Inmitten von Tempo, Terminen und digitalem Dauerrauschen sehnt sich der Mensch nach einem Ort – real oder innerlich – an dem alles stillsteht, wo man einfach sein darf.
Meditation, Atemübungen oder einfach bewusstes Nichtstun.
Ein Park, ein See, ein Lieblingscafé, das wie ein Schutzraum wirkt.
Kleine Gewohnheiten, die Sicherheit geben – Zeit mit dem Parter,
ein Tagebucheintrag, ein Spaziergang, Musik ohne Worte, einfach nur vor sich hin träumen, Googeln.
…ist die Oase nicht ein Ort, sondern ein Zustand?
Wenn man sich erlaubt, nicht erreichbar zu sein,
das Mobiltelefon ausschalten,
sich selbst zuhören,
nicht von der Welt treiben lassen, sondern selbst das Tempo bestimmen.
Es ist leichter, sich treiben zu lassen, weil Widerstand Kraft kostet.
Aber genau da liegt die Entscheidung.
Was will man?
Subjekt und nicht nur Objekt sein, ein bisschen glücklich.
Es dreht sich nicht alles auf der Welt um einen selbst , eine Sache, oder um bestimmte Menschen.
Das ist einseitig.
Man muss dafür geben, abliefern, etwas für sie/es tun, und was ist die Rendite?
Vielleicht nur Stress.
Die Natur will nichts, hat keine Forderungen, sie schenkt uns Schönheit, Perfektion, Vielfalt.
Das, aus dem man Kraft schöpfen kann, das ist die Natur,
und um diese zu erhalten lohnt sich ein Einsatz seiner Kräfte.
Die Bilder können mit Paypal über hecknerpeter@aol.com erworben werden.
Viele Menschen haben das Gefühl sich in einer Scxhräglage zu befinden.
Es ist, als ob die Welt gleichzeitig taumelt und rast – politische Spannungen, Umweltkrisen, wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Umbrüche … und mittendrin wir, die versuchen, irgendwie Halt zu finden.
Global: Konflikte, Klimawandel, soziale Ungleichheiten – die großen Themen wirken oft überwältigend.
Gesellschaftlich: Werte verschieben sich, alte Sicherheiten bröckeln, neue Fragen tauchen auf.
Persönlich: Viele spüren eine innere Unruhe, als ob das eigene Leben mit der Welt aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Aber vielleicht ist diese Schräglage auch ein Zeichen von Bewegung.
Von Wandel.
Von etwas, das sich neu sortieren will.
Manchmal braucht es das Chaos, damit etwas Neues entstehen kann.
Es ist, als ob man versucht, ein brennendes Haus zu löschen – und plötzlich merkt, dass das Feuer längst auch im eigenen Inneren lodert.
Die Welt verlangt von uns, stark zu sein, informiert, engagiert, resilient … und dabei bleibt oft wenig Raum, um die eigene Unsicherheit zuzulassen.
Aber Unsicherheit ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist ein natürlicher Reflex auf eine Welt, die sich ständig verändert.
Wenn alles ins Wanken gerät, ist es nur menschlich, dass auch das eigene Fundament zu knirschen beginnt.
Vielleicht liegt gerade darin eine stille Kraft:
Unsicherheit zwingt zur Ehrlichkeit. Sie zeigt, was uns wirklich wichtig ist.
Sie öffnet Räume für neue Fragen. Nicht: „Wie halte ich alles zusammen?“ sondern: „Was darf ich loslassen?“
sie lädt zur Selbstfürsorge ein.
Denn wer sich selbst stabilisiert, kann auch anderen Halt geben – aber nicht umgekehrt.
Vielleicht ein Stabilitätsmantra.
Was ist heute wirklich wichtig? Nicht alles verdient die eigene Energie.
Was ist heute das Eine, das einem selbst gut tut oder Sinn gibt? Das kann ein Gespräch sein, ein Spaziergang, ein Moment der Ruhe.
Was gibt dir Halt – ganz konkret? Vielleicht ist es Musik, ein bestimmter Ort, ein Ritual wie Tee am Fenster oder das Schreiben von Gedanken. Diese kleinen Dinge sind keine Flucht – sie sind Anker.
Was darfst du loslassen? Man muss nicht alles tragen.
Nicht jede Krise ist von einem selbst zu verantworten.
