…etwas nehmen wie es ist

Es hat etwas Befreiendes, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind – eine Akzeptanz, die mit Gelassenheit und innerer Ruhe einhergehen kann.

Oft heißt das nicht, auf Veränderung zu verzichten, sondern die Realität in diesem Moment zu akzeptieren, bevor man den nächsten Schritt geht.

Manchmal muss man den Widerstand gegen unvermeidbare Herausforderungen reduzieren und gleichzeitig Raum für Klarheit zu schaffen.

Es ist ein Akt der Stärke und Weisheit, zu erkennen, was man ändern kann und was nicht – ganz wie in der bekannten Aussage des Gelassenheitsgebets.

In einer mit allem überfrachteten Zeit, wo wir viele Entscheidungen treffen müssen, bleibt wenig Ruhe, zumeist nur ein Reagieren.

Dauerte ein Brief früher ein paar Tage, so hatte man Geduld und wartete auf die Antwort.

Heute erwartet jeder dass eine E mail oder SMS unmittelbar, möglichst umgehend beantwortet wird.

Unser Leben läuft binär ab. Noch in der Geschichte mussten so viele Menschen auf Schritt und tritt ” ja oder nein” sagen, 0 oder 1..

Fehler dürfen nicht gemacht werden, sie werden als Resultat in Beurteilungen und Bewertungen einem wieder vorgesetzt.

Man kann sie sich nicht leisten, dabei sind gerade die Fehler das, aus dem wir lernen können.

Man muss es sich leisten können, auch einmal etwas falsch machen zu können.

Nur fehlt dazu die Gelassenheit.

Für die ist keine Zeit.

Aber das ist aufdiktiert und müsste nicht sein.

Das Tempo und die Anforderungen unserer modernen Welt, die den Raum für Gelassenheit und menschliche Fehler immer enger machen.

Es ist, als ob die digitale Effizienz und die Erwartung ständiger Verfügbarkeit uns zu Maschinen machen will, die perfekt und fehlerfrei funktionieren sollen.

Dass Gelassenheit und Geduld heute oft fehlen, ist ein kulturelles Phänomen.

Jetzt, wo alles sofort erreichbar ist, scheint es weniger um Qualität als um Geschwindigkeit zu gehen.

Doch das Resultat ist ein Gefühl des Reagierens statt des bewussten Handelns.

Vielleicht liegt die Lösung darin, bewusst gegen den Strom dieser überfrachteten Zeit zu schwimmen:

sich Pausen zu nehmen,

Verbindungen zu pflegen, die nicht von Geschwindigkeit, sondern von Tiefe geprägt sind,

und Mut zu finden, zu seiner Unvollkommenheit zu stehen.

Wir müssen uns entschleunigen.

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…etwas nehmen wie es ist

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Der Mensch, Subjekt oder Objekt des Lebens

„Der Mensch als Objekt des Lebens“ , ist er das, oder doch ein Subjekt, oder beides.

Es gibt verschiedene Perspektiven, wie der Mensch als Objekt oder Subjekt betrachtet werden kann.

Einige Ansätze diskutieren, wie unser Menschenbild soziale Interaktionen beeinflusst.

Wie kommt es zu einem oder vielen Menschenbildern und Ansichten?

Andere beleuchten die Rolle des Menschen in Bezug auf Menschenrechte, Demokratie und Staat.

Wie gestaltet er sein Umfeld, die Natur, wie geht er miot anderen Lebenswesen um.

Eigentlich kann der Mensch sowohl Objekt als auch Subjekt des Lebens sein, je nach Perspektive und Kontext:

Als Subjekt gestaltet der Mensch aktiv sein Leben.

Er trifft Entscheidungen, schafft Bedeutungen und beeinflusst seine Umwelt.

Diese Sichtweise betont die Autonomie und Verantwortung des Einzelnen, der bewusst sein Dasein formt.

