ausgelassen rausgelassen

Wie sagt man ” ausgelassen, wenn sie raus gelassen” sind

Frei, unbeschwert, unbelastet, im Idealfall glücklich sein, alles vergessen und sich auf das “Jetzt” konzentrieren.

Die negativen Schatten des Daseins in die Dunkelheit des Vergessens schicken.

Die Schatten dürfen da sein, aber nicht beeinflussend.

Ein „Fragmentarium der Unbeschwertheit“ – das wären Module eines Spiels der Bewegung, der Befreiung, des inneren Wandels.

Tanzen nicht für das Auge, nicht für die Welt, sondern für den Raum, der sich nur zeigt, wenn niemand zuschaut.

Das Dahinter ist vielleicht das Eigentliche: die Stille, die sich bewegt, wenn man sich bewegst.

Eine Choreografie der Befreiung, die nicht auf der Bühne stattfindet, sondern im Körpergedächtnis, im Atem, im Raum zwischen zwei Gedanken.

Ein Spiel, das gleichzeitig ernst ist, weil es um das Wesentliche geht: die Fähigkeit, sich selbst zu entlasten.

Frei sein, nicht als Zustand, sondern als Moment, der sich immer wieder neu erfindet.

Unbeschwert sein, nicht weil nichts schwer ist, sondern weil man das Gewicht für einen Augenblick ablegt.

Vergessen, nicht als Flucht, sondern als Pause vom ständigen Wiederholen.

Das Jetzt ist ein Ort, der nur existiert, wenn man ihn betritt.

Module, fast wie die Level eines Spiels, aber jedes ist ein Gefühl, kein Ziel.

Schritte tragen die Erinnerung, aber weiter, nicht zurück.

Sprünge sind ein Riss im Kontinuum, ein Moment, in dem geschehenes Unbill leichter wird.

Wiederkehren, aber ohne Wiederholung.

Ein Umlauf der Jahre, der nicht bindet, sondern öffnet.

Die Ausgelassenheit befreit.

Sie beschreibt einen Zustand überschäumender, ungezügelter Fröhlichkeit und Heiterkeit.

Einfach fröhlich sein, guten Mutes, unbeschwert sich freuen können

Den Moment frei von Sorgen in vollen Zügen geniessen.

Einfach so ab und zu beschwingt sein, das Glück des Moments geniessen.

Es gibt immer einen Grund dazu, man muss ihn nur zulassen.

Ein Moment, in dem die innere Schwerkraft nachgibt und etwas Leichtes in uns aufsteigt.

  • Sie ist nicht laut, aber lebendig.
  • Nicht naiv, sondern mutig.
  • Nicht flüchtig, sondern ein Geschenk, das man sich selbst macht.

Das Bild kann erworben werden. Der Erlös geht zur Hälfte an Sozialprojekte

Digitale Transformation

Die Spannung zwischen Mensch und Maschine hat ihre Auswirkungen.

Körperliche Arbeit und technische Durchdringung.

Mechanische Elemente und Werkzeuge deuten auf eine Welt, in der der Mensch mit Maschinen ringt oder verschmilzt.

Die digitale Transformation (auch „digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft.

Dieses ist bedingt durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Technik und Technologien.

Der Mensch ringt – nicht mehr nur mit der Materie, sondern mit dem Code, der ihn durchdringt.

Werkzeuge werden zu Gliedmaßen, Maschinen zu Mitspielern im Tanz der Produktion.

Digitale Transformation – ein leiser Sturm, der nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft formt, sondern Identität und Empfinden neu kalibriert.

Was bleibt vom Körper, wenn die Arbeit ins Unsichtbare wandert?

Ein Trost!

In jeder neuen Erfindung, in jedem Interface, lebt ein Funke Menschlichkeit.

Jedoch können menschliche Entscheidungen vorweg genommen werden.

Wenn Algorithmen Entscheidungen vorbereiten, filtern oder sogar beeinflussen, entsteht ein Gefühl des Kontrollverlusts.

Nicht weil der Mensch verschwindet, sondern weil sich seine Handlungsspielräume verschieben.

