voller Erwartungen

Was erwartet man, von was, vom Leben, von den Mitmenschen, vom Schicksal?

Es ist so eine Mischung.

Es gibt verschiedene Rezepturen.

Etwas gespannt, dazu ein bisschen Hoffnung, gemischt mit etwas Ungeduld, ein Schuss optimistisch, eine Brise Pessimismus, vielleicht ein Hauch von gespannt sein, selten begierig oder fieberhaft, eher eben voller Erwartung.

Manche sehen es gelassen und abwartend, man kann es eh nicht ändern, zumindest aus dem eigenen Gefühl heraus.

Was kommt das kommt eben.

All das ist abhängig von seiner Gesamtlebensperzeption, seiner Sozialisation.

Oft testet man versucht, macht einen Probelauf nach dem Motto : Mal sehen.

Erwartungsvoll kann auch fordernd sein. Denken, dass alle anderen Menschen das tun, was man will, oder das bekommt was man von ihnen möchte.

Träume durchkämmen das Unterbewusstsein, holen aus diesem manchmal Wünsche hervor, die wenn man wieder wach ist, auf einmal da sind.

Träume von einer Zukunft ohne Gewalt, von einer paradiesischen Zukunft?

Von einer rosa, grünen oder blauäugigen Zukunft?

Tiere, die mit einem zusammen leben können manchmal einem so erwartungsvoll anschauen. “Bekomme ich jetzt endlich ein Leckerli”

Was macht mein Herrchen oder Frauchen mit mir. Unternehmen wir etwas.

Man sollte immer erwartungsvoll sein.

Was geschieht wenn man keinerlei Erwartungen mehr hat, nicht an sich, weder an andere?

Auch kann man den Erwartungen, die in einem gesetzt sind, überhaupt nicht entsprechen. Die Folge kein Job mehr, oder bloße Enttäuschung.

Nicht immer lässt sich das Schicksal anschieben.

Vitamine, wie Beziehung, in ein vorteilhaftes Umfeld geboren zu sein, das hat nicht jeder.

Erwartungsvoll bedeutet nie die Hoffnungen aufgeben, realistisch nur das erwarten, was man selbst erfüllen kann.

voller Erwartungen

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aller Tage Abend

Nicht nur ein Roman des Lebens.

Nach dem Abend folgt die Nacht, das Träumen und dann das Erwachen in einen neuen Tag.

Es ist noch nicht aller Tage Abend, das wäre ja final, gemeint sind mit dem “aller” die Abende der einzelnen Tage.

Bis ans Ende aller Tage klingt nach leidvoller Geschichte und einer Biografie schwieriger Schicksale, die Geschichten vom Durchhalten, Aushalten.

Die Tage könne aber auch sehr schön sein.

Am Abend kann man den Tag ausklingen lassen,

sich vielleicht zufrieden zurücklehnen, und zu sich selbst sagen:

Das war ein schöner , erfolgreicher oder Freude bringender Tag.

Die Uhren der Zeit können an manchen Tagen Kopf stehen.

Entweder läuft alles völlig anders als man es erwartete,

oder die Zeit will einfach nicht vergehen, oder es gibt eine Zeitspanne,

die man einfach deleten möchte, aus der Erinnerung entfernen.

Die Nacht nach dem Abend ist die Zeit des sich relaxen können.

Alle Tage können am Ende Hoffnung bringen,

Verzweifelten Mut machen.

Der Abend gibt die Chance mit dem Geschehen abzuschließen, oder alles in Ruhe zu reflektieren.

Manches geschieht nicht alle Tage, und da ist der Abend ruhiger ausklingend.

Aller Tage Abend ist immer die Zeit vor dem sich zu sich besinnen um neu starten zu können, die Zeit des Mutes, der Zuversicht und nicht der Abrechnung.

aller Tage Abend

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Rutschig

Gut, dass man nicht immer weiß, auf was für einem Boden man sich bewegt.

Man denkt der Boden unter einem ist sicher, dabei kann dieser aus Eis, Glas, auch nur sehr dünn sein, auch rutschig, glatt.

Die Luftlöcher unter der Erde kann man nicht einsehen.

Manchmal ist die Erde matschig, rutschig.

Wenn etwas einstürzt ist es zu spät.

Manche Böden nimmt man nicht so besonders wahr, man sieht die Luftblasen darunter nicht.