Manchmal ist es heilsam, sich selbst zu sagen: Ich darf heute einfach nur da sein. Ich bin weil ich bin.
Die Bilder können unter hecknerpeter@aol.com erworben werden
Erst wenn er unter extremem Druck steht wird er zum Edelstein, zum Diamanten.
Man könnte Tränen vergießen, wenn man sieht, wie die Menschen mit der Natur und sich selbst umgehen.
So, als würde man auf einem anderen Planeten leben, den man nur ausbeutet und dann wieder verlässt.
Aber das können wir nicht.
Unser Planet ist unsere Lebensgrundlage.
Es ist nicht die Frage “Krieg oder Frieden”, denn Frieden ist unteilbar und alternativlos., sondern immer nur eine positive Chance sein Karma nicht zu verlieren.
Würde man all die um die Toten der Kriege vergossenen Tränen zählen; mehrere Leben würden nicht ausreichen.
Ist die Chance vertan, haben Generationen Altlasten, Traumata, und die Zerstörung obsiegt.
Und dies kann nicht sein.
Aus den Tränen Kristalle werden lassen, die zu den mentalen Hindernissen und Felsbrocken werden, derer, die die Natur und uns selbst mit Füssen treten.
Das Glitzern der Kristalle kann blenden und das Licht auf die Hoffnung lenken.
Es zeigt, dass selbst das, was uns verletzt hat, uns auch den Weg weisen kann – wenn wir bereit sind, hinzusehen.
Vielleicht ist genau dieser Druck, den die Welt gerade spürt, der Anstoß für einen kollektiven Wandel.
Die Idee, dass aus Trauer etwas Kostbares entsteht ist die Verwandlung von Schmerz in Schönheit.
Gefühle, die so lange unterdrückt wurden, können zu etwas Kaltem und Festem werden.
Die Natur ist kein Objekt, das wir nur kontrollieren sollten, sondern ein Netzwerk, in dem wir eingebettet sind.
Alles, was wir tun, hat Auswirkungen – nicht nur auf uns, sondern auf das gesamte Ökosystem.
Wenn wir uns als Teil des Planeten fühlen, handeln wir automatisch mit mehr Respekt und Verantwortung.
Wenn Städte zu Steinwüsten werden – grau, heiß, leblos – verlieren sie oft das, was sie für Menschen wirklich lebenswert macht,
die Verbindung zur Natur, Vielfalt, Atempausen.
Das muss nicht so sein.
Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten auf Brachflächen, Hochbeete auf dem Balkon oder sogar Guerilla Gardening – jede Pflanze zählt.
Jede Fassade und jedes Dach kann begrünt werden.
Mit den Solaranlagen geht das doch auch, die baut und bezuschusst man, das Begrünen nicht.
Das kühlt, filtert die Luft und schafft Lebensraum für Insekten.
Viele Städte bieten Programme, bei denen man sich um Straßenbäume kümmern kann.
In den Innenstädten Obstbäume pflanzen, mit Obst, daß sich jeder nehmen kann,
und Tiere , die sich darüber freuen würden..
Diese Bäume , Insektenhotels und Vogeltränken sind kleine Oasen für Tiere, die oft kaum noch Platz finden.
Wildblumen statt Zierrasen bietet Nahrung und Lebensraum – und die Blumen sind obendrein wunderschön.
Es ist kein Schulfach sich für den Erhalt von Parks, Flussufern und Grünflächen einzusetzen. Warum will man dies nicht?
Beton kommt und geht.
Aber das, was wurzelt, fliegt, summt und wächst – das bleibt.
Unsere Aufgabe ist es eher lebenswertes zu säen, wo andere nur bauen.
Die Natur ist nicht nur draußen – sie ist auch in uns.
Je mehr man sich mit ihr verbindest, desto mehr wird man merken, wie sie einem stärkt, beruhigt und inspiriert.
Wenn Betonhochhäuser wegen Abriss gesprengt werden sieht man wie zerbrechlich alles ist.
In jeder Wohnung wohnten Menschen, fühlten sich wohl, und alles zerbricht wie ein Kartenhaus.
Bei Katastrophen werden Häuser weggeschwemmt, als wären sie aus Papier.
Würde man die Städte mit Leben füllen, pflegen , in die Natur integrieren, hätte man die Natur nicht gegen sich.