Der Mensch bleibt – aber er verändert seine Rolle:

Vom Entscheider zum Kurator, vom Handelnden zum Interpretierenden.

Maschinen können optimieren, kombinieren, simulieren – aber sie können nicht “wollen”.

Sie haben keinen inneren Antrieb, keine Sehnsucht, kein Ziel, das aus ihnen selbst entsteht.

Sie sind Werkzeuge, auch wenn sie manchmal wie Partner wirken.

Der Mensch bleibt Ursprung und Verantwortungsträger – selbst in einer Welt, in der Algorithmen vorausdenken.

Denn jede Maschine beginnt mit einem menschlichen Impuls.

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Aufregung um Nichts

Aufregung ist wie ein Sturm im Kopf, der alles durcheinander wirbelt.

Wenn der Puls schneller wird, Röte ins Gesicht steigt, oder auch Blässe, Aufregung.

Manche lassen sch von einem Adrenalinstoss in eine andere Welt, in eine nicht immer kontrollierbare, katapultieren.

Präsenz und Entrückung.

Es wirkt wie der Moment, in dem der Körper schneller versteht als der Kopf, dass etwas Bedeutendes passiert.

Aufregung ist ein innerer Wetterumschwung.

Ein Druckabfall, der sich nicht ankündigt, ein Windstoß, der die Ordnung der Gedanken zerzaust.

Der Körper wird zum ersten Zeugen: feuchte Hände wie Tau auf einer Wiese,

ein Puls, der an die Tür klopft, als wolle er hinaus in die Welt.

Manchmal steigt Hitze auf, manchmal entzieht sich die Farbe — beides Signale, dass etwas in uns aufbricht.

Wie ein Riss im Alltag, durch den man in eine andere Wirklichkeit fällt.

Eine, die heller ist, lauter, unberechenbarer.

Eine, die uns zeigt, wie dünn die Grenze ist zwischen Kontrolle und Hingabe.

Aufregung kann auch schön sein, dann, wenn etwas aufregend ist, die Gefühle betreffend, die Liebe,

oder ein spannendes Abenteuer.

Das Problem ist nur dass in einer Welt digitaler Reizüberflutung, Stress, Not,

die Menschen dünnhäutiger werden, sich wegen irgendetwas aufregen, ärgern.

Wir haben verlernt ” über den Dingen” zu stehen.

Wir regen uns wegen den geringsten Kleinigkeiten auf und machen aus Petitessen Grandessen.

Oft bedeutet dies viel Aufregung um Nichts.

Manchmal genügt ein Funke — ein Blick, ein Geräusch, ein Kommentar — und schon kippt die Balance.

Wir sind so sehr damit beschäftigt, alles zu kontrollieren, dass wir vergessen haben, wie man loslässt.

So sehr damit beschäftigt, uns zu behaupten, dass wir verlernt haben, uns zu öffnen.

Vielleicht liegt das eigentliche Problem nicht in der Welt, die lauter geworden ist, sondern darin, dass wir aufgehört haben, unsere eigene Stille zu pflegen.

Wir haben die Fähigkeit verloren, Distanz zu halten, ohne uns zu entziehen,

gelassen zu bleiben, ohne gleichgültig zu werden.

Vieles ist keine Aufregung wert.

Gesellschaft im Mainstream

Gesellschaft, das sind die Mernschen in ihrer Gesamtheit, ohne Aussage wie sich sich aufgliedert oder strukturiert ist.

Ausserhalb der Gesellschaft stehend wäre ein ” isoliert sein”

Wir sind viele Menschen, beinahe nicht zählbar.

Identitäten im ständigen Konflikt.

Wenn es etwas zu sehen gibt, strömen wir dahin.

Die Neugier treibt.

Aber welche Meinung und Ansicht, welchen Eindruck hat man von einem Geschehen.

Es sind oft die vorherrschenden Trends und Strömungen in der Gesellschaft oder Kultur, die uns beeinflussen,

durch die breite Akzeptanz von bestimmten Ideen, Medien oder Produkten in der Bevölkerung entstehend.

