unwirklich

Manchmal fühlt sich das Leben wie ein Traum an.

Als würde man durch eine surreale Kulisse wandeln, in der die Grenzen zwischen Realität und Vorstellung verschwimmen.

Vielleicht liegt es daran, dass unsere Wahrnehmung nicht nur von Fakten, sondern auch von Erinnerungen, Gefühlen und Erwartungen geformt wird.

Es ist das ” deja vue Gefühl” , eine Situation schon einmal genauso erlebt zu haben, obwohl man genau weiß, dass sie neu ist.

Man träumt von einer bestimmten Person oder einem Ereignis, und dann geschieht es am nächsten Tag genau so.

Momente, in denen man sich plötzlich bewusst wird, wie winzig man in einem riesigen Universum ist – etwa beim Blick in einen sternenklaren Himmel.

Nach einem lauten Konzert, einer intensiven Diskussion oder einem plötzlichen Schock kann sich die Stille wie eine neue Realität anfühlen.

Auf einmal hat man das Gefühl an einem Ort schon einmal gewesen zu sein.

Manche Menschen verhalten sich so, dass man das Gefühl hat, sie würden aus einem Film stammen.

Die Art zu sprechen oder zu handeln kann so wirken, als sei alles inszeniert worden.

Manchmal sind wir Akteure, dann wieder Statisten des Seins.

Das, was in der Welt geschieht fühlt sich für den Einen oder Anderen surreal an.

” Das kann doch nicht wahr sein, daß Menschen zu so etwas fähig sind”.

Aber leider sind sie es manchmal.

Sonst gäbe es nur Frieden und keine Kriege und die Erde wäre ein Paradies

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sich vortasten

Das Leben ist oft ein fortwährender Prozess des Suchens, Lernens und sich Vorwärtstastens, voller Unsicherheiten und Überraschungen.

Manchmal fühlt es sich wie ein dunkler Wald an, in dem man tastend den Weg sucht, und manchmal wie eine offene Straße, auf der man mit Leichtigkeit voranschreitet.

Man muss nicht Existentialist sein um wie Jean-Paul Sartre oder Albert Camus die individuelle Freiheit und Verantwortung zu betonen, sich in einer oft absurden und unbestimmten Welt einen Sinn zu schaffen.

Pragmatisch könnte man, so wie bei William James oder John Dewey das Leben als fortwährender Lern- und Anpassungsprozess betrachten, bei dem Wissen durch Erfahrung und Versuch gewonnen wird.

Nach daoistischen Prinzipien ist das Leben ein ständiger Fluss, eine Reise im Einklang mit der Natur und dem „Dao“ (Weg), wobei Erkenntnisse sich oft aus dem Loslassen ergeben.

Hermeneutisch, wie bei Martin Heidegger, wäre das menschliche Verstehen eine endlose Auslegung und Neubewertung von Erfahrungen und Wissen.

Skeptisch betrachtet ist das Leben ein Prozess der fortwährenden Suche nach Wahrheit, wobei man gleichzeitig anerkennen muss, dass absolute Gewissheit schwer erreichbar ist.

Ungewissheit und das ständige Vorwärtstasten sind die eigentlichen Konstanten.

Das Geordnete, Berechenbare ist nur eine flüchtige Illusion, ein Moment der Klarheit in einem sonst chaotischen Prozess.

Vielleicht ist es gerade diese Unvorhersehbarkeit, die das Leben spannend und lebendig macht.

Das Unbekannte fordert uns heraus, zwingt uns zum Wachsen und eröffnet neue Möglichkeiten.

Auch in der Natur selbst gibt es kein starr vorgegebenes Muster.

Evolution und Veränderung sind der natürliche Rhythmus.

Sich vortasten bedeutet nicht, blind und ziellos durchs Leben zu stolpern, sondern mit wacher Aufmerksamkeit auf das zu reagieren, was kommt.

Es ist eher wie ein erfahrener Bergsteiger, der sich langsam und bedacht seinen Weg über unbekannte Pfade bahnt.

Er weiß wo er Felshaken und Verankerungen anbringen muss und Standplätze benötigt.

Mit jeder Bewegung werden neue Details sichtbar, jedes Hindernis wird analysiert, bevor man den nächsten Schritt macht.

Vielleicht ist es sogar eine Kunst, sich nicht nur auf das Bekannte zu verlassen,

sondern auch auf Intuition, Erfahrung und flexible Denkweisen.

Sich mental auf das Unvorhersehbare einzustellen bedeutet, eine Offenheit gegenüber Veränderungen zu bewahren, statt an starren Plänen festzuhalten.

