Es sind nicht die Unwetter mit Starkregen, Überflutung, Hochwasser.
Wenn Überflutungen nicht durch Unwetter verursacht werden, könnte es andere Gründe dafür geben, wie z. B. Probleme mit der Infrastruktur, wie schlecht entwässerte Gebiete oder defekte Abwassersysteme.
Und dies sind von Menschen verursachte Versäumnisse oder Fehlentscheidung, die solche Schäden und Gefahren verursachen.
Genau so schlimm und schädlich sind die mentalen Überflutungen.
Die akustischen und visuellen Reizüberflutungen können einem lähmen, abstumpfen, mental abnutzen.
Tattäglich erleben wir und sehen Gewalt, so,
dass diese uns schon als selbstverständlich anmutet.
Dies ist eine erhebliche Belastung.
In unserer modernen, hypervernetzten Welt sind wir ständig von akustischen und visuellen Reizen umgeben,
die uns überfordern und uns emotional und geistig erschöpfen können.
Die ständige Konfrontation mit Gewalt und Negativität in den Nachrichten und sozialen Medien trägt dazu bei, dass wir desensibilisiert und abgestumpft werden.
Es ist wichtig, Wege zu finden, sich selbst zu schützen und Balance zu schaffen.
Wie Detox, das Einlegen regelmäßiger Pausen von digitalen Geräten und sozialen Medien.
Zeit in der Natur verbringen kann Wunder für die geistige Gesundheit bewirken.
Die Flut von Informationen legt sich wie ein Schleier über unser Gemüt und hindert uns klare Gedanken und Entscheidungen zu treffen.
Wir glauben bedingungslos was uns immer wieder medial eingeflößt wird.
Die Flut reißt die Gedanken mit und schwemmt sie irgendwo an.
Wir werden zum Treibholz des Schicksals,
wenn wir uns nicht aufraffen und der Flut widerstehen.
“Gegenwind”. Dieses Wort ruft unangenehme Bilder hervor!
Es bedeutet wörtlich, dass der Wind direkt gegen die eigene Richtung bläst,
einem behindert oder einen Fortschritt erschwert.
Metaphorisch kann es auch Herausforderungen oder Hindernisse im Leben symbolisieren.
Gegenwind kann aus allen Richtungen kommen, von da, wo man hin möchte.
Es sind die Widerstände, gegen die man immer zu kämpfen hat,
obwohl man eigentlich gar nicht kämpfen möchte.
Reinhold Messner schreibt in seiner Autobiografie ” Vom Wachsen an Widerständen, Gegenwind” von physischen und psychischen einem zusetzenden Problemen.
“Gegenwind als Antrieb nutzen, nicht als Hindernis”.
Es gibt zahlreiche Situationen, aktiv und passiv Gegenwind zu erleben.
Beim Erleben sexueller und überhaupt von Gewalt muss an sich wehren, Gegenwind erzeugen.
Opfer politischer Verfolgung und Inhaftierung, psychischer Zersetzung oder staatlicher Repression können ihre Traumata nur aufarbeiten, indem man sich wehrt, Gegenwind erzeugt.
Ereignisse, wie in Diktaturen, dürfen nie wieder geschehen.
Belastende Einschränkungen von Meinungsfreiheit, überhaupt des selbst gestalteten Lebens kommen manchmal schleichend, beinahe unbemerkt, und,
wenn man die Folgen spürt, ist es fast zu spät.
Manipulieren von Meinungen, durch Einseitigkeit in der Berichterstattung, Schönfärberei oder einfach nur Weglassen oder Verteufeln anderer Meinungen muss nicht hingenommen werden.
Es sind auch nur Meinungen von Menschen, denen man mit seiner eigenen entgegen treten kann.
Alles lässt sich ändern.
Wir alle haben die Fähigkeit, Veränderungen herbeizuführen, indem wir dem Gegenwind mit eigenem Gegenwind entgegentreten.
Wer Rückenwind haben will, muss auch Gegenwind aushalten können.
Gegenwind
Original HPH, signiert
Erlös für Opfer politischer Repression
“Unverdrossen” bedeutet so viel wie unermüdlich oder unerschrocken.
Jemand, der sich nicht leicht entmutigen lässt und trotz Herausforderungen weiter seinen Weg geht.
Manchmal ist es genau diese Unerschrockenheit, die uns durch schwierige Zeiten bringt.
Menschen sind in manchen Zeiten enttäuscht über das was sich ereignet.
Hoffnungen und Erwartungen zerschlagen sich.
Wir befinden uns in einer Zeit, wo vielen Wohlstandskinder alles selbstverständlich erscheint,
man mit wenigen Selfies viel Geld verdienen kann, man muss nur genügend Follower haben und Studienabrecher oder ewige Studenten Karriere machen.
Das Gefühl entsteht, dass sich Arbeit nicht lohnt.
Und für Probleme sind die Alten zuständig, die haben das ja verursacht.