Kulturelle Einflüsse wie Werbung, soziale Medien und Massenkommunikation,

die Politik, die Meinungsmacher und Influencer tragen entscheidend zur Bildung des Mainstreams.Menschen mit Reichweite –

auich Journalisten, Politiker, Künstler oder Social-Media-Persönlichkeiten ,

sie geben Orientierung, setzen Frames, liefern Interpretationen und emotionalisieren Ereignisse.

Der Mainstream ist wie eine Strömung, die man erst bemerkt, wenn man schon mitten in ihr steht.

Wir Menschen orientieren uns gern an dem, was „die anderen“ denken.

Das schafft Sicherheit und Zugehörigkeit.

Dadurch wird der Mainstream nicht nur reproduziert, sondern stabilisiert.

Aber liegen wir damit richtig.

Eigentlich sollte man sich an seinem inneren Kompass, seinem Gefühl und dem, was man weiß, orientieren,

auch wenn dies gegen den Strom geht.

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Zwischen den Rhytmen

Bewegung, Gemeinschaft und kulturelle Lebendigkeit

Momente kollektiver Energie, wie Feiern, Protest oder spirituelles Zusammenspiel.

„Zwischen den Rhythmen“ – ist die Bewegung und die Zwischenräume, in denen Bedeutung entsteht.

Jeder Mensch trägt eine Verbindung zur Erde, zur Kultur, zum eigenen Inneren.

Wann wird aus dem Einzelnen ein echtes „Wir“? Und was bleibt, wenn wir nur mitlaufen, ohne Inhalt?

Das Leben huscht vorbei, doch in manchen Augenblicken bleibt es stehen – für einen gemeinsamen Atemzug, ein kollektives Aufbäumen, ein Fest der Vielfalt.“

Dieses Gefühl entsteht nur in einer Solidarität, politisch, oder wenn durch irgendeinen Einfluss ein “Wirgefühl” entsteht.

Eines, das nicht fordert sondern trägt, nicht isoliert sondern öffnet.

Nur im ” Mainstream” zu sein, ist etwas anderes.

Das ist das blosse Mitlaufen ohne persönlichen Inhalt.

Der einzelne Mensch ist heute gleichzeitig überfordert und isoliert – und genau deshalb entsteht oft dieses Gefühl von Ohnmacht.

Man sieht Leid und schaut weg.

Man sieht Erfolg und reagiert mit Neid.

Man sieht Überfluss und wird gierig.

Man sieht jemanden und winkt nur flüchtig, ohne wirklich in Beziehung zu treten.

Alles sind Mikrogesten eines Lebens, das sich immer schneller dreht und immer weniger Halt bietet.

Vielleicht kann der Einzelne tatsächlich nicht „viel“ ausrichten – aber er kann etwas Entscheidendes tun:

den ersten Impuls setzen, der andere berührt.

Ein Blick, der nicht ausweicht. Ein Wort, das nicht verurteilt.

Eine Geste, die nicht berechnet, ein Lächeln.

Ein Moment echter Präsenz.

Das sind die kleinen Funken, aus denen kollektive Wärme entsteht.

Und genau in den Räumen zwischen den Rhytmen des Lebens.

Bewegung im Brennpunkt

Brennpunkt, das ist nicht nur der Titel vieler Politik Sendungen.

„Bewegung im Brennpunkt betrifft mehrere Ebenen, berührt uns alle sowohl visuell als auch gesellschaftlich oder emotional.

Bewegung steht für Dynamik, Tanz, Interaktion, Veränderung, für wirtschaftliches und soziales Geschehen.

Der Brennpunkt hingegen ist der Ort, an dem sich Energie konzentriert – wie in der Fotografie oder Physik, wo Lichtstrahlen sich bündeln,

oder der Ort wo etwas Entscheiodendes geschieht.

Die Energie der Bewegung verdichtet sich zu einem intensiven Moment oder Ort.

Manchmal stagniert sie und nichts geht weiter.

Dann wieder bringt jemand einen verbalen Energiestoß in das Geschehen ein und ein Chaos kann entstehen.

Manchmal gezielt, um die Sutuation des verblüfft sein der Anderen auszunützen,

und um so die eigenen Visionen durchzuführen.

