Netzwerke

Wir denken wir wären frei, aber sind wir das wirklich.

Schon mit der Geburt werden wir in ein Netzwerk eingestellt, das wir uns nicht aussuchen konnten.

Der Ort wo man geboren wird, die Familie, das soziale Umfeld.

Dann Schule, Ausbildung, Beruf und Arbeiten bis man in dem scheinbaren Ruhestand ist.

Manch einer muss dazu verdienen um zu überleben.

Man ist und wird umgarnt.

Wir sind in viele Netze eingebunden.

Die Werbung versucht einem etwas einzureden, was man vielleicht gar nicht gebraucht.

Das Netzwerk der Freunde, Bekannten, Schulkameraden. Arbeitskollegen, die des zufälligen.

All die sozialen Netzwerke, sind solche die aber nur in der Oberflächlichkeit bestehen. Die Metafreunde, die man persönlich visuell, nicht nur virtuell kennt gehören zum persönlichen Netzwerk.

Die Welt besteht aus unzähligen Netzwerken, Seilschaften, Beziehungsgeflechte, wie immer man dies bezeichnen mag.

Und, die digitalen Netzwerke nutzen die Daten , wie Adresse, Geburt, Wohnort, E-Mail, Interesse, Verhalten, um damit Geld zu verdienen, Umsätze zu machen.

Man wird vermarktet und die eigenen Daten verkauft.

In der heutigen Zeit kann und will man sich nicht isolieren, auf alle Netzwerke verzichten.

Es gibt keinen wirklichen Rückzugsplatz, und eine Vereinsamung kann niemand wirklich wollen.

In der digitalen Welt ist die Vernetzung wichtig. Kontakte, Meinungsaustausch.

Hinsichtlich PC ist es der Zusammenschluss oder das Verbinden via Internet mit Austausch von Daten, Informationen. Peer to Peer wäre mit Kabel. LAN, PAN, MAN,VPN, WAN und wie sie alle heißen mögen.

Netzwerke im ursprünglichen Sinn ist eine Konfiguration aus Knoten und Kanten.

In übertragenem Sinn muss man sich, um nicht alleine zu sein, sein eigenes Netzwerk von Bekanntschaften, Freunden aufbauen. Tut man dies nicht, geht man in die Isolierung.

Viele Netzwerke sind uns gar nicht bekannt.

Sie arbeiten im Hintergrund, mit dem Ziel aus einem Kapital zu machen oder Macht zu haben.

Eine der schwierigen Probleme in der digitalen Zeit ist es diese Netzwerke und seine eigene Person als Betroffener darin zu erkennen,

damit man nicht im Netz einer fiktiven Spinne sitzt, die letztlich in Gestalt einer oder mehrerer Personen mit Macht real existiert.

Das Erkennen von Verflechtungen ist eine journalistische Recherche Aufgabe.

Wer sind die Subjekte , die Akteure im Spiel des Lebens.

Netzwerke

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ab in die Wüste

Wüsten,

ohne Vegetation, ohne Pflanzen-und Tiervielfalt. Trostlos. Karg. Unfreundlich.

Viele Wüsten schaffen wir selbst. Steinwüsten in den Städten, weil wir alles nicht Funktionale aus der Architektur der Innenstädte verbannen.

Wenn Wüsten Wasser bekommen, beginnen sie zu leben, werden grün, auf einmal erscheinen Pflanzen in ungeahnter Pracht, die in Samenkörnern im Sand verborgen waren.

Die Wüste birgt viele Geheimnisse, und manche Wüste war früher ein Paradies, und offenbart einen Einblick da, wo es Oasen gibt.

Manchmal findet man im Sand die Spuren früherer Kulturen.

Die Wüste offenbart ihre Geheimnisse, aber viele deckt sie zu.

Ist das Wasser wieder versickert, ist die Kurzzeitpracht des „ die Wüste blüht und duftet“ wieder weg.

