1,2,3 und dann ……

1,2,3….dann kommt der nächste Schritt, wie ein Puls, der weitergeht, auch wenn alles stockt.

Die Uhr läuft, ob wir wollen oder nicht.

Vorwärts, das Räderwerk, egal ob es mechanisch oder elektrisch läuft,

nur selten rückwärts.

Manchmal fühlt sich das Leben wie ein Countdown an,

vielleicht mit einem Moment des Innehaltens,

bevor etwas passiert.

Der Countdown geht aber rückwärts, wie beim Start einer Rakete, 10,9, 8,….1, 0 und Start.

Dann ist das abgeschlossen.

Im Leben geht es weiter, in der Skala nach oben offen.

Eigentlich ist im Leben dann alles ein Sprung ins Ungewisse, ein Neubeginn oder einfach ein Atemzug.

Was bedeutet “dann” muss jeder für sich selbst bestimmen,

es ist wie ein Schlüsselmoment, der uns dazu herausfordert, unsere eigenen Antworten zu finden und sie mutig zu gestalten.

Ein Ziel, eine Veränderung, oder noch ein offenes Fragezeichen?

1,2,3,…….und dann

Original HPH, signiert

4.500,00 $

Lost

Manchmal kann das Leben wirklich überwältigend sein, und man hat das Gefühl, von einer Welle überrannt zu werden.

Es ist zutiefst menschlich.

Einfach nur einen Moment innehalten und durchatmen – nicht um alles zu lösen, sondern um die eigenen Gedanken und Gefühle zu ordnen.

Ein Treffer direkt ins Herz – als würde das Leben seine Farben verlieren, und alles verblasst in einem leeren Grau.

Das Gefühl kann lähmend sein, aber in jedem Grau gibt es die Möglichkeit, die Farben langsam zurückzugewinnen.

Vielleicht ein kleiner Moment, der einem berührt, wie ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht – ein Lächeln, ein Lied, eine warme Tasse Tee.

Was tun, um wieder eine Nuance Farbe in den Alltag zu bringen?

Manchmal kann schon der kleinste Funken etwas bewirken.

Vielleicht könnte es helfen, sich wieder mit kleinen Dingen zu verbinden, die früher Freude oder Hoffnung gegeben haben – sei es ein Erinnerungsfoto, ein Spaziergang in der Natur oder einfach der Klang von Musik, die einem berührt.

Die Farben könnten Schritt für Schritt zurückkehren, auch wenn es sich langsam anfühlt.

Die Welt ist bunt und es gibt unzählige Farben, wir müssen sie nur wieder sehen lernen.

Wir sind nie “lost”, den die Erdanziehungskraft gibt uns immer eine Bodenhaftung.

Wir müssen nur erkennen, dass wir wieder spüren, dass wir geerdet sind.

Alles hat seine Zeit

Alles im Leben hat seinen Moment, seine Phase, seine eigene Zeit.

Es erinnert daran, Geduld zu haben und die verschiedenen Facetten des Lebens zu schätzen, ob hell oder dunkel, freudig oder ruhig.

Man kann auch nicht alles auf einmal machen,

auch nicht immer etwas tun.

Auch Auszeiten sind wichtig

Das Leben ist ein Balanceakt, und manchmal ist weniger mehr.

Auszeiten geben uns die Chance, innezuhalten, durchzuatmen und neue Energie zu tanken.

Um klarer zu denken und achtsamer mit uns selbst zu sein und unserer Umgebung umzugehen braucht man Abstand.

Ohne Pausen wird alles irgendwann zur Belastung, auch das, was uns eigentlich Freude macht.

Wir verwenden mehr Zeit für die Arbeit, so dass der Eindruck da ist, wir würden für die Arbeit leben und nicht arbeiten um zu leben.

Zeit spielt immer eine wichtige Rolle.

Es ist leider eine Realität, dass Arbeit oft so viel Raum einnimmt, dass sie das Leben zu dominieren scheint.