Auf den Brettern die die Welt bedeuten, wird Theater gespielt, die Gefahr auszurutschen ist gering.

Die Bühne der Welt birgt viele Gefahren.

Es ist nicht wie beim Eishockey.

Mannschaften spielen gegeneinander, der Puck muss treffen, um zu gewinnen.

Das Eis ist gefährlich, rutschig und glatt.

Die Wege des Schicksals sind auch nicht immer gestreut.

Beginnt man Kriege weiß man nicht wie diese ausgehen.

Schnell rutscht man in ein immer gefährlicheres oder unbekanntes Fahrwasser.

Rutschen hat jedoch mehrere Bedeutungen.

„ ich. Wünsche einen guten Rutsch ins Neue Jahr“ , oder „ Rutsch mir den Buckel runter“, was bedeutet dass etwas einem nichts bedeutet.

Der Rutsch ins Neue Jahr kommt aus dem Jiddischen Wort „Rosch“, der Anfang, und den wünscht man sich als guten Beginn“

Man hat immer die Wahl sich zu entscheiden. Und wenn etwas rutschig ist, kann man sich immer mentales Streusalz besorgen.

An Tagen wie diesen….

Möchte man weglaufen, oder dauernd verweilen.

Den Tagen oder der Zeit kann man nicht ihre Struktur ändern.

Würde man seine Uhren auf „langsamer“ stellen, wären dies die einzigen, die anderen Menschen hätten die allgemein gültige Zeiteinteilung.

Die Tage sind in ihrem Verlauf nicht zu stoppen.

Aber, man hat jeden Tag die Chance sie auszufüllen.

Ruhe oder Action, kreativ oder einfach nur relaxen.

Je nachdem.

Oft hat man Tage über die man denkt:

– die haben mir gerade noch gefehlt

– die hätten wegbleiben können

– Glücks- und Freudentage

Wieviele Tage man in seinem Leben haben wird, kann man zumeist nicht selbst entscheiden.

gesund leben ist kein Garant. Nur das Schicksal kennt den Verlauf.

Unglücke, Krankheiten, unglückliche Umstände. Viele nicht steuerbare Faktoren.

Was man kann ist einfach „ leben“ und dieses genießen, nutzen, so dass man die Chance hat glücklich zu sein.

Und wenn man da andere mitziehen kann, ist das noch besser.

Freude und Glück können ansteckend sein.

Diese Tage will man festhalten.

Seine Tage sind persönlich, individuell. Jeder Mensch hat „seine“ Tage.

Nur manche meinen die der anderen bestimmen zu können

Sie drangsalieren die Anderen, schicken sie in Kriege und Konflikte, die für die Betroffenen das Ende ihrer Tage bedeuten könnte.

Sie haben kein Recht dazu, wenn sie es tun, wird ihr Karma mies.

Am schönsten ist es seine Tage mit den Menschen zu verbringen, die einem am Herzen liegen,

Zeitlich und räumlich ist dies nicht immer möglich, aber mental spielen Raum und Zeit keine Rolle.

In seinem Herzen hat man das, was man will, und man kann die Gedanken in die ganze Welt schicken.

Sich freuen, ob im Schnee, Regen, Sonne oder Unwetter.

Die Einstellung ist wichtig und man kann nur selbst sich immer wieder zum Guten hin Justieren.

Man ist selbst der Herr oder die Frau seiner Tage und an besonderen erst recht.

schlimmer geht immer

Was erwartet man eigentlich von der Zukunft.

Wird sie gestaltet oder gestaltet man sie selber.

Viele Menschen leben einfach in die Zukunft hinein. Was kommt, kommt halt. Es wird schon gehen. Überleben wird man schon.

An bestimmten Tag wird man besonders zum Nachdenken angeregt.

Weihnachten und Ostern sind solche Zeiten.

Es ist das Aufeinanderprallen von Gegensätzen.

Die Assoziation eines friedlichen Festes, das man mit der Familie genießen kann, man beschenkt sich, hat Freude und könnte gut drauf sein.

Nur wenige reflektieren was wirklich der Grund zum Feiern ist.

Beschenken tun sich Menschen aller Religionen, in allen Ländern.

Der Brauch einen Weihnachtsbaum mit Lametta und Kugeln zu haben, der Santa oder Nikolaus ist aus dem Weihnachtsgeschäft nicht weg zu denken.

