
Zuerst sollten wir eigentlich unsere eigene Erde „terraformen“ , bevor wir uns an die Umgestaltung eines anderen Planeten wagen.
Die Klimakrise zeigt, dass wir bereits enorme Herausforderungen haben, die Erde in einem bewohnbaren Zustand zu halten.
Es auch gute Argumente dafür, dass die Forschung an Terraforming-Technologien für den Mars uns dabei helfen könnte, Lösungen für unsere eigenen Umweltprobleme zu finden.
Konzepte wie CO₂-Sequestrierung, künstliche Atmosphäre und Geoengineering werden sowohl in der Marsforschung als auch in der Klimawissenschaft diskutiert.
Vielleicht wäre es klug, beides parallel anzugehen—den Mars als Langzeitprojekt zu erforschen, während wir dringend notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Erde nachhaltig zu bewahren.
Auf der Erde ist alles eben nicht so spektakulär, Mars und Mond klingen besser.
Wir haben viel zu viele Grenzen gezogen um einheitlich wirken zu können.
Wie heisst das Sprichwort:
” Zu viele Köche verderben den Brei”
Beim Mars sind es einzelne Länder die da agieren würden und noch sind keine Grenzen gezogen, er wäre Neuland.
Bei den Internationalen Klimakonferenzen sieht man wie schwierig es ist alle auf einen Nenner zu bringen.
Katastrophen nimmt man zur Kenntnis, sagt “Oh je”, aber bald danach ist alles wieder vergessen.
Terraforming bedeutet unsere Lebensbedingungen zu verbessern.
Steinwüsten der Städte in grüne und begrünte Flächen umzuwandeln, alles zu tun um unsere Lebensbedingungen zu verbessern.
Es gab einmal ein MPI zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg, das man mit der Emeritierung von C.F.von Weizsäcker schloss.
Offensichtlich war der Forschungsgegenstand für die Geldgeber nicht so wichtig.
Es gibt auch andere positive Beispiele.
Afrika baut eine Grüne Mauer in Sahara und Sahel von Ost nach West.
China baut einen Baumwall rund um die Taklamakan Wüste mit wassersparenden Bewässerungssystemen, um den extremen Bedingungen am Rand der Wüste entgegenzuwirken, wo Wind und Sand nach wie vor die Vegetation bedrohen.
Durch das “Abschließen” des Wüstenrandes mit grünen Gürteln und mit Sandkontrollmaßnahmen, die Energie aus Solarpaneelen erhalten, wird nicht nur die Ausdehnung der Wüste verhindert.
Was machen wir aber sonst noch?
Wäre Terraforming ein Schulfach, würde jedes Kind erlernen Bäume und Sträucher zu pflanzen und diese zu pflegen.
Solch eine Erziehung könnte langfristig unsere Beziehung zur Umwelt verändern und eine tiefere Wertschätzung für ökologische Zusammenhänge fördern.
Leider stehen wirtschaftliche Interessen oft über nachhaltigen Prinzipien, und der Wettstreit um Ressourcen führt eher zu Zerstörung als zu Kooperation.
Offensichtlich führen wir lieber Kriege und Destruktion um seltene Erden, Wasser oder einen fruchtbaren schwarze Erde Gürtel, um Rohstoffe.
Umwelt schützende Maßnahmen müssten “zollfrei” und international übergreifend sein.
Im globalen Zeitalter haben wir immer nur die Nutzung von Monokulturen, Abholzungen des Regenwaldes und Ressourcenausbeutung.
Die Welt braucht dringend mehr regenerative Ansätze, anstatt ständig nur aus dem Bestehenden Profit zu schlagen.
Wenn wir natürliche Ökosysteme stärker respektieren und nachhaltig wirtschaften würden, hätten wir weniger Konflikte um begrenzte Ressourcen und mehr langfristige Stabilität.

Terraforming
Original HÜH, signiert
4.500,00 $















