Fragen, fragend sein, nachfragen

Ohne FRagen bekommt man keine Antworten.

Getraut man sich nicht, verpasst man Chancen.

Sind sie unangenehm, sind sie der Wahrheit auf der Spur.

Fangfragen, Abfragen, Umfragen, Hinterfragen, Zwischenfragen.

Fragen sind wesentlicher Teil des Lebens.

Die Kultur des Fragens ist tief mit unserer Art zu denken, zu lernen und miteinander zu leben verbunden.

Sie variiert stark zwischen Gesellschaften, Bildungssystemen und sogar Generationen. Hier sind ein paar spannende Perspektiven dazu:

In vielen westlichen Kulturen gilt das Fragen als Zeichen von Neugier, Intelligenz und Selbstständigkeit. Kinder werden ermutigt, „Warum?“ zu sagen — ein Ausdruck von kritischem Denken.

In anderen Kulturen, etwa in Teilen Asiens oder Afrikas, kann das Fragen — besonders gegenüber Autoritäten — als respektlos gelten.

Dort wird Wissen oft durch Beobachtung und Nachahmung weitergegeben.

In der jüdischen Tradition etwa ist das Fragen zentral für das Lernen (z. B. im Talmud-Studium).

Auch die sokratische Methode der Griechen basiert auf gezieltem Fragen, um zur Wahrheit zu gelangen.

Viele Fragen sind offen. Eine Frage ist erst der Anfang einer Kette von Fragen, von solchen, die sich erst beim Fragen und mit den Antworten ergeben.

Offene Fragen fördern Dialog und Reflexion („Was denkst du darüber?“), während geschlossene Fragen schnelle Antworten liefern („Hast du das gemacht?“).

Wer fragt, lenkt oft das Gespräch.

In Interviews, Gerichtsverhandlungen oder politischen Debatten ist das gezielte Fragen eine Form der Kontrolle.

Online-Plattformen wie Reddit, Wikipedia, Datenbanken, AI zeigen, wie Fragen heute global geteilt und beantwortet werden — oft anonym, aber mit großer Wirkung

In einer Gesellschaft, die Fragen fördert, gedeiht Innovation.

In einer, die Fragen unterdrückt, kann Konformität oder sogar Angst entstehen.

Die Art, wie wir fragen — ob neugierig, kritisch, vorsichtig oder provokativ — sagt viel über unsere Werte und unser Selbstverständnis aus.

Wenn Fragen mit Macht zusammenhängt bleibt uns zu fragen ” Macht, macht nichts, aber Fragen macht etwas was”

Manche Menschen und Politiker haben Angst vor Fragen,

und viele davor Antworten geben zu müssen.

Fragen sind nicht nur Worte , sondern können Bewegungen auslösen:

Gedanken, Zweifel, Diskussionen, Wandel.

Wer fragt, stellt die Ordnung infrage. Eine einfache „Warum?“ Frage kann ein ganzes System ins Wanken bringen.

Politiker und Entscheidungsträger fürchten oft nicht die Frage selbst, sondern die Konsequenz, die eine ehrliche Antwort mit sich bringt.

Fragen geben Macht zurück an das Volk, an Schüler, an Mitarbeitende — an jene, die sonst nur zuhören sollen.

Eine Frage kann mehr bewirken als ein Vorwurf.

Sie kann Türen öffnen, aber auch Fassaden einstürzen lassen.

Fragen zeigen, dass jemand denkt,

dass jemand nicht aufgibt, glaubt, dass es eine Antwort geben könnte — und dass diese Antwort zählt.

Manche Fagen kann man an den Augen und der Mimik ablesen, und,

auch die Antworten kann man nicht verbergen.

Man sollte seine Fragen leben.

Fragen, fragend sein, nachfragen

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windig

Wenn es windig wird verändert sich nicht nur das Wetter – auch unsere Umgebung, Stimmung und unser Verhalten

Wind entsteht durch Druckunterschiede in der Atmosphäre.

Je größer der Unterschied, desto stärker der Wind, von einer sanften Brise bis zum Sturm,

beruhigend oder zerstörerisch.

Für die einen belebend, für andere störend oder sogar stressig.

Wind kann inspirieren.

    Wind als Metapher für geistige Prozesse, emotionale Umbrüche oder kreative Impulse.

    Wie Wind, der durch die Bäume rauscht, können Gedanken kommen und gehen – mal sanft, mal stürmisch.

    Ein mentale Wind kann für innere Unruhe stehen, für das Aufwühlen von Gefühlen oder das Loslassen alter Muster.

