immer auf der Suche nach Lebensräumen, und versuchen die Räume des Seins auszufüllen.

Nur einen Raum scheinen wir nicht zu finden, den Raum für Frieden.

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Dem Raum auf der Spur

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volatil

„volatil“ , unser leben, unsere Gesellschaft alles scheint volatil zu sein.

Schwankungen, Unbeständigkeit und Veränderungen sind das Normale.

Finanztechnisch bedeutet “volatil” wie stark der Kurs eines Wertpapiers, Marktes oder Rohstoffs schwankt.

Ein „volatiler Markt“ bedeutet, dass Preise schnell und unvorhersehbar steigen oder fallen können.

Bitcoins sind ist bekannt für eine hohe Volatilität.

Chemisch “volatil” heißt, das etwas leicht verdampft und gasförmig wird.

Ethanol ist eine volatile Flüssigkeit, weil sie bei Raumtemperatur schnell verdunstet.

Ist eine Situation volatil kann etwas schnell kippen oder sich ändern – z. B. politische Spannungen oder persönliche Konflikte.

In politischen Zusammenhängen beschreibt „volatil“ meist eine instabile, unvorhersehbare oder rasch wechselnde Lage – sei es auf nationaler Ebene oder in internationalen Beziehungen.

Regierungen in der Krise.

Wenn eine Regierung bröckelt, Rücktritte geschehen oder Koalitionen auseinanderfallen, spricht man von einer volatilen politischen Lage.

Proteste, Streiks oder plötzliche Meinungsumschwünge in der Bevölkerung machen eine Situation ebenfalls volatil.

Wenn Umfragewerte stark schwanken oder Wahlverhalten unberechenbar ist, gelten auch Wahlen als volatil.

Politiker, Analysten oder Journalisten nutzen den Begriff oft, um zu zeigen, dass schnelle Veränderungen möglich sind und die Zukunft schwer vorherzusagen ist.

Zum Beispiel: „Die politische Lage im Land ist derzeit hoch volatil – neue Skandale und ein wachsender Vertrauensverlust in die Institutionen bringen Unsicherheit.“

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein.

Das, was als fest, stabil galt zerbröckelt, wie die Felsen in den Bergen.

Schnelle Veränderungen in Wertehaltungen, Generationenkonflikte oder Bewegungen wie Fridays for Future oder Black Lives Matter können politische Dynamiken beschleunigen.

Rezessionen, Inflation oder soziale Ungleichheit führen zu Unzufriedenheit – das stärkt Protestbewegungen oder populistische Strömungen.

Wenn Medienlandschaften stark gespalten sind und Desinformation kursiert, wird der politische Diskurs hitziger und unberechenbarer, verstärkt durch Politiker die bewusst polarisieren.

Minderheitsregierungen, häufige Neuwahlen oder fragile Koalitionen erschweren Entscheidungen und erzeugen Unsicherheit.

Internationale Krisen und Konflikte, Geopolitische Spannungen, Migration oder Kriege im Ausland wirken sich oft direkt auf die Innenpolitik aus.

Digitale Plattformen und neue Kommunikationsformen verändern die Art, wie Politik gemacht und wahrgenommen wird – teils rasant und ohne klare Regeln.

Unser Trost ist, dass der Wandel die einzige wirkliche Konstante ist.

Aber wir müssen nicht auf alles reagieren, vieles verflüchtigt sich von selbst.

Was tun sprach Zeus….

Nur eine Redewendung, oder eine Zustandsbeschreibung.

Der Satz stammt aus Friedrich Schillers Gedicht “Die Teilung der Erde von 1795″.

Darin ruft Zeus den Menschen zu: „Nehmt hin die Welt!“ – und sie teilen diese sie unter sich auf.

Der Poet jedoch kommt zu spät, weil er in Gedanken bei Zeus war.

Als er leer ausgeht, fragt Zeus: „Was tun?“ – und bietet ihm den Himmel als Trost.

Die Redewendung drückt eine Hilflosigkeit, Ratlosigkeit aus,

oft mit einem Hauch von Ironie.

Es ist der Moment des Innehaltens, in dem man sich fragt: Was jetzt?

Seit Zarathustra, dem persischen Gelehrten und Religionsstifter, der in einer polytheistischen Welt den Monotheismus einführte, letztlich damit das Christentum , das Jüdische und den Islam beeinflusste, verzichten wir auf die vielen Götter der Vorfahren.