Manchmal wünscht man sich jemand in die Wüste, mit dem Hintergedanken dort ihn leiden zu lassen..

Es gibt viele Wüsten. Eiswüsten, Steinwüsten, Sandwüsten, verwüstete Landschaften., Wüsten die wie ein Strand zum Baden und Surfen aussehen, aber nicht genutzt werden können, weil keine Vegetation vorhanden ist.-

Die meisten sind unwirtlich, unfreundlich, karg, manche tödlich.

Manche Wüsten haben schier unendliche Weiten. Trocken, dürr.

Sich in eine Wüste begeben bedeutet Abenteuer, für manche ist es ein Akt der Selbstfindung, wie der biblische Gang Jesu in die Wüste.

Auf dem Rücken von Kamelen oder im Racing Car wie bei der Rally Paris Dakar.

Astronauten, wie Thomas Pesquet von der ESA, bereiten sich in Wüsten, wie in der Arktis, der Sahara oder in Steinwüsten auf Missionen zu Mond und Mars vor.

Es gehört zum Standartprogramm der Weltraumfahrer das Unwirtlichste zu meisten und sich daran zu gewöhnen, denn das ist die Realität mit der sie auf den anderen Planeten konfrontiert werden. Sie müssen sogar Wasser aus Steinen extrahieren.

Nur unsere Erde ist ein Paradies, das wir nicht zur Wüste werden lassen sollten.

Sengend heisse Hitze, flimmernde Lust, Fata Morganas, Durst, all die Tücken der Wüste.

Luftspiegelungen, Fata Morganas, aus dem italienischen Fee Morgana abgeleitet, die mittelalterliche Figur, die auf einer unerreichbaren Insel wohnte. Fata , spätlateinisch die Schicksalsgöttin.

Es sind im Leben oft die dürren Trockenphasen, bei denen durch Luftspiegelungen Hoffnung gemacht wird, aber es sind noch nicht einmal Träume die platzen können, es sind nur Luftschlösser, Anreize die nur in Märchen Platz haben.

Die Politik kommt einem manchmal so vor.

Man sieht die vielen Sandkörner, dann verfliessen sie, hinterlassen Durst und Not, aufgelockert durch Visionen, die nur aus Luft bestehen.

Es gibt aber auch die grausame Seite, wie die Band Ton, Steine Scherben es besingt:

“Ich komm aus der Wüste aus Stahl und Glas.
Ich komm aus der Wüste aus Angst und Haß,
wo die Menschen verdursten auf der Suche nach Liebe,
krank vor Verzweiflung und vom Warten müde.

Ich komm aus dem Land der vergifteten Straßen,
wo man den Tag verkaufen muß, um sorglos zu schlafen.
Wo das Leben schneller ist als ein Herz schlagen kann”

Man sollte sich nicht mit den negativen Seiten abgeben, sondern versuchen die Wüste zu begrünen, so, wie es der Bauer aus Burkina Faso machte, der Ziegenmist sammelte, diesen in der Wüste plazierte, Saatkörner hineinsteckte, alles mühsam mit Wasser begoss, bis er eine ganze Plantage in der Wüste hatte.

Eine alte orientalische Weisheit besagt:

Sammle die Kerne aller Früchte, tue diese in einen Beutel, und auf all Deinen Wegen durch Wüsten und Landschaften verteile sie überall und hinterlasse grüne Spuren.

Wir müssen viel tun, daß unsere Erdenicht verwüstet wird.

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entschlüsseln

Wer weiß denn schon was die Welt zusammenhält.

Die Rätselhaftigkeit des Lebens scheint grenzenlos zu sein.

Dechiffrieren, decodieren, entziffern, aufdecken was noch niemand weiß,

all das soll die Dunkelheit der Unwissenheit erhellen.

Vielleicht ist AI eine Hilfe.

Noch nie in der Erdgeschichte gab es so viel angehäuftes Wissen und noch nie musste man erkennen, wie wenig wir wissen.