Dabei geht oft verloren, worum es eigentlich geht: die Zeit zu nutzen, um zu leben, zu genießen und sich selbst zu entfalten.

Zeit ist ein unsichtbarer, aber mächtiger Begleiter – sie kann Segen oder Herausforderung sein, je nachdem, wie wir mit ihr umgehen.

Es gibt Zeitloses nur in Wertvorstellungen, in Zielen, die sich Menschen setzen.

Leider auch in Hass, Neid und Gier, Lust auf Macht.

Die Versuchungen des Lebens und der negativen Seiten gibt es schon in allen Zeiten.

Und ja, manchmal fühlt es sich an, als würde alles nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort geschehen.

Vielleicht ist das aber auch ein Teil des Lebens, der uns zeigt, flexibel zu bleiben, uns anzupassen und loszulassen, was wir nicht kontrollieren können.

Alles hat seine Zeit, und die Dinge entfalten sich, wenn der richtige Moment gekommen ist.

Es erinnert daran, Geduld zu üben und die Schönheit jedes einzelnen Augenblicks zu schätzen.

Gäbe es keine Zeit, hätte wir weder Vergangenheit, Gegenwart noch Zukunft.

Man würde ohne Definition im Strom des Lebens schwimmen, nicht das ” wann, wie und wo” wissen.

Scan_20200821

Alles hat seine Zeit

Original HPH, signiert

7.000,00 $

No name, namenlos

Hi, hallo, servus , wie auch immer die Begrüßungsformeln lauten, oder das “Du”,

dass von dem altpersischen “Dußt”, Freund, abgeleitet ist, ein Indogermanisches Wort.

Alles lässt den Angesprochenen anonym, er ist namen los.

Weiß, einfach Nichts.

Der Gedanke, dass ein einfaches “Du” einst die Freundschaft ausdrückte, ist eine Verbindung zu den Wurzeln unserer Kommunikation.

Und manchmal ist die Anonymität eines Grußes wie eine offene Einladung in die Welt des Unbekannten, eine Möglichkeit, sich mit neuen Perspektiven und Gedanken auseinanderzusetzen.

Ist das für den einen bedeutungslos , einfach so hallo dahingesagt zu haben, ohne direkte Ansprache,

kann es für den Anderen verletzend sein.

Der Name steht für seine Individualität, und mit einem “Hi” wird diese nicht angesprochen.

Jede Kultur hat ihre Rituale, aber die digitale Kultur verwischt dies.

Das ” hey” oder ” hallo, hello” ist nur eine Ansprache, mehr nicht.

Nicht der Beginn einer Kommunikation mit Tiefe.

Ein Wegdenken der Identität durch Namenlosigkeit.

Mit und unter einem Namen kann man sich etwas vorstellen, eine Persönlichkeit, auch ein Tier.

Manche geben sogar ihren Pflanzen Namen um ihre Erinnerungen und Gedanken daran zu knüpfen.

Namenlos scheint man ein Niemand zu sein, mutiert zu irgendeinem Objekt.

Namen gibt es immer und überall.

Die Wikinger gaben Namen nach dem Aussehen, wie Einauge, Haarlos, oder der Haarfarbe, wie Erik der Rote, Karl der Kahle.

Andere Kulturen nach dem , was jemand gemacht hat oder arbeitet. Schmied, Küfer, Müller, Meyer.

Viele Optionen, wie man jemand von anderen unterscheiden kann.

Tiere bekommen Namen, damit man unterscheiden kann, nach der Fellfarbe, nach einer Ähnlichkeit.

Tiere geben sich auch selbst Merkmale, vielleicht wie Silberfuchs, oder der Getigerte. oder Einzahn, weil er nur noch einen hat.

Etwas, was wir von unseren direkten Nachbarn gar nicht wissen.

Wir selbst geben Allem und Allen Namen, auch Nicknames, nur im Alltäglichen des Digital Age verlernen wir zu unterscheiden, das machen die Überwachungsinstrumente mittels optischer Erkennung und DNA.

Das Gegenüber oder einem Begegnende wird zum Hi-Empfänger.

