Jahreszeitreisende

“Wenn die Blätter tanzen im goldenen Licht, ziehen sich Igel und Drachen zurück – ganz sacht und schlicht.

In Höhlen verborgen, tief unter dem Stein, träumen sie vom Feuer bei Mondenschein”

Im Herbst zieht sich die Natur zurück und zeigt eine ganz andere Art von Schönheit, Farben, Düfte, Stimmungen.

Aber nur in einem Teil der Erde.

Die Erde selbst reist durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter – nicht überall gleichzeitig, sondern in einem ständigen Tanz.

Während es in Zürich Herbst ist, beginnt in Australien der Frühling.

Die Erde trägt alle Jahreszeiten.

Die Vielfalt hat viele Kleider.

Manche Menschen reisen bewusst dorthin, wo gerade ihre Lieblingsjahreszeit herrscht – zum Beispiel dem Winter entfliehen und in den Sommer fliegen.

Andere erleben die Jahreszeiten innerlich: Frühling als Neubeginn, Herbst als Loslassen, Winter als Rückzug, Sommer als Lebensfreude.

In Geschichten könnten „Jahreszeitreisende“ magische Wesen sein, die die Welt mit den Farben und Stimmungen der Jahreszeiten berühren.

Vielleicht bringt der Frühlingsreisende Licht und Blüten, während der Herbstreisende goldene Träume und leises Vergehen schenkt.

Die digitale globale Welt zeigt uns alles.

Gehen wir Einkaufen und betrachten die Etiketten der Waren, sehen wir Produkte aus fast allen Ländern der Erde.

Mal sind es die Orangen aus Italien, dann wieder aus Südafrika, Wein aus Chile, Tee aus Indien, Äpfel aus Neuseeland, Kaffee aus Vietnam.

Die Welt liegt in unseren Regalen, frisch verpackt und zeitnah geliefert.

Die Handelswege sind schneller als der Wind,

und wir fliegen nur ein paar Stunden um alles ganz anders zu erleben.

Vom eiskalten Winter in den Indian Summer und dann über den Dauerregen in die Südsee zum Baden.

Doch die Ruhe – die echte, tiefe Ruhe – findet sich nicht im Flugticket, sondern im Rascheln eines Blattes, im Atem der Erde, im Herbst.

Die Kaltblütler verkriechen sich, die Igel suchen Plätze unter dem Laub und wir überprüfen ob unsere Heizungsanlagen noch gut funktionieren, bevor es kälter wird.

Jede Jahreszeit hat das Ihrige, nur der Herbst hat die beruhigendsten Farben,

Gold, Rost, Kupfer und Nebelgrau.

Das Styling der Natur kann von keinem Modeschöpfer übertroffen werden.

die Sneakers

Menschliche Sneakers

👟 Sneakers, nicht die Schuhe oder Socken, eher metaphorischen oder provokativ gemeint.

Menschen, die ausgenutzt oder herumgereicht werden — wie ein Paar Turnschuhe, das ständig getragen wird.

„Er wird wie ein menschlicher Sneaker behandelt – ständig im Einsatz, nie geschätzt.“

In der Kunst oder Mode kann „menschlicher Sneaker“ eine Performance oder ein Design sein, bei dem ein Mensch mit Sneaker-Elementen verschmilzt.

Heute ein Bestandteil der globalen Streetwear- und Hip-Hop-Kultur

Kostüme, die wie Schuhe aussehen, oder Installationen, die den Körper als Teil eines Sneakers darstellen.

In sozialkritischen Kontexten die menschliche Arbeit hinter der Sneaker-Produktion — etwa auf die Ausbeutung von Arbeitskräften in der Textilindustrie.

Der Mensch als „Sneaker“, eine Allegorie auf die Entmenschlichung im globalen Produktionssystem.

In Memes oder Online-Slang tauchen manchmal absurde Begriffe wie „human sneakers“ auf, um skurrile Bilder oder Ideen zu beschreiben — etwa ein Mensch, der sich wie ein Sneaker bewegt oder aussieht.

Der Begriff wurde erstmals um 1860 verwendet, abgeleitet von ” to sneak”, was schleichen bedeutet.,

Die damals neu entwickelten Schuhe hatten Gummisohlen, mit denen man sich leise bewegen konnte – im Gegensatz zu den damals üblichen Ledersohlen, die laut klackten.

Die ersten „Sneakers“ waren einfache Turnschuhe mit Gummisohle, oft für Sport oder Freizeit gedacht.