    Frischer Wind im Kopf – neue Ideen, Perspektiven, Geistesblitze, die plötzlich auftauchen.

    Das Ende der Windstille, der Stillstands der Gedanken.

    Wind kann Altes weg fegen und Platz für Neues machen.

    Eine frische Brise kann gut tun,

    und,

    man wünscht sich oft dass die Politik frischen Wind bekommen sollte, je nach dem.

    Rückenwind, Gegenwind oder einfach nur neue Gedanken und Impulse.

    Eine frische Brise die einem entgegen weht, neue Challenges, das hilft einem sich neu zu ordnen und alten Ballast nicht mehr mit sich herum schleppen zu müssen.

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    windig

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    Lifehack

    Wir können den Wind nicht steuern und lenken, aber die Segel unseres Lebens richtig setzen.

    Man könnte es auch anders formulieren.

    Ein Diamant ist nur ein Brocken Kohle, der einfach nur unter grossem Druck stand.

    Es sind die Lebenskniffe.

    Ein im Alltagsleben erleichterndes Vorgehen, das oft auf einem kreativen Lösungsansatz beruht,

    so, wie die kleinen Tricks und Kniffe die das Leben effektiver , produktiver machen.

    Wir vergessen oft, dass man Pfeile nur abschießen kann, wenn der Bogen zuvor zurück gezogen wird.

    Wir müssen aus Situationen das Beste machen.

    Viele Menschen lamentieren lieber über das ihnen Geschehene,

    weil es die scheinbar einfachste Lösung sein soll,

    zumindest für sie selbst,

    dabei sollte man sich vielleicht zurücknehmen und sein Ziel neu anvisieren,

    das man vor Augen hat, oder sich ein neues Ziel suchen.

    Einfach nur Umdenken, etwas anders angehen als bisher, einen Paradigmenwechsel durch zu führen.

    Früher galt das Sprichwort:

    ” Viele Wege führen nach Rom, man muss nur den zweckmäßigsten wählen.”

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    Lifehack

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    Plötzlich

    Wir wissen nie was kommt.

    Die Zukunft wird erst sichtbar wenn sie schon im Begriff ist Vergangenheit zu werden.

    Es ist das Spiel der Zeit.

    Überraschungen sind ihr Antrieb.

    Immer etwas Anderes, Neues.

    Nichts erscheint uns vorprogrammiert zu sein und trotzdem wirkt ein Ereignis in der Retroperspektive als wenn es genau so hätte sein müssen.

    Doch Programmiert, zum richtigen Zeitpunkt wurde an den richtigen Fäden des Schicksals gezogen.

    An genau diesem Ort zu diesem Zeitpunkt.

    Es sollte Hoffnung geben.

    Letztlich haben die größte Unbill, Schicksalsschläge , all das Unerwartete plötzlich einen Sinn.

    So wie bei einer Autopanne.

    Der Motor funktioniert auf einmal nicht., und dies im Irgendwo, einem kleinen Ort, den man nie kannte.

    Auf einmal kommen wildfremde Menschen, fragen ob man helfen kann, geben Ratschlägen bieten Wasser, Kaffee an, laden einem zu einer Ruhepause ein bis der Notdienst kommt.

    Es geschieht etwas Unerwartetes, das man verloren glaubte.

    Mitleid, Mitgefühl, Barmherzigkeit, Herzlichkeit.

    Ein Grund sich nicht von der Alltäglichkeit täuschen zu lassen.

    Der Glaube an das Gute im Menschen ist wichtiger als sich vom Pessimismus treiben zu lassen.

    Das Plötzlich wird durch die Erfahrung zur Einsicht, keimt wie ein Samenkorn.

    Wir sind nie allein.

    All das Geschehene hat auf einmal einen Sinn, hat sich zum Guten gewendet.

    Auswege

    Eigentlich muss man nie traurig sein, eher nachdenklich im Sinne von Vordenken.

    Es gibt immer so vieles über das man sich freuen kann.

    Man muss nur genau hinschauen.

    Für alles gibt es immer Auswege.

    Auswege sind immer neue Hinwege.

    Ein Mantra für Wandel und Neuanfang.

    Das Verlassen eines alten Pfades bedeutet nicht das Ende,

    sondern den Beginn eines neuen.

    Jeder Ausweg, sei es aus einer schwierigen Situation, einem alten Muster oder einem Lebensabschnitt,

    öffnet die Tür zu etwas Neuem.

    Es ist eine Einladung, nicht nur zu fliehen, sondern bewusst weiterzugehen.

    Das Leben als ein Geflecht aus Linien, Kurven, Zyklen.