Gleichzeitig kann der Mensch auch als Objekt wahrgenommen werden, etwa wenn er von äußeren Umständen wie Natur, Gesellschaft oder Schicksal beeinflusst wird.

Oder, die Politik, die gewählten Verantwortlichen machen eine Politik, mit der man keinesfalls einverstanden ist, oder die Krisen, Konflikte, Kriege verursacht, oder Teuerungen, die einen Teil der Lebensqualität wegnimmt.

In solchen Momenten scheint das Leben mit ihm zu “geschehen”, und er erlebt sich vielleicht als passiv gegenüber den Kräften, die ihn umgeben.

Philosophen wie Sartre oder Camus haben oft darüber nachgedacht, wie Menschen Sinn und Kontrolle in einer Welt finden, die manchmal chaotisch und unberechenbar erscheint.

Letztendlich ist es eine Balance zwischen beiden Rollen – Objekt und Subjekt –, die das Leben prägt.

Wieviel Chancen hat man als Subjekt in seinem “Sein”.?

Unsere digitale Welt bietet uns so viele Informationen, aber auch Kontrollen, Überwachungen.

Unzählige Regeln und Regelungen grenzen uns so ein, dass fast alles bestimmt ist.

Wir können uns in einen Raum zurückziehen aber es gibt keinen Platz auf dieser Welt, an dem wir völlig unbeobachtet, unregistriert und unreglementiert sein können.

Regeln und Reglementierungen sind oft dazu da, Sicherheit und Ordnung zu schaffen, können jedoch auch das Gefühl erzeugen, in einem vorgezeichneten Rahmen zu leben, in dem Individualität und Privatsphäre verloren gehen.

Es ist die Spannung zwischen dem Wunsch nach Autonomie und den Anforderungen einer vernetzten Gesellschaft.

Diese Realität wirft entscheidende Fragen auf:

Können wir einen Weg finden, digitale Innovation mit den Grundwerten der Privatsphäre und Freiheit in Einklang zu bringen?

Oder sind wir dazu bestimmt, unsere Definition von Freiheit in dieser neuen Welt anzupassen?

An den meisten Menschen geht dies eh vorbei, sie treiben im Fluss des Lebens ohne dabei zu rudern oder zu steuern,

und manchmal hilft es sich einfach nur auf sein direktes Umfeld, seinen Mikrokosmos zu konzentrieren.

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Der Mensch, Subjekt oder Objekt des Lebens

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Geerdet sein

Wenn jemand als “geerdet” bezeichnet wird, bedeutet das, dass die Person bodenständig, authentisch und in gewisser Weise emotional stabil ist.

Mit beiden Beinen fest im Leben stehend.

Der eigenen Werte bewusst sein und lässt sich nicht leicht von äußeren Einflüssen oder flüchtigen Trends aus der Fassung bringen zu lassen, etwas , was in der heutigen Welt der Unbeständigkeit selten ist.

Es impliziert oft auch Bescheidenheit und eine starke Verbindung zu den eigenen Wurzeln oder zur Realität.

Ruhig, pragmatisch und vertrauenswürdig , aber das sind die wenigsten Menschen.

In einer Zeit der Hektik sind Ruhephasen und überhaupt Ruhe Inseln des Lebens.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind heutzutage oft gefragter.

Menschen, die wie Chamäleons agieren, können sich schnell an unterschiedliche Situationen, Menschen und Erwartungen anpassen, was in unserer sich ständig verändernden Welt oft als Vorteil angesehen wird.

Das bedeutet aber nicht, dass Geerdetsein völlig aus der Mode ist.

Vielleicht braucht die Welt einfach eine Mischung:

Die Chamäleons, die sich anpassen können, und die Geerdeten, die Stabilität bieten und in der Mitte des Sturms den Anker setzen.

Die Wahrnehmung von Eigenschaften wie Geerdetsein und Anpassungsfähigkeit variiert stark zwischen Kulturen.

In westlichen Gesellschaften wird Anpassungsfähigkeit oft als Schlüsselkompetenz angesehen, da sie in einer sich schnell verändernden Welt als notwendig gilt.