Marken wie Keds (ab 1916) und später Converse machten den Begriff populär.

Was auf der einen Seite interessant ist, modisch und optisch schön, hat in der Bedeutung eben eine dunkle Seite, die mit unserem Menschenbild der modernen globalen Gesellschaften des digitalen Zeitalters zusammenhängt.

Während die einen Arbeiten und nicht wissen wie sie über die Runden kommen, schwelgen die anderen in üppigem Wohlstand.

Es liegt aber immer an uns selbst was wir akzeptieren und was nicht.

Arbeit muss sich rentieren und wir vergessen, daß wir alle mit dem gleichen Outfit, nämlich nichts, nackig, auf die Welt kommen und wieder gehen.

Nur der Zufall des Schicksals entscheidet wo wir aufwachsen.

Es ist das ” Zahl oder Kopf” der Parzen oder der Vorherbestimmung.

Letztlich sind wir, egal was wir tun, auf dem gleichen blauen Planeten, der aus dem Kosmos heraus wie ein Paradies aussieht, und dies auch sein könnte,

und da verdient es niemand diskriminiert und wie ein Turnschuh behandelt zu werden.

Herbstwind, Gegenwind

Herbstwind, Gegenwind

Vom Wind verweht.

Nicht majestätisch wie in einem Film, sondern rau, kalt, direkt ins Gesicht.

Die Schritte schwer, der Blick verschwommen, weil nichts so ist, wie es sein sollte.

Pläne zerfallen wie trockene Blätter, Träume stolpern über die Realität.

Und doch — irgendwo in diesem Sturm — bleibt ein Funke, der nicht verlöscht.

Denn Gegenwind formt nicht nur Widerstand.

Er zeigt, dass man sich bewegt, lebt, man existent ist.

Es ist wie mit dem Herbst.

Die Bäume verlieren alle ihre Blätter, liegen irgendwie trostlos auf dem Boden.

Ihre bunte Farbenvielfalt haben sie nur weil die Bäume vor dem Winter ihre Säfte in ihr Wurzelwerk zurückziehen,

um dann im Frühjahr wieder neu wachsen zu können.

Es ist das immer wiederkehrende Spiel der Jahreszeiten.

Der Herbstwind kommt leise, doch trägt er Geschichten in sich.

Er streift durch die Bäume, zupft an den letzten Blättern, als wollte er sagen: „Es ist Zeit.“

Erinnerungen werden erweckt, verblasste Sommerträume, ungelebte Möglichkeiten.

Die Bäume lehren uns „Loslassen ist kein Verlust, sondern Vorbereitung.“

Er riecht nach Erde, nach Abschied und Anfang. Nach dem Mut, sich zu wandeln.

Der Herbst beschert uns eine neue Farbenpracht, in der ganzen Palette der braun, gelb, rot und ockerfarbenen Farbtöne.

Das Grün bleibt,

das Grau und Blau bleiben dem Himmel überlassen, das Violett, Lila, die Pastelltöne verbleichen, scheinen Urlaub zu haben.

Und, der Wind weht vieles einfach weg.

the milky way

Es ist nicht nur die Milchstraße mit unzähligen Sternen.

Eine Straße, auf der wir nie gehen können,

aber wir sehen sie, und sind Teil von Ihr im Kosmos.

Es ist das Magische und Symbolische.

Sehen wir sie am Abendhimmel blicken wir tief in die Seele des Universums.

Die Milchstraße spannt sich wie ein leuchtendes Band über den Himmel – ein Symbol für die Verbindung aller Dinge.

Sie erinnert uns daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.

In vielen Kulturen gilt sie als himmlischer Pfad, als Straße der Geister oder als Brücke zwischen Welten.

Sie zeigt den Weg – nicht geografisch, sondern spirituell.

Jeder Stern kann eine Erinnerung sein, ein Wunsch, ein verlorener Moment.

Wenn wir ihn sehen, blicken wir in die Geschichte.

Der Lichtstrahl ist schon tausende von Jahren alt.

Die Milchstraße wird so zum Archiv der Sehnsucht.

Die Magie der Dunkelheit und des Lichts besteht aus Lichtpunkten– ein Symbol für Hoffnung, die selbst im tiefsten Schatten leuchtet.

Wir sind Wanderer zwischen den Welten.

Der Weg führt uns von der Geburt bis in eine andere Welt.

Unser Sonnensystem liegt in einem Spiralarm dieser Galaxie.

Unsere Welt ist so winzig, aber für uns zu groß um sie genau zu kennen.