    Kein geradliniger Weg, sondern als ein vielschichtiges Muster, das sich erst im Rückblick als Ganzes offenbart.

    Darin liegt eine große Wahrheit:

    Wir sind nicht nur die Summe unserer Erfahrungen, sondern auch die Künstler unserer inneren Landkarte.

    „Entscheidend ist nur, welcher Linie man Farbe verleiht.“

    Ein Appell zur Selbstbestimmung.

    Wir können nicht immer wählen, was uns begegnet — aber wir können wählen, was wir betonen, was wir nähren, was wir in den Vordergrund rücken.

    Und wenn die Linie des Herzens die dominante ist, dann wird das Bild unseres Lebens nicht nur bunt, sondern auch wahrhaftig.

    Mit einem Lächeln sind wir immer auf dem richtigen Weg.

    Einblicke

    Nicht ein Blick, sondern Einblicke, die eigentlich Ausblicke sind.

    Nicht nur Gedankensplitter – ein beinahe philosophisches Mantra.

    Das spielt mit der Idee, dass wahre Erkenntnis nicht im flüchtigen Sehen liegt, sondern im tiefen Verstehen.

    Und dieses Verstehen wiederum öffnet neue Horizonte.

    Ausblicke in Möglichkeiten, Perspektiven, vielleicht sogar in das eigene Selbst.

    Es ist, als würde man sagen:

    Ich sehe nicht nur.

    Ich begreife.

    Und was ich begreife zeigt mir wo ich hingehen kann.

    Es ist der Schlüssel zu einem anderen “Weiter”

    Einblicke

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    Kobolde

    Moderne Kobolde sind eine faszinierende Mischung aus alten Mythen und zeitgenössischer Fantasie.

    Während sie ursprünglich als Hausgeister galten, die heimlich halfen oder Streiche spielten, haben sie heute viele neue Gesichter.

    Kobolde tauchen in Filmen, Comics, Serien und Videospielen auf – oft als clevere, magische Wesen mit eigenem Willen.

    In der Harry Potter-Welt etwa arbeiten sie bei der Zaubererbank Gringotts, oder ganz einfach, wer kennt nicht den Pumuckl..

    In den USA sind Kobolde wie der Leprechaun das Gesicht von Frühstücksflocken (z. B. Lucky Charms) oder Sportteams wie den Boston Celtics.

    Irische Leprechauns, grüne Kobolde gelten als Glücksbringer, sind aber auch berüchtigt für ihre Streiche.

    Wer einen fängt, bekommt angeblich drei Wünsche.

    Früher stellte man den Hauskobolden nachts Milch bereit – als Dank für ihre Hilfe im Haushalt.

    Heute stehen Kobolde oft symbolisch für:

    Technologie mit Persönlichkeit (manche nennen smarte Geräte „Kobolde“).

    Es gibt ja auch eine Marke mit dem Namen Kobold, als Staubsauger oder Küchenkochwunder.

    Naturgeister im Umweltdiskurs

    Kreative Archetypen in Storytelling und Game Design

    Vielleicht hat jeder in seinen Träumen Kobolde, so, wie den Flitzfunkenkobold.

    Flitzfunken stammt aus dem Nebelwald von Glinzmoor,

    wo die Lichtstrahlen durch das Laub tanzen und die Pilze Geschichten flüstern.

    Er ist ein Hüter vergessener Ideen – ein Kobold, der in kreativen Köpfen wohnt und dort verloren gegangene Gedanken wieder zusammensetzt.

    Kaum größer als eine Teetasse, aber mit enormer Präsenz, lässt Funken sprühen, wenn jemand eine neue Idee hat,

    wohnt auf alten Dachböden, in verstaubten Bücherregalen, und in den Träumen nicht nur von Kindern.

    Kobolde als kleine Unruhestifter, die einem auf charmante Weise das Leben „interessanter“ machen.

    Ob man sie jemandem wünscht, um ein bisschen Chaos zu stiften, oder als neckische Begleiter, Kobolde haben in vielen Kulturen eine ganz besondere Rolle:

    Manchmal sagt man das im Spaß, wenn jemand einem auf die Nerven geht – „Dem wünsche ich einen Kobold, der ihm ständig die Socken klaut!“ oder:

    „Ich wünsche dir einen Kobold, der dir jedes Mal das WLAN-Passwort ändert.“

    „Möge ein Kobold dir jeden Morgen den linken Schuh oder das Mobiltelefon/ Handy verstecken.“

    In anderen Kontexten kann ein Kobold auch ein Glücksbringer sein – wie der irische Leprechaun mit seinem Goldtopf.