Trotzdem gibt es Menschen, die meinen alles zu wissen und dies auch noch den anderen zu diktieren.

Tatsächlich wissen sie fast nichts.

Es gibt genau so viele Geheimnisse wie Sandkörner am Strand des Wissens.

Vieles wird in die Annalen der Geschichte und des Vergessens gehen.

Wir befinden uns in einer Informationsexplosion.

Keine Ahnung zu haben ist keine Schade, es ist der Zustand , in dem sich die meisten Menschen befinden.

Man weiß nur etwas und zumeist segmentiert.

Wir haben aber die Möglichkeit all das gespeicherte Wissen von PCs, Smartphones über Suchmaschinen binnen Sekunden abzurufen, etwas was unsere Vorfahren sich nicht in den kühnsten Träumen von der Zukunft hätten vorstellen können.

Szientometriker versuchen das menschliche Wissen zu messen.

Das Wissen lagert nicht in Bibliotheken, sondern ist überall abrufbar.

Aber die, so Forbes, 60 Zetabytes (21 Nullen) digitalen Wissens und Daten sind nicht alle erfassten.

Das Internet hilft uns Licht in das Dunkel des Seins zu bringen,

aber die entscheidende Frage ist die :

“Was machen wir daraus”

Nicht viel, denn dann würden wir weder Kriege noch Konflikte austragen.

Menschen würden auf Hass, Machtgier verzichten, denn die Erfahrungen zeigen, daß dies nie etwas gebracht hatte.

Unser Leben beginnt irgendwann und irgendwo und endet zumindest in der physischen Form.

Alles davor und danach kann nicht dechiffriert werden.

Auch die DNA ist nur ein Ausschnitt.

Wir lernen lebenslang, aber das tun die Computer auch.

Was wäre wenn ein digitales Superhirn sich verselbstständigen würde, Roboter sich duplizieren?

Die Geheimnisse nehmen um so mehr wir wissen, zu.

Neue Erkenntnisse werfen neue Fragen auf.

Ein Trost mag sein, dass der Mensch im Gegensatz zu AI auch ohne Strom denken kann,

und das dürfen wir nicht verlernen.

So ist das Leben ein immer fortwährender Prozess des Lernens.

Aber wir wissen, dass wir nicht alles entschlüsseln können.

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seltsam

Man wundert sich, versucht zu verstehen.

Vieles passt nicht zusammen.

Die Puzzleteile scheinen aus unterschiedliche Spielen zu stammen.

Der Nebel des Seins umschlingt vieles, lässt alles verworren, nebulös, verzerrt erscheinen,

undurchsichtig , als läge eine matte Glasscheibe zwischen einem und dem zu Betrachtenden.

Wasser schimmert in mehreren Farben, was darin ist, kann man schwerlich erkennen, nur Schatten oder Konturen.

Wunderlich, ungewohnt, befremdlich, weil man nicht verstehen kann, was passiert.

Einiges in der Welt erscheint absurd.

Menschen verhalten sich, als wäre die Erde nicht ihr eigener Planet, den man schützen, hegen und pflegen sollte, sondern irgendein temporärer Platz, oft Müllkippe, Testfläche, Spielzeug.

Das Leben ist nicht nur ein Spiel, bei dem es Bauern gibt, Läufer, Dame, König.

Es ist auch nicht das Hetzen von einem Cyber Level zum anderen um letztlich den Goldlevel zu erreichen und alle Gegner eliminiert zu haben.

Im Grund genommen gibt es weder Verlierer noch Gewinner.

Schnell ist der Gewinner von Einst der Looser des Jetzt, und der Looser von früher kann zum kurzfristigen strahlenden Gewinner werden.

Menschen vergessen schnell und in einer sehr schnelllebigen Zeit noch schneller.

Speed in allen Bereichen, bis die Power weg ist.