Wir wissen wenig von dem davor, auch nicht wo der Weg hingeht, dies bleibt ein Geheimnis.

Die Genealogie gibt uns ein paar Daten, die DNA aus Knochenfunden, Fossilien, aber alles nur begrenze Erkenntnisse, keine Antworten.

Das Zwischendrin ist situativ entscheidend, was machen wir daraus.

Die Milchstraße steht immer über uns, als unser stiller Begleiter, der alles sieht.

Auch wenn wir sinnlose Kriege führen und meinen die Herrscher über Pflanzen und Tiere zu sein.

wir sollten glücklich sein eigentlich in einem Paradies des Alls zu leben.

In allen Weltreligionen ist das Paradies zumeist in einer anderen Welt, deshalb muss das Paradies in dieser viele Macken haben.

Gehen wir den Milky Way.

Invisible ways

Es ist schwer aus dem digitalen Dickicht heraus zu kommen und seinen eigenen Weg zu finden.

Zu viel wird algoritmisiert.

Das ist nicht nur eine Kritik am digitalen Zustand, sondern eher ein Befund über unsere Zeit.

Es ist, als würde die Welt in Raster zerlegt werden , während das Eigene, das Unberechenbare, das Menschliche sich darin verliert.

Vielleicht ist das digitale Dickicht nicht nur ein Hindernis, sondern auch ein Spiegel.

Es zeigt uns, wie leicht wir uns in fremden Logiken verlieren – und wie kostbar es ist, eine eigene zu entwickeln.

Den eigenen Weg finden bedeutet

  • Nicht: sich perfekt positionieren im digitalen Raum
  • Sondern: sich selbst nicht verlieren in der algorithmischen Erwartung
  • Nicht: maximale Sichtbarkeit
  • Sondern: maximale Stimmigkeit
  • Wir brauchen eine Selbstverortung.
  • Der Mensch ist kein Algorthmus, er ist Echo, ein Widerstand, ein Zwischenraum.

Vielleicht ist der Weg nicht, dem digitalen Strom zu folgen – sondern ihn zu unterbrechen.

Bilder, Texte und Recherchen, in die Natur gehen, sehen und hören lernen sind bereits solche Unterbrechungen.

Sie sind Spuren im Dickicht.

Man hat die Chance Spuren zu hinterlassen, die andere sehen können.

Und vielleicht ist das Ziel nicht, herauszukommen, sondern durchzugehen – mit Bewusstsein, Haltung, Offenheit.

Vielleicht sollte man sich vor Augen halten:

“Ich bin kein Produkt. Ich bin kein Profil. Ich bin kein Zielgruppenmerkmal.

Ich bin Stimme. Ich bin Resonanz. Ich schreibe, male, forsche, lebe , habe noch Empathie, nicht um zu gefallen, sondern zu erinnern dass wir Teil eines Ganzen sind.”

Seinen Weg muss man gehen und jeder hat einen, der für ihn gedacht ist.

Der Weg spielt nicht die entscheidende Rolle, sondern wie man ihn zurücklegt, und wie man sich auf diesem verhält.

Manche Wege oder Wegstrecken sind einsehbar, gläsern, andere undurchschaubar, wie im Nebel, oder versteckt, dunkel.

Das Licht muss man selbst mitbringen.

Und, ein Lächeln ist immer ein Licht.

Ein Lächeln ist immer die Einladung zu einer Haltung, nicht zur Hast und Eile,

eine Geste gegen die Kälte der Welt.

Die besten Wege durch das Leben sind die nicht einsehbaren; sondern diejenigen , die im Stillen wirken und nicht spektakulär sind und eine Bühnenschau benötigen.

Sie sind oft unsichtbar.

Im Strom der Zeit schwimmen

Die Hingabe, zum Mitfließen, vielleicht auch zum Widerstand.

Je nachdem, wie man es liest, kann es viel unterschiedliches bedeuten:

🌀 Sich treiben lassen.

Die Zeit als Fluss, der uns mitnimmt, ohne dass wir gegensteuern.

Eine Haltung der Akzeptanz, des Loslassens.

🧭 Gegen den Strom schwimmen.

Sich dem Zeitgeist widersetzen, eigene Wege gehen, nicht mit der Masse treiben.

⏳ Bewusstes Mitschwimmen.

Die Bewegung spüren, mitgehen, aber wach bleiben. Nicht passiv, sondern achtsam.

Philosophisch betrachtet ist der Strom der Zeit deterministisch.