    Der Kobold steht für die kleinen, unerklärlichen Missgeschicke – als ob das Universum mit einem Augenzwinkern zurückschlägt.

    Auch wünscht man unterbewusst manchem Politiker, dass ihn sein morgendliches Spiegelbild Grimassen schneidet und die Wahrheit erzählt.

    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und die Wünsche wem man einen Kobold wünscht, sind ein eigenes Geheimnis,

    gelagert in der Kammer, zu der nur Zauberer, Einhörner, Feen, Hexen, Kobolde, Drachen und Meerjungfrauen Zugang haben.

    Kobolde sind vielleicht die Erinnerungen daran, bewusster und umsichtiger zu leben.

    Kobolde

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    händeringend

    Was ist einem wichtig und bedeutend?

    Geht es verloren, sehnt man es sich wieder herbei.

    Oder, man hat einen Mangel, eine Stelle kann nicht besetzt werden,

    man ringt um eine Lösung für einen Konflikt, bei Kriegen , wo es um Leben und Tod vieler Menschen geht.

    Das Wort „händeringend ist ein bildhaftes, oft emotional aufgeladenes Adjektiv.

    Die Geste des Händeringens – also das verzweifelte Aneinanderreiben, drehen streckender Hände .

    Es ist ein eindringliches Bitte, im Extremfall Flehen, Verzweiflung.

    Händeringend zu sein ist eine Ausnahmesituation.

    Es ist die eindringliche, dringliche, inständige Suche.

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    eindringlich

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    Auf dem Teppich bleiben

    Nur eine Redewendung

    Auf dem Teppich bleiben bedeutet, realistisch, bescheiden oder bodenständig zu bleiben – also nicht abzuheben, sich nicht übertrieben wichtig zu nehmen oder unrealistische Vorstellungen zu entwickeln.

    Wenn jemand übertreibt oder sich zu sehr in Fantasien verliert, sagt man: „Bleib mal auf dem Teppich!“

    Es ist eine freundliche oder manchmal auch mahnende Art zu sagen: „Komm wieder zurück zur Realität.“

    Metaphorisch könnte man meinen es wäre der Hinweis nicht abzuheben so, wie ein fliegender Teppich.

    Wer „auf dem Teppich bleibt“, hebt eben nicht ab.

    Warum verlieren manche Menschen mit Macht, Geld und Einfluss den Bezug zur Realität oder zur Bescheidenheit?

    Vielleicht ist es der Hybris-Effekt:

    Macht kann das Gehirn verändern.

    Studien zeigen, dass Menschen in Machtpositionen dazu neigen, weniger Empathie zu empfinden und sich selbst zu überschätzen.

    Dazu benötigt man eigentlich keine Studien, sondern muss nur die Klatschgazetten oder die Nachrichten anschauen.

    Erfolg wird oft mit persönlicher Überlegenheit verwechselt.

    Wer viel erreicht hat, glaubt manchmal, er sei „besser“ als andere.

    Dazu kommt, dss einflussreiche Menschen oft von Ja-Sagern umgeben sind, was ihre Sichtweise verzerrt und Kritik ausblendet.

    Geld und Macht schaffen soziale Blasen. Wer in exklusiven Kreisen lebt, verliert leicht den Bezug zu den Lebensrealitäten der Mehrheit, man meint Elie zu sein.

    In Machtpositionen wird oft erwartet, sich „größer“ zu geben — teure Kleidung, Autos, Auftritte.

    Das kann zur Selbstinszenierung führen.

    Je höher die Position, desto weniger Menschen wagen es, Grenzen zu setzen oder Fehlverhalten zu kritisieren.

    Und wer Kritik übt, wird schnell wegen Beleidigung verklagt.

    In der Evolution war Macht oft mit Kontrolle über Ressourcen verbunden. Dominanzverhalten kann also tief verankert sein.

    Geld und Einfluss aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn.

    Das kann süchtig machen — und zu immer extremeren Entscheidungen führen.

    Und, die Welt wundert sich warum manche sehr spontane und unberechenbare Entscheidungen treffen.

    Nicht alle verlieren den Boden unter den Füßen. Es gibt viele Menschen mit Macht, die bewusst bescheiden bleiben.

    Oft liegt das an einer starken inneren Wertebasis, an demütigenden Erfahrungen, Mentoren oder Partnern, die ehrlich spiegeln, an bewusster Selbstreflexion und Achtsamkeit.

    Die emotionale Eskalation im Alltag, oft ausgelöst durch Stress, Überforderung oder kulturell geprägte Reaktionsmuster.reizt oft zu Konflikten.

    Kritik wird gleich persönlich genommen.

