auf dem Highway der Träume

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Die Augen sind geschlossen, man schläft, auch nicht, döst, wandert zwischen der Welt der Dunkelheit und dem Licht

Fragmente der eigenen Geschichte, zerlegt, auseinander dividiert, abgelegt, wieder aktiviert

da etwas , dort eine Situation, manchmal alles zusammen oder durcheinander gewürfelt.

Die mentale Wanderung lässt sich ablenken, beeinflussen, interaktiv der Realität davon laufend,

erst später wieder in dieser landend, ohne richtig abgehoben zu sein.

Ein fiktives weisses Schloss beherbergt das Archiv der Träume, verschlossen,

nur dem zugänglich der den Code oder Schlüssel dazu hat.

Der Datenhighway führt zu ihm hin  und von ihm weg,

no body knows

 

auf in die Ferien

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sehnsüchtig erwartet,

Freizeit, Ferienzeit, tun was man will, wo man will und endlich das tragen, was einem gefällt.

Nicht auf die anderen und ihren Geschmack schauen, nein, auf den eigenen und wenn er noch so ausgefallen , ausgeflippt sein mag

Ferien, Tage an denen Behörden, Ämter nicht arbeiten,  an denen man keine Dienstleistungsverpflichtung hat,

vom Lateinischen feriae = Festtage kommend

vielleicht sollte man versuchen ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Festtage zu bekommen,

auch durch mentales Abschalten

Nicht leben um zu arbeiten, sonder arbeiten um zu leben

Ferien sind auch das Wochenende, ferien kann sein Abstand von allem zu gewinnen, und wenn es auch nur für Stunden, Tage ist

Seit 1521 hat man in der Reichsordnung  geschäftsfreie Tage eingeführt.

Schulferien gibt es seit 1749

Ferien ist ein Pluraletantum

Schauen wir, dass die Anteile mentaler Ferien immer grösser wird,

Zeiten, indem man seine Arbeitskraft nicht gegen Geld verleiht, sondern von dem Verdienten…

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Erinnerungen

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Feminin,

trotzdem steckt ein männlicher Teil, das ” er ” darin, das “in” für innen, mental

und “ung” als die Substantivierung von Verben, also etwas, was geschieht oder geschehen ist

Gedenken, Gedanken, auch Mahnung,

wahrscheinlich, weil wir zumeist nichts aus der Geschichte außer Geschichten  lernen

Niederschrift, vielleicht einer Autobiografie, die dann niemand mehr liest,

es sei sie böte Stoff für einen Roman,

auch der Eindruck, den man von jemand hat, das, was fragmentarisch nachhaltig übrig blieb,

von einem Menschen, einer Begegnung,

vielleicht die mentale Wiederbelebung früherer Erlebnisse und Erinnerungen.

Eine Reminiszenz des Seins, das Tagebuch der Histörchen,

die Aktivierung der eigenen  Memorykreise,

oder nur ein Memo, eine Niederschrift um etwas schwarz auf weiss zu haben.

Wenn man sie pflegt, zumindest die schönen Erinnerungen , die schlechten mental schwärzt,

kann man auf ein Reservoir von Schönem statt Schauerlichem zurück greifen,

man könnte sogar in seinen Erinnerungen schwelgen und manchmal sind diese das

Letzte,  was man hat.

Besitz, Hab und Gut, alles kann weg sein, aber die Erinnerungen bleiben.

Um daß man da positive hat, muss man auch etwas dazu tun,

kann nicht warten bis die von selbst kommen, denn dann kommen diese vielleicht nie

sich recken und strecken

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Einfach sich wohl fühlen,

entspannen,  seine Gliedmassen einfach ausstrecken, dehnen, lang machen,

schön, wenn man es gemacht hat,

trotzdem fällt es oft schwer,

sich hinlümmeln, hinpflarren, straffen,

an seinen Muskeln ziehen um diese beweglicher zu machen,

in der Materialtechnik  freiformen,

was physisch gilt sollte auch mental gelten.