Wir können darin nur sehr begrenzt navigieren.

Schwimmen wir als Subjekte mit eigener Richtung, oder sind wir nur Teil eines größeren, unaufhaltsamen Flusses?
Treibholz des Schicksals!

Es evoziert Bilder von Datenflüssen, algorithmischen Strömungen, Echtzeitkommunikation — und die Frage, ob wir treiben, navigieren oder untergehen.

Der Strom der Zeit ist mehr als ein Datenstrom.

Temporale Fragmentierungen

Wir schwimmen in einem Ozean aus Informationen, Updates, Notifications.

Die Zeit ist nicht mehr linear, sondern fragmentiert, beschleunigt, algorithmisch kuratiert.

Ohne digitale Selbstbestimmung schwimmen wir, eher, wir treiben.

Diese würde bedeuten nicht nur mit zufließen, sondern auch bewusst gegensteuern — sich nicht von Plattformlogiken treiben lassen, sondern eigene digitale Rhythmen finden.

In der digitalen Welt existieren viele „Jetzt“-Momente gleichzeitig.

Der Strom ist nicht ein Fluss, sondern ein Netzwerk aus parallelen Strömungen.

Die digitale Selbstbestimmung

Digitale Selbstbestimmung ist eines der zentralen Themen unserer Zeit – und vermutlich der Schlüssel zur Freiheit im 21. Jahrhundert.

Sie beschreibt das Recht und die Fähigkeit jedes Einzelnen, selbst zu entscheiden, welche digitalen Spuren er hinterlässt, wer sie sehen darf, und wie sie verwendet werden.

Wir verlieren oft die Kontrolle über persönliche Daten.

Die Entscheidung welche Informationen man preisgibt – ob Standort, Interessen, Gesundheitsdaten oder Online-Verhalten. liegt bei uns.

Wir haben wenig Transparenz über digitale Prozesse.

Wer trackt einem, warum, und was geschieht mit den Daten.

Eine algorithmischer Bevormundung manipuliert uns als unsichtbares System – etwa durch personalisierte Werbung, Filterblasen oder automatisierte Entscheidungen.

Was ist mit dem Recht auf digitale Privatsphäre.

Man kann sich nicht online bewegen, ohne permanent überwacht zu werden.

Eine digitale Selbstbestimmung wäre eine Grundlage für echte Freiheit in einer vernetzten Welt.

Ohne sie werden Menschen zu Datenlieferanten, wird unser Verhalten vorhersehbar und steuerbar,

und die Demokratie kann durch digitale Machtkonzentration gefährdet werden.

Eine digitale Selbstbestimmung wäre:

Datensparsamkeit zu leben.

Nur das Nötigste teilen – bewusst statt bequem.

Open Source und dezentrale Systeme nutzen.

Mehr Kontrolle, weniger Abhängigkeit.

Digitale Selbstbestimmung ist nicht nur ein technisches oder rechtliches Konzept – sondern ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Autonomie, Würde und Selbstachtung.

Digitale Selbstbestimmung bedeutet, dass Menschen die Kontrolle über ihre digitalen Daten, Identitäten und Interaktionen behalten – ähnlich wie das Recht auf Selbstbestimmung im analogen Leben.

Es ist ein zentrales Prinzip für eine faire, transparente und menschenzentrierte digitale Gesellschaft

Nur, der Mainstream ist sich dessen nicht bewusst.

Für viele ein abstraktes Konzept.

Der Mainstream nutzt täglich digitale Dienste, ohne zu hinterfragen, was mit den eigenen Daten passiert, wer sie kontrolliert oder wie sie verwendet werden.

Die meisten Menschen verstehen nicht, wie Datenströme, Algorithmen oder Plattformlogiken funktionieren – und das ist kein Zufall.

Viele Systeme sind bewusst intransparent gestaltet.

Wir verändern da nicht viel.

Digitale Bildung gibt es nicht als Schulfach, auch wird sie nicht in notwendigem Maß gestärkt– weder technisch, ethisch und gesellschaftlich.

Transparente Alternativen werden nicht staatlich gefördert – etwa Open Source, datenschutzfreundliche Plattformen oder dezentrale Netzwerke.

Politische Rahmenbedingungen werden nicht geschaffen,

die digitale Selbstbestimmung ist nicht als Grundrecht verankert.

Tracken

Tracken hat mehrere Bedeutungen.

Man möchte wissen, ob das Paket, das man versandt hatte, wirklich ankommt, oder welchen Weg es zurücklegt.