Man geht von nur einem Gott aus, und nicht von mehreren.

Die Politik heute zeigt alle Variationen.

Menschen, die auf einmal Macht haben, wenn auch durch Wahlen legitimiert, verlieren manchmal die Relationen und meinen alles tun und lassen zu können.

Dabei vergessen sie, dass alles was wir tun, zeitlich begrenzt ist.

Wie heißt der Satz: ” der König verursacht Chaos und bringt alles durcheinander.

Viele politische Entscheidungen sind schwer zu verstehen und der einzelne Mensch fühlt sich dem wehrlos ausgesetzt.

Was soll man tun, wenn man außer wählen nichts anderes kann, weder mitbestimmen, noch entscheiden.

Zu viele Köche, die alle meinen sie seien Sterneköche kochen in der Suppe des Lebens und meinen sie seien Götter,

aber die Sterne sind abends am Himmel zu sehen , und zeigen uns wie winzig wir sind.

De Antwort kann nur sein, ein Leben in Bescheidenheit, mit Achtung und Respekt vor der Natur und anderen Menschen zu führen.

Wir sind alle auf dem gleichen Planeten,

und unsere Bestandteile kommen von den gleichen Sternen.

Letztlich bestehen wir alle aus Sternenstaub,

und haben die gleichen Rechte.

Selbsternannte Götter haben keinen Thron, und wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen,

und können dabei auf Unterstützung durch eine höhere Instanz hoffen, die hinter allen Geheimnissen dieser Welt steht und diese ermöglicht hat.

Was tun sprach Zeus…

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Gedanken über 2125

Gedankenreise! Eine Reise mit Sorgen?

Europa im Jahr 2125 könnte ein Zusammenspiel aus Technologie, Kultur und Natur sein—eine Mischung aus Science-Fiction und Realität.

Metropolen wie Paris, Berlin oder Brüssel könnten zu sogenannten „Smart Environments“ werden, wo KI, Robotik und erneuerbare Energien die Infrastruktur steuern und sogar demokratische Entscheidungsprozesse beeinflussen.

Manche Gegenden nennen sich jetzt schon Metropolregion, so wie alles um Frankfurt herum.

Die Idee von festen Landesgrenzen könnte sich stark verändert haben—vielleicht gibt es eine vollständige europäische Föderation, in der Menschen, Güter und Daten frei zirkulieren, ähnlich wie heute, aber mit noch tieferer Integration.

Die Herkunft, das Autokennzeichen, all das sagt nichts über die Ethnie aus.

Und, durch extreme Vermischung und Migration spielt all das was manche Menschen im 20. und 21. Jahrhundert teilte, keine Rolle mehr.

Jeder spricht seine Muttersprache, aber tragbare Geräte oder Implantate ermöglichen sofortige Übersetzung – ein echter Turboboost für interkulturelle Verständigung.

Die Geräte gibt es jetzt schon.

Schulen könnten zu kollaborativen Lernplattformen werden, die von KI unterstützt werden und sich weltweit vernetzen.

Die starren Regeln der Bildungssysteme des postindustriellen Zeitalters haben sich aufgeweicht.

Europäische Jugendliche lernen mit Gleichaltrigen aus Asien und Afrika in Echtzeit.

Vielleicht hat Europa sich vollständig auf nachhaltige Energien umgestellt.

Es könnte schwimmende Solarfarmen auf dem Mittelmeer geben oder vertikale Wälder in urbanen Zentren.

Die Steinwüsten der Städte werden begrünt, der Klimawandel wird gemildert.

Trotz oder gerade wegen der Digitalisierung erlebt die Kunst, Literatur und Musik eine neue Blüte—vielleicht durch virtuelle Museen oder holografische Theateraufführungen mit Werken aus Jahrhunderten.

Vielleicht schaut man zurück auf das Jahr 2025 zurück und denkt:

„Wisst ihr noch, als der Mensch noch selbst Auto gefahren ist?“ ,

Die DNA der Menschen wird in allen Bereichen genutzt, zur Verhinderung von Krankheiten, auch zur Personalauswahl.

Längst ausgestorbene Tiere werden revitalisiert.

Oder: „Damals hat man noch echte Papierbücher gelesen!“

Und, damals konnte man noch in seinem Haus selbst Reparaturen durchführen, die 2125 geschulte Roboter übernehmen.

Den klassischen Handwerker findet man nur in Geschichtbeiträgen über die AI.