Ein Leben in Ruhe, mit der Natur in Harmonie könnte einfach sein, aber es ist das immer mehr, noch mehr, das “without Limits”

Das Leben scheint wie in einer Glaskugel zu sein. Von jedem Blickpunkt aus wird das lIcht anders gebrochen und alles ist unterschiedlich zu sehen.

Die Kugel kann sich immer drehen, so, wie die Erde sich nach den kosmischen Regeln dreht.

Aber die Glaskugel ist zerbrechlich. die Ede weniger.

Sie kann sich nur dauernd verändern, mit oder ohne uns, und dies ist ihr egal.

Gibt es uns nicht mehr, entwickeln sich andere Lebewesen, die sich anpassen können.

Nur verhalten wir uns, als gäbe es das nicht.

Das Ziel ist nicht Harmonie, Schutz der Natur, des Lebens in allen Formen, sondern das beherrschen Wollen. Und dazu scheint uns zu oft jedes Mittel recht.

Kriege, Konflikte in allen Ebenen und Bereichen, Masslosigkeit, Verschwenden von allen möglichen Ressourcen..

Konsum funktioniert nur wenn die Konsummaschinerie rollt.

Seltsam, was da alles passiert.

Die Werbung betört, verstört, begluckt einem, und, man kauft was man weder benötigt noch eigentlich möchte.

Aber es will ja verdient werden.

Die einen zählen Cents und Pennies, die anderen Billionen, Billiarden, und noch die Steigerungsformen, geben es aus, es gehört ihnen ja nicht.

So mutet vieles seltsam an. Verändern wir es lieber so, dass aus dem seltsam ein selten wird.

Lieber Mensch und Subjekt anstatt Ding und Objekt zu sein.

File0766

seltsam

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Jäger und Sammler

Es müssen nicht die Spinnen sein, in deren Netz man geraten kann.

Zum Glück sind sie für uns zu klein. Man stelle sich vor sie hätten unsere Größe.

Alles, was sich in ihrem Netzt verfängt kann als Futter dienen

Wir zerstören es eher.

Unsere Netze sind anders geartet.

Wir sind immer auf der Suche oder Entdeckungsreise.

Da liegt eine interessante Zeitung, ein Artikel, den man liest, beim Arzt, im Restaurant, im Cafe.

Du reisst den Artikel aus der Zeitung oder Illustrierten, steckst ihn ein, legst ihn zu Hause ab, irgendwann , so nimmt man sich es vor, soll er verarbeitet werden. Aber dann gerät er in Vergessenheit.

Man sammelt dies und jenes, verstaut es, vergisst dass man es hat.

Der eigene verfügbare Platz reicht oft nicht aus das in einem Leben Gesammelte zu verstauen; ein Haus mit 20 Zimmern wäre vielleicht notwendig.

Oft entdeckt man nach langer Zeit wieder etwas, von dem man gar nichts mehr wusste.

Eine alte Weisheit sagt, dass man sich von dem trennen kann, was man die letzten 5 Jahre nicht mehr in der Hand hatte. Man hatte es nicht vermisst, und, auch nicht benötigt.

Die erjagten Schnäppchen von einst, sind zu Ladenhüter seines Seins geworden; nur wenige schaffen es in die Nachhaltigkeit des Aktuellen Lebens.

Sammeln kann ausufern, wenn man sich nicht Grenzen setzt.

Was braucht man wirklich an Dinglichem?

Ein Tisch, ein Stuhl, ein Dach über dem Kopf, ein Platz zum schlafen, etwas zum Essen und Trinken.

Alles darüber hinaus ist schön, aber es darf einem nicht erdrücken, belasten,

nicht zu einem Messie Syndrom werden.

Trennt man sich von dem ” zu viel” kann man anderen eine Freude machen.

Unsere konsumorientierte Gesellschaft will dass man immer Neues kauft, Altes entsorgt. Aber muss man einen Kaufzwang oder ” günstig ” und dem ” will ich haben” folgen?