Taktik, Strategie.

Zumeist ist ein Brennpunkt auch ein sozialer oder politischer Krisenherd – ein Ort, an dem Konflikte, Vielfalt oder Transformation sichtbar werden.

Die Bewegung wäre dann ein Ausdruck von Protest, Wandel, Migration oder kollektiver Aktion.

Dann bedeutet es: „Menschen in Bewegung geraten ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit.“

„Wenn innere Bewegungen – Gefühle, Gedanken, Impulse – sich auf einen Punkt fokussieren, entsteht Klarheit oder ein Durchbruch.“

Brennpunkte gibt es in vielen Bereichen, in der Chemie, der Physik, der Optik, der Geometrie,

aber entscheidend sind Brennpunkte mit Konfliktpotential, gesellschaftliche Problembereiche.

Und wir müssen entscheiden was für uns wichtig ist.

Und, wir sind für die Bewegung in den Brennpunkten dieser Welt verantwortlich,

etwas, was man nicht negieren oder auf alle anderen abwälzen kann.

Stagnation bedeutet Stillstand , und ein ” wie immer” nützt nicht viel.

Manchmal muss man auch alles bisherige auf den Kopf stellen um einen neuen Weg mit neuen Chancen für ein besseres, friedlicheres und nachhaltigeres Leben zu finden.

Visuelles Staccato

Das Staccato („getrennt“, von italienisch staccare „abtrennen“) ist eigentlich eine musikalische Artikulationsform, bei der aufeinanderfolgende Töne klar voneinander getrennt werden, kürzer gespielt, als es ihr Notenwert eigentlich vorgibt, manchmal abgehackt klingt.

Staccato ist im Grunde die Kunst, Visuelles und Akkustisches wie den Klang in kleine, klar umrissene Einheiten zu zerlegen – fast so, als würde man musikalische Punkte in die Luft setzen.

Die Kürze der Töne erzeugt Spannung, Leichtigkeit oder auch ein spielerisches Abhacken, je nachdem, wie stark das Staccato ausgeprägt ist, so auch eine Bildfolge.

In der Klassik kann es federnd, tänzerisch oder scharf klingen.

In der Filmmusik erzeugt Staccato oft Nervosität oder Bewegung.

Auf der Geige wirkt Staccato ganz anders als auf dem Klavier, weil der Klang physisch „abgerissen“ wird.

Es ist nicht etwa Legato, Portato oder Tenuto, sondern eine andere und besondere Form des Getrennten.

In den Visual Arts macht es die Komposition aus, und auch die Wahl der Farben, die Intensität.

Doch Staccato ist mehr als Musik.

Es ist eine Denkbewegung.

Gedanken schwirren durch den Kopf – im Traum, im Halbschlaf, beim Nachdenken.

Sie tauchen auf wie kurze Impulse, scheinbar ohne Zusammenhang,

und doch trägt jeder von ihnen eine unsichtbare Linie, die sie miteinander verbindet.

Ein inneres Staccato.

So wie der Klang in kleine, präzise Einheiten zerlegt wird, lassen sich auch visuelle Eindrücke, Erinnerungen oder Gefühle in einzelne Fragmente auflösen.

Punkte im Raum. Splitter von Bedeutung.

Eine Bildfolge, die nicht fließt, sondern springt, mit Kontrasten, Unterbrechungen, rhythmische Wiederholungen, durch das bewusste Setzen von Fragmenten, die erst im Blick des Betrachters zu einem Ganzen finden.

Und, ist nicht unser Leben wie ein andauerndes Staccato.

Die Radierung kann erworben werden.

Halt Stop

Ein Ruf nach Menschlichkeit inmitten von Chaos.

Unbeschriebene weiße Figuren in Bewegung, umgeben von dunklen Schatten – als ob sie sich aus Gewalt herauslösen, tanzen, widerstehen

Kein Schritt weiter. Ende der Gewalt.

Es ist eine bittere Beobachtung — und leider oft zutreffend.

Viele Menschen ziehen sich zurück, aus Angst, aus Bequemlichkeit oder weil sie selbst innerlich angespannt sind.

