Quelle: Fata Morgana
Author: hphsblog
wenn die Zeit stehen bleibt…

Anfang oder Ende,
schockierend, blockierend,
seit wann gibt es Zeit?
was wäre, wenn diese stehen bleibt,
alles erstarrt in einem Jetzt,
ein unendliches Räderwerk, einfach still stehend,
oder einfach nur eine Sekunde des Lebens,
eingefangen in einer Illusion,
einem visualisierten Gedanken,
im Moment festgehalten,
um nachher wieder weiter zu laufen,
auf dem Weg in die Unendlichkeit,
irgendwo zwischen Alpha und Omega
Irgendwo im nirgendwo

man fährt in eine unbekannte Stadt,
parkt seinen Wagen,
man sucht eine Adresse, findet diese nicht,
lässt sich aber durch nichts abschrecken,
bewundert das Panorama, die Sicht, den Ausblick,
die Silhouetten der Dächer und Türme,
spürt das Karma des Ortes,
entweder hat man ein deja vue Gefühl, fühlt sich einfach wohl, oder
es schaudert einem und man flüchtet,
gedanklich fährt man jede Linie, jedweden Kreis, Dreieck oder Tor ab und
entlang, um dann,
von Freunden umgeben,
sich auf die Zukunft zu freuen,
im nirgendwo des irgendwo
Hardrockdreams
Quelle: Hardrockdreams
Hardrockdreams

einfach abspannen,
den Kopfhörer auf, seine Lieblings CD, LP oder egal welcher Tonträger abspielen,
völlig in der Musik aufgehen, eintauchen in eine andere Welt,
die Gedanken im Takt kreisen lassen,
die Augen schliessen, nur Rhytmus, Töne, das, was einem bewegt,
selbst Objekt seiner musikalischen Träume werden,
Raum, Zeit mental auflösen, samt aller mit diesen Dimensionen verbundenen Probleme
sich in Trance befreien, seine spirituellen Verkrampfungen lösen,
um dann wieder aus dieser Freiheit aufzuwachen,
wieder frei und fit für die Unzulänglichkeiten der realen Welt
Wege
Wege
Wo ich bin ist vorn,
hab ich mir das nicht oft gesagt,
was aber ist, wenn da der Abgrund ist,
ist hinten manchmal nicht besser,
weil man den besseren Überblick hat,
muss ich schnell sein, oder langsam
es ist schwer in der Menge seine Position zu finden,
was ist real, was ist unwirklich,
suche den Weg
der muss nicht immer gerade sein,
er geht hoch, er geht runter
um Ecken, im Kreis, rückwärts, vorwärts
wohin, woher
welcher Weg
welche Abzweigung, welche Weiche
es gibt kein halten,
die Zeit läuft gnadenlos
Umwege , Irrwege
Pfade,
Wegkreuze
für das Ende des Weges, für die Einbahnstraße,
den Kreisverkehr des Lebens,
für die Überholspur auf dem Weg zu einem fiktiven Ziel,
das dann doch nicht kommt,
der Fata Morgana der Seele,
die die wahren Schätze übersieht,
die Rast, das Verharren in Bewunderung dessen,
was so keine plakative Größe brauch,
was es sich leisten…
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en revue, en passant

oft ziehen am Abend die Gedanken an einem vorbei,
durchstreifen den Horizont dessen, was war,
oft bleibt nur das Negative haften,
das, was schief gelaufen ist,
besser ist das, was geglückt ist,
einem mit Freude erinnert, nachhaltig ist.
Eine Nachbereitung , um zu lernen, was man ändern, verbessern kann,
gut, wenn man das kann,
nicht verbohrt ist, sondern offen, selbstkritisch
und sich über die meisten Dinges des Lebens freuen kann,
auch über sich selbst lachen kann,
und die gedanklich vorbeiziehenden Erinnerungen
als Filmausschnitt des eigenen Lebens sieht,
als Selbstreflektion, als Chance,
sein Leben immer in eine positive Bahn lenken zu können
Großstadt-Monster

Monster, Bestie , Chimäre, Kreatur, Monstrum, Scheusal, Ungeheuer, Ungetüm,
Untier,
kommt von Monstrum, einem Wunderzeichen, furchterregend groß,
aber ist das nicht das für was wir uns manchmal halten.
Maßlose Selbstüberschätzung eines winzigen Rädchens im Getriebe.
Dabei überrollen wir die Gefühle anderer Menschen und Tiere wie ein Untier,
eben wie ein Monster
Auch der mächtigste Mann, die schönste und begehrteste Frau sind letztlich
gegenüber der Natur, der Erde, dem Weltall nur ein bißchen mehr als ein Nichts
Hochmut, Arroganz,
Was nützen alle Titel, alles Geld dieser Welt, alle Macht wenn es keine Liebe gibt,
wenn nur die Kälte und die Gier regiert und bestimmt?
Krankheit und Tod suchen sich ihren eigenen Weg und man kann das nur verzögern
aber nicht verhindern
das, was den Sinn des Lebens ausmacht, muß nicht mengen-wertmässig viel sein,
es ist meistens umsonst, kostet nichts, aber s kann nicht gekauft werden, nur
geschenkt,
das ist ein Lächeln
Im Wartesaal des Lebens
Warten,
warten auf was kommt, auf irgendetwas
man kann sich beschäftigen, hochrechnen, was doch dann nicht kommt
es könnte kommen oder nicht
der Mensch denkt, Gott lenkt
hoffen, zoffen, andere ärgern, sich ärgern
planen, Plan A, B, C und noch mehr
vielleicht auch nur eine Minute in seinem Sein verharren, sich auf sich besinnen
zufrieden sein mit dem jetzt
dankbar für das IST
mutig für das Neue
warten als Chance sehen
den Tag geniessen
ein Lächeln schenken

Unerwartet
Erstens anders, zweitens , als man denkt.
man plant, durchdenkt, denkt vor und nach und über,
mach Plan A, B, C und überlegt jede potentielle Option,
und dann, staunt man, weil genau das eintritt, das man
nicht berechnete, erwartete, kalkulierte
einfach so, statt soooo,
folglich alles laufen lassen, weil Pläne eh keinen Sinn machen?
Oder, beim Planen das Unkalkulierbare kalkulieren,
den Gesamtplan wissen , bedeutet mehr als den täglichen Zufall als Objekt zu erfahren.
Glaube, Respekt vor der Schöpfung, innere Werte, Zuversicht