Es sind die modernen Spinnennetze. Die Spinne heißt Werbung, das Schnäppchen ist das Lockmittel, kauft man es, hat man es und ist sein Geld los.

Tag täglich wird man umgarnt; andere meinen einem zu sagen was man benötigt. Der Jäger wird zum Gejagten seiner überflüssigen Bedürfnisse.

Bewahrt man sich seine eigene kritische Distanz, lernt man sich, auch wenn es schwer fällt, von Überflüssigem zu trennen.

Es gibt genügend Plattformen, wo man es gut verkaufen kann, und anderen ist damit geholfen.

Jäger und Sammler

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dinglich

Möchte man seine Gefühle auf Eis legen, muss man nur alles als ” Ding”sehen.

Anonym, einfach nur eine Sache in der Realität.

Menschen gehen vor sich hin, etwas Weißes im Ohr, sprechen vor sich hin, schauen nicht links, nicht rechts.

Ein paar Jahre zuvor hätte man geglaubt man wäre in einem Science Fiction, in einer Gesellschaft, die Selbstgespräche führt, die keinen Blicke für das Geschehen auf einem Weg irgendwo hin haben.

Manchmal wirkt die Situation wie AI Roboter, kein Herz, keine Seele, keine Empfindungen, kein Mitleid, keinen Blick für Mensch und Tier.

Man schaut sich nicht mehr an. Die Blicke sind starr in eine Richtung gerichtet, man läuft wie ferngesteuert.

Interessant wäre zu einem bestimmten Zeitpunkt alle Blicke linear zu verlängern, ein Bild von Richtungspfeilen schaffen.

Man könnte feststellen, dass alles ins Leere gehen würde.

Schmerzfrei, wertfrei.

In der Straßenbahn, stehend, sitzend, fast niemand , der nicht mit seinem Mobiltelefon spielt, Sms anschaut Bilder scrollt, aber es gibt kein verbales Gespräch, auch wenig visuelle Kommunikation, fast kein Lächeln.

Es ist nicht ein vor sich hin Denken, es ist ein Cocktail aus Langeweile, der Kontrolle ob jemand einem Likes sendet, oder belanglose Messages die man heiß erwartet und enttäuscht ist, wenn nicht umgehend eine Antwort kommt.

aber eigentlich wird die Seele abgestumpft.

Man funktioniert, kein Blick ist direkt oder parallel, man ist gehetzt, vernetzt. Digital verdinglicht.

Manche Menschen wirken wie eine lebende App, die auf standby ist, der Kopf arbeitet, der Rest läuft automatisch ab, tippt man sie an, erst dann reagiert sie.

Weder Mensch noch Tier und Pflanzen sind nur einfach ” Dinge”, Gegenstände.

Dingliches Recht ist das Recht an einer Sache.

Leider gibt es auch da zu viele Situationen, in den wir etwas Lebendes als Sache sehen, das Menschliche dabei vergessen.

Bei Sorgerechtsstreit gehen die Streitpartner mit ihren Kindern um als wären sie Gegenstände auf die man genau dieses Recht hätte.

Haustiere werden als Dingliches betrachtet. Manche , wenn sie ihnen überdrüssig sind, setzen sie einfach aus; es ist ja nur ein “Ding”.

Über die Seele, deren Gefühle und Enttäuschung macht man sich keine Gedanken.

Es sind jedoch Lebewesen.

Es gibt viele Übergänge. Mumien, Körperwelten, Plastinate, in der Archäologie.

Was macht man, wenn man auf einmal mit einem Knochenfund DNA Übereinstimmungen hat? Dingliches und menschliches.

In der Pathologie? Bei Operationen?

Transplantierte Organe, eingefrorenes Sperma, eine Sache, ein Ding?

Roboter die auf Gefühle reagieren, weil man diese ihnen einprogrammiert hat, nämlich so oder sooo sich zu verhalten.