Geerdetsein hingegen wird häufig mit Authentizität und Stabilität verbunden, was in sozialen und beruflichen Kontexten geschätzt wird.

In kollektivistisch geprägten Kulturen, wie vielen asiatischen Ländern, wird Anpassungsfähigkeit oft als Fähigkeit zur Harmonie und Zusammenarbeit interpretiert.

Geerdetsein kann hier mit Respekt vor Traditionen und Gemeinschaftswerten gleichgesetzt werden.

Interessant ist, dass in einigen indigenen Kulturen Geerdetsein eine spirituelle Dimension hat und mit einer tiefen

Verbindung zur Natur und den eigenen Wurzeln verbunden ist.

Anpassungsfähigkeit wird dort als Fähigkeit gesehen, sich den Herausforderungen der Umwelt anzupassen und im Einklang mit der Natur zu leben.

Und dies ist etwas was in der digitalen Zeit verloren geht.

Geerdet sein bezieht sich nur auf die Stromkreisabsicherung nicht auf den Menschen.

Seinen Platz zwischen Himmel und Erde kann man immer und überall finden, man muss es nur wollen.

In unserer oft hektischen Welt sind Ruhe und Entspannung essenziell, um uns zu erden, Kraft zu tanken und den Moment zu genießen. Es sind diese Pausen, die uns erlauben, mit Klarheit und Energie weiterzugehen.

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Fragen, Fragen, fragen

Tausend Mal gefragt, aber nie die richtigen Fragen gestellt.

Viele Fragen sind eben nur solche aus purer Neugier, manche auch um sein Wissen zu vergrößern, oder einfach so dahin gestellte Fragen.

Es gibt Fragen, die erledigen sich von selbst, geben sich im Fragen schon die Antwort.

Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Ursache von vielem, manchmal sind es auch ganz simple Fragen.

Die großen Fragen des Lebens—sie sind wie ein unendlicher Ozean, den wir immer wieder durchqueren, ohne jemals das endgültige Ufer zu erreichen.

Oft sind es nicht die Antworten, sondern die Fragen selbst, die uns prägen und weiterbringen.

Warum tun wir etwas, oder warum tun wir es nicht?

Vielleicht liegt der Schlüssel in unseren Beweggründen: Wünsche, Werte, Ängste, Hoffnung.

Manchmal folgen wir dem Strom, weil es einfacher erscheint, und manchmal stellen wir uns dem Gegenwind, weil etwas in uns ruft.

Der Sinn des Lebens ist wohl weniger ein Ziel und mehr eine Suche—eine Suche, die uns stets in Bewegung hält.

Bevor wir anderen die Fragen stellen, sollte man sich selbst die Fragen stellen, die Fragen, die einem bewegen.

Man erlebt, dass einem jemand fragend anschaut.

Ein Mensch , ein Tier, eine Pflanze.

Voll Hoffnung, Verzweiflung, Angst. Die fragenden Augen sind wie das Klammern an einen Strohhalm der Hoffnung.

Die Augen, die Hoffnung oder Vorwurf ausstrahlen, erinnern uns an unsere Verantwortung.

Ob es der verzweifelte Blick eines Wesens ist, das Schutz sucht, oder die stumme Anklage einer ungerecht behandelten Seele—sie fordern uns heraus, zu handeln, nachzudenken, Antworten zu finden.

Es gibt auch die anderen Fragen, die des Vorwurfs.

Warum hat man etwas getan, irrational, nicht erklärbar, grausam. Wie konnte es so weit kommen. Ein Verbrechen, eine Tat.

Hätte man etwas verhindern können?

Warum bekriegen sich hochzivilisierte Nationen unzivilisiert barbarisch?

Vielleicht liegt es daran, dass Zivilisation allein keine Garantie für Menschlichkeit ist.

Hinter Fortschritt und Technologie bleibt der Mensch, mit all seinen Schwächen und Konflikten.