    Man steht nicht mehr darüber, sondern gerät in einen Strudel der Gefühle.

    Man braust auf, macht ein Ballooning.

    Wer in solchen Momenten einen kühlen Kopf bewahrt, kann viel zur Deeskalation beitragen und verhindern, dass Konflikte sich unnötig zuspitzen, er bleibt auf dem Teppich, und,

    mit einem Lächeln kann man das Gegenüber wieder auf den Teppich des Lebens zurück holen.

    Auf dem Teppich bleiben

    Original HPH, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

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    Die Identität ist mehrdimensional

    Was ist schon Identität?

    Name und Herkunft können Zugehörigkeit vermitteln, aber auch Fremdheit, je nach Kontext und Selbstwahrnehmung.

    Das Geburtsland ist ein geografischer Zufall, nicht zwangsläufig ein Ort der inneren Verbundenheit.

    Wie man „ist“ — also sich selbst erlebt — kann stark von dem abweichen, wie andere einen sehen.

    Die Heimat ist oft ein Gefühl, kein Ort. Manche finden sie in Menschen, in Sprache, in Erinnerungen.

    Die DNA mag biologische Fakten liefern, aber sie definiert nicht, wen man liebt, was man glaubt oder wie man lebt.

    Den Fingerabdruck kann man aus Wachs nachmachen und nutzen.

    Diese Abweichungen sind kein Mangel, sondern Ausdruck von Vielfalt.

    Identität ist nicht statisch, sondern ein Prozess — sie verändert sich mit Erfahrungen, Begegnungen und Entscheidungen.

    Die ontologische Identität fragt : Was macht ein Wesen zu dem was es ist.

    In der Metaphysik bedeutet Identität die Gleichheit mit sich selbst über die Zeit hinweg.

    Der Satz der Identität: „A ist A“ – ein Ding ist identisch mit sich selbst.

    Wie bleibt etwas „gleich“, wenn es sich verändert? (z. B. ein Mensch vom Kind zum Erwachsenen)

    Was ist die persönliche Identität?

    John Locke: Identität beruht auf Bewusstsein und Erinnerung. Du bist dieselbe Person, solange du dich an deine Vergangenheit erinnern kannst.

    David Hume: Es gibt kein festes Selbst, nur eine Abfolge von Wahrnehmungen – das Ich ist eine Illusion.

    Derek Parfit: Identität ist nicht entscheidend – wichtiger ist psychologische Kontinuität (Gedanken, Absichten, Charakterzüge).

    Leibnitz formuliert die Identität des Ununterscheidbaren. Gott erschafft nicht zweimal das Gleiche.

    Identität ist also nicht gegeben, sondern entsteht durch Interpretation und Reflexion.

    Wir erzählen uns Geschichten und formulieren “die unsrige” Identität.

    Identität entsteht im Dialog mit anderen – wir definieren uns durch Anerkennung und soziale Beziehungen, in der Wahrnehmung durch die anderen Menschen..

    Identität (z. B. Geschlecht) ist performativ – sie entsteht durch wiederholte Handlungen und gesellschaftliche Erwartungen.

    Die Identität steht auf der Identitätskarte, dem Ausweis, aber was ist mit den Menschen die aus geheimdienstlichen Gründen andere Namen, verschiedene Ausweise haben, eine andere Identität angenommen haben, zum Beispiel in einem Zeugenschutzprogramm sind.

    Identität ist kein statisches Etwas, sondern ein dynamischer Prozess,

    mehrdimensional: biologisch, psychologisch, sozial, kulturell,

    immer im Wandel: durch Erfahrungen, Beziehungen, Selbstreflexion.

    Digital ist die Identität die Konten- oder Zugangsdaten, der Footprints ind den sozialen Medien, in den Speicherungen der abgegebenen Daten.

    Also welche Identität kann einem gestohlen werden?

    Man kann nur das Partielle nachmachen oder einzelne Merkmale übernehmen um etwas vorzutäuschen.

    In der digitalen Welt kann alles durch Fakes kopiert und verändert werden.

    Die Frage ist man die Person die man glaubt zu sein, oder gibt es Dinge, die man über sich selbst nicht weiß, das, was in einem schlummert.

    Man weiß nur dass man ist, und die eigene Identität ist die Gesamtsumme aller Betrachtungsfaktoren.

    Und dies kann weder geklont, noch durch AI völlig erfasst , noch kopiert werden.

    Man ist weil man so oder nicht so ist.

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    Die Identität ist mehrdimensional

    Original HPH, signiert Erlös für Opfer eines Identitätsdiebstahls

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