Es ist das Aufzeichnen von Aktivitäten – z. B. beim Sport: „Ich tracke meine Laufstrecke mit einer App.“

Die Fitnesstracker, die einem zeigen was man alles noch zum Kalorienabbau tun muss.

Eine Smartwatch zeigt, so man dies einstellt, alles an, was in dem Programm vorgegeben ist.

Digitale Daten werden getrackt, überwacht.

Mit Cookies wird das Surfverhalten im Internet verfolgt.

Möchte man seine Ausgaben nachvollziehen, kontrolliert haben, muss man sie tracken.

Wenn alles nur digital bezahlt wird kann man leicht die Übersicht verlieren.

Gerade in schwierigen Zeiten leiden viele Menschen an Schlaflosigkeit.

Vieles geht einem durch den Kopf, man es denkt

Digitale Tools können das Schlafverhalten tracken, nachvollziehen.

Die digitale Schlafkontrolle, das Erfassen der Atemfrequenz, die des Herzens, die Gehirnstromaktivität.

„Tracken“ wird oft als Synonym für Überwachen, Verfolgen oder Beobachten verwendet – besonders im digitalen Kontext. Hier sind ein paar typische Beispiele:

🧭GPS-Tracking: Überwachung von Bewegungen, z. B. bei Lieferdiensten, Flottenmanagement oder Fitness-Apps.

🖥️ Online-Tracking: Webseiten und Apps verfolgen das Verhalten – etwa Klicks, Verweildauer oder Interessen – meist für Werbung oder Analyse.

📱 App-Tracking: Viele Apps sammeln Daten über Nutzung, Standort oder andere Aktivitäten.

👁️‍🗨️ Überwachung im Sicherheitsbereich: Kameras, Sensoren oder Software tracken Personen oder Objekte zur Sicherheit oder Kontrolle.

Der Begriff „Tracken“ klingt oft technischer oder neutraler als „Überwachen“, obwohl es inhaltlich dasselbe bedeuten kann – je nach Kontext sogar kritisch, etwa beim Datenschutz.

Die Daten werden geschützt, aber nicht unbedingt man selbst vor dem Klau der Daten oder dem stillen “Mitwissen”

Ein Hauptproblem der Zukunft dürfte sein, dass das gesamte Leben von irgendjemand, der Industrie, Menschen mit kriminellen Ambitionen, Konsumentenjägern, aber auch Staaten getrackt wird.

Der Grad der Freiheit können von einem Trackindex abhängen.

Wahre Freiheit hat man nur in seinen Gedanken, seinen Träumen, sofern diese nicht getrackt werden könnten.

Wie könnte man sagen: getrackt von der Wiege bis zur Bahre.

Der Nerv der digitalen Gegenwart und Zukunft.

„Ein Leben unter dem Auge der Algorithmen.“

„Vom Babyphone bis zum digitalen Grabstein – alles wird getrackt.“

„Ein Dasein im Schatten der Sensoren.“

„Vom Geburtsdatum bis zur letzten PIN – nichts bleibt verborgen.“

„Ein Leben im Datenstrom – lückenlos dokumentiert.“

„Von der Wiege bis zur Bahre: ein digitaler Fußabdruck ohne Pause.“

Das Konzept von Freiheit hat sich verändert – weg von physischer Unabhängigkeit hin zu digitaler Selbstbestimmung, die oft illusorisch bleibt.

Immer und überall ist der Big Brother,

nur nicht außerhalb der WLANs , unter der Erde, in abhörsicheren und optisch nicht einsehbaren Bereichen, und sicher hinter dem Mond

Es liegt immer an uns selbst was wir daraus machen und wie wir damit umgehen.

Gleichklang

” Im Schweigen liegt ein Ton, den keiner spricht, doch beide hören.

Ein Flüstern zwischen Stein und Licht, ein Atemzug, der Brücken baut.

Zwei Schatten tanzen auf dem Weg, nicht gleich, doch doch gemeinsam gehend.

Ein Blick, der nicht erklärt, nur weiß — und in der Tiefe leise bleibt.

Gleichklang ist kein lauter Chor, kein Takt, der sich erzwingt.

Es ist das feine, stille Ja im Raum.”

Gleichklang bedeutet mehr als nur Harmonie.

Es ist ein Zustand der inneren Übereinstimmung — zwischen Menschen, Gedanken, Gefühlen oder auch zwischen Mensch und Natur.

Gleichklang ist keine oberflächliche Einigkeit, sondern existenzielle Resonanz:

Zwei Menschen können sich im Schmerz begegnen und dennoch im Gleichklang sein.