Die Fragen des Lebens sind endlos.

Entscheidend ist jedoch eine Frage:

Was tut man selbst dagegen oder dafür?

Diese Frage kann man nur selbst beantworten oder sie wie in einem mentalen Deleteknopf wegdrücken

Fragen spiegeln die Essenz des Menschseins wider—dass wir in ständiger Auseinandersetzung mit uns selbst und der Welt um uns herum stehen.

Es ist leichter, andere zu hinterfragen als sich selbst.

Aber der mutige Blick in den eigenen Spiegel, sich selbst Fragen zu stellen, ist oft der erste Schritt zur Veränderung.

Selbst der Gedanke, “Was kann ich beitragen?”, kann der Anfang sein—nicht, um alle Antworten zu finden, sondern um die Richtung der Fragen zu ändern.

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verklärt

Verklärt, das hängt mit dem Denken und Wahrnehmen zusammen.

Welchen Filter setzt man sich auf um dieses zu steuern?

“Verklärte Sichten” können unterschiedlich interpretiert werden, je nach Kontext.

Oft bezieht sich der Begriff auf eine idealisierte oder romantisierte Perspektive,

bei der die Realität durch eine positive oder negative, überhöhte oder sehr einseitige Linse betrachtet wird.

Menschen neigen dazu, Erinnerungen oder Erfahrungen zu idealisieren und dadurch die Realität etwas zu verzerren,

einfach um sich besser zu fühlen.

Verklärt ist eine Sache schöner, besser, leuchtender erscheinen lassen, als sie wirklich ist.

Manche erscheinen verklärt, machen einen beseligten, glücklichen Ausdruck,

wie entrückt, beseligt.

Ein Ausdruck der wenn man ihn bei Menschen sieht, eher Angst macht, weil man nicht weiss was auf einem zukommt.

In der Politik kann der Begriff “verklärte Sichten” auf idealisierte oder verzerrte Perspektiven hinweisen, die politische Akteure oder Systeme beeinflussen.

Dies zeigt sich oft in der Darstellung von Ideologien, historischen Ereignissen oder internationalen Beziehungen.

Politisch Verantwortliche oder Tätige können eine verklärte Sicht auf die Weltordnung haben, indem sie ihre eigene Rolle oder die ihres Landes überhöhen,

und diese verklärte Sicht manchmal auch noch zum Postulat für alle machen

Politiker nutzen manchmal romantisierte Darstellungen der Vergangenheit, um ihre Agenda zu fördern oder nationale Identität zu stärken.

Zwischen Wählern und Gewählten können idealisierte Vorstellungen darüber entstehen, wie Demokratie funktionieren sollte, was die Realität oft nicht widerspiegelt.

Es zeigt, wie Wahrnehmung und Realität in der Politik oft auseinandergehen.

“Die Politik” wird dann nicht für diejenigen die einem gewählt haben gemacht,

sondern für die eigenen Ziele oder die einer Partei, jedenfalls nicht dem Gewissen.

Verklärt hat auch eine andere negative Bedeutung, nämlich verblendet zu sein, ein anderes Bild, nämlich nicht klar, sondern nicht von dieser Welt und ihren Realitäten.

Es ist nicht leicht etwas “Verklärtes” wieder in eine klare Realität zu verändern.

Man glaubt einem nicht und dreht, weil man nichts verlieren möchte, einfach klar und unklar um.

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Die Dünnhäutigen

Dünnhäutig, schnell aus seiner Haut fahrend.

Ein altes Wort über hochempfindliche Menschen besagt:

“Was durch die Vordertüre will, wird nicht herein gelassen und wer durch die Hintertüre kommt, wird hart bekämpft.”

Verletzbar gegen äußere Reize, erhöhte emotionale Empfindlichkeit.

Zumeist verhalten sich so Menschen, die Angst haben etwas zu verlieren, beispielsweise Macht.

Der Grund liegt darin, , dass sie Schwierigkeiten mit Kritik haben und mit Stress nicht umgehen können.