Wie oft sollten wir unser Denken beweglicher machen, nicht stur,

rücksichtslos sein, sondern mit Achtung und Höflichkeit miteinander umgehen,

nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen,

sonder spirituell gestreckt, beweglich frei sein, um seinen Weg zu finden und nicht im Sumpf des einem herab Ziehenden fest zu harren

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Ein Blick durchs Schlüsselloch

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Im täglichen Leben gibt es so viele Eindrücke, die auf einem einströmen,

solche die einem bewegen , andere, die nur unterbewusst registriert werden.

Manchmal bleibt das Auge, der Blick an etwas hängen, und wenn es auch noch so klein ist,

ein winzige Pflanze, eine Situation, ein Käfer, Wolken am Himmel, ein Panorama,

ein Tier, ein Blatt, Augen, die einem voll Vertrauen anschauen.

Eine Sekunde, ein bleibender Eindruck, ein Moment, der bewegt, der glücklich macht,

etwas bewundern lässt, a glimpse of paradise,

die Chance und Gnade etwas Ausstrahlendes zu sehen,

dies zu erleben,

die Chance in die Schatzkammer des Glücks blicken zu dürfen

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verloren

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Man denkt, fühlt, nimmt auf, nimmt an,

reflektiert und konsumiert,

Gedanken kreisen, winzige Impressionen wachsen  zu gigantischen Wichtigkeiten,

obwohl eigentlich völlig unwichtig seiend.

Verloren in seinem Sein? Man kommt sich manchmal so vor.

Man kann Dinge nicht ändern, die man aber verändern möchte, etwas bewegen,

etwas Positives auf den Weg bringen,

in der Realität gebremst durch physische Grenzen.

Sich mental verloren fühlen, aber auch etwas physisches nicht mehr finden,

ausgeliefert, gebrochen, erledigt, hilflos, schutzlos, ruiniert, heruntergekommen.

Viele Worte für das Gefühl der Ohnmacht.

Aber was kann man wirklich verlieren?

Die Würde, die Ehre,  nur wenn man es zulässt,

ein Gegenstand, der ist nicht das Leben,

Das Leben? Da gibt es das danach. Energie geht nie verloren,

ändert nur ihre Form und Beschaffenheit.

Einen job kann man verlieren und ist gezwungen umzudenken, anderes beginnen,

Freunde? dann waren es keine, denn diese sind nur Freunde, wenn sie auch in der eigenen Not zu einem halten.

Was kann man verlieren? Einen Krieg? Der ist in der Geschichte einmal nichts.

Ein Spiel, danach gibt es wieder ein neues Spiel

Vergessen? Ist etwas Normales,

Ein Schritt auf dem Weg des Entstehens in die Unendlichkeit,

Verloren, verlieren ist nicht “die ” Welt ,

sondern eher eine Chance des neu Beginnens,

Lieber assoziieren mit verloren zu sein im Glück, der Zufriedenheit mit dem Ist um das ” was wird ” noch schöner zu gestalten

public viewing

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Gemeinsam schauen, dazwischen reden, trinken, essen, talken, snacken

die Stimmung auf sich wirken lassen, solidarisch sich freuen oder fassungslos sein.

Menschen, die sich nicht kannten, und danach nicht wieder sehen werden,

werden  temporär zu guten Bekannten,

Nationalflaggen, die sonst nie gezeigt werden, spielen auf einmal eine Rolle,

ohne dass man riskiert als Nationalist gekennzeichnet zu werden.

Aber warum gehen Menschen zu einem Gemeinschaftserlebnis, identifizieren sich

mit einer Mannschaft , die sie vielleicht noch nie hautnah erlebt haben,

projizieren  das Land,in dem man wohnt, geboren ist, mit dieser,

und gehen dann wieder auseinander,

kennen sich am nächsten Tag nicht mehr.