Die Reaktion auf Gewalt wird zur Spiegelung der eigenen Unsicherheit:

Schweigen, Wegschauen, oder gar Gegenaggression.

Es ist, als ob die kollektive Haut dünner geworden ist.

Empathie wird zur Ausnahme, nicht zur Regel.

Und wer sich einmischt, riskiert Ablehnung oder sogar Gefahr.

Dabei wäre gerade das mutige, ruhige Dazwischengehen so wichtig — nicht als Heldentum, sondern als menschliche Verantwortung.

Halt, Stop ist der sehr deutliche Hinweis dass eine Rote Linie nicht überschritten werden soll.

Gewalt, oder Gefahr.

Manchmal wirkt es, als hätten wir verlernt, ruhig und menschlich zu bleiben, wenn es darauf ankommt. Stattdessen: Wegschauen, Schweigen, oder sofortige Gegenaggression.

Nicht aus Bosheit, sondern aus Angst, Unsicherheit, Überlastung.

Gewalt beteht nicht nur aus Taten, sondern auch aus dem Schweigen drumherum.

Aus der Passivität, der Müdigkeit, der inneren Überforderung.

Aber das macht es nicht weniger frustrierend.

Es ist wichtig dass es Menschen gibt, die nicht in diese Muster fallen — die weder kuschen noch explodieren, sondern präsent bleiben.

Das ist selten, aber es existiert.

Vielleicht ist genau das der Kern: sichtbar machen, was fehlt, und was möglich wäre.

Das Bild kann erworben werden.

Was ist im Leben wirklich wichtig

Das Leben ist eine vibrierende Komplexität – ein Spiel aus Identität, Verbindung und innerer Vielschichtigkeit.

Wir übersehen oft dass wir von Geburt an in Netzwerke eingebunden sind, manchmal mehr, dann wieder weniger.

Was im Leben wirklich wichtig ist, lässt sich nicht in einer einzigen Wahrheit fassen – aber es gibt einige universelle Strömungen, die viele Menschen als wesentlich empfinden:

Authentizität geht leicht verloren.

Es ist nicht leicht sich selbst treu zu bleiben, ohne sich für irgendwelche Erwartungen und Konventionen zu verbiegen.

Liebe und Mitgefühl geht verloren, wird zu oberflächlich aufgefasst.

Beziehungen, die nicht auf gegenseitigem Respekt, Wärme und echter Nähe beruhen, sind wacklig..

Das Gefühl, wirklich verstanden und angenommen zu sein – muß auf realistischen wirklichen Fakten beruhen, nicht nur oberflächlich sein.

Oft mangelt es an Sinnhaftigkeit,

etwas zu tun, das über das eigene Ego hinaus Bedeutung hat – sei es Kunst, Fürsorge, Erkenntnis oder Engagement.

Man lernt nicht mehr innere Grenzen zu überwinden, auch lernen wir zu wenig aus Schmerz und Freude.

Die Natur, schöne Ereignisse kann man nicht hoch genug einschätzen.

Menschen, die einem lieben, auch Tiere , die in einem grenzenloses Vertrauen haben, sind wertvoller aller physischer Reichtum der Welt.

Dies ist mit nichts aufzuwiegen

Die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, die dem eigenen Wesen entsprechen wird immer mehr eingeschränkt, aber nur weil wir dies zulassen.

Wir geben damit Freiheit auf.

Freiheit von Erwartungen, Rollen, Mustern, die einem klein halten.

Es ist schwer seinen inneren Frieden zu finden.

Nicht das ständige Glück, sondern ein tieferes Gleichgewicht, das auch Stürme übersteht, zählt wirklich..

Wir zögern Verantwortung für uns selbst, für andere, für die Welt zu übernehmen– nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit.

Schönheit liegt oft darin, dass Menschen verschieden sind – und darin einander bereichern.

Manche finden das Wesentliche in der Stille, andere im kreativen Ausdruck, wieder andere in der Hingabe an etwas Größeres.

Die Frage wirkt einfach, aber sie trifft einen Nerv, den viele ihr ganzes Leben lang spüren.