Es ist der Verlust von Kultur und Verarmung der Kommunikation.

Nobody, nicht der Träger von Geschichten, sondern das Clonprodukt der digitalen Gesellschaft, no name, no history, nothing.

Als wie wenn man nur als Geist existieren würde.

no name, namenlos

Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

4.500,00 $

Schlupflöcher

Eigentlich nur ein kleines Loch in der Flut des Lebens, eine Öffnung, durch die man hindurchschlüpfen kann, wie etwa ein Tier durch ein Loch in einer Mauer, ein Fenster, eine Tür.

Eine Möglichkeit, einer unangenehmen Situation oder einem Nachteil zu entkommen, wie etwa ein “Schlupfloch im Gesetz”.

Ein geheimer oder verborgener Ort, an dem man Schutz oder Sicherheit findet.

Literarisch wird ” Schlupfloch” verwendet um Spannung zu erzeugen, indem scheinbar ausweglose Situationen durch ein “dramaturgisches Schlupfloch” gelöst werden.

In der Politik bedeutet es die vielfältigen Optionen in Verträgen so zu formulieren, dass man dies später so flexibel interpretieren kann, um auf künftige Entwicklungen entsprechend reagieren zu können.

Dadurch erreicht man Gesichtswahrung, Kompromisse um ein gemeinsames Ziel trotz großer Unterschiedlichkeiten zu erreichen.

Solche Vertragsformulierungen, die bewusst Raum für Interpretation lassen, sind in der politischen Praxis weit verbreitet.

Die Strategie der Mehrdeutigkeit kann entscheidend sein, um Konflikte zu entschärfen und eine Zusammenarbeit zu ermöglichen, wenn eine klare Einigung schwierig ist.

Allerdings birgt sie auch Risiken:

Wenn die Interpretationen zu weit auseinandergehen, kann das ursprüngliche Ziel des Vertrags verwässert oder gar gefährdet werden.

Ein aktuelles Beispiel für solche politischen Kompromisse wären internationale Klimaverträge, bei denen unterschiedliche wirtschaftliche und nationale Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen,

oder Koalitionsverträge.

Schlupflöcher für den einfachen Bürger können in verschiedenen Bereichen existieren, oft als Möglichkeiten, sich innerhalb der Regeln etwas Spielraum zu verschaffen.

Es gibt legale Steuervergünstigungen oder Abzugsmöglichkeiten, die Bürger nutzen können, um ihre Steuerlast zu senken, wie z. B. Werbungskosten oder Sonderausgaben.

In vielen Ländern gibt es Gesetze, die Rückgaberechte oder Garantien regeln. Diese können manchmal als “Schlupflöcher” genutzt werden, um Produkte zurückzugeben oder Reparaturen einzufordern.

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU haben Bürger das Recht, ihre Daten löschen zu lassen oder einzusehen. Dies kann genutzt werden, um Kontrolle über persönliche Informationen zu behalten.

In manchen Fällen gibt es unklare Regelungen, die Bürgern erlauben, bestimmte Vorteile zu nutzen, solange diese nicht ausdrücklich verboten sind.

Ein aktuelles Beispiel ist die Diskussion um die “European Digital Identity Wallet” (EUDI-Wallet), bei der Bürgerrechte und Datenschutz im Fokus stehen.

Kritiker warnen vor möglichen Lücken, die Unternehmen ausnutzen könnten, um mehr Daten abzufragen, als erlaubt ist.

Schlupflochsuche ist die Suche nach Grauzonen, nach den Bereichen, in denen etwas nicht genau definiert wird.

Das Leben in Freiheit bedeutet nicht das nur in Regelwerken gefangen zu sein, in einer Bürokratie, die einem die Luft zum Atmen nehmen kann, sondern gerade in den Freiräumen, die das eigentliche Leben sind.

Regeln sollten das Leben erleichtern, in dem man den Spielraum definiert und diese nicht wie mit einer Schlinge oder einem Netz immer enger zieht.

Und so erleichtern Schlupflöcher das Leben.