 

Da sitzen und abwarten

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Da sitzen und Tee trinken oder einfach nur abwarten,

kann ja romantisch und schön sein,

da, steht für hier, lokal, demonstrativ, temporär, modal.

Sitzen bedeutet eine Ruheposition einnehmen,

abwarten, einfach die Zeit verstreichen zu lassen bis etwas passiert.

Ein Problem, das ich nicht lösen will, lass ich einfach  aushungern,

so denkt mancher Politiker.

Viele Probleme lösen sich selbst,

nicht bei Gefahr in Verzug, wenn Eile geboten ist, etwas eskalieren könnte,

dann nämlich ist schnelles Handeln gefordert,

koordinieren, reagieren, agieren, regieren,

was,  wenn das nicht statt findet, alles ausgesessen wird?

 

 

Interactive – oder: Wenn die Bilder aus dem Fernseher herauslaufen könnten

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was wäre, wenn der im TV laufende Film sich stetig nach Zuschauerwünschen ändern könnte,

wenn die Handlungsoptionen nach yes/no Mustern oder Texteingaben verändern würden,

ja, die Bilder aus dem Rahmen brechen und einem involvieren würden.

Von der Passivität in die Interaktion, plötzlich Subjekt und Objekt zugleich,

wenn die Bilder nicht nur laufen lernen würden, sonder aktiv andere zum Laufen brächten?

Das  Leben wäre noch unberechenbarer, oder man würde auf den Fernseher verzichten

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Vernetzt

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Networking, 1000 Programme zum Verbinden, Flirten, Dating aller Art.

Bei Facebook, Paarship, Friends, zig Namen und wie sie alle heissen.

Gnadenlose Öffnung aller scheinbar individuellen Geheimnisse, mit denen eine Illusion aufgebaut wird.

Geschönt, geformt, zurecht gemacht, ein Avatar der eigenen Sehnsüchte,

alles von der besten Seite, mit Creme und Superlativen versehen.

Das getunte Selbstbild mit dem realen Bild mental aufeinander legend,

würde vielfach vermutlich zu einer Enttäuschung führen

Niemand würde eine angekreuzte Sammlung negativer Eigenschaften anklicken

oder sich mit so jemand vernetzen.

Folglich wird gelogen, betrogen, getäuscht.

Eine Basis geschaffen von virtuellen historischen Wiederbelebungsversuchen

gemeinsamer Erinnerungen, es wird connected und virtuelle Freundschaften

geschlossen, basierend auf den eingegebenen Daten.

Wir wissen nicht wo die Wege hinführen, benötigen eher stabile Wege und Brücken,

als wie brüchige Stege und erodierende Pfade, virtuelle Datenhighways mit

möglichen unbekannten crashs mit Viren und Lavieren,

sich selbst zum Opfer virtueller Datensammler zu machen,

die mit dem Weiterverkaufen und Nutzen Geld verdienen.

Die Eindrücke, Informationen, das Gespeicherte ist so umfassend,

dss man ein nur für sich selbst zugängliches, nicht hackbares virtuelles Bild seiner  selbst benötigt,

So, wie google earth ein genaues, zeitlich historisches Bild abgibt, brauchen  wir,

statt alles in eine cloud zu geben, ein google brain oder google body, die abrufbare ,

nicht für andere einsehbare Datenbank, statt  vernetzt und gehetzt, vernetzt,

verbunden, Programme, die helfen Ziele zu erkennen,

die helfen sich zu vernetzen um gemeinsam Besseres zu erreichen.

Man stelle sich die Vernetzung als virtuelle Verdrahtung vor.

Die Sammlung aller Kontakte, Kommunikationen,

diese kennzeichnen  nach Art und Differenzierung mit Farben,

die Intensität mit der einer Farbenuancierung

Ein buntes Bild, das nur entwirrt werden kann,

wenn man es entweder von grosser Entfernung oder mikroskopisch vergrössert sieht,

das, Netz des eigenen Lebens