Ein guter Umsatz im Chrismas Business ist wichtig, aber damit hat man den Grund nicht erkannt.

Ein Fest der Liebe des sich Verstehens, aber die Krisen gehen weiter.

Die Schreckensbilder lassen nichts aus.

Wenn es nicht die Tsunamis, die Katastrophen oder spektakulären Gewalttaten sind, die Menschen aus der friedlichen Stimmung herausreißen können, ist es das sich darauf zu versteifen, Konflikte mit Gewalt zu lösen.

Friedenstauben haben Zwangsferien, die Zeit der Falken ist gekommen.

Oh Du Fröhliche wird zum Ausdruck der menschlichen Perversion, anstatt zum Ausdruck großer Freude und des Friedens.

Sich freuen, frohlocken und gleichzeitig andere Menschen leiden sehen, ein Widerspruch.

Aber deren Leiden ist weit weg. Also was geht es einem an.

Richtig wäre es, wenn sich Freund und Feind die Hände zum Frieden reichen würden.

Wenn die Politiker schon nicht im Stande sind dies zu erreichen, muss das Pferd sprichwörtlich von unten aufgezäumt werden.

Einfach die Waffen niederlegen, sich austauschen, sein Essen tauschen,

und ” ein besser geht immer” würde ” das schlimmer geht immer” verdrängen.

Schlimmer geht nimmer

schlimmer geht immer

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schwarz-weiss Denken

Der Verzicht auf Farbe oder alles einfach nur vereinfachen.

Das Leben ist keine Schablone und passt auch in keine hinein.

Wir können das Schwarz-weiß selbst mit Farbe füllen, ausmalen, so richtig bunt werden lassen, kolorieren,

Es gibt im Leben nicht nur das “ja” oder “nein”, plus oder minus, richtig oder falsch,

auch wenn das in manchen nur digital denkenden Köpfen so viel einfacher aussehen würde.

Schwarz-weiß denken, fühlen oder malen bedeutet mit einer totalen Einschränkung zu leben,

auf die Vielfalt zu verzichten.

Schwarz-weiß Malen kann auch die Reduktion auf wenige Farben sein.

Das funktioniert nicht.

Es ist unmöglich aus einem Regenbogen eine Farbe heraus zu nehmen und zu behaupten, das ist ” die Farbe”, der Maßstab für alles.

Die Zwischentöne machen es aus, nicht das vereinfachte Denken, das alles andere verbieten möchte.

Es gibt keine Hauptfarbe und Nebenfarben, sondern einfach Farben.

Die Farbtupfer sind das Interessante.

Wir neigen oft dazu alles zu simplifizieren.

Wir versuchen die Intelligenz der Tiere zu analysieren, sind aber unfähig die Gründe für manche Lernunfähigkeit der Menschen zu erforschen.

Die Antwort wäre vielleicht zu einfach. Nur nachdenken.

Schwarz-weiß ist binär. Kopf oder Zahl, Null oder Eins. Dick oder dünn.

Es gleicht einer Selbstbestrafung sein Denken so einzuschränken, eines, das man, weil man sich darin versteift, manchmal selbst nicht einmal merkt.

Es ist wie bei einer Borderline Störung , zwischen Stimmungen wechselnd. Jubeln, dann wieder Trauer.

Man kann nur zur Gelassenheit finden, wenn man seine richtige Balance im Leben findet, weder Narzissmus noch extremes Helfersyndrom.

Lernen die Zwischentöne, all die Nuancen zu erkennen und zu differenzieren, den Reichtum der Vielfalt der Erscheinungen, Bilder, Meinungen zu erkennen.

Packen wir es an, machen wir die Welt bunter.

Schwarz-weiß Denken

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Von Luftschlössern träumen

Träume sind nicht unbedingt Schäume.

Sie kommen zwar schnell wie Schaum und sind genau so schnell wieder weg,

aber sie können sich mental festsetzen, man erinnert sich an sie,

und,

dann sind sie wieder präsent.

Luftschlösser können kühne Pläne sein, Vorhaben die unrealistisch erscheinen mögen,

aber in den Träumen kann man sie doch verwirklichen.

Es sind einfach Wünsche die man hat und in Tag oder Nachträumen durchlebt.