Die Geschichte lehrt durch viele Beispiele.
Wir wundern uns dass Schlammlawinen von Muren alles auf ihrem weg mitnehmen, dabei sind wir selbst schuld, weil wir wegen Skipisten, Bebauung ohne Natur und Nutzholzpflanzungen der Natur ihre Lösung weggenommen haben, so wie Pflanzen mit tiefen stabilisierenden Wurzeln.
Die Natur ist unser Partner nicht der Gegner
Was wäre, wenn wir uns beim Bauen zuerst fragen würden: Wie kann dieser Ort atmen? Wie kann er leben?
Mentale Konstrukte, geistige Strukturen oder Modelle, die unser Denken, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten prägen.
Beeinflusst durch Erfahrungen, kulturelle Einflüsse, Sprache und individuelle Interpretationen der Realität.
Keine objektiven Abbilder der Welt, sondern individuelle Interpretationen, die helfen, komplexe Informationen zu verarbeiten.
Ein mentales Konstrukt ist immer nur ein Ausschnitt.
Unsere Sinne und unser Gehirn filtern ständig Informationen.
Mentale Konstrukte sind das Ergebnis dieser Filterung – sie vereinfachen die Welt, damit wir sie verstehen und in ihr handeln können.
Sie ermöglichen es uns, Schlussfolgerungen zu ziehen, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen – etwa durch Analogien, Vereinfachungen oder Mustererkennung.
In der buddhistischen Lehre, im Theravada, gelten mentale Konstrukte als Rahmen von Überzeugungen, die unsere Wahrnehmung des Selbst beeinflussen.
In der hinduistischen Philosophie (Vyakarana) sind sie Konzepte, die unsere Sicht auf die Realität strukturieren, ohne sie vollständig zu erfassen.
Der Begriff ” Mentale Konstrukte” wurde u. a. von Kenneth Craik geprägt, der mentale Modelle als innere Simulationen von Prozessen und Objekten verstand.
Philosophen wie Wittgenstein sahen mentale Konstrukte als „Bilder der Tatsachen“, also als Modelle der Wirklichkeit.
Ist es nicht so, dass man im Traum manchmal Sachen durchkonstruiert, aufwacht und eine Idee hat, die verwirklichbar ist.
Auch holt man Geschehenes aus der Asservatenkammer seines Seins, beleuchtet dieses neu, wertet es, folgert daraus.
Wir glauben oft, wir „entdecken“ die Wahrheit — dabei erschaffen wir sie in unserem Kopf.
Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und völlig unterschiedliche Schlüsse ziehen.
Nicht weil einer lügt, sondern weil ihre inneren Landkarten verschieden sind.
Manche Menschen konstruieren sich ihre eigene Wahrnehmungswelt zusammen und nehmen diese als Wahrheit an in dem dies nur oft genug sich selbst suggeriert wird
Wenn Wahrheit konstruiert ist, wie gehen wir dann mit anderen Wahrheiten um?
Wie bleiben wir offen, ohne uns selbst zu verlieren?
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Eine bestimmte Verhaltensweise einer der jüngeren Generationen, wie Alpha oder Z.
Passivität, Rückzug aus gesellschaftlichem Engagement oder mangelndes Interesse an politischen oder sozialen Themen.
Die “Was solls” Haltung
Oft wird die Generation Z oder Alpha als „teilnahmslos“ bezeichnet, weil sie stark in digitale Welten eintaucht – Social Media, Gaming, Streaming – und sich angeblich weniger für reale gesellschaftliche Prozesse interessiert.
Die Generation Z gilt als stark individualistisch geprägt.
Persönliche Ziele und Selbstverwirklichung stehen im Vordergrund, während kollektive Bewegungen oder politische Beteiligung weniger Priorität haben.
Viele junge Menschen konsumieren Informationen punktuell und online, statt sich langfristig mit Themen auseinanderzusetzen.
Dies kann verstärkt den Eindruck von Teilnahmslosigkeit.
Gleichzeitig engagieren sich viele junge Menschen in Klimabewegungen, sozialen Projekten oder setzen sich für Diversität und Gerechtigkeit ein – was dem Vorwurf der Teilnahmslosigkeit widerspricht.
Der Begriff ist also eher ein Spiegel gesellschaftlicher Erwartungen und Ängste als eine objektive Beschreibung.