Bürger können ihre Stimme jederzeit delegieren und zurückziehen — Entscheidungen in Echtzeit, aber mit tieferer Beteiligung.

Parteien gehören der Vergangenheit an, Sachentscheidungen sind gefragt.

Die Konstanz bildet das gesamte Wissen der AI, als Planungshilfe und Grundlage.

Politik wird nicht mehr alle paar Jahre gewählt, sondern laufend mitgestaltet.

Roboter oder digitale Assistenten könnten zu alltäglichen Gesprächspartnern und Helfer werden.

Manche Menschen leben eventuell in Symbiose mit Technik—auch körperlich, z. B. mit Implantaten oder Neuro-Interfaces.

Die Phantasien über die Zukunft sind die Vorboten der Zukunftsgestaltung, der Ideenpool.

Aber wir sollten nicht vergessen, daß wir immer den Hebel an der Schaltzentrale unseres eigenen Lebens in der Hand behalten sollten.

Baustelle ” Mensch”

Esther Pauchard setzt sich in ihrem Buch „Baustelle Menschsein – Gut gerüstet für den Alltag“ damit auseinander, wie wir mit Krisen, Ängsten und dem gesellschaftlichem Wandel umgehen können .

Sie nennt als Strategie: Resilienz, Selbstwirksamkeit und innerer Stärke.

Aber es gehört noch viel mehr dazu, die ganze Komplexität, der Globalismus, das digitale Zeitalter, AI zu verstehen.

Manchmal kommt man sich vor als wäre man ein verschwommenes Bild seiner Selbst.

Das ist nur eine subjektive Empfindung.

Die Evolution macht vor uns nicht halt.

Moderne Lebensweisen, Essensgewohnheiten lassen uns mutieren.

Der häufigen Gebrauch von Smartphones, führt beispielsweise zu einem „Handy-Daumen“.

Neue Arterien im Arm, veränderte Sehkraft, weil wir so viel mehr an Bildern sehen, als alle unsere Vorfahren, und das in kurzen Zeitsequenzen, all dies sind nur Beispiele für „Baustellen“.

Unser Gehirn, die Reaktionsweisen verändern sich.

Der Menschen, ein „Work in Progress“ – ständig lernend, wachsend, scheiternd und sich neu erfindend.

Die „Baustelle“ steht hier für Entwicklung, aber auch für Brüche und Reparaturen im Leben..

Man kann durch Ersatzteile die Lebensdauer verlängern.

Die Baustelle wird erweitert.

Wie sehen die ersten Menschen aus, die auf dem Mars oder dem Mond geboren werden.

Die veränderte Erdanziehungskraft wird auf das Wachstum und die Muskeln Auswirkungen haben

Wir haben jetzt schon Bio Engeneering.

Kybernetische Hilfsmittel, künstliche Muskeln, Exoskelette oder Knochenverstärkungen.

Schon jetzt könnten gezielte Genveränderungen helfen, den Körper an die heutigen Veränderungen anpassen, und in der Zukunft an die Bedingungen auf Mars oder Mond – eine denkbare Option.

Die Vorstellung, dass der Mensch sich durch Technik und Umwelt zu neuen Formen entwickelt, ist nicht nur Science-Fiction – sie ist bereits im Gange.

In bestimmten Ländern sucht man Menschen sehr früh nach ihrer DNA aus und selektiert sie um ihre Fähigkeiten optimal zu nutzen.

Wir sind Baustelle, Bauarbeiter, Mitkonstrukteure, aber den Rahmen und die Möglichkeiten dazu gibt uns eine höhere Macht, die uns winzig erscheinen lässt.

Baustelle Mensch

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Druckausgleich

Alle machen Druck, jeder will irgend etwas durchsetzen.

Einfach so, Parteien, Politiker, Macht Besessene

Es ist der tägliche Tanz im gesellschaftlichen Schnellkochtopf.

Ob im Job, in der Politik oder im privaten Umfeld – es scheint, als wäre jeder ständig im Sendemodus, kämpft um Gehör und versucht, seine Interessen durchzusetzen,

versucht anderen Menschen etwas aufzudrücken.

Kein Wunder, dass der “Druckausgleich” da zum Luxus wird.

Vielleicht eine innere Balance finden, bewusst Nein sagen oder sich einen Moment zum Durchatmen nehmen.