Scan_20200223

Schlupflöcher

Original HPH, signiert

5.500,00 $

Kontemplieren

Aus dem Lateinischen contemplatio „Richten des Blickes nach etwas“, abgeleitet.

In erster Linie geht es dabei um Betrachtung eines geistigen, ungegenständlichen Objekts, in das man sich vertieft, um darüber Erkenntnis zu gewinnen.

Aber wann nehmen wir uns die Zeit dazu?

Die Welt des digitalen und globalen Zeitalters ist schnelllebig, hetzend, man hat den Eindruck alles läuft einem davon,

und die Zeit vergeht wie im Flug.

Die Folge ist, dass wir kognitiv an der Oberfläche schwimmen.

Die Kunst der Kontemplation—das bewusste Innehalten, das Nachdenken über das Immaterielle, das Vertiefen in geistige Welten—ist in unserer modernen, hektischen Zeit ein rares Gut geworden.

Die digitale Welt gibt uns unendlich viele Möglichkeiten, aber sie fordert auch immerzu unsere Aufmerksamkeit.

Es fühlt sich oft so an, als würden wir von der Zeit und den vielen Eindrücken und Informationen gejagt.

Doch vielleicht liegt die Lösung genau im bewussten Gegensteuern:

Kleine Momente der Ruhe schaffen, in denen man sich der Welt bewusst entzieht und den Fokus ganz auf das Wesentliche lenkt.

Ein kurzer Spaziergang, ein Blick in den Himmel, zu den Sternen oder dem Spiel der Wolken, ein Gedanke, den man verfolgt—das sind Gelegenheiten, die uns die Verbindung zu uns selbst und unserer inneren Weisheit zurückgeben.

Kontemplation verlangt nicht unbedingt viel Zeit, sondern vielmehr eine gezielte Entscheidung, das Tempo zu verlangsamen.

Zugang zu sich selbst finden, seine eigenen Wellen wieder spüren, merken, das sich nicht alles im Getriebe des Lebens abspielt.

Das Wesentliche bleibt uns sonst verborgen.

Wenn wir uns ständig von den äußeren Rhythmen treiben lassen, verlieren wir oft den Zugang zu unserem eigenen inneren Fluss.

Das Wesentliche—die leisen Stimmen unserer Seele, die oft im Lärm der Welt untergehen—wartet darauf, entdeckt zu werden.

Vielleicht liegt die Kunst darin, den eigenen Atem zu spüren, sich an die kleinen, tiefen Momente zu klammern, die das Leben reich machen.

Es ist wie das Lauschen auf eine Melodie, die nur erklingt, wenn man still genug wird, um sie zu hören.

Man könnte es auch als Text für einen Song schreiben:

“Im Flüstern der Zeit, im Atem der Stille, ruht die Wahrheit, verborgen, sanft und sacht.

Die Welt, sie eilt, in rastlosem Wille,

doch das Herz, es sehnt sich nach Tiefe, nach Macht.

Im Schatten der Eile, ein Funke, ein Raum, in dem die Gedanken sich sammeln, wie Tropfen im Meer.

Ein Ort, fern vom Lärm, wie ein schützender Baum, da, wo das Wesentliche wartet, geduldig und leer.

Sieh hin, nicht fort, in die Tiefe, ins Sein,.

Die Fragen des Lebens sind wie Sterne im Licht.

Die Antworten flüstern im Wind,

wenn das Schweigen die Sprache der Seele spricht.”

kontemplieren

Original HPH, signiert

4.500,00 $

Reset

Wenn alles beschädigt, kaputt ist, die Programme nicht funktionieren, geht es trotzdem weiter.

Mit einer Mischung aus Resilienz und Akzeptanz.

Selbst wenn Systeme oder Pläne zusammenbrechen, finden Menschen oft einen Weg, weiterzumachen.

Das Leben hat eine faszinierende Fähigkeit, weiterzuströmen, auch inmitten von Chaos.