Reflektiert man dies und analysiert Zeit und Gesellschaft stellt man fest,
dass viele Menschen gibt, die ähnliche Gefühle von Enttäuschung und Unsicherheit teilen.
Die Erwartungen und Hoffnungen, die man an eine bessere Zukunft hatte, können leicht zerbrechen, wenn die Realität nicht mithält.
Es ist auch verständlich, dass der rasante Wandel und die neuen Möglichkeiten, die insbesondere durch soziale Medien und die digitale Welt entstanden sind, traditionelle Wertvorstellungen und Erwartungen verändern.
Das Gefühl, dass harte Arbeit nicht mehr die gleiche Bedeutung hat wie früher, kann frustrierend sein.
Doch haben nicht alle Zeiten Challenges.
Eine Generation erlebt einen Krieg, sie baut alles Zerstörte wieder auf, ihre Kinder leiden noch unter den Folgen, erarbeiten sich einen Wohlstand und Sicherheit,
aber die darauffolgende kennt das alles nicht mehr und alles kann wieder von vorn anfangen.
Es geschieht alles parallel , weil wir in unterschiedlichen Regionen verschiedenste Entwicklungen und Geschehnisse haben.
Was bei den einen morgen sein wird, war bei den anderen gestern.
Vielleicht kommt unverhofft ein Hoffnungsschimmer, ein Lernen aus der Geschichte, wie ein blauer Streifen am nebligen Horizont, ein Sonnenstrahl des Schicksals.
Jede Generation steht vor ihren eigenen Kämpfen und kann dabei aus den Lehren der Vergangenheit schöpfen.
Auch in schwierigen Zeiten sollten wir die Hoffnung nie aufgeben, denn manchmal kommen die besten Lösungen und schönsten Überraschungen, wenn wir sie am wenigsten erwarten.
Vielleicht sollte man die Hoffnung auf das Unverhoffte nie aufgeben.
Es ist wie in Arthur Koestlers ” Der göttliche Funke”.
Ein “Gedankengebäude” , ein komplexes Gedankenkonstrukt, bei dem verschiedene Ideen und Gedanken miteinander verknüpft werden.
Das Ziel: Ein kohärentes Ganzes.
Es ist wie das Errichten eines gedanklichen Bauwerks, bei dem jede Idee einen Baustein darstellt.
Vielleicht ein philosophisches Konzept, ein persönliches Projekt oder eine intellektuelle Herausforderung.
Manchmal baut man sich ein falsches Gedankengebäude auf, das nachher schwierig abzureißen geht.
Falsche Gedankengebäude können sich tief in unserem Denken verankern und es schwer machen, sie loszuwerden.
Diese Denkmuster können oft durch voreilige Schlussfolgerungen, Missverständnisse oder festgefahrene Überzeugungen entstehen.
Der Abbau solcher Gedankengebäude erfordert oft eine bewusste Anstrengung, um alte Überzeugungen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Dies kann durch Selbstreflexion, Gespräche mit anderen und das Einholen verschiedener Meinungen und Informationen geschehen.
Dann wieder werden die Gedanken tatsächlich zu Stein, wie bei den Plänen mancher Architekten,
oder das Gebäude am See des bekannten Psychiaters Carl Gustav Jung, der den Entwurf für dieses selbst machte, oder den Gebäuden eines Friedenreich Hundertwasser.
Es liegt nur an uns was wir und wie wir etwas umsetzen und Pläne in Taten umsetzen.
Gedankengebäude und Geistesblitze alleine reichen nicht.
Gedankengebäude können auch in sich zusammen brechen, in Nichts auflösen .
Leider bleiben manche nur Träume, verflossene Splitter, die einmal Visionen waren.
Zumeist lustiger Trubel und unbeschwertes Durcheinander.
So, wie ein Tamtam, ein Tohubawohu.
Es wird oft verwendet, um chaotische, aber fröhliche Situationen zu beschreiben, wie zum Beispiel lautes Lachen, wildes Herumtoben oder humorvolle Missgeschicke.
Lärm, Geschrei, Aufregung.
Lautmalend, nach dem Getöse von zerbrechendem Geschirr oder fallendem Blech klingend.
Aus dem Lateinischen clamare „laut rufen, laut klagen, schreien, schnattern “
Die Abwechslung, Unterbrechung des einfach vor sich hin plätschern.
Neues wagen.
Hin und wieder, hoch und runter.
Man benötigt Pausen um sich zu regenerieren, und wenn es nur ab und zu ist.
Ab und zu mal zu meckern und kritisieren ist besser als immer nach den Melodien der anderen zu pfeifen.
Nicht alle Menschen bekommen immer was sie wollen, aber ab und zu wäre das ja nicht schlecht.
Manchmal wäre es schön, wenn das Leben uns genau das geben könnte, was wir uns wünschen, auch wenn es nur ab und zu ist.
Diese kleinen Momente des Glücks und der Erfüllung können uns oft die Kraft geben, mit den Höhen und Tiefen des Alltags besser umzugehen.
Ab und zu sollte man abheben, um mal über den Dingen zu schweben.