Druck ist eine Form des Wahrnehmens, und

alle Kulturen formen nicht nur, wie wir mit Druck umgehen – sie definieren auch, was überhaupt als Druck empfunden wird.

Manche setzen auf kollektive Harmonie, andere auf individuelle Resilienz.

Und manchmal hilft schon ein Perspektivwechsel, um den eigenen Druck neu einzuordnen.

In Japan wird Druck oft als Teil des sozialen Gefüges akzeptiert.

Der Begriff gaman (我慢) bedeutet „Geduld“ oder „das Ertragen von Widrigkeiten“ – ist eine Tugend.

Gleichzeitig gibt es eine starke Kultur des Perfektionismus, was zu Überarbeitung führen kann (karōshi = Tod durch Überarbeitung).

Ausgleich findet man in Ritualen wie dem Teezeremoniell oder in der Naturverbundenheit (shinrin-yoku – Waldbaden).

Die schwedische Gesellschaft legt großen Wert auf lagom – „nicht zu viel, nicht zu wenig“.

In den USA ist Druck häufig mit persönlichem Ehrgeiz und Erfolg verknüpft.

„Hustle Culture“ und das Streben nach dem „American Dream“ fördern Eigenverantwortung – aber auch Burnout.

Hite and Fire, jeder möchte nicht zur Kategorie des Gefeuerten gehören,

wissen aber, dass jedes Herunterfallen auch ein Neubeginn vielleicht einer ganz neuen Karriere sein kann, eine Chance.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für mentale Gesundheit, z. B. durch Coaching, Achtsamkeit und Therapie.

Der Deutsche Michel ist seit kaiserlichen Zeiten zum Gehorchen getrimmt.

Mit Disziplin erträgt er fast alles, den ganzen Druck, legitimiert diesen mental.

Es fehlt der Druckausgleich, das Zurückfinden zum Normalen, zum Ausgleich im Sein zwischen Himmel und Erde.

Ohne Druckausgleich kein Leben, irgendwann explodiert oder kollabiert das Sein,

anstatt in Glück und Freude aufzugehen.

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Druckausgleich

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Autopilot Modus

Man läuft, geht, steht, rennt durchs Leben, aber was von allem ist nachhaltig, bleibt haften?

Das Gehirn ist ein Überlebenskünstler.

Manchmal sind es Tranceszustände, auch dissoziativ, Zustände, die helfen mental mit überwältigenden Reizen oder Emotionen umzugehen.

Solche „Trancezustände“ oder auch dissoziative Zustände sind meist keine Fehler, sondern Schutzmechanismen.

Sie helfen dem Geist, mit überwältigenden Reizen oder Emotionen umzugehen.

Unser Gehirn sucht immer nach Entlastungsmöglichkeiten, auch in eintönigen Momenten, bei Routinen oder beim Abwaschen, Aufräumen.

Man, oder es arbeitet.

Unser Gehirn möchte Energie sparen und wird in den Leerlauf schaltet.

Man lebt vor sich hin, alle Gedanken schliddern an einem vorbei, alles geschieht wie im Autopilot Modus.

Diese Zustände sind nicht immer gefährlich , nur gelegentlich.

Beim Autofahren auf immer gleichen Strecken hat man auch das Gefühl in einen Automodus zu gehen, aus dem man erst aufwacht, wenn etwas geschieht.

Nach dem Motto ” abnormal indication, action required”, ein Nichthandeln kann fatal enden.

Aber wenn dies häufig und langanhaltend auftritt kann es belastend sein.

Der Zeitpunkt zur Korrektur und Gegenmaßnahmen. mit jemandem darüber zu sprechen, reflektieren, kann helfen.

Wenn zu viele Eindrücke, Stress oder Emotionen gleichzeitig auf uns einwirken, „fährt“ das Gehirn bestimmte Prozesse runter.

Es filtert Reize und dämpft Gefühle, um uns vor Übersättigung zu schützen.

Manche Erfahrungen lassen sich nicht sofort verarbeiten – sei es ein Schock, Verlust oder Dauerstress.

Der Geist zieht sich zurück, wie in eine kleine Warteschleife, um Zeit zur inneren Sortierung zu gewinnen.

Besonders bei traumatischen Erfahrungen kann das Gehirn „dissoziieren“, also sich von der Realität kurzzeitig abkoppeln.

Das ist wenn man das Gefühl hat, man sei nicht ganz da oder bei der Sache.,

Man muss wieder zu einem “Grounding” kommen, seine Erdung wieder herstellen.