Ist es nicht so, dass sich Menschen, die in Ihren Träumen Luftschlösser bauen sich, egal ob machbar, möglich oder nicht, mit etwas beschäftigen, nach Lösungen suchen?

Optimistisch, unbeirrbar durch Vorbehalten, Einwände , einfach etwas durchträumen, das ist ein Weg, der vielleicht wirklich etwas bewegen kann.

Es ist doch schön sich etwas zu wünschen was erstmal nur in seiner Phantasie vorhanden ist.

Wie schön wäre es, wenn alle Menschen lieb und nett zueinander wären.

Keine Kriege, weder Konflikte, Krisen, Gewalttaten.

Wenn die Erde zu einem Paradies, einem Garten Eden werden könnte, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen neben einander und miteinander leben würden.

Statt Bilder zerstörter Häuser solche von Häusern, in denen Freunde und Bekannte wohnen und aus den Fenstern zuwinken würden.

Es muss keine Utopie bleiben.

Vielleicht wachen die Menschen einmal mit einem heilsamen Schock auf und sind auf einmal menschlich,

wenn es dann keine Grenzen mehr gibt, wir frei wie die Vögel wären und jeder Ort der Welt ein sicher Platz sein könnte.

Ein Zustand der einfach realisierbar wäre, wir müssten nur aufwachen und das jetzige wie ein böser Traum Vergangenheit wäre.

Luftschlösser sind keine naiven Kinderträume, sie sind die realistische Zielvorstellung für ein besseres Leben.

Wenn alle Lügen dieser Welt Beine bekommen, weglaufen würden, in die Sümpfe des Vergessens gehen würden, aus denen es keine Widerkehr oder Wiederkommen gäbe, könnten die Menschen sich wieder in die Augen schauen, und dann wenn sie in einen Spiegel blicken würden, müssten sie ihrem eigenen Blick nicht mehr ausweichen.

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Von Luftschlössern träumen

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Unter einem guten Stern

Wir leben alle, egal wo in dieser Welt, unter dem gleichen Sternenhimmel.

Die Sterne sind manchmal verschleiert , von Wolken bedeckt, einfach nicht zu sehen,

und überhaupt nicht zu verspüren,

Deren Energie kommt nur als Sternenlicht und Leuchten zu uns.

Oft wissen wir nicht , wenn wir den nächtlichen Himmel anschauen, ob es Sterne oder Satelliten sind.

Auch künstliches Licht ist „Licht „

Man sieht sie nur nachts, obwohl sie immer da sind.

Wir versuchen die Sterne immer zu deuten, einen Bezug zu uns herzustellen, fertigen daraus Horoskope, machen eine Art Wissenschaft daraus, die Astronomie, auch das Erfassen der Sterne und des Weltalls, mit der Astronomie.

Manche Sterne wirken optisch intensiv, wie der Schweif eines Kometen, der die Ankunft Jesu ankündigte.

Unter einem guten oder schlechten Stern zu stehen ist eine Interpretation.

Jeder Stern hat eine eigene Geschichte, es ist jedoch nicht die Unsrige.

Sterne geben uns Licht, auch dann wenn es völlig dunkel ist. Gerade da leuchten sie am besten.

Wir sollten daraus lernen.

Wenn die Welt um uns herum dunkel und unwirtlich wird, könnte man es den Sternen gleich tun, leuchten, Licht ausstrahlen.

Das ist Hoffnung geben, den Weg des Lebens etwas erhellen, so,

dass man sich nicht verläuft.

Das Herz gibt die Wärme dazu.

Sterne sind die Lichtpunkte des eigenen Atlas des Lebens.

Es ist besser den Lichtern zu folgen, statt sich in der Dunkelheit zu verirren.

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Die Klischees

Es ist erstaunlich wie viele Menschen klischeehafte Vorstellungen von ihren Mitmenschen haben.

Mit nur wenigen Anhaltspunkten wird ein Puzzle zusammengesetzt, das keineswegs der Realität entspricht,

ein Puzzle der Vorurteile.

Das Klischee ist vom Ursprung her ein Druckstock.

In erweitertem Sinn der mentale Druckstock, der einfach eine Nachbildung von etwas wiedergibt, eher ein unvollständiger, nur partieller Abklatsch, kein Repro.