Dingliches ist nicht nur Materielles. Vieles ist in ein Ding-Mensch- Netzwerk eingebunden, wir sind es uns nur nicht bewusst.

Alles hat seine Seele, auch wenn wir uns oft dinglich verhalten und alles zu tun das Innere zu verbergen.

Letztlich sollte man allem mit Achtung und Respekt begegnen,

und wenn es eine Blume ist, deren man überdrüssig ist und sie im Abfall entsorgen will, weil sie ja ausgedient hat.

dinglich

Original HPH, signiert.

5.500,00 $

Vision Ressource “Bestand”

Es gibt viele Strategien für die Zukunft.

Eine wesentliche wäre die über den Umgang mit unseren Ressourcen.

Es wird vom Verbrauch vorhandener Ressourcen geschrieben und gesprochen,

Zeituhren werden gezeigt, wie wir das Vorhandene bald aufgebraucht haben sollen.

Das Geheimnis liegt irgendwo ganz anders.

Keine Energie geht verloren, wir haben genügend davon, nur nutzen wir das nicht.

Wir sind immer noch konsumabhängig, anstatt bedarfsorientiert,

und leben, so ein häufiger Vorwurf, auf Kosten der Zukunft.

Das könnte alles schnell geändert werden.

Die Schlüsselworte sind “Wake Up”. Reduce, Refuse, Re-Use, Recycle eien Strategie zur Verhaltensänderung.

Es muss nicht das Neueste sein, um das Alte wegzuwerfen, zu entsorgen.

Vieles kann wieder verwendet werden.

Anderen es zur Verfügung stellen, einen Funktionswandel durchführen.

In alles, was wir haben, ist Energie gesteckt worden, und nichts muss weggeworfen werden.

Wiederverwendung ist eine uralte Strategie. Die Steine einer zerstörten Burg wurden in Häusern gleich wiederverwendet.

Zirkulär, mal da, mal dort.

Nur eine Wende im Denken, mehr Bescheidenheit, Verzicht auf Überfluss hilft als Strategie eine sorgenfreie Zukunft zu haben.

Essen , statt die Hälfte nicht zu essen und wegzuwerfen kann einfach umkomponiert werden, ein neues Menue kann entstehen.

Man muss nur die Mosaiksteine des Lebens neu zusammen setzen.

Farbe und Form ändern ohne neue Ressourcen anzapfen zu müssen.

In der Architektur weg von der Abrisskultur hin zur Integrationskultur. Altes mit Neuem verbinden, einfach umbauen, überbauen , verbessern.

Vielleicht das Schaffen von “Andock-Häusern” , die über das Alte gebaut oder mit diesem verbunden werden, Neues kreieren.

Was alt und kaputt ist muss überhaupt nicht weg. Es kann repariert werden, neu umgestaltet, umgebaut.

Reparatur-Cafes können gegründet werden, in denen Spezialisten im Ruhestand ihr Wissen weitergeben können und kaputtes neu funktionierend machen.

Massive Holzmöbel werden geschreddert, obwohl diese mit wenig Aufwand restauriert werden könnten, aber manche mögen lieber Pressspan Möbel oder solche aus Kunstoff.

Alte Stoffe sind nicht die zig mal verwendeten, gepressten, verdünnten, wir müssen sie nur nutzen.

Der Verkauf des Bestandsmobiliars, der schon benutzten Utensilien müsste belohnt werden, in dem dieser mit ganz geringem Steuersatz belohnt wird.

Alte Industrieanlagen könnten zu modernem Wohnraum verändert werden.

Sammler von allem Möglichen sind die neuen Lageristen.

Das, was wir haben, unser Bestand, kann für alle reichen. Packen wir es an.

Vision Ressource ” Bestand “

Original HPH, signiert Für ein Reparatur Cafe

6.500,00 $

Das Geschäft mit Angst und Hoffnung

Es ist so wie mit ” Zuckerbrot und Peitsche”

Das Bonbon wird einem hingehalten solange man das macht was andere wollen. Hat man auf einmal eine eigene Meinung gibt es die mentale Peitsche.