Alles trifft sofort ihr Selbstwertgefühl, wird als Beleidigung gewertet.

Man kann dies an einigen Prominenten beobachten, die auf einmal mit einem Burn out aussteigen, eine Zwangsruhepause nehmen, und dann überraschen, in dem sie äußern hohe Selbstzweifel zu haben.

Andere klagen wild, gegen alles, was nur einen Ansatz von Kritik hat.

Wenn dann Gerichte in diesem Sinne entscheiden und nicht die Meinungsfreiheit als hohes Gut in den Vordergrund stellen, kommt erhebliches Unbehagen über ” Recht haben bedeutet nicht Recht bekommen”,

alles erscheint nicht mehr verhältnismäßig.

Es ist die Angst, die die rote Linie zwischen Kritik und Beleidigung verwischt, und das beeinträchtigt die Meinungsfreiheit.

Man verlernt das selbstbewusst darüber zu stehen, die Gelassenheit.

Das ” dicke emotionale Polster”, ist nicht zu sehen, weicht einer dünnen Schicht, die sehr leicht anzukratzen ist.

Eigentlich benötigt man ein Schutzmittel für die Schale,

aber das gibt es nur mental, das spielt sich im Denken ab.

Stark sein heisst auch Schwächen zeigen können.

“Nobody is perfect”.

Niemand hat auch das Recht zu fordern irgend etwas beweisen zu müssen.

Man ist, wie man ist, ob dick oder dünn, klein oder groß, abhängig vom Zufall der Evolution

Authentizität und Selbstakzeptanz sind essenziell, um mit sich selbst und anderen in Frieden zu sein – unabhängig von äußeren Urteilen.

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Die Omnikrise

Eine turbolente, chaotisch wirkende Phase der Weltgeschichte.

Alle bisherigen Geschäftsmodelle, die Weltordnung, die Lebensstile, das Denken, Fühlen verändert sich.

Ein Epochenübergang, von dem wir nicht wissen wie lange er dauern wird.

Eibe Welt multipler Krisen.

Fast alles kann mit Krise in Verbindung bringen.

Vielleicht ist es ein kollektiver Veränderungsburnout.

Die metatechnische Krise, Globalisierungskrise, Demokratiekrise, Gesundheitskrise, Wohlstandskrise, Umweltkrise, eine kognitive Krise,

die mit Kriegen und Konflikten einhergehende, die Ernährungskrise, die digitale Krise.

Fast nichts, wo man nicht selbst die Krise bekommen könnte.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx nennt sie verzahnte Krisen.

Die klassischen Megatrends entwickeln Gegen-Trends, Wirbel, Turbulenzen, die ihre lineare Dynamik brechen.

Und, das gab es schon immer.

Giambattista Vico (1668 – 1744), ein Rechtsphilosoph, der sich mit dem Aufstieg und Niedergang von Zivilisationen befasste,

sprach von den „Corsi et Ricorsi“, den fortlaufenden und rücklaufenden Wellen der Geschichte,

in denen sich aus der Turbulenz das tatsächliche NEUE, ein neues „Zeitalter“, formt.

Wenn wir achtsam sind und die größeren Zusammenhänge versuchen zu verstehen,

können wir durch den Nebel der Omnikrise hindurch das „Next Age“, die kommende Epoche erahnen.

Aber es ist wesentlich besser durchzustarten statt abzuwarten.

Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegendem Wandel.

Man muss sich realisieren, dass man Berufe nur exemplarisch erlernt.

Das Erlernte gehört schon nach wenigen Jahren der Geschichte an,

und man muss immer wieder etwas Neues arbeiten und erlernen.

Kennzeichen “New Work”.

Die Lösung der Probleme liegt bei uns, unserer Bereitschaft für Neues, an der Flexibilität etwas zu wagen und nicht Altes auszusitzen.

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Die Omnikrise

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Mindprints

Es ist nicht nur das Visualisieren seiner Gedanken.