Es ist eine Philosophie, die sowohl Gelassenheit als auch Mut vereint, ein Vertrauen in sich selbst.

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sich vortasten

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Im Fadenkreuz

„Im Fadenkreuz des Lebens“, eine Metapher für schwierige Entscheidungen, Konflikte oder einfach die Unvorhersehbarkeit des Lebens.

Es ist auch wie in dem Film mit dem Titel Im Fadenkreuz – Allein gegen alle, ein Action-Thriller über einen US-Piloten, der hinter feindlichen Linien ums Überleben kämpft.

Man lernt damit umzugehen. Vor jedem Einsatz ein Gottesdienst, eine Belehrung wie man beim Abschuss gerettet wird.

Aber das ist nur eine Ausnahmesituation.

Man ist immer im Fadenkreuz irgendwelcher Herausforderungen. Sie haben einem im Visier, ob man will oder nicht.

Challenges.

In vielen westlichen Gesellschaften wird persönliches Wachstum durch Herausforderungen als positiv angesehen.

Schwierigkeiten werden oft als Gelegenheiten zur Selbstverbesserung und Resilienz betrachtet.

In einigen asiatischen Traditionen, insbesondere im Buddhismus und Konfuzianismus,

wird das Akzeptieren von Herausforderungen als Teil des natürlichen Lebensflusses gesehen.

Harmonie und Geduld sind zentrale Werte.

Viele indigene Gemeinschaften betrachten Herausforderungen als Teil eines zyklischen Lebensprozesses,

bei dem die Gemeinschaft eine zentrale Rolle spielt.

Probleme werden oft kollektiv angegangen.

Diese kulturellen Unterschiede beeinflussen, wie Menschen mit Stress, Verlust oder Veränderungen umgehen.

Sich im „Fadenkreuz des Lebens“ zu befinden kann bedeuten,

dass man eine Schlüsselrolle spielt –

sei es in persönlichen Beziehungen, im Beruf oder in einem Moment großer Entscheidungen.

Wenn sich Lebenslinien überkreuzen, entstehen neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen.

Vielleicht ist es ein Wendepunkt, eine Phase des Wandels oder einfach der Moment,

in dem das eigene Handeln besonders gefragt ist.

Aber egal wie, es geht immer weiter.

Man muss nicht immer im Fokus des “Tatort” Erde stehen, im Fadenkreuz des Lebens, das Schicksal geht seinen eigenen Weg,

und dieser ist immer ein Challenge.

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Im Fadenkreuz des Lebens

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Nicht ohne Zweifel

Viele Worte um den ” Zweifel”

Zweifel – Unsicherheit oder Skepsis gegenüber etwas.

Verzweifeln – In einen Zustand der Hoffnungslosigkeit geraten.

Bezweifeln – Etwas für nicht wahr oder nicht sicher halten.

Anzweifeln – Etwas infrage stellen oder die Richtigkeit hinterfragen.

“Zweifelsohne kann man anzweifeln, dass jemand ohne Zweifel lebt – aber man sollte nicht daran verzweifeln!

Über alle Zweifel erhaben zu sein bedeutet nicht, sie nie zu haben, sondern mit ihnen umgehen zu können.

Leider sind die Ereignisse in der Welt Zweifel hervor rufend.

So, wie man dachte dass Berge fest sind, aus Granit und Steine fast wie für die Ewigkeit gedacht, so stellt man fest, dass diese nicht nur erodieren, sondern zu bröckeln beginnen.

Ganze Berge rutschen ab.

Der biblische Satz ” Du bist Petrus der Fels…” ist symbolisch. Damals war ein Fels ein Fels.

Es kommt nicht auf die physische Beschaffenheit an, sondern auf den tatsächlichen verinnerlichten Gehalt, das, was man daraus macht.

Der Architekt eines Tunnels erklärte einmal bei der Eröffnung des neu geschaffenen Durchgangs durch den Berg, dass es nicht ein Bohren in Granit war,

sondern in die Unsicherheit, was alles darüber war. Erde, dann wieder Felsen, nicht gleichförmig Fels.

Eine Reflexion über die Beständigkeit und den Wandel, über innere Überzeugungen und äußere Veränderungen ist notwendig um nicht nur unruhig zu sein..

Zweifel sind keine Schwäche, sondern eine Gelegenheit zur Klärung und zur bewussten Entscheidung.

Die Welt bringt viele Unsicherheiten mit sich, aber genau deshalb ist ein innerer Kompass so entscheidend – nicht um den Wandel aufzuhalten, sondern um sich darin nicht zu verlieren.