Jede Generation wird von den vorherigen kritisch betrachtet – die „Lost Generation“, die „Slackers“ der Gen X, die „verwöhnten Millennials“ – und doch bringt jede neue Impulse und Werte mit sich.
Keine innere Beteiligung, kein Mitgefühl oder kein Interesse zeigt. Es geht also nicht darum, wer teilnahmslos ist, sondern wie jemand sich verhält oder wirkt.
Jemand sitzt in einer Gruppe, hört zu, reagiert aber nicht – wirkt abwesend.
Eine Person geht an einem Bettler vorbei, ohne Blick oder Reaktion.
Zuschauer bei einem Ereignis, die weder applaudieren noch Emotion zeigen.
Ein Unfall, alles gafft, aber Erste Hilfe wird selten geleistet.
Teilnahmslosigkeit kann auch ein Symptom sein – etwa bei Depressionen, Burnout oder nach traumatischen Erlebnissen.
In solchen Fällen ist sie nicht Ausdruck von Desinteresse, sondern von emotionaler Erschöpfung oder Schutzmechanismen.
Keine Empathie. Alles läuft, was solls.
Manchmal wirken Menschen wie Zombies. Laufen vor sich hin, den Blick auf das Mobiltelefon gerichtet.
Von allem drum herum bekommen sie nichts mit.
Dann Stöpsel im Ohr, nicht ansprechbar, teilnahmslos, wie fremdgesteuert.
Als hätte sich die Welt in eine Art Paralleluniversum verwandelt, in dem jeder in seiner eigenen kleinen Blase lebt, visuell fixiert auf den Bildschirm,
akustisch abgeschottet durch Kopfhörer, geistig abwesend vom Hier und Jetzt.
Die Stöpsel im Ohr sind nicht nur für Musik oder Podcasts da, sondern oft auch ein Signal: „Bitte nicht stören.“ Es ist eine Form der Selbstisolation, vielleicht aus Überforderung, vielleicht aus Gewohnheit.
Viele Menschen sind heute ständig „on“, aber kaum noch wirklich präsent.
Die ständige Reizüberflutung durch Nachrichten, Social Media und Benachrichtigungen kann dazu führen, dass wir den Kontakt zur Umgebung verlieren — und manchmal auch zu uns selbst.
Wer steuert hier wen? Das Smartphone als verlängertes Ich oder als Fernbedienung für die Aufmerksamkeit?
Wir nehmen teil, aber nur passiv, aktiv in einer anderen Welt.
Wer ein Bild kaufen möchte kann dies über meine E Mail hecknerpeter@aol.com tun.
„Mache dir keine Sorgen, verschiebe sie auf morgen“ .
Es erinnert ein bisschen an das Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, nur mit einem Twist in Richtung Selbstfürsorge.
Man könnte es besingen.
Ein Chilli Popup Song
“[Pre-Chorus] Denn was mich drückt, das muss nicht sein Gib dem Tag sein letztes Licht Die Sorgen zieh’n wie Wolken fort Ich bleib hier, geh nicht mehr fort
[Chorus] Mache dir keine Sorgen Verschiebe sie auf morgen Heute zählt nur der Moment Solang mein Herz noch leise brennt Mache dir keine Sorgen Verschiebe sie auf morgen Denn manchmal ist das größte Glück Ein kleiner Schritt zurück
[Strophe 2] Die Uhr tickt laut, doch ich höre weg Ich tanze langsam, ohne Zweck Die Welt verlangt so viel von mir Doch heute bin ich einfach hier
[Bridge] Und wenn der Morgen wieder ruft Bin ich bereit, hab neue Luft Doch bis dahin bleib ich still Weil ich heut nichts beweisen will
[Chorus wiederholen] Mache dir keine Sorgen… “
Manche Sorgen erledigen sich von selbst, neue kommen und gehen.
Sie sind wie Schatten der Endlichkeit.
Kleine Sorgen auf Morgen, große auf Übermorgen verschieben erleichtert ein Carpe Diem.
Wenn Politiker sagen Morgen, meinen sie Übermorgen.
Wir gehen das Problem an, dies bedeutet den Status einer Vorüberlegen,
auch ” das wird gemacht” ist dahin gesagt;
die Realisationsphase lässt immer auf sich warten.
Macht man sich zu viele Sorgen belastet man sich und wenn man ins Nachhinein merkt ,