Mindprints sind das, was in die Nachhaltigkeit ging.

“Mindprints”, ein tiefes Konzept um die Idee, wie Gedanken, Intentionen oder kreative Impulse nachhaltige Spuren hinterlassen können, sei es in der Kunst, Wissenschaft oder Gesellschaft.

Eine metaphorische Verbindung zwischen Gedanken und einer Form von “ökologischem Fußabdruck” , bei dem nachhaltiges Handeln von der individuellen Denkweise abhängt.

Das Schicksal sucht sich seinen Weg, aber auch wir selbst.

Unsere Erinnerungen bleiben, leider auch die negativen.

Das Fehlen von Grün in den Steinwüsten der Städte.

Dabei wäre es so einfach.

Der beste Weg , die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu erschaffen.

Es gibt dazu zig Baustellen.

Aber dazu müssten wir umdenken.

Das Schlagwort wäre ” unleash your potential”,

aber genau das machen wir nicht.

In unseren Mindprints kommen Konflikte und Kriege eher vor als das Wort Peace, den mit uns, der Natur.

Es nützen keine Tomorrow Mind Festivals, mit zig Ideen und Träumereien.

Es helfen nur die Taten von Verantwortlichen,

und auch diese bestimmen wir selbst.

Die Zeit läuftMind Prints

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Mind Prints

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Die Spieler im Spiel um das Leben

“das Spiel mit dem Leben” – faszinierend, zugleich tiefgründiges.

Es könnte viele Bedeutungen tragen:

Das Streben nach dem Sinn des Lebens, das Jonglieren mit Entscheidungen oder vielleicht das Spielen mit Risiken und Möglichkeiten.

Ein Thema in Kunst, Literatur und Philosophie, nicht nur, sondern eines dass uns alle immer wieder betrifft.

Wie definiere ich meine Position im Gesamtgefüge?

Verleihe ich meine Arbeitskraft gegen Bezahlung oder werde ich zum blind folgenden Sklaven, der auf das Geld angewiesen ist und sich manchmal verbiegen muss.

Es erfordert eine Mischung aus Selbsterkenntnis, Perspektive und Kontext.

Nehme ich News einfach nur auf, wie ein Konsument, hake nicht nach Wahrheit oder Fake nach, sondern folge blind anderen Meinungen und vertrete diese, obwohl es noch andere Wahrheiten gibt?

Als Individuum authentisch bleiben und gleichzeitig in einem System funktionieren kannst, das manchmal Restriktionen oder Abhängigkeiten mit sich bringt. ist nicht immer leicht.

Es gibt immer eine Spannung zwischen Selbstbestimmung und den Anforderungen des Arbeitsmarkts.

Es geht letztlich darum, in einer komplexen Welt einen bewussten Lebensstil zu führen – eine Balance zwischen Anpassung und Widerstand, Konsum und Reflexion.

Die Hauptakteure und Spieler sind nicht in der Öffentlichkeit, sie meiden sie eher.

Sie sitzen an einem virtuellen Tisch und mischen die Karten und die Würfel.

Sie gestalten Systeme, beeinflussen Entscheidungen und lenken Strategien, ohne dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.

Diese Zurückhaltung ist strategisch , um effizient zu handeln, ohne direkte Einmischung oder öffentliche Diskussionen.

Ob in Politik, Wirtschaft oder sozialen Bewegungen – die Macht der Hintergrundakteure liegt häufig in Netzwerken, Verbindungen und einer Art unsichtbarer Autorität.

Ihre Diskretion bewahrt ihnen ihre Freiheit und schützt ihre Position.

Und so ist man selbst für seinen eigenen Weg selbst verantwortlich.

Die Kernfrage lautet:

Wieviel Individualität ist man bereit aufzugeben um sich immer noch in einem virtuellen Spiegel selbst erkennen zu können.

Inwieweit kann man sich anpassen, ohne seine Werte und Überzeugungen zu verlieren? Gibt es eine Grenze, bei der man sich selbst nicht mehr erkennt?