Persönliche Resilienz: Die Fähigkeit, mit Stress, Krisen oder Veränderungen im eigenen Leben umzugehen, ohne die innere Balance dauerhaft zu verlieren. Dazu gehört emotionale Stärke, Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Berufliche Resilienz: In der Arbeitswelt bedeutet Resilienz, sich an sich wandelnde Anforderungen und Situationen anzupassen, etwa bei unerwarteten Projektherausforderungen oder beruflichen Rückschlägen. Es geht auch darum, aus Erfahrungen zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Soziale Resilienz: Die Fähigkeit, in zwischenmenschlichen Beziehungen Konflikte zu lösen, schwierige Zeiten in Freundschaften oder Partnerschaften zu überstehen und ein unterstützendes Netzwerk aufzubauen.

Gesellschaftliche Resilienz: Eine Gemeinschaft oder Gesellschaft zeigt Resilienz, wenn sie sich von Naturkatastrophen, wirtschaftlichen Krisen oder sozialen Herausforderungen erholt und langfristig Lösungen findet.

Ökologische Resilienz: In Bezug auf die Umwelt bedeutet Resilienz die Fähigkeit von Ökosystemen, sich von Störungen wie Klimawandel oder menschlicher Eingriffe zu regenerieren.

Resilienz kann als eine Art Anpassungsfähigkeit verstanden werden, die durch Erfahrung, Unterstützung und bewusste Strategien gestärkt wird.

Durch proaktives Handeln im Einklang mit Prinzipien wie dem Kategorischen Imperativ von Kant könnten viele Krisen oder “Chaosmomente” im Vorfeld vermieden werden.

Konzepte wie “kreative Zerstörung”, wirken destruktiver, wenn sie nicht von einem Gemeinwohlgedanken getragen werden.

Bei Kriegen und Konflikten wird zerstört um zu schädigen.

Verlorene Energie.

Menschen werden leider immer mehr ichbezogen, erst eine gemeinsame Not lässt dieses Verhalten in den Hintergrund treten.

Trotzdem könnte man kollektive egozentrische Muster durch Bildung und Erleben verändern, um damit Resilienz nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich zu fördern.

Und wenn etwas daneben geht ein gemeinsames “Reset ” starten.

Das Problem ist nur, dass nach einem Reset nicht der gleiche Zustand wie vor dem Breakdown kommt.

Alles wird immer anders sein.

Physisch als auch mental.

Reset

Original HPH, signiert

4.540,00 $

Narrativ

Narrativ ist eine Lehnübersetzung des englischen Worts narrative , eine Erzählung oder Darstellung, die benutzt wird, um eine Gesellschaft oder historische Periode zu erklären oder zu rechtfertigen“

Geschichten aus der heutige Zeit, was für einen Inhalt könnten diese haben.

Irgendetwas zwischen Geschichtsaufarbeitung und Science Fiction?

Ereignisse, gesellschaftliche Phänomene oder historische Entwicklungen deuten, versuchen zu erklären oder sogar zu legitimieren.

Ein Narrativ kann eine wichtige Rolle in der Art und Weise spielen, wie Menschen Zusammenhänge verstehen und wie sie ihre Perspektive auf die Welt formen.

Es ist ein zentraler Begriff in Bereichen wie Soziologie, Geschichte, Politik und auch in der Psychologie.

Narrative sind allgegenwärtig.

Globalismus, die digitale Welt, dieses können wir leicht erklären und in Geschichten verpacken.

Die Geschichte ist analysierbar, durch archäologische Funde, Auswertungen, DNA Untersuchungen können wir Geschichte lebendig machen,

wissen wie die Menschen gelebt, gehandelt und sich bekriegt haben.

Die everlasting Story von Krieg und Frieden.

Die Barbaren können wir durch Erzählungen zum Leben erwecken.

Das, was jetzt geschieht durch Krimis, Dokus, Filme.

Narrative sind ein Werkzeug, um unsere Welt, sowohl Vergangenheit als auch Zukunft, zu begreifen und mit Fantasie zu füllen.