Da werden eingefahrene Vorstellungen mit geschleppt, stereotype Rollenverständnisse, ohne richtig analysiert und reflektiert zu werden.

Schnell wird jemand zu etwas abgestempelt, mit dem er nichts zu tun hat, in eine mentale Schublade gesteckt.

Eingeteilt in rechts oder links, oben oder unten, obwohl man zu keinem dieser Bereiche gehört.

Oft nur aufgrund einer einzigen Aussage zu etwas, was vielleicht alle nur unverdaut wiedergeben, weil es in den Medien kam.

Einfach einer anderen Meinung widersprochen zu haben, von dem allgemeinen Singsang abgewichen zu sein, kann schon der Auslöser sein

Menschen passen nicht in Schablonen.

Jeder ist anders, mit seinem Hintergrund, Auftreten, Aussehen, Denken und Fühlen.

Klischees sind oberflächlich, ziemlich platt, festgefahrene Meinungsbilder, die leider genau so weiter gegeben werden.

Und das sollte man nehmen wie es ist, Menschen mit Klischees sind schwer zu überzeugen, dass sie falsch liegen.

Und so ist es besser, dass man in seinem mentalen Mikrokosmos eine klischeefreie Zone schafft,

die einem offen, unvoreingenommen und nicht festgefahren handeln lässt, hoffend, dass es andere Menschen einem gleich tun,

und,

unser Planet zu einem grenzenlosen, friedlichen Ort werden kann,

an dem jeder ungezwungen reden und leben kann,

in dem Konflikte friedlich gelöst werden, alle Menschen etwas zu Essen und Trinken haben, ein Dach über dem Kopf und glücklich sein können.

Der Blaue Planet verdient es ein Garten Eden zu werden.

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Die Klischees

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sowieso

Egal wie, auf jeden Fall.

Ohne jeden Zweifel, ohnehin, so oder so.

Manches möchte man auf biegen und brechen durch ziehen,

einfach tun.

Bestimmte Zielvorstellungen spornen einem an, man möchte dies oder das erreichen,

und nimmt dazu vieles in Kauf.

Allemal, wie man es drehen und wenden wird, man will es.

In der Politik spielt das manchmal eine Rolle, Kollateralschäden werden in Kauf genommen, aber ob sich das rechnet steht auf einem anderen Blatt des Lebens.

Manchmal muss man über seinen Schatten springen,

den der Verbohrtheit, des stur Seins,

sich dadurch in Gefahr Bringens sich zu verrennen,

in eine mentale Sackgasse zu geraten.

Eigentlich sollte jeder Mensch bereit sein auch gegenüber sich selbst eine kritische Distanz zu ermöglichen und zu erreichen,

aber man vermeidet dies.

Was ist einem wichtig?

Was steht auf der Skala der Wunschvorstellungen ganz oben?

Was macht glücklich.

Der Weg dazu kann ganz einfach sein, aber auch sehr steinig.

ein Teil davon bestimmen wir selbst, denn wir haben immer eine Wahl.

Über den eigenen Schatten springen bedeutet zu sich selbst ein ” nein” sagen zu können, Ballast abwerfen,

unter Umständen alles auf den Kopf stellen, eben nicht mit der Vorstellung ” sowieso” durchsetzen, was eigentlich unwichtig sein mag.

Erst das Schicksal und die Zukunft werden zeigen welcher Weg der richtige war,

und was es wert war sich so intensiv damit auseinander zu setzen oder sich dafür einzusetzen, Zeit zu verwenden.

Es gibt im Schadensersatzrecht ein Begriff des Mängelbeseitigungsrechts, die Sowieso Kosten.

Das ist sind die Kosten die auch ohne Schadensereignis entstanden wären., die also sowieso da gewesen wären.

Sowieso drückt nicht vermeidbares aus, zum Beispiel das älter werden.

Man könnte aus einer Lebenshaltung heraus auch denken:

“Man muss ja sowieso denken, warum dann nicht positiv”, Negatives zieht einem nur runter, also ein zweckoptimistisches ” sowieso”.

Der Gedanke ” ich kann das sowieso nicht ändern” führt nur zu Stagnationen und ist nicht zielführend,

auch ein ” das ist eh da” nicht. Das kann lähmend wirken.

Lieber frei sein, und dies auf jeden Fall, nicht egal wie, aber wenn irgend wie möglich.

sowieso

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