Gleichklang kann auch bedeuten, dass man ohne Worte versteht, was der andere fühlt.

Nonverbales Verstehen, das Erfassen und Erwidern von Signalen.

Manchmal ist es nur ein flüchtiger Blick, ein kurzer Moment der Harmonie.

Es ist nicht das die gleiche Meinung zu haben, im Mainstream zu schwimmen, sondern die stille Akzeptanz, der Respekt vor den Anderen, die Toleranz.

Nicht gemeint ist das perfekte Match im Dating zu finden, das, wo die meisten Übereinstimmungen zu finden sind. Das wäre nur oberflächlich.

Erst das Meistern von Krisen kann Ansätze von Gleichklang zeigen.

Wenn , wie so oft bei Rettungshunden, sich Herr und Hund verstehen und wissen was der Andere vor hat.

Dieser Gleichklang ist ein Geschenk.

Wir Menschen leben zu sehr in der Oberflächlichkeit und nehmen die andere Seite der stillen Kommunikation gar nicht richtig wahr.

Wir überhören das Unausgesprochene.

Stattdessen wird in allem gelärmt, gepoltert, weil sich fast jeder nur alleine sieht.

Und wenn der Andere noch eine andere Meinung hat, dann hat man schon einen Grund für einen Missklang.

Gleichklang aber ist das sich still Verstehen.

Ein Raum, in dem Unterschiedlichkeit nicht trennt, sondern verbindet.

Ein Zustand, den man nicht erzwingen kann — aber den man erkennen sollte , wenn er sich zeigt.

Die vielen Einzelteile des Lebens machen erst das Ganze aus,

und der Gleichklang aus dem All, das ist unser blauer Planet.

Er sieht aus dem Universum her immer blau aus, egal wie viele Farben auf ihm zu finden sind.

Der Gang der Dinge

Der Ausdruck beschreibt oft den unvermeidlichen Ablauf von Ereignissen,

manchmal mit einem Hauch von Fatalismus.

Wenn jemand sagt „So ist eben der Gang der Dinge“, meint er oft: „Das liegt außerhalb unserer Kontrolle.“

In der Literatur steht der Ausdruck oft für den Fluss des Lebens, das Fortschreiten von Zeit, Schicksal oder Geschichte.

Er kann melancholisch, resigniert oder auch hoffnungsvoll klingen – je nach Tonfall.

“Uhren ticken leise, kaum zu hören,

Winde streifen die Bäume, Zweige bewegen sich, Blätter fallen herab.

so, wie die Welt sich unermüdlich dreht, kreisen die Gedanken um das Sein.

in einem Rhythmus, den nur wenige verstehen.

Sterne verglühen im weiten All.

Wenn wir sie sehen, war dies schon längst geschehen.

Der Fluss der Zeit kennt keine Pause.

Er trägt uns fort, ob wir es wollen oder nicht.

Im Spiel der Welt sind wir nur wie ein Staubkorn..

Doch manchmal blitzt ein Augenblick, ein Lachen, das den Tag durchbricht.

Dann scheint der Gang der Dinge Glück zu bringen, – Ein flüchtiges warmes Sonnenlicht.”

Der Gang der Dinge funktioniert wie ein unsichtbares Drehbuch, das wir manchmal schreiben – und manchmal nur mitspielen.

Ob man sich treiben lässt oder eingreift, liegt an uns selbst.

Der Gang der Dinge ist das Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Chaos und Ordnung,

Epiktet und Seneca glaubten, dass alles einem kosmischen Plan folgt.

Der Mensch soll sich dem „Logos“ (der Vernunft des Universums) fügen.

Man kann die Welt als ein Uhrwerk sehen.

Jede Handlung ist Folge vorhergehender Ursachen – Freiheit ist Illusion.

In fernöstlicher Philosophie (z. B. Laozi) gilt: Der „Dao“ ist der Weg, der alles durchdringt.

Der Mensch soll nicht gegen den Strom schwimmen, sondern im Einklang mit dem natürlichen Lauf leben.

Der „Gang der Dinge“

ein kosmischer Plan, dem wir uns fügen,

ein offenes Spielfeld, das wir gestalten,

oder ein dialektischer Prozess, der sich durch Konflikte entfaltet.

Was wissen wir schon? Was wir kennen sind unsere Vermutungen und Träume.

Der Gang der Dinge ist der Verlauf des Seins durch die oft verzweigten, verwinkelten Gänge der Zukunft.