Die unzähligen Spuren, die unsere Vorfahren hinterlassen haben – Funde in der Erde, Entzifferung uralter Texte, und sogar genetische Analysen, die uns tief in ihre Leben blicken lassen.

Was die Zukunft betrifft, tragen Narrative von kosmischen Abenteuern und der Erkundung neuer Welten den Geist menschlicher Neugier und Entdeckerlust weiter.

Es sind die Träume, die uns antreiben,

inspirieren, mutig zu sein, und sind gleichzeitig Mahner, wie wir unser Handeln reflektieren.

Was wir in Erzählung nicht erfassen können ist das, was Menschen antreibt ihren eigenen Lebensraum zu zerstören, anstatt zu pflegen.

Irrationalitäten sind schwierig in Geschichten zu verpacken.

Wie können in einer aufgeklärten, scheinbar kultivierten Welt, mit Leistungen in Forschung, Musik, Literatur, die sich mit Bildung brüstet Kriege und Konflikte erklärt werden,

auch dass Menschen einfach Meinungen und Fakes annehmen und meinen diese Scheinwahrheit sei Realität, obwohl sie all dies selbst reflektieren und überprüfen könnten?

Es mutet wie ein Gendefekt an.

Vielleicht gelingen uns doch Narrative um dies zu erhellen und zu zeigen, dass all das vielleicht doch nur temporär ist und wir einer friedlichen Welt mit guten Lebensbedingungen für alle Menschen, Tiere und Pflanzen.

Der blaue Planet als Hort des Friedens und der Glücklichkeit, der Traum vom Paradies.

img_3191

Narrativ

Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

5.500,00 $

Ostentativ

Zur-Schau-Stellen, Großtun, Prahlen.

Im 16. Jh. enstanden, aus dem lat. ostentātio (Genitiv ostentātiōnis) entlehnt.

Heutzutage sehr ” in”.

Menschen wollen auf sich aufmerksam machen, sich wichtig tun.

Die sozialen Medien bieten die richtige Platform dazu.

Selfies in den unmöglichsten Situationen, Hauptsache man fällt auf und bekommt so viele ” Likes” wie nur möglich.

Man inszeniert sich-

Das Ganze wird mit dem eigenen Selbstbewusstsein verknüpft.

Erhalten sie viele mutieren sie zu Influencern, manche zu neuen Vorbildern, die ” den Ton” für Manche oder manchen angeben.

Die Dynamik des “Zur-Schau-Stellens” in unserer heutigen Gesellschaft, besonders in Bezug auf soziale Medien ist überall im Internet präsent.

Es ist faszinierend (und manchmal beunruhigend), wie tief Likes, Kommentare und Follower-Zahlen in die menschliche Psyche eingreifen können,

so, dass sie sogar das Selbstwertgefühl beeinflussen.

Es ist fast, als ob soziale Medien zu einer Bühne geworden sind,

auf der jeder ständig performt – sei es für Anerkennung, Validation oder einfach Aufmerksamkeit.

Diese neue Form des digitalen „Prahlen“ verändert sicherlich unsere sozialen Strukturen und Werte.

Gleichzeitig ist es spannend zu sehen, wie manche Influencer eine Plattform nutzen,

um positive Botschaften zu verbreiten, wohingegen andere vielleicht eher dem Konsum und Oberflächlichkeit Vorschub leisten.

Es wird einem nicht leicht gemacht sich eine eigene Meinung zu machen, alles von allen Seiten zu betrachten.

Um eine politische Karriere zu machen ist es unabdinglich ” ostentativ” zu sein, weil einem sonst niemand anschaut und erst gar nicht wählen würde.

Dadurch entsteht eine Verfremdung.

Die Differenz zwischen Sein und Schein.

Jemand wird als Superheld sich zur Schau stellen, tatsächlich aber selbst ein Mensch mit erheblichen Selbstzweifel sein.

Zu oft wird man durch sich präsentierenden geblendet.

Und,

das macht den Weg durch Dickicht des Lebens nicht leichter, und,

die Bescheidenheit geht unter.

img374

ostentativ

Original HPH, signiert

5.500,00 $