Die Metapher Felsen ist eindrücklich. Selbst das scheinbar Unerschütterliche verändert sich mit der Zeit, sei es durch äußere Einflüsse oder innere Prozesse.

Letztlich geht es darum, nicht an der Illusion von Beständigkeit festzuhalten, sondern die eigene Stabilität aus innerer Klarheit zu gewinnen.

Das Wissen darüber, was man will – oder was man nicht will – ist ein machtvolles Instrument.

Es grenzt Möglichkeiten ein und schafft Raum für gezieltes Handeln.

Vielleicht ist es sogar der erste Schritt zu wirklicher Freiheit.

Selbstzweifel sind nur eine andere Art von Update, ein Check up.

Verzweifeln

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Die Alchemie des Lebens

Alchemie, eine alte Fähigkeit, Basismetalle in Kostbares umzuwandeln und das Bestreben, den Stein des Philosophen, die Suche nach dem Elixier des Lebens zu finden.

Der menschliche Körper benötigt zig Mineralien um ein Leben zu ermöglichen.

Fehlen welche werden wir krank, haben Mangelerscheinungen, oder haben wir zu viel von etwas werden wir krank.

Die Apotheken, Drogeriemärkte sind voll von Präparaten, der Onlinehandel damit blüht.

Im Laufe eines Lebens nehmen wir unzählige Tabletten, Pillen und Säfte zu uns, und wir wissen nicht was alles wo in uns abgelagert wird, auch nicht welche Wechselwirkungen stattfinden.

Es ist nicht Chemie, es ist Alchemie.

Der Name kam im 13. Jahrhundert nach Europa, als der arabische Namen Al-Kimia (الكيمياء) ins Lateinische übersetzt wurde.

Die arabische Form von Kimia stammt aus dem alten griechischen χυμεία-Hymaeia, was “Mischung” bedeutet.

Erstmals wurde dies von Zosimus von Panopolis (350-420) als Name für die Kunst der Metallumwandlung um 400 n. Chr. verwendet.

Alchemie war Philosophie, Spiritualität und die Suche nach dem tiefsten Geheimnis des Lebens.

Die Vorstellung, dass unser Körper selbst ein alchemistisches Gefäß ist, das essenzielle Mineralien aufnimmt und umwandelt, ist tiefgründig.

Moderne Analysen können an alten Skeletten genau zeigen, welche Spurenelemente und Metalle einst durch das Blutkreislaufsystem geflossen sind, welche Mangelerscheinungen oder Schädigungen wir haben, auch wie sich die DNA veränderte.

Vielleicht sind wir selbst wandelnde Experimente der Alchemie – unsere Nahrung, unsere Umgebung, unser Lebensstil formen das innere Gleichgewicht.

Und wer weiß? Vielleicht steckt irgendwo in einem dieser unzähligen Präparate das lange gesuchte „Elixier des Lebens“.

Das Kraut des ewigen Lebens oder die Wunderheilpflanze des Rübezahl, oder der blaue Kristall, die Quelle der Unsterblichkeit.

Es bleibt die Frage:

Ist Alchemie wirklich eine überholte Kunst, oder hat sie sich bloß in eine neue Form umgewandelt, einen neuen Namen gegeben, Pharmazie.

Gegen immer neue Viren und Bakterien werden Mittel entwickelt, die DNA wird verändert, und alles um unser Leben zu verlängern.

All dies hat Schattenseiten:

Früher wurden auch viele Menschen sehr alt, weil sie eine gesunde Lebensweise hatten, frei von Stress und Maßlosigkeit.

Krankheiten heilte man mit natürlichen Pflanzen, so, wie in der klösterlichen Heilmedizin einer Hildegard von Bingen.

Dieses Wissen geht verloren.

Man kommt sich heute wie eine biologische chemische Fabrik vor, die als Output nur die Tatsache des zu leben hat.

Man meint für jedwedes Problem etwas zu haben, ohne die tatsächlichen Zusammenhänge verstanden zu haben.

Nach dem Motto jedem für jedwedes seine Pille oder Paste,

und, die Pharmazie ist ein hohe Gewinne abwerfender Wirtschaftszweig.

Jedoch wird man dadurch nicht immer gesünder.

Da muss man bei seinem Karma beginnen.

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Die Alchemie des Lebens

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geheimnisvoll

Mehr als mystisch.

Ein Hauch von Rätselhaftigkeit, ein Schatten des Unbekannten – das Geheimnisvolle zieht uns magisch an.

