Quelle: brainstorming
Author: hphsblog
brainstorming

wenn ein bestimmtes Stichwort durch die inneren Archive des eigenen Denkens schwebt
Assoziationen dazu auf der Suche nach Verflechtungen und Neuanknüfungen Impulse aufnehmend und gebend, suchend, fordernd, analysierend, die eigene mentale Suchmaschine, unergründlich alle Ecken des Gespeicherten durchforstend
manchmal wie ein kleiner Wind, dann wie ein Sturm, ein Orkan von tausend Ideen, aber 1999 davon nicht verwendbar, alles abtastend, bis der göttliche Funke
und die Antwort als Erfolg mit einem ” das ist es” kommt
Default

Die Wetterapp meines Iphone zeigt eine Stunde Regen, eine Stunde Später
Verschiebung des Regens, dann Gewitter, wechselt alle 10 Minuten
zwei Tage Hitze, dann Regen, Abkühlung.
Der Wetterbericht wechselt,
so daß immer etwas anderes kommt, als erwartet wird;
Möchte in den PC etwas eingeben, dann gibt mir der Sprachassistent etwas anderes
vor,
einmal benötigt er zur Suche im Internet lange Zeit,
man denkt irgendetwas stimmt nicht,
dann wieder wird beim ersten eingeben von Buchstaben schon eine Fülle
vorangeboten
Aber eigentlich ist das Wetter wie man sich fühlt, einmal schön, einmal mies
Der PC der nach meinem Intervenieren “default” bringt, den muss ich nehmen , wie er ist,
einfach Geduld, Freude zum Feiern, Lust auf Regen, Spass an der Hitze
Abkühlung und Erfrischung beim Regen.
Schlechtes Wetter gibt es nicht,
nur schlechte Laune und Kleidung
ein langsamer PC ist die Chance nachzudenken
die default Anzeige eine neue Chance die mentale Richtung zu ändern
und beim nächsten Start, beim nächsten Morgen
kann alles anders sein
Zukunft
Quelle: Zukunft
News

News, Fake news, was ist richtig was ist falsch?
wer weiss was wirklich war und
nicht nur durch die Brille des Journalisten oder seines Chefredakteurs,
der aus taktischen Überlegungen heraus dies oder jenes nicht will,
weil sonst die Anzeigenkunden abspringen.
Überflutung oder Selektion,
vieles oder weniges
wichtiges oder unwichtiges,
der einzige gemeinsame Nenner:
News, Neuigkeiten, die wenn veröffentlicht, schon Geschichte sind
von überall her, aber was sollen wir wissen, was nicht,
dopplet oder nüt , aber das schweizerische nüt ist weniger als das Doppelte, nichts
was bleibt uns,
Vielfalt statt fixiert sein,
vergleich statt festlegen
eigene Selektion statt Fremdbestimmung
letztlich sind wir, die es so drehen, wie wir wollen, können, sollen
Zukunft

wenn man wüsste, wo der Weg hingeht,
welche Türe sich auf tut,
welches Schloss zu öffnen geht,
ob der Boden Löcher hat, und der Himmel hinter den Sternen endet ?
eines hat alles gemeinsam,
der Weg dahin kommt aus der Vergangenheit und dem Jetzt und
irgendwann wird das Jetzt Vergangenheit und die Zukunft ein jetzt werden,
gäbe es einen neutralen Punkt, wo alle drei Phasen zu beobachten wären,
wo würde der sein,
das Zeitlose, Unendliche, Unfassbare,
wo alle Fäden beginnen und alle Wege enden?
Zukunft
Quelle: Zukunft
Zukunft

wenn man wüsste, wo der Weg hingeht,
welche Türe sich auf tut,
welches Schloss zu öffnen geht,
ob der Boden Löcher hat, und der Himmel hinter den Sternen endet ?
eines hat alles gemeinsam,
der Weg dahin kommt aus der Vergangenheit und dem Jetzt und
irgendwann wird das Jetzt Vergangenheit und die Zukunft ein jetzt werden,
gäbe es einen neutralen Punkt, wo alle drei Phasen zu beobachten wären,
wo würde der sein,
das Zeitlose, Unendliche, Unfassbare,
wo alle Fäden beginnen und alle Wege enden?
digitalisiert