Wenn man all das Lärmende, Erwartete und Oberflächliche abzieht, bleiben ein paar Dinge übrig, die immer wieder als wesentlich auftauchen:

Echte Beziehungen zählen,

Nicht viele – sondern wenige, die tragen. Menschen, bei denen man nicht performen muss, sondern einfach sein darf.

Nähe, die nicht fordert, sondern nährt.

Zu wissen, wer man ist, wofür man steht, und was man nicht mehr bereit ist zu tolerieren.

Diese Klarheit ist oft wichtiger als Glück, weil sie Richtung gibt.

Der Frieden geht verloren. Kriege und Konflikte in allen Ebenen des Seins scheinen wichtiger zu sein.

Nicht das ständige Hochgefühl, sondern ein Grundton von Ruhe, der auch in schwierigen Zeiten bleibt.

Ein Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Denn nur so kann man dieses ausstrahlen.

Etwas zu tun, das Bedeutung hat macht Sinn – für einem selbst, für andere, für die Welt.

Das kann Kunst sein, Fürsorge, Erkenntnis, Handwerk, Engagement. Sinn ist individuell, aber unverzichtbar.

Niemand muss perfekt sein, sondern lebendig.

Lernen, scheitern, neu beginnen.

Sich selbst immer wieder neu entdecken.

Menschen müssen wieder lernen sich zu erden und seinen Platz im Gesamtgefüge zu finden, den Glauben an das Gute, an Dinge , die über allem Erfassbarem stehen,

auch mit dem eigenen Kompass wieder umzugehen, seinem Gewissen.

Zwischen Blick und Beton

Die „Gesichter einer Stadt“ – betonen die Verschmelzung von Mensch und urbaner Struktur.

Das „Ich in tausend Fassaden“ – thematisiert Identität und Vielschichtigkeit.

Die Architektur der Seele spiegelt sich in den Gesichtern.

Viele Menschen sehen teilnamslos aus, starren mürrisch vor sich hin, sind empfindlich und laufen mit dem Blick auf das Mobiltelefon wie Zombies umher.

Morgens Frühstück, zur Arbeit, schnelles Mittagsessen oder Brotzeit, Arbeit, Arbeitsende, nach Hause, Abendessen, Fernsehen, ein Bier und gute Nacht.

Die Monotonie des immer wieder Gleichen.

Schnelles Leben, schnelles Denken, kaum Zeit zum Fühlen.

Die urbane Routine, die anonymen Gesichter, die sich in Fassaden verlieren.

Man möchte hinter die Oberfläche zu blicken,

die Seele der Stadt erkennen, nicht nur ihre Struktur.

Aber haben die Städte vielleicht keine Seelen,

sie sind nur deren Aufenthaltsort, ohne Wirkung

Städte sind wie leere Gefäße.

Sie haben keine eigene Seele, aber sie tragen in sich die Spuren derer, die durch sie hindurchgehen.

Jede Mauer, jeder Riss, jede Laterne ist von Menschen berührt worden, die längst weitergezogen sind.

Die Stadt wirkt dadurch lebendig, obwohl sie selbst nichts fühlt.

Es ist nicht die Seele der Stadt die wichtig ist– sondern die Atmosphäre, die aus Millionen kleiner menschlicher Gesten und Spuren entsteht.

Ein kollektischer Atem, der nicht einer Person gehört, aber auch nicht völlig seelenlos ist.

Wenn man hinter die Fassaden blickt, sieht man nicht die Seele der Stadt, sondern die eigene.

Die Stadt zwingt uns, uns selbst zu erkennen:

  • Wie wir uns bewegen
  • Wie wir schauen
  • Wie wir uns verlieren
  • Wie wir uns wiederfinden
  • wo wir wohnen und arbeiten

Die Anonymität ist nicht nur Verlust, sondern auch Freiheit.

Man kann verschwinden – oder neu beginnen.

Es sind die vielen Bühnen, auf denen wir unsere Geschichten spielen.

Aber jede Bühne verändert das Stück.

Jede Straße formt, wie wir denken, fühlen, atmen.

Die Stadt wirkt also – nicht weil sie lebt, sondern weil wir in ihr leben.