Es ist das, was zwischen den Zeilen steht, das Unausgesprochene, das Verborgene.

Manchmal ist es ein mysteriöser Blick, manchmal eine unerklärliche Begebenheit.

Es kann beängstigend sein, aber auch faszinierend.

Ein geheimnisvolles Ereignis, eine Figur aus Geschichte oder Fiktion – oder vielleicht das Geheimnis des Lebens selbst?

Die Welt steckt voller Rätsel und oft sind wir selbst ein Rätsel.

Die Welt ist ein Puzzle aus unerklärlichen Phänomenen, vergessenen Geschichten und noch zu entdeckenden Wahrheiten.

Und wir selbst sind wandelnde Mysterien, die sich mit der Zeit entfalten, verändern und manchmal überraschen.

Vielleicht sind es gerade diese Rätsel, die das Leben spannend machen.

Wenn alles durchschaubar wäre, wo bliebe der Zauber?

Das Leben ist eine unvorhersehbare Reise.

Als junger Mensch träumt man, malt sich die Zukunft aus, glaubt zu wissen, wohin alles führt.

Doch mit den Jahren zeigt sich, dass vieles ganz anders kommt – unerwartete Wendungen, überraschende Begegnungen, Erkenntnisse, die erst mit der Zeit reifen.

Vielleicht liegt darin die wahre Schönheit des Lebens: dass es uns immer wieder überrascht,

neue Perspektiven eröffnet und Dinge zeigt,

die wir uns niemals hätten ausmalen können. Manchmal sind es die kleinen Momente, die später die größte Bedeutung gewinnen.

Was wir nicht wissen, ist wahrscheinlich unendlich viel größer als das, was wir wissen.

Wir tasten uns durch ein Universum voller Rätsel, und je mehr wir entdecken, desto mehr neue Fragen entstehen.

Warum treffen wir manche Entscheidungen so oder sooo,

warum erinnern oder vergessen wir etwas.

Und dann sind da noch die geheimen Mechanismen des Zufalls.

Manchmal scheint das Universum uns genau dort hinzulenken, wo wir sein sollen.

Zufällige Begegnungen, unvorhersehbare Wendungen.

Ist es nur Chaos, oder gibt es eine tiefere Ordnung, die wir nur nicht ganz verstehen?

Vielleicht ist das Leben eine Mischung aus freien Entscheidungen, Erinnerungen, die wie Fäden in einer großen

Geschichte zusammenkommen, und Zufällen, die vielleicht gar keine sind.

Eben geheimnisvoll.

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geheimnisvoll

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wie in einer Gespensterwelt

Manchmal kann die Welt seltsam unwirklich erscheinen – als würde man durch Nebelschwaden wandeln,

in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.

Vielleicht sind es Erinnerungen, die wie Schatten durch den Tag huschen, oder das Gefühl, dass etwas Vertrautes plötzlich fremd wirkt.

Vieles erscheint zunächst kompliziert oder unverständlich, doch wenn es jemand verständlich und mit Geduld erklärt, kann es plötzlich ganz klar und nachvollziehbar sein.

Manchmal braucht es nur die richtigen Worte oder eine passende Metapher, um einen Gedanken greifbar zu machen.

Oft liegt die Herausforderung nicht darin, dass etwas unlösbar ist, sondern dass es erst eine Struktur oder einen Zugang braucht, um begreifbar zu werden.

Eine Brücke zwischen Neuem und Bekanntem kann helfen, Unsicherheiten abzubauen und Vertrauen zu schaffen.

Bitcoins, alles digital, mit dem Mobiltelefon bezahlen, die Kontrolle über seine Ausgaben zu verlieren, all dies weckt Ängste.

All das was in der Politik geschieht entzieht sioch der eigenen Einflussnahme.

Bei Entscheidungen ist die eigene Stimme nur eine von Millionen, aber eine, die nichts direkt bewirkt.

Sie regen zum Nachdenken an, eröffnen neue Blickwinkel und lassen einen die eigene Wahrnehmung hinterfragen.

Aber gerade die neue Momente der Unwirklichkeit können auch faszinierend sein.

Die Gespenster können Gestalt annehmen.

Man muss nur Licht in die Dunkelheit bringen.

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wie in einer Gespensterwelt

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einfach ungezwungen, unbekümmert

Leicht, frei, ohne Last.

Viele Worte für das Gleiche.

Bequem, entspannt, formlos, gelöst, lässig, launig, leger, unbeschwert, unförmlich, ungezwungen, unverkrampft, zwanglos, chillig, geschmeidig .