bargeldlos bezahlen,
an der Kasse hat die Verkäuferin kein Kleingeld mehr, so bleibt nur die Zahlung mit der Karte
was ist mit allen Supermärkten, wenn der Strom ausfällt,
kann dann noch eingekauft werden, wenn die elektronischen Kassen nicht mehr
funktionieren,
Hunde und Katzen haben schon den Chip unter der Haut, um sie zu identifizieren,
bei uns kommt er auch, Identifizierungsmittel, Überwachungsoption, Kontrolle,
Gesundheitsdatenspeicher, ein Chip der beim Einkaufen beim Verlassen des
Einkaufsmarktes gleich die mitgenommenen Waren vom Konto abbucht,
Eintritssgelder für ein Konzert, Bahntickets bucht.
Nur was ist, wenn keine Deckung mehr auf dem Konto ist?
Kein Problem, wenn man Geld abschafft, so wie Karl Marx das im Kommunismus
wollte, Tauschen ist umständlich, funktioniert nicht, wie das die Roten Khmer
erfahren hatten,
aber wenn jeder seine Arbeit gerne macht und nur das, was er benötigt sich im
Geschäft holen würde, wäre das eine idealisierte Welt, ohne Geld,
Bedarfdeckungswirtschaft,
einfach ein Mindesteinkommen, fiktiv in einer digitalisierten Welt,
ein Kühlschrank, der die Essensgewohnheiten von Einkäufen speichert und gleich
die Anforderungsdaten übermittelt, so daß per Drohne auch das gewünschte
angeliefert werden kann, Ein Auto das auf Zuruf kommt?
Ersatzteilanforderung aus der Biorepairbank, Gesundheitscheck, beim gehen gleich
die Daten an einer medizinische Datenbank übermittelt, die dann notwendige
Arzneimittel oder Anweisungen gibt,
alles was am PC, IPhone oder Pad gemacht wird, ist gespeichert und
Verkaufsgegenstand
Datenschutz ist nicht garantiert, eher Objekt von Begierden,
alles automatisiert, digitalisiert, rationalisiert um ein Maximum an Freiheit zu
haben, die dann keine ist, weil alle daten auch misßbraucht werden können.
Nichts wissen, macht nichts, das mobile Lexikon beantwortet alle Fargen, so daß das
eigene Gehirn total geschont wird, oder Wissen über den Chip eingespeist wird.
Es wäre das paradies, das uns überflüssig macht.
In allen Religionen ist das Paradies in einer anderen Welt, deswegen müssen alle
potentiellen diesseitigen Paradiese Macken haben, eine totale Digitalisierung des
Lebens wäre vermutlich der Verlust der Individualität, des Menschseins, der Weg in
eine unmenschliche Welt in der das Subjekt zum Objekt wird, der Täter, der die
digitale Welt erschaffen wird, zum Opfer abstrahiert würde
So bleibt die Realität der praktischen Philosophie des Aristoteles, daß die Theorie die
höchste Form der Praxis wäre, dann nämlich wenn sie so durchdacht ist, daß sie
direkt in die Realität übertragbar wäre, und das wäre die, in der ein Leben auch
ohne Strom, Chip und Datenbank möglich sein muss
Auszeit

einfach sich die Zeit nehmen, sich hinter dem Gebäude seines Seins zu verstecken,
nicht erreichbar zu sein, für niemand außer für sich selbst
Schonzeit,
das Drehrad und Räderwerk menschlichen Lebens verlassen, ohne die Uhr
abzuschalten,
den inneren Lautstärkevolumenregler auf null,
alle Sensoren auf standbye,
meditieren, philosophieren,
die Erde verlassen, alles hinter sich lassen,
die mentale Nachbargalaxie besuchen, dann Rückflug,
wieder im Hafen der Realität landen,
relaxed, ausgeruht, wieder ausbalanciert