Ein Sprichwort sagt: “Hoffnung und Angst können nicht beide am gleichen Ort leben”.

Aber sie wechseln sich ab.

Manche schüren die Angst vor einer Geldentwertung um ihre scheinbar inflationssicheren und resistenten Anlagen und Wertpapiere zu verkaufen.

Man hofft auf Gewinne.

Tägliche Risiken werden überbetont; man soll sich gegen alles versichern und verliert dabei sein Geld.

Vieles wird einem suggeriert, schürt Hoffnungen, soll Ängste überwinden.

Krankheiten, wie Krebs, Alzheimer, Pandemien. Für alles gibt es Mittel die Hoffnung machen, aber der Preis ist Geld, ob es helfen wird ist fraglich, aber die Hoffnung treibt an.

Manche Geschäfte damit sind skrupellos, ausbeuterisch.

Hohe Zeit für Scharlatane.

Wenn die Angst an die eigene Haustüre anklopft, sollte man die Hoffnung rausschicken.

Hoffnung und Angst, ungleich, widersprüchlich und trotzdem gehören beide zusammen. Nur sollte die Hoffnung immer das Dominante sein.

Aber nicht gegen Geld, denn damit gibt es andere Gewinner.

Mit Horoskopen wird geworben.

” Das Unheil verfliegt und der gute Geist wird helfen, aber dafür muss man 50 Euro überweisen. Macht man das, stellt man fest dass die Überweisungen in eine Dauerschleife übergehen. Man müsste die Angst vor sich selbst haben, da mit zu machen.

Jeder Mensch hat einmal Angst, aber die muss man überwinden lernen,

und dabei kann die Hoffnung und der Glaube an sich selbst helfen.

Man muss sich nicht Angst einflössen lassen.

Mit Krisen kann man wachsen, man kann sie meistern, und,

bekommt Erfahrungen.

In der Politik wird mit Angst gearbeitet. Der Bürger der Angst hat, lässt sich leichter manipulieren. Für Populisten gängige Praxis.

Manche setzen Angst gezielt ein.

Klimakrise, Angst vor Kriegen, Konflikten, Krankheiten.

Die Welt sollte schon zig Mal unter gehen, aber nur die Sonne geht am Abend unter.

Und, man bietet immer ein gewinnbringendes Modell der Hoffnung an.

Grüne Geschäftsmodelle, grüne Luft, grüne Früchte, grüner Strom.

Vieles wird einfach dazu erklärt.

Man kann auch die Farben austauschen, blau, braun, gelb, schwarz.

Aber alles kostet mehr, und je mehr Angst, desto mehr klammert man sich an die scheinbare Hoffnung.

So, wie der bellende Hund die Schafsherde antreibt, so geschieht das leider zu oft im Leben mit den Menschen.

Meinungen lassen sich leicht mit dem Spiel Angst und Hoffnung transferieren.

Hoffnung ist immer ein Motivator, die Angst das einem einengende.

Angst und Hoffnung dürfen nie zu einem Geschäftsmodell werden.

Hoffnung kann einem aufrecht erhalten, den Mut zum Überleben geben, Willenskraft schaffen.

Wissend, das nach jedem Abend ein Morgen kommt, nach jedem Regen die Sonne,

ist doch das Licht im Dunkeln besser als sich den Tag verdunkeln zu lassen, und dafür auch noch bezahlen zu müssen.

Das Geschäft mit Angst und Hoffnung

Original HPH, signiert

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Prioritäten setzen

In der Schule lernt man nicht richtige Prioritäten festzulegen.

Vermutlich weil die Lehrplanverantwortlichen das nicht können, noch weniger die Politiker.

Die haben ihre eigenen, wie ideologische, parteibezogene, oder auf Macht hin zielenden Schwerpunkte.