In Momenten der Ungezwungenheit gibt es keine Masken, keine Erwartungen, nur die pure Gegenwart.

Vielleicht ist das der Schlüssel zu echter Wahrheit: wenn man nicht darüber nachdenkt, sondern einfach lebt.

Die Seele nicht einsperren, sondern das Innere zulassen.

Kreativität, Leidenschaft und echte Emotionen gedeihen erst, wenn man sich selbst erlaubt, sie auszuleben.

Seine Seele wirklich frei zu leben bedeutet, sich authentisch auszudrücken, ohne Angst vor Bewertungen oder Einschränkungen.

Lieber den eigenen Weg gehen, die eigenen Werte leben und sich nicht durch gesellschaftliche Erwartungen oder äußeren Druck begrenzen zu lassen.

Diese Freiheit zeigt sich in verschiedenen Formen: in der Kunst, die ohne Grenzen fließt,

in tiefen Verbindungen mit anderen Menschen,

in dem Mut, neue Dinge zu wagen,

und in der Fähigkeit, loszulassen, keinen Ballast mitschleppen..

Es bedeutet, Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern sie zu fühlen und auszudrücken – sei es in Worten, durch Bewegung oder einfach durch bewusstes Erleben.

Ein spontanes Abenteuer, ein tiefes Gespräch, eine stille Minute ohne Sorgen?

Lieber locker und flockig, flapsig, statt steif und starr.

Zu sehr werden wir in Sozialisationskorsetts gezwängt, aus denen man sich nicht immer befreien kann.

Wir werden geformt, gedrängt, angepasst, bis wir in Muster passen, die oft nicht einmal unsere eigenen sind.

Doch das Spielerische, das Ungezwungene, das Flockige, kann ein Akt der Befreiung sein.

Manchmal braucht es rebellische Leichtigkeit, einen ungeplanten Moment, ein Lächeln ohne Zweck.

Nicht aus Pflicht, sondern aus echtem Gefühl.

Wie findet man Wege, um sich aus diesem Korsett zu lösen?

Oder ist es eher ein Balanceakt zwischen Anpassung und Freiheit?

Der kürzeste Weg zum sich frei zu fühlen ist ein Lächeln.

Ein Lächeln kann eine kleine Rebellion gegen die Schwere sein, ein stilles Zeichen von Leichtigkeit, selbst in festgezurrten Strukturen.

Es braucht kein großes Aufbegehren, keine komplizierten Worte – manchmal reicht ein Moment der Freude,

ein echtes Lächeln, um sich wieder frei zu fühlen.

Und man muss den Mut haben aus seiner ansozialisierten Hülle heraus zukommen.

Die andere Seite

Nicht nur eine Münze hat zwei Seiten,

auch das Bild des Fotografen, des Malers, eigentliche aller Menschen,

und diese Bilder weichen von dem Original ab.

Ein Bild, eine Geschichte, selbst ein Ereignis – all das verändert sich je nach dem Auge des Betrachters.

Wahrheit ist nicht immer absolut,

sondern oft ein Zusammenspiel aus unzähligen Blickwinkeln.

Aber was ist die Wahrheit.

Menschen können einem ins Gesicht Lächeln und man denkt man hätte die freundlichsten Menschen gegenüber, und eine Sekunde später,

außerhalb der eigenen Sicht,

kann das Gegenteil der Fall sein.

Die Wahrheit ist oft ein schillerndes Konzept – nicht nur eine feste, unverrückbare Tatsache, sondern vielmehr ein Kaleidoskop aus Perspektiven, Absichten und Wahrnehmungen.

Menschen tragen Masken, manchmal aus Höflichkeit, manchmal aus Notwendigkeit, manchmal aus Berechnung.

Ein Lächeln kann Wärme bedeuten, aber auch Täuschung.

Das Unsichtbare hinter den Fassaden bleibt oft verborgen, bis sich Momente der Ehrlichkeit oder Zufallsschleier lüften.

Doch bedeutet das, dass die vordergründige Wahrheit weniger wahr ist?

Oder ist sie einfach nur eine Facette einer vielschichtigen Realität?

Vielleicht ist die Wahrheit nicht eine einzelne, absolute Sache, sondern eine Summe aus Augenblicken und Blickwinkeln.

Manchmal auch des Retouchierens, Verfälschens, des gestalten von Fakes.

Das Leben ist voll von Täuschungen.

So wie ein Januskopf zwei Seiten hat, hat jede Geschichte, jede Begegnung und jede Empfindung ihre eigenen Nuancen.

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