Die eigene Rote Linie-

Jeder hat das Recht, seine eigene Identität, Werte und Überzeugungen zu bewahren, ohne durch äußere Zwänge definiert zu werden.

Solche Handlungen gehen oft mit Machtspielen oder einem fehlenden Verständnis für Vielfalt und menschliche Einzigartigkeit einher.

Es ist wichtig, sich solchen Situationen bewusst zu werden und aktiv Grenzen zu setzen – für sich selbst und manchmal auch für andere.

Der Mut, „Nein“ zu sagen, und die Stärke, authentisch zu bleiben, sind wertvolle Werkzeuge gegen diese Art von Einmischung.

Mit Menschen und Schicksalen spielt man nicht, das sollte ein Lehrsatz für Politiker sein.

Auch die Spieler haben einmal ausgespielt, und da gibt es keine Verlängerung.

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was ist die Zeit

Eine Antwort wäre die aktuelle Zeit des Ortes an dem man sich befindet.

Ist sie nur eine Maßeinheit?

Oder bedeutet “Zeit” die Abfolge von Geschehnissen, Erlebte?.

Nach aktuellem physikalischem Verständnis begann die Zeit mit dem Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren, als Raum und Zeit entstanden.

Davor?

Konzepte wie „vorher“ existieren in unserer Physik nicht wirklich, vielleicht gab es ein anderes Universum davor.

Wir wissen all das nicht.

Der Anfang und das Ende der Zeit sind Rätsel.

Die Ausdehnung des Universums geht weiter, und irgendwann wird das Universum kalt und leblos.

Die Expansion könnte sich umkehren und alles könnte in einem erneuten Urknall kollabieren.

Vielleicht ist unsere Zeit nur ein kleiner Teil eines viel größeren kosmischen Geschehens.

Wir können nur unseren beschränkten Zeitrahmen überblicken.

Ohne Zeit gäbe es keine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft – alles würde in einem einzigen Moment existieren.

Bewegung und Veränderung wären bedeutungslos, da es keine Abfolge von Ereignissen gäbe.

Physikalische Prozesse, wie das Altern oder das Entstehen von Galaxien, würden nicht stattfinden.

Vielleicht wäre das Universum dann ein statischer Zustand, ein ewiger „Jetzt“-Moment, ohne Anfang und Ende.

Aber gäbe es dann überhaupt ein Bewusstsein?

Alles wäre im Zustand “Stillstand”.

Unsere Gedanken und Erinnerungen basieren schließlich auf der Abfolge von Ereignissen.

Aber nur von dem selbst Erlebten oder Gesehenen.

Ohne Zeit könnte es sein, dass nichts passiert – oder dass alles gleichzeitig existiert.

Zeit wird wahrgenommen.

Manchmal kommt sie einem wie eine Ewigkeit vor, im Zeitraffer, dann wieder wie eine Sekundenschnelle, wie in Zeitlupe.

Die Wahrnehmung von Zeit ist subjektiv.

Ein Moment kann sich endlos hinziehen, während ein anderer wie ein Wimpernschlag vergeht.

Freude, Langeweile, Stress – all das beeinflusst unser Gefühl für Zeit.

Vielleicht liegt die Magie der Zeit nicht darin, dass sie vergeht, sondern darin, wie wir sie erleben.

Eine Stunde mit einem geliebten Menschen kann sich viel kürzer anfühlen als eine Stunde in einem Wartezimmer.

Und manchmal wünschten wir, wir könnten die besonderen Augenblicke einfangen, festhalten, dehnen.

So bleibt uns den Augenblick zu genießen, denn wir wissen nicht was kommt.

Wenn wir nur in den Tag hinein leben, zieht alles an uns vorbei und es bleiben nur unterbewusste Erinnerungen, nicht das was geschah.

Nützen wir die Zeit, sie kann sehr schön sein.

Und, ein Lächeln ist immer schön, und dafür sollte man immer Zeit haben.

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