Nur muss man sich die Zeit dazu nehmen.
Menschen lassen sich zu leicht manipulieren und in Bahnen lenken. Farblich etikettiert, mit Zugehörigkeitsgefühl und einem oberflächlichem Zusammenhalt, der sehr schnell wieder abbröckeln kann.
Die Tiefe und Authentizität der Verbindungen wird wenig hinterfragt.
Die Herausforderung besteht darin, kritisches Denken zu fördern und die Fähigkeit zu stärken, eigenständig Entscheidungen zu treffen und wahre Verbundenheit zu finden., wie zu gemeinsamen Werten.
Dies kann durch Bildung, Offenheit und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven erreicht werden.
Gelegentlich, nicht immer, nur manchmal, von Zeit zu Zeit
Wie im BAP Song in Köllsch “aff un zo”:
“Aff un zo ess alles herrlich Aff un zo och janz erbärmlich Aff un zo jeht einfach alles schief Aff un zo hätt mer verloore…..”
Nicht immer kann alles schön sein, manchmal fühlt man sich erbärmlich, müde, krank, einfach “neben der Spur”, weil alles nicht passt, schief läuft, oder zumindest nicht so will man das möchte.
Ab und zu verliert man. Man kann nicht immer Gewinner, sein.
Einmal geht die Kurve runter, einmal geht sie hoch
Erst nachdenklich, dann wieder Jubel, Trubel, Heiterkeit.
Nicht unbedingt selten, eher sporadisch, zuweilen, bisweilen, gelegentlich, mitunter.
Norddeutsch ” ab und an”, englisch ” from time to time” oder “on and off”, ” now and than”. Japanisch ” tama ni”
Das “now and than” drückt das “jetzt” aus, zu die Richtung.
Ab und zu kann aber auch eine Ausrede sein. Etwas , das man eigentlich nicht tun sollte, und man möchte es trotzdem, na ja, eben ” ab und zu”, und da mutet man sich etwas zu.
Einen Grund könnte man immer finden, aber das muss nicht sein.
Phobien, Furcht, Bammel haben, Beklemmung.
Ein Gefühl, das immer kommen kann.
Manche schüren es, weil sie mit der Angst entweder ihre Ideen durchsetzen können oder etwas sich zu verkaufen hoffen.
Angst ist eine Emotion, die auf vielfältige Weise unser Verhalten beeinflussen kann.
Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sie in verschiedenen Lebensbereichen eingesetzt wird, um bestimmte Ziele zu erreichen, sei es im Marketing oder in der Politik.
Die bewusste Nutzung von Angst kann sehr effektiv sein, um Menschen zu beeinflussen, weil sie unsere Entscheidungen stark prägen kann.
Es ist jedoch wichtig, sich dieser Mechanismen bewusst zu sein, um besser dagegen gewappnet zu sein und informierte Entscheidungen zu treffen.
Vergrößert man Bakterien, Viren oder Kleinstlebewesen sehen sie schrecklich aus, Angst einflößend.
Verkleinert sie man erscheinen sie winzig, und man käme nie auf den Gedanken Angst zu haben.
Das Furcht erregendste kann man durch mentale Verkleinerung wegzaubern.
An Fasching zieht man gruselige Kostüme an, spielt mit der Angst auf lustige Art.
Lacht die Angst einfach weg.
Jeder Grund für eine Angst ist endlich, wird selbst einmal Angst haben.
Menschen sehen zumeist das was sie sehen wollen, das andere wird zu leicht verdrängt.
Zu oft werden Meinungen dadurch gebildet dass man nur oft genug etwas in den Medien wiederholt.
Dann muss es ja so sein. Man glaubt es.
Hätte man etwas in seinen ” Augenschein “genommen, würde die Betrachtung anders ausfallen.
Aber passiv zu konsumieren ist einfacher, als sich offensiv um Wahrheit zu bemühen.
Der Drang zur kognitiven Bequemlichkeit kann dazu führen, dass man den Blick auf andere Perspektiven und Wahrheiten verliert.
Dieses Phänomen wird in der Psychologie als „Bestätigungsfehler“ (confirmation bias) bezeichnet.
Menschen tendieren dazu, Informationen zu suchen, zu interpretieren und sich daran zu erinnern, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen, während gegenteilige Informationen ignoriert oder abgewertet werden.
Dies kann zu einem sehr einseitigen und manchmal verzerrten Weltbild führen.
Aktives Bemühen um Wahrheit und eine offene, kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen und Perspektiven sind essenziell, um ein umfassenderes und differenziertes Verständnis der Welt zu erlangen.
Das bedeutet oft, die Komfortzone zu verlassen und sich mit unbequemen oder widersprüchlichen Informationen auseinanderzusetzen.
Es erfordert Mut und Anstrengung, sich aktiv mit der Wahrheit auseinanderzusetzen und offen für neue Sichtweisen zu sein, aber es lohnt sich, um zu einer fundierteren und ausgewogeneren Meinung zu gelangen.