Eine Sekunde nicht aufgepasst kann verheerende Folgen haben.

Deswegen sollte man wissen wann man keinesfalls in einen Autopilot Modus gehen kann.

Autopilot Modus

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wie benommen

Es gibt Momente wo man wie in Trance ist.

Alles läuft an einem vorbei, als würde man durchs Leben treiben, während alles nur wie durch eine beschlagene Glasscheibe vorbeizieht.

Die Welt ist da, aber irgendwie bleibt sie draußen.

Der Kopf scheint auf „Überlebensmodus“ geschaltet zu sein.

Man lebt, auch wenn es nur vor sich hin ist.

Es wirkt wirkt alles wie ein Film, in dem man selbst nur Zuschauer ist.

Das Gefühl für Zeit, Ort oder Emotionen hat vermutlich Ferien..

Fast alles bleibt „unverarbeitet“, fast als hätte der Geist kurz auf Pause gedrückt.

Das Leben wird erlebt,

zeigt dass man auf tiefer Ebene mit etwas ringt – Überforderung, Erschöpfung, emotionale Unsicherheit.

Manchmal hilft es, sich bewusst zu „erden“: barfuß auf den Boden stellen, tief durchatmen, Musik spüren, oder einfach mit jemandem zu sprechen.

Auch in den Spiegel schauen und registrieren dass noch alles an einem ist, vielleicht sich neu erkennen, das, dass man lebt und nicht nur Treibholz der Gedanken ist.

optimistisch

Schlimmer geht immer, so könnte man denken.

Zweckoptimismus oder Überlebensstrategie?

Es ist der feine Unterschied zwischen „Kopf hoch!“ und „Augen zu und durch“

Zweckoptimismus klingt nach einer Haltung mit bewusstem Zweck.

Man bleibt optimistisch, um sich selbst Kraft zu geben.

Es ist fast eine Art mentale Strategie, um Kontrolle über das Chaos zu gewinnen.

So wie: Ich wähle den Glauben daran, dass es besser wird, weil die Alternative mich lähmen würde, oder keine erkennbar ist.

Überlebensstrategie dagegen wirkt roher, instinktiver.

Da geht es ums Durchhalten, ums Funktionieren trotz allem.

Vielleicht auch ohne echten Glauben daran, dass es besser wird – sondern nur mit dem Wissen, dass man irgendwie muss.

Vielleicht ist es aber gar kein Entweder-oder.

Sondern ein Kontinuum, auf dem man je nach Lebenslage hin- und herschwingt.

Manchmal braucht man den Zweckoptimismus als Trost,

manchmal hilft einem der nackte Überlebensinstinkt, die nächsten Schritte zu planen.

Ein Grund sich zu freuen und gute Laune zu haben ist immer besser als Dinge zu beklagen, die man nicht ändern kann.

Einfach nur optimistisch sein und denken ” schlimmer geht nimmer”

Nachts in meinen Träumen bin ich im Pfefferminzhimmel

Nachts in meinen Träumen bin ich im Pfefferminzhimmel.

Bin vielleicht wie ein Komet, einer, der nie untergeht.

Nachts in meinen Träumen, da verneigen sich die Palmen,

nach dem Ort wo die Purpursonne scheint,

wo keine Musik ertönt, wo ich den Ton angebe.

Nachts in meinen Träumen bin ich endlos,

da nimmt mich der Wind mit um die Erde.

Ein Tagebuch aus einer anderen Dimension.

Nachts da duften die Worte nach Fernweh und Freiheit.

Im Pfefferminzhimmel zählt Frische, Klarheit und vielleicht auch eine gewisse Unwirklichkeit .

Ich war noch nie auf dem Mond, fast wie ein leiser Traum, der weiß, dass er noch nicht Wirklichkeit geworden ist.

„An manchen Tag, da kommt es hoch.“

Das hat so eine stille Wucht.

Als würde etwas, das lange tief vergraben war, plötzlich wieder atmen wollen.

Nachts in meinen Träumen, da steige ich in die Stille, bis der Lärm wieder tagt.

und die Sternenspuren am Himmel in die Unendlichkeit fliehen.

Die Nacht lässt all die vielen Gründe für das Unschöne vergessen,

Nachts da weht ein anderer Wind.

Nachts in meinen Träumen bin ich im Pfefferminzhimmel

Original HPH, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

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