Unser eigener Schwerpunkt müsste eigentlich die eigene Kernfamilie sein, gefolgt vom Schutz des Umfeldes , der Natur, der Erde.

Weil wir nicht lernen unser Leben zu planen oder sich darüber Gedanken machen sind die Prioritäten zufällig, spontan oder werden von anderen festgelegt.

Kein Plan zu haben ist auch ein Plan.

Es ist das Verknüpfen von Hoffnung und Vertrauen in das Schicksal und die einem umgebenden Menschen, auch in die eigene Erfahrung, und das, was man genetisch geerbt hat.

Menschen sind oft auf der Suche, ohne eigentlich zu wissen nach was und wo,

oder darüber nachgedacht zu haben, was die eigentlichen Prioritäten sind.

Der Glücklichste muss nicht der sein, der alles hat, sondern doch eher derjenige, der das, was er hat, schätzt.

Prioritäten kann man setzen oder auch haben.

Eine zentrale Frage ist das ” will ich das”. Prioritäten ändern sich im Verlauf des Lebens.

Es kann manchmal auch das schlichte Überleben sein.

Die Triage in der Medizin, bei Katastrophen. Wem muss bei knappem Personal, Material und knapper Zeit zuerst geholfen werden, wer hat noch Zeit.

Setzt man alles auf die erste Stelle, wird aus allem nichts.

Wie heisst es:

” Wer versucht, sich alle Türen offen zu halten, wird seinLeben auf dem Flur verbringen”.

Niemand weiss wie lange er zu leben hat, so müsste in der Konsequenz eine Prioritätensetzung von der Kürzesten zur Verfügung stehenden Zeit ausgehen.

Kriege, Konflikte, streiten haben da eigentlich keinen Platz. Die Bewertung wäre: Kann gestrichen werden, verzichtbar.

Es gibt viel wichtigere Dinge., die man erledigen müsste.

Hat man mit den Menschen, die einem lieb und wichtig sind alles gesprochen, getan, was etwas bedeutet.

Am Ende des Lebens kann nicht eine Liste stehen, was man alles noch hätte tun wollen. Ein Ballast, den man nicht in eine andere Welt mitnehmen sollte.

Hat man sich bei Menschen, denen man Unrecht tat, dafür entschuldigt?

Hass und Wut, Nörgeln, Muffeln gehört auf die ” kann wegfallen” Liste.

Vorsätze sind ” kann und könnte” Lösungen.

Das eigen Tun, nach seinen Schwerpunkten priorisiert, ist wichtig.

Dinge, die dem Karma gut tun.

Jede Zeit ist begrenzt. Zeitfresser sind ” Kann gestrichen werden” Faktoren.

Man benötigt ein individuelles Zeitmanagement, gemessen an dem, was einem etwas bedeutet, wichtig ist.

Das zu erkennen ist nicht immer leicht. Wartet man zu lange, kann es zu spät sein.

Es gibt viele Testfragen dazu.

Hätte man nur 10 Euro und müsste man davon leben, w+ürde man diese teilen um Tieren in Not Futter zu kaufen?

Wenn man in Urlaub fährt und nur eine kleine Tasche hat, was nimmt man mit?

Oder wie ein Mann handeln, der bei einer nahenden Flut erstmal seinen Wein im Keller retten möchte?

Priorotäten zu setzen kann uns immer treffen, wir müssen das festlegen nur mit uns selbst im Einklang rechtzeitig machen,

und damit kann man jederzeit anfangen, man muss nur in sich gehen und sich ehrlich die entscheidende Frage stellen:

Was ist mir das Wichtigste, und das muss nicht das eigene Leben, der eigene Stolz, Ziele , die irgendwo fiktiv stehen, Geld und Macht, sondern das kann ganz banales sein.

Bei wirklich Wichtigem gibt es kein “aber”.

Respektvoll miteinander umgehen, Lächeln, auch einmal loben, wertschätzen, was andere Menschen tun